ist das wirklich alles nur wg dem Zahnen???

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von sam98 15.03.11 - 23:02 Uhr

Hallo,

ich hoffe hier kann jemand mit ähnlichen Erfahrungen berichten oder jemand mit "Erfahrung" weiß Rat?!

Meine Tochter 23 Wochen bzw 4,5 Monate - wie ihr's lieber habt - bekommt seit Geburt Milupa Milumil PRE, sie war nie in der Statistik mit ihrer durchschnl. Trinkmenge, aber jetzt macht's mir langsam was Sorge. Nur eh ich zum Arzt renne, habe ich eine Vermutung, aber ob da was dran ist, hoffe ich hier zu erfahren.

Also bzgl ihrer Trinkmenge sah es vor 2,5-3 Wochen so aus, das sie innerhalb 24 Std. zwischen 6 und 7 Flaschen getrunken hat mit einer Gesamtmenge von 750 - 950 ml. Meine Hebamme meinte sie trinkt genug (vor dem Zahnen) die Gesamtmenge war ok. sie holte sich wohl das was ihr über Tag fehlt nachts (1-2 Flaschen).

Hinzu kommt, das sie seit ca. 3 Wochen auch mittags Beikost bekommt, das schleppt sich aber noch, wir sind zwar mittlerweile bei den "Menüs" gelandet, die sie auch sehr verträgt (denke ich), aber mehr wie 40 g pro Tag (1/3 kleines Gläschen=5-6 Löffelchen) sind nicht drin. Ich denke es dauert auch noch ein paar Wochen bis sie ein ganzes Gläschen vertilgt.

So nun zum eigentlichen "Problem", am 24.2.11 hat mich der KiA darauf aufmerksam gemacht das ihr erstes Zähnchen nicht mehr lange aus sich warten läßt das Zahnfleisch wäre sehr geschwollen UND er hatte Recht, das Zähnchen war bereits 4 Tage später habe ich ihn gefühlt und eine weitere Woche später war er zusehen und nochmal 4Tage später sah man schon Zahn Nr 2. (Beide Zähne sind sichtbar aber noch keins völlig raus gewachsen).
Während dieser Zahnungsphase fing sie an mit Schnupfen, dann Husten was wir akribisch mit Olynth und Hustensaft bekämpft haben, das zog sich alles über gute 2 Wochen, letzten Samstag (zusätzl. 38,5 Fieber-Sonntag wieder normal Temp.) zeigte sie auch ein schlechtes Trink/Essverhalten dazu. Die Pre-Flaschen wollte sie kaum annehmen, presst die Lippen zusammen, dreht den Kopf weg drückt den Sauger mit der Zunge raus und/oder weint. Sie hat gerade mal 300 ml an dem Tag getrunken und Löffelnahrung ging garnicht. Sonntag war ihr Trinkverhalten etwas besser, aber immer noch nicht, wie gewohnt - bis heute hin (4 Tage nun) trinkt sie max. mit viel Mühe 700 ml pro Tag. Gläschen ißt sie mal 'ja' mal 'nein' und auch weiterhin nur maximal 40 Gramm.
Und seit dem die Zähne da sind trinkt sie nachts nur noch eine Flasche um 4 Uhr 170 ml wie nichts, aber über Tag ist es echt beunruhigend finde ich.

hängt das wirklich alles mit den Zähnen zusammen?? Das behaupten zumindest die Oma's ....


Ich habe eben auf Babyernährung.de vom "Vakuum ziehen" gelesen und das trifft auch voll und ganz zu, zur Wachzeit WENN sie dann die Flasche nimmt.

In dem Zusammenhang kommen noch ein paar Fragen auf:

Kann es denn vielleicht auch sein, das sie die Milumil Pre nicht mehr ???

Ist es normal das die Beikost so schleppend läuft?

Kann ich auch die Saugerlöcher vergrößern? - die NUK First Choice mag sie garnicht, ich fütter mit babylove-Flaschen vom dm und die haben glaube ich nur "Eine Saugergröße für jedes Alter" lediglich unterschiedliche Lochgrößen (Tee,Milch,Brei) gibt es dort.

Sollte ich besser doch zum Arzt??
ACHSO: die Kleine war lediglich während der "Kranktage" nicht soooo gut drauf´, aber selbst das war nicht sehr auffällig. ICH hab's gemerkt und mein Mann, nachdem ihn gebeten habe mal mit drauf zuachten. Sie lacht und spielt und hat Spaß wie immer.

