Die Zukunft unserer Kinder 2. Teil

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von boehan 16.03.11 - 10:55 Uhr

Hi,
natürlich gibt es noch nicht genügend Öko- Strom aber die Nachfrage regelt den Bedarf. Wenn immer mehr Menschen umsteigen (wollen) dann muß sich die Industrie und Politik was einfallen lassen. Die Macht ist beim Verbraucher nur blicken das viele (noch) nicht!!!!!!!!!
Noch was:

hier ein kleiner Film

http://www.youtube.com/watch?v=6KniumsmSMs

Boe

Beitrag von maylu28 16.03.11 - 11:05 Uhr

Hallo Boe,

klar ist Atomstrom nicht super...das hat keiner gesagt......

Aber wie gesagt, leider regelt die Nachfrage nicht unbedingt den Bedarf.....nicht hier...

Wir werden jetzt in Deutschland 7 AKW´s herunterfahren....damit es zu keinem Engpass kommt, werden wir jetzt Strom aus Frankreich einkaufen......die Franzosen werden sich freuen.....

Und keiner (Politiker) kommt auf die Idee, den Ökostrom hochzuschrauben, weil es nunmal nicht geht.....
Erinnerst Du Dich an die Wasserkraftwerke (1 Wasserkraftwerk versorgt nur 4500 Haushalte)

Klar, muss daran gearbeitet werden, aber solange die Regierung nichts in diese Richtung unternimmt haben wir schlechte Karten...

So, jetzt mag ich nicht mehr....

Nachdem Du ja auch keine Beitrag auch nur im entferntesten beantwortet hast, wirst Du diesen hier ja auch ignorieren.

LG Maylu

Beitrag von bine3002 16.03.11 - 11:27 Uhr

"Wir werden jetzt in Deutschland 7 AKW´s herunterfahren....damit es zu keinem Engpass kommt, werden wir jetzt Strom aus Frankreich einkaufen......die Franzosen werden sich freuen..... "

Stimmt nicht, wir produzieren danach immer noch 2 Terrawattstunden Überschuss. Die Abschaltung der 7 KW entspricht dem jetzigen Überschuss, den WIR ins Ausland exportieren.

Beitrag von maylu28 16.03.11 - 11:42 Uhr

Na, die Öffentlichen sagen da aber eindeutig was anderes........

Sorry, hab die Info von den 7 AKW´s leider nur aus den Nachrichten (na, keine privaten Sender) und die Betreiber sprechen momentan von Strom der aus Frankreich kommt um die 7 AKW auszugleichen......

Was ist Deine Quelle...? Da lass ich mich gerne belehren!!
Klar, wird immer Überschuß produziert, das ist ja klar.....

LG Maylu

Beitrag von simplejenny 16.03.11 - 12:01 Uhr

"Na, die Öffentlichen sagen da aber eindeutig was anderes........"

genau das, was dir bine3002 vorrechnete, haben die öffentlich rechtlichen Sender gestern im Brennpunkt bzw. der nachfolgenden Sendung berichtet. Abgesehen davon rechnet dir das auch Greenpeace und die Grünen vor.

Bitte vorsicht mit so Behauptungen, das ist immer gefährlich

Beitrag von maylu28 16.03.11 - 12:07 Uhr

Sorry, dann bin ich nicht auf dem neusten Stand.....hab gestern Brennpunkt nicht geschaut......Leider.

Und sorry, den Grünen (so gerne ich diese Partei mag) und Greenpeace glaube ich nicht ohne weiteres.....

Aber da ihr ja schon so schön antwortet....wie sehr ihr das denn alles.....alle AKW ausschalten und dann können wir schön so weiterleben mit Ökostrom....

Klar, mag sein, dass ich mich in diesem Punkt geirrt habe, heute noch nicht auf dem neusten Stand war, aber trotzdem ist die Problematik pysikalisch und auch technisch nicht so einfach.....

....das hab ich gestern auch argumentiert....und keiner hat vernünftig darüber argumentieren wollen.....

Und ich bin kein Atombefürworter ich bin nur Realist, die sich auch noch mit Physik und Technik gut auskennt..

