Impfen von Masern-Mumps-Röteln???

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von balan 16.03.11 - 11:49 Uhr

Hallo an alle,
Meine Tochter ist jetzt ein Jahr und letzte Woche waren wir bei der U6! Beim letzten Besuch hatte ich schon Info bekommen für die Masern-Mumps-Röteln Impfung, also hatte ich mich schon informiert und entschieden meine Tochter nicht impfen zu lassen! Ausschlaggebend war das Buch "Impfen -pro und kontra" von Martin Hirte! Jetzt waren wir beim KA und sie meinte dass sie es schon empfehlen würde, es gibt wohl neue Erkenntnisse und je früher man impft desto besser können Antikörper gebildet werden auf Grund des Impfstoffes! Was soll ich jetzt tun? Impfen? Nur einen Teil impfen? Alles? Wie steht ihr dazu?
Vielen Dank für Eure Meinungen!
Alles Liebe
Barbara

Beitrag von canadia.und.baby. 16.03.11 - 11:53 Uhr

Wir haben komplett geimpft und keinerlei reagtionen gehabt!

ich finde Impfen sehr wichtig!!

Beitrag von mandao 16.03.11 - 20:34 Uhr

ohne mir 47 antworten durchzulesen kommt es in erster Linie nicht darauf an zu impfen, sondern wenn dann zum richtigen zeitpunkt! das ist FAKT!

über impfen und nicht impfen kann man ansonsten streiten. einen beiweis gibt weder für das eine noch für das andere.

aber du handelst nicht fahrlässig wenn du dir noch eine zeit lang gedanken machst was du macht und vorallem wann du es machst.

steht dazu, dass du dir gedanken machst und lass dich nicht als fahrlässig bezeichnen.

wir haben uns dagegen entschieden, alleine schon weil der Sohn meiner Freundin nach MMR Asthma bekommen hat und die Atemkrämpfe haben genau 8 Tage nach der Impfung angefangen. er war gerade 10 Monate alt. musste ins Krankenhaus mit Atemnot. Der Arzt im KK hat direkt gefragt ob er in den letzten Tagen die MMR Impfung bekommen hat.

KOMISCH oder?

Beitrag von sillysilly 16.03.11 - 11:55 Uhr

Hallo

also Masern nicht impfen zu lassen ,finde ich schon fahrlässig

Meine Meinung


ich habe die 3Fach Kombination genommen

Habe Mädchen und möchte einen Schutz auch vor Röteln und hoffe es hat angeschlagen

Habe einen Jungen und bei Mumps könnte die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigt werden

und Masern sowieso



Für mich sind diese drei Sachen keine Krankheiten die mein Kind braucht

aber z.B. Windpocken impfe ich nicht


Grüße Silly

Beitrag von fbl772 16.03.11 - 11:55 Uhr

Hallo Barbara,

das ist nun eine leidige Diskussion ...

Meine persönliche Meinung ist: "Warum sollte ich meinem Kind eine Krankheit mit Schmerzen wissentlich zumuten, wenn es sich vermeiden lässt.
Diese Impfung hat ein Risiko, nämlich das einmalige Impfrisiko. Sie bekämpft aber drei verschiedene Risiken, die in den einzelnen Krankheiten jeweils innewohnen"

Außerdem sollte man auch daran denken, dass auch andere von deiner Impfverweigerung betroffen sein können (Schwangere, Menschen mit schwachen Immunsystem, alte Leute - die vielleicht gar nicht wissen, dass sie die Krankheiten noch nicht hatten).

VG
B

Beitrag von sabrina1980 16.03.11 - 13:25 Uhr

Das hast du gut ausgedrückt#pro...sehe es auch so

lg
Sabrina

Beitrag von familyportrait 16.03.11 - 11:55 Uhr

Hallo Barbara,
was Du jetzt tun sollst? Das, was für DICH richtig ist. Du hast das Buch gelesen und Dir eine Meinung gebildet. Da das Buch m.E. neutral gehalten ist, hast Du Dir also eine eigene Meinung gebildet, ohne beeinflußt zu werden. Also?

