Was ist ein heterogenes Begabungsprofil?

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Forum: Kindergartenalter

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Beitrag von loeckchen83 15.03.11 - 21:21 Uhr

Hallo an alle,

die Frage steht ja eigentlich schon oben;-)
Ich habe eine Überweisung für meinen Sohn bekommen und erst zu Hause gelesen und jetzt weiß ich gar nicht was das bedeuten soll :-/

Vielleicht kann mir hier ja jemand helfen?!

LG loeckchen83

Beitrag von clautsches 15.03.11 - 21:32 Uhr

Grad mal ein wenig rumgegoogelt.. "heterogene Begabung" bedeutet wohl, dass ein Kind in manchen Bereichen überdurchschnittlich begabt ist, in anderen aber unterdurchschnittlich.

LG Claudi

Beitrag von lisasimpson 15.03.11 - 21:33 Uhr

offenbar wurde bei deinem Sohn eine Testung durchgeführt, die auf seien Begabungen abzielte (kann z.B. ein Intelligenztest gewesen sein), be ider herauskam, daß er in einigen gebieten eine überdurchschnittliche und in anderen eine unterdurchschnittliche Begabung aufweist

bei einem kind. zb das mit 4 jahren im zahlenraum bis 100 rechnen kann ,aber keinen Kopffüßler zeichnen kann würde man also von einem heterogenen Begabungsprofil sprechen

Schade, daß dir das nicht erklärt wurde!

lisasimpson

Beitrag von cori0815 15.03.11 - 21:52 Uhr

hi loeckchen,

hat denn der Kinderarzt (oder wer immer dir die Überweisung ausgehändigt hat) nicht mit dir über die Diagnose gesprochen? Das ist ja ein Ding, ich glaube, dem würde ich mal ein paar Takte sagen dazu...

Zu der Diagnose hast du ja schon ein paar treffende Auskünfte erhalten :-)

LG
cori

Beitrag von kati543 15.03.11 - 22:00 Uhr

Mein Sohn hat nach einter 3-tägigen Testung beim Psychologen ein homogenes Begabungsprofil. Das wäre genau das Gegenteil von deinem.
Heterogen bedeutet einfach, dass dein Sohn in einigen Bereichen sehr weit entwickelt ist, und in anderen Bereichen total hinterherhinkt. Die Unterschiede müssen schon massivst sein. Und so einfach, wie vorher erläutert mit dem "Strichmännchen" zeichnen, ist es auch nicht. Nur zum Vergleich: Mein Sohn hat eine. Sprachentwicklungsverzögerung von ca. 12 Monaten, leichte Defizite im feinmotorischen Bereich und weit überdurchschnittliche Leistung beim Puzzlen. Getestet wurde er nach dem SON-R (nonverbaler Test). Dort gibt es 3 Fähigkeitsbereiche:
* abstrakte Denkfähigkeiten (Analogien, Kategorien)
* konkrete Denkfähigkeiten (Situationen)
* räumliches Denken (Mosaike, Puzzle, Zeichenmuster)
Und wenn diese 3 Bereiche zu weit auseinander sind, dann ist es heterogen. Das hat also nicht unbedingt etwas mit einzelnen Fähigkeiten zu tun, die dir im Alltag auffallen, sondern ist eher die Fähigkeit des Gehirns, sich in Situationen zu versetzen, in Kategorien zu sortieren und Muster zu erkennen.