LG Maylu

Beitrag von maylu28 16.03.11 - 12:24 Uhr

Sorry, nochmal das Gleiche....



....hab meinen Wissenlücke von gestern nachgeholt....wir produzieren einen Überschuß

"Die installierte Kapazität muss zu Spitzenlastzeiten zuverlässig abrufbar sein. Steigt der Energiebedarf an einem Werktag auf 80 Gigawatt, müssen Kraftwerke diese Strommenge ins Netz speisen können, auch wenn gerade kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. Sonst drohen Stromausfälle und damit ein Stopp der Industrieproduktion - sprich: eine Schwächung des Standorts Deutschland.

Erneuerbare Energien entsprechen diesen Anforderungen noch nicht. Sie sind zurzeit noch kein zuverlässiger Stromlieferant. Doch die Tabelle zeigt, dass auch konventionelle Kraftwerke, die durchgehend dieselbe Menge Strom liefern, weit mehr Kapazität haben, als zu Spitzenlastzeiten je gebraucht wird: Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke kommen auf mehr als 90 Gigawatt. "

Das ist der Überschuß auf den wir momentan zugreifen.
Zudem wird auch gesagt, dass nun vorübergehenende Stromausfälle bei Spitzenlast nicht mehr ausgeglichen werden können...daher kann es zu Ausfällen kommen....
Deutschland produziert Storm und der wird auch exportiert aber genauso wird bei Spitzenlast Strom aus Frankreich importiert.....Das war auch schon vor dem Ausschalten so......

So wie ich jetzt nachgelesen habe plant die Regierung einen ausbau der Natürlichen Energiequellen bis 2050 damit sie 80 % des Stormes ersetzten können, aber auch nicht bei Spitzenlast......

Das 2050 überlegt Euch das mal und dann überlegt, um wie viel der Stormverbrauch bei uns in 25 Jahren gestiegen ist...vor 25 Jahren hatte jeder Haushalt nur 1 Fernsehr und nicht jeder Haushalt hatte ein Computer...Heute sieht das schon ganz anders aus.....und denkt mal Global nach wie viele Länder wo der Standard momentan noch nicht so groß ist, nachziehen werden...mit Computern, Autos, Industrie...das wird alles Strom brauchen (Global gesehen)

So jetzt donnert los......

LG Maylu

Beitrag von incredible-baby1979 16.03.11 - 12:06 Uhr

"Stimmt nicht, wir produzieren danach immer noch 2 Terrawattstunden Überschuss. Die Abschaltung der 7 KW entspricht dem jetzigen Überschuss, den WIR ins Ausland exportieren"

So ist es #pro.

Beitrag von maylu28 16.03.11 - 12:23 Uhr

Ja, so ist es.......

hab meinen Wissenlücke von gestern nachgeholt....wir produzieren einen Überschuß

"Die installierte Kapazität muss zu Spitzenlastzeiten zuverlässig abrufbar sein. Steigt der Energiebedarf an einem Werktag auf 80 Gigawatt, müssen Kraftwerke diese Strommenge ins Netz speisen können, auch wenn gerade kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. Sonst drohen Stromausfälle und damit ein Stopp der Industrieproduktion - sprich: eine Schwächung des Standorts Deutschland.

Erneuerbare Energien entsprechen diesen Anforderungen noch nicht. Sie sind zurzeit noch kein zuverlässiger Stromlieferant. Doch die Tabelle zeigt, dass auch konventionelle Kraftwerke, die durchgehend dieselbe Menge Strom liefern, weit mehr Kapazität haben, als zu Spitzenlastzeiten je gebraucht wird: Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke kommen auf mehr als 90 Gigawatt. "

Das ist der Überschuß auf den wir momentan zugreifen.
Zudem wird auch gesagt, dass nun vorübergehenende Stromausfälle bei Spitzenlast nicht mehr ausgeglichen werden können...daher kann es zu Ausfällen kommen....
Deutschland produziert Storm und der wird auch exportiert aber genauso wird bei Spitzenlast Strom aus Frankreich importiert.....Das war auch schon vor dem Ausschalten so......

