Mein Erzeuger...Versöhnung,aber wie?!

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von wassollichmachen 15.03.11 - 22:40 Uhr

Hallo,

mein "Vater" und ich sind seit Jahren zerstritten..warum weiß keiner mehr so genau. Aufjeden Fall haben wir seit Jahren keinen Kontakt mehr miteinander.

Den Kontakt zu seiner Mutter, also meiner Oma, hat er damals auch abgebrochen. Sie konnte nicht zu seiner Geburtstagsfeier kommen.
Das ist natürlich en Grund den Kontakt zu seiner Mutter abzubrechen. #augen

Naja, meine Oma erkrankte an Knochenkrebs und da er ja keinen Kontakt zu ihr hatte und ich ja zumindest Charakter habe, habe ich ihn angerufen... nach 4 Jahren ohne Kontakt. Und selbst nach all den Jahren war er am Telefon so voller Hass und auf die Krebsdiagnose reagierte er mit folgenden Worten " Ja und? Naja die is ja alt genug und hat hier Leben gelebt.." Dann hat er aufgelegt. :-[

Von dem Telefonat habe ich meiner Oma nie erzählt. Mittlerweile haben die beiden wieder Kontakt, was mich sehr für meine Oma freut, da sie bereits ihre Tochter verloren hatte und es sehr hart für sie war keinen Kontakt mit ihrem Sohn zu haben.

So, jetzt kommen wir zum Punkt. Ich weiß, dass es für meine Oma nichts Schöneres gäbe, als dass ich mich mit meinem "Vater" versöhne. Vom Prinzip her hätte ich ja nichts dagegen, allein schon wegen meiner Oma. Aber ich sehe nicht ein, dass ich den ersten Schritt auf ihn zugehe, denn das habe ich in den letzten Jahren des öfteren versucht und bin jedesmal abgeblitzt. Selbst auf der Beerdigung meines Opas hat er mich keines Blickes gewürdigt.

Beitrag von witch71 16.03.11 - 00:13 Uhr

Schön, dass sich Deine Oma eine Versöhnung wünscht. Ich hoffe doch, Du hast sie hinreichend über Deine Versöhnungsversuche aufgeklärt.
Dann kannst Du ihr ja beim nächsten Mal auch sagen, dass sie sich doch bitte mal an ihren Sohn wenden soll, weil Deine Versuche immer ausgeschlagen werden.

Es klingt nämlich ein wenig so, als wende sie sich mit ihrer Bitte bewusst an das zugänglichere Mitglied ihrer Familie, weil sie genau weiss, dass sie bei ihrem Sohn auf Granit beisst. Nun fällt mir persönlich aber wirklich kein hinreichender Grund ein, wieso Du Dich immer und immer wieder verletzen lassen solltest, wenn es nichtmal mehr einen nachvollziehbaren Grund für die offenbar absichtliche Bockigkeit Deines Vaters gibt.

Entschuldige bitte meine Direktheit.

Beitrag von fastgenauso 16.03.11 - 09:52 Uhr

Ach jaaaaaaaaa.... Die lieben "Väter"..... Ich habe mit meinem Vater auch ein ziemlich zerrütteltes Verhältnis... Aber das hinfällig... Ich habe 100000 von Anläufen gemacht und bin gegen eine steinharte Mauer gelaufen... Was geblieben ist, ist hass und unendlich viele psychische Wunden... :/

Ich würde es an deiner Stelle nicht nur wegen deiner Oma machen. DU musst dich damit gut fühlen und nicht deine Oma, auch wenn es ihr Wunsch ist. Aber mal ehrlich.... Wem bringt es, wenn ihr euch das aufzwingt? Euch beiden eigentlich immer unwohl dabei ist???... Ich finde es schwachsinnig...