Teilzeit oder Gleitzone?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von butterkeks1979 16.03.11 - 09:51 Uhr

Hallo zusammen,

habe mal eine Frage! Ich bin momentan auf 800,-€ Basis angestellt (Gleitzone) bezahle da geringere Steuern usw.

Jetzt stellt sich mir die Frage muss ich dann bei der Steuererklärung evtl. nachzahlen?
Wäre es besser ich würde in TZ wechseln, hätte dann zwar höhere Lohnnebenkosten aber dafür nicht die riesen Nachzahlung?

Bin verheiratet und habe Steuerklasse 5.
Arbeite im Moment 20 Stunden in der Woche.

Danke im voraus

Beitrag von miau2 16.03.11 - 11:21 Uhr

Hi,
ob du (bzw. IHR, bei III/V ist es ja zwangsweise die gemeinsame Veranlagung) Steuern nachzahlen müsst hängt nur davon ab, ob Eure gemeinsamen Vorauszahlungen höher oder niedriger waren als die gemeinsame Steuerlast.

Und DAS ist eine Frage, die dir niemand beantworten kann, ohne alle Zahlen zu kennen (und selbst mit Kenntnis dieser Zahlen würde ich als laie dir keine Antwort geben darauf ;-)).

Rechnet es Euch selbst aus. Entweder mit ELSTER, oder mit einem anderen Programm, mit dem man seine Steuererklärung machen kann.

Machen müssen tut ihr sie ja eh.

Ich dachte bisher eigentlich, dass die Gleitzone keine Auswirkungen auf die Besteuerung hat, sondern nur auf den Arbeitnehmeranteil an der Sozialversicherung. Und das hat mit dem Thema "Steuern" nichts zu tun.

Du kannst ja auch nicht einfach wechseln, wie du willst (meine ich). Es sei denn, du erhöhst die Stundenzahl, aber dann ist wieder alles anders...

Wenn ihr sicher eine Nachzahlung vermeiden wollt müsst ihr die Steuerklassen IV/IV wählen. Es gibt die auch mit einer "Gewichtung", um stark unterschiedliche Einkommen zu berücksichtigen. google mal nach Details.

Bei der Klassenwahl III/V hat man immer das Risiko einer Nachforderung, wenn beide ein Einkommen haben. Je größer der Einkommensunterschied, desto eher kommt es nicht dazu - wobei auch das eher mit Vorsicht zu genießen ist.

Viele Grüße
miau2