Hier ist mein ungeplanter Roman zu Ende und ich hoffe jemand liest ihn und gibt mir Infos, Tipps oder einfach nur einen Erfahrungsaustausch.

Ich freue mich über jede Antwort.

Lieben Gruß
Sam98





Tu was Du möchtest, solange Du damit glücklich bist!!

Beitrag von caitlynn 15.03.11 - 23:30 Uhr

oje ich werd nu wahrscheinlich gar nicht auf alles eingehen weil ich gleich einpenne aber ich versuchs mal:

so thema 1. beikost:

john hat anfangs gerne beikost gemümmelt, nie wirklich viel so wie bei euch und irgendwann wars vorbei und er wollte nichtmehr. das zog sich dann hin bis er fast 10 monate alt war und seitdem will er nichts breiiges essen sondern stücke und kauen und am besten alleine.
Also ich würd da einfach ganz locker rangehen entweder die menge bleibt erstmal so oder wird mehr oder beikost war etwas früh einfach abwarten und am besten keine erwartungshaltung einnehmen.

thema milchverweigerung:

keks hatte zwischendurch mal so seine nörgelphasen ziemlich genau dann wenn theoretisch ein wachstumsschub ansteht (der nächstgelegene wäre ja irgendwas zwischen dem 19 wochen und dem 26 wochen schub bei euch). Dann wollte er mal nichts trinken dann wieder viel dann wieder geheule und flasche wegdrücken.
Er hat auch mit 4 Monaten angefangen zu zahnen und immer in den Phasen wenn die Zähne grade durch waren hatte er so seine Probleme mit der Flasche. Nach 2-3 Wochen war das aber dann immer durch (derzeit kriegt er zahn nummer 13+14 und verweigert praktisch alles an nahrung weil die backenzähne wohl höllisch wehtun aber solange er zwischendurch wenigstens ne flasche nimmt wird er schon nicht vom fleisch fallen). Ich an deiner Stelle würd da einfach noch etwas abwarten denn es kann sein (war bei uns) dass zahn nummer 3 und 4 direkt hinterherkommen und das ist dann ja auch fies. Solange sie fit ist und nicht allzuviel abnimmt und die hebi auch zufrieden ist sind solche Phasen wirklich nicht tragisch. biete ihr tagsüber einfach öfter mal die flasche an dass sie wenigstens ein bisschen was trinkt für den flüssigkeitshaushalt sie muss die pullen ja nicht leermachen das kommt dann wieder wenn die zähne ruhe geben.

Sauger würd ich nicht vergrößern die kleinen kriegen die pre eigentlich überall raus und wenn man dann die sauger vergrößert dann kann es sein dass zuviel herausläuft und die minis sich fies verschlucken oder zu schnell schlucken müssen und luft mitschlucken und dann blähungen und bauchweh bekommen.

Es gibt Kinder die trinken alle 4 stunden 150ml (mein neffe)also um 8 um 12 um 16 und um 20 uhr und sind fit wie nix und das ist zusammen auch nur 600ml. mehr muss nicht er braucht nicht mehr und er ist gewichtstechnisch eher ein moppel. So unterschiedlich sind die minis denn meiner hat alle 2 stunden 200 ml verdrückt und war immer eher schlank...


Beobachte sie wenn sie fit ist und nicht apathisch oder schlapp was auf einen flüssigkeitsmangel hindeuten würde dann würde ich gar nix machen sondern sie einfach machen lassen denn die holen sich was sie brauchen.

John hat gestern von geschlagenen 5 nudeln einem halben apfel und einer flasche 2er milch gelebt mehr wollte er nicht weil kauen und nuckeln weh tut. Heute wars dann wieder etwas mehr aber bei seinen monsterportionen von vor den backenzähnen sind wir noch lange nicht wieder angelangt.

sooo hoffe ich konnte dir weiterhelfen und ich hab nicht allzuviel murks verzapft.

lg cait mit john 14 mon

Beitrag von sam98 16.03.11 - 08:57 Uhr

Guten Morgen,

danke für deine Ausführungen zu so später Stunde, aber bin echt froh eine antwort heute morgen lesen zukönnen, denn irgendwie beschäftigt mich das ganz auch nachts.

Was du schilderst klingt wirklich sehr na an meinen Bedenken. Das sie mit dem Löffel noch nicht soooo möchte, ist kein Problem ich bleib einfach dran und geb ihr soviel wie sie mag.
Wenn ich es richtg gesehen habe eben, ist Zahn 3 wirklich unterwegs, muß aber nachher nochmal genau schauen, wenn sie wieder wach ist, ob es nicht doch ein Milchrest oder so war. Das ist dann natürlich auch nur allzu verständlich, das ihr das Saugen oder Löffel ablutchen weh tut, auch wenn sie es nicht zeigt durch weinen oder wimmern. Nix nur das andere Ess- und Trinkverhalten.