So wie ich jetzt nachgelesen habe plant die Regierung einen ausbau der Natürlichen Energiequellen bis 2050 damit sie 80 % des Stormes ersetzten können, aber auch nicht bei Spitzenlast......

Das 2050 überlegt Euch das mal und dann überlegt, um wie viel der Stormverbrauch bei uns in 25 Jahren gestiegen ist...vor 25 Jahren hatte jeder Haushalt nur 1 Fernsehr und nicht jeder Haushalt hatte ein Computer...Heute sieht das schon ganz anders aus.....und denkt mal Global nach wie viele Länder wo der Standard momentan noch nicht so groß ist, nachziehen werden...mit Computern, Autos, Industrie...das wird alles Strom brauchen (Global gesehen)

So jetzt donnert los......

LG Maylu

Beitrag von maylu28 16.03.11 - 12:53 Uhr

Um was es mir hauptsächlich geht, dass

1. Jeder bei sich selber anfangen muss, Energien zu sparen...
( Ich bin keine Atombefürworter, ich hasse diese Dinger) wir beziehen auch ein Teil des STromes aus Ökostrom (nur so neben bei) wir haben überall Energiesparlampen, wir trennen Müll sorgfällig (was hier in München eine Seltenheit ist zu mindestens in Wohnblöcken) wir haben für die Standby-Geräte extra Ausschalter, wir haben für bestimmt sagen Zeitschaltuhren, wir verwenden keinen Weichspüler und wir bauen gerade bei meinem Vater einen Wärmetauscher ein......

.....jeder muss bei sich selber anfangen

aber

2. Man darf nicht einfach der Meute hinterherlaufen und mitschreien ohne sich genau mit dem Thema befasst zu haben (sorry, auch wegen meiner Wissenslücke, bin auch nicht perfekt) Es brüllt sich so leicht "Wir wollen keinen Atomstrom" aber wer denkt denn weiter.....und überlegt mal was das bedeutet.
Wenn es so leicht wäre, dann wär ich die erste die sofort rennt....dabei mach ich schon sehr viel......

Versucht einfach mal die Sachen mehr zu hinterleuchten und zu hinterfragen.....mehr wollte ich eigentlich garnicht...

LG Maylu


Beitrag von dentatus77 16.03.11 - 13:20 Uhr

Hallo!

Dass es auf lange Sicht zu einem Ausstieg aus der Kernenergie kommen muss, daran besteht ja auch gar kein Zweifel. Und auch die jetzige (nicht grüne) Regierung arbeitet ja daran, dass erneuerbare Energien ausgebaut werden.
Das Problem ist nur, dass der Wind nicht immer dann weht, wenn wir den Strom brauchen, und mit der Sonne ist es genau so.
Das Kohlekraftwerke keine Alternative sind, das bezweifelt hier denk ich auch niemand, die sind zwar weniger riskant, aber der CO2-Ausstoss belastet unsere Umwelt schließlich auch, und auch die Kohle geht irgendwann zu neige.

Allerdings ist es auch gar nicht richtig, dass die Windenergie, die in Deutschland produziert wird. Nur leider muss der Betreiber eines Windparkes dafür sorgen, dass auch die Leitungen von den einzelnen Kraftwerken zum Netz gelegt werden. Da es sich hier nicht um ein paar Hundert Meter sondern im Zwiefelsfall um Kilometer handelt, ist das extrem teuer. Darum wird dort gespart mit der Folge, dass die meiste Zeit viele Windräder gar nicht in Betrieb sind, weil die Leitungskapazität nicht ausreicht um den Strom auch ins Netz einzuspeisen. Das finde ich wirklich bedenklich. Da werden Windräder mit unseren Steuergeldern subventioniert, die Subventionen richten sich vermutlich nach der Anzahl der gebauten Windräder, und anscheinend gibt es keine Vorschriften, wieviel Leitungen man pro Windrad braucht. Schließlich zahlen wir für die stillstehenden Windräder mit, sonst kann das ja für den Betreiber gar nicht rentabel sein.

Liebe Grüße!