Ich habe die Kleine auch eben gewogen, sie hat sogar etwas zugenommen in den letzten 3 Wochen

Danke nochmal für deine Erfahrung nun bin ich etwas beruhigter

LG
Sam98 mit Leonie

Beitrag von sam98 16.03.11 - 09:03 Uhr

eine Frage noch, wenn dein Kleiner ja auch so zögerlich mit der Beikost umgegangen ist, wann hast du denn dann die zweite Mahlzeit ersetzt?
Man sagt ja wenn sie eine Mahlzeit ohne Milchzugabe zu sich nehmen,kann man die nächste Flasche ersetzen ... aber wenn sie so eine riesen Portion nie verdrücken würde? Was dann?

LG

Beitrag von specht78 16.03.11 - 09:26 Uhr

Hallo,

stress dich erst mal nicht zu sehr mit dem Thema Beikost. Dein Kind ist doch erst 4,5 Monate alt, noch "muss" es nicht essen.

(:-p Sei froh, dass hier noch keine Steine geflogen sind, weil du schon Beikost gibst :-p Wir haben selbst auch mit 4,5 Monaten angefangen und Benjamin hat es geliebt...)

Ich würde erst mal abwarten, ob sich die Nahrungsaufnahme deiner Tochter wieder etwas normalisiert und dann erst wieder mit Brei weitermachen. Obwohl Benjamin seinen Brei heiß und innig geliebt hat, wollte er beim Zahnen lieber seine Flasche, anscheinend hat das weniger weh getan.

Außerdem schreibst du, dass sie auch etwas erkältet ist/war. Auch das könnte ein Grund sein, dass sie weniger isst. Ich hab einen wirklich sehr guten Esser hier, aber bei der letzten Bronchitis vorletzte Woche hat er mikroskopisch kleine Mahlzeiten gegessen... Doch seltsamerweise haben die trotzdem gereicht... Die Kleinen nehmen sich schon, was sie brauchen!

Alles Liebe,

Specht mit Benjamin #verliebt, der in 6 Tagen seinen 1. Geburtstag feiert

Beitrag von sam98 16.03.11 - 09:45 Uhr

Ja da sagst du was wg dem Steinigen :-)
habe schon böses gelesen, aber ich denke jeder merkt wann es losgeht oder wann die Kelinen möchten.
Bei uns war es so ich ihr abends öfter Tee löfeln lassen und dann die Vitamin D Tablette darauf aufgelöst und ihr per Löffel gegeben, sie ist mir bald vor Freude aus der Wippe gehüpft, als sie den Löffel gesehen hat und war motzig als ich ihne weggepackt habe. So kam mir nach ein paar Wochen die Idee mit der Beikost anzufangen, klappte auch alle 2 Tage und jenachdem was ich für ein gemüse hatte.
Also mal heute abwarten, gestern ging es soweit auch wieder.

GLG
Sam98

Beitrag von binecz 16.03.11 - 10:29 Uhr

also solange dein baby gut drauf ist und rosig würde ich mir keine gedanken machen. josephine trinkt von 8 - 17h ca 400 - 500ml (sonst gibt es brust, da weiß ichs natürlich nicht). sie hat auch paar tage mal nur 200 getrunken und letztens nur 60ml....wenn sie nicht krank sind, dann holen sie sich schon was sie brauchen.

zum thema beikost. der name sagt es schon, es heißt BEIkost. weil es das zzgl. der milch gibt. die wenigsten babys würden vor dem 1. lebensjahr komplett umstellen. ich würde es glaube ich eher komplett lase. die riesen freude wg. des löffels kann auch nur gewesen sein weil es was neues war.

bine mit phine, 7monate und 1tag, die maximal 80g beikost ist!

Beitrag von sam98 16.03.11 - 11:15 Uhr

>> die maximal 80g beikost ist! << dann sind wir ja nicht alleine.

Ich bin auch beruhigter jetzt, werde ihr abe rtrotzdem mittags ihren Gemüsebrei anbieten, wenn sie ihn ißt gut, wenn nicht auch gut :-)

Die Freude nach dem Löffel besteht weiterhin, aber eie rieen Euphorie wie beim tee bleibt eben aus, aber man kann schon gut erkennen, was sie mag und was ich nicht mehr kaufen brauch .-)

LG