Ich hatte das Buch auch gelesen und mich gegen das Impfen entschieden. Mein alter KiA hatte damit überhaupt kein Problem (der hatte das Buch selbst in seinem Regal stehen). Mein neuer KiA war nicht glücklich darüber, akzeptiert aber meine Meinung - und ist gerade deshalb bei impfkritischen Eltern sehr beliebt.

Kurz: DU mußt entscheiden, nicht Dein KiA, nicht andere Mütter, nicht die Stiko. Denn DU mußt auch die möglichen Folgen tragen.

LG Kathrin (deren Jüngste z.B. noch überhaupt nicht geimpft ist ;-).

Beitrag von pechawa 16.03.11 - 12:27 Uhr

#pro

LG Pechawa

Beitrag von widowwadman 16.03.11 - 13:07 Uhr

Nein, die moeglichen Folgen muss das betroffene Kind tragen. Nicht impfen ist fahrlaessig.

Beitrag von cleomio 16.03.11 - 11:56 Uhr

hallo

ich finde impfen sehr wichtig!
eine freundin von mir war nicht gegen röteln geimpft, sie wurde schwanger und bekam röteln, das das mädchen ist jetzt blind

und
ein kumpel hatte in der jugend mups, tja... er ist jetzt unfruchtbar.

das sind meine erfahrungen mit dem thema
darum gab es bei uns keine debatten

irgendwelche reaktionen, außer 1 tag leichtes fieber hatten wir nie

ich werde auch meinen 2. sohn impfen lassen (aber erst mit 6 mo. werden wir anfangen) weil er bis jetzt so oft krank war.

lg
cleo

Beitrag von jujo79 16.03.11 - 12:22 Uhr

Aber deine Freundin hätte sich vor der SS auch informieren können, ob sie einen genügenden Rötelnschutz hat und sich sonst impfen lassen können!
Grüße JUJO

Beitrag von schullek 16.03.11 - 12:43 Uhr

hallo,

nur mal eben zu deinen beispielen:

- hätte deine freundin die relativ unkomplizierten röteln in der kindheit gehabt, dann wäre sie zu hoher wahrscheinlichkeit immun gewesen. sie hätte sich keine sorgen um einenimpfschutz machen müssen und wäre auch in der ss nicht erkrankt. bei dieser impfung stellt sich mir immer die frage nach dem sinn. wenn eine frau die erkrankung vor der geschlechtsreife oder vor dem entschluss ein kind zu bekommen noch nicht hatte, kann sie sich impfen lassen. die impfung im kindesalter hatlte ich für völlig sinnfrei. röteln sind rel. komplikationslos und hinterlassen immunität.

mumps: auch diese erkrankung ist im kindesalter nicht wirklich gefährlich. die folge der zeugungsunfähigkeit ergeibt sich bei erkrankung im jugendalter. und eben auch nur bei jungen. warum also nicht alle jungen erst kurz vor oder zu beginn der geschlechtsreife dagegen impfen, wenn noch kein immunschutz nach erkrankung besteht?
ebenso frage ich mich, wieso jungs vor allem so früh gegen röteln udn mädchen gegen mumps geimpft werden sollten.

verstehst du?

lg

Beitrag von xyz74 16.03.11 - 13:12 Uhr

eine freundin von mir war nicht gegen röteln geimpft, sie wurde schwanger und bekam röteln, das das mädchen ist jetzt blind


----------------------

Warum hat sie sich nicht selber impfen lassen?



und
ein kumpel hatte in der jugend mups, tja... er ist jetzt unfruchtbar.
---------------

Genau das ist das verherrende an den Impfungen.
Für kleine Jungs ist Mumps ein Klacks.
Für Jugendliche gefährlich.
dummerweise lässt der Impfschutz genau dann nach wenn es gefährlich ist! Wenn man dann nicht daran denkt rechtzeitig zu impfen...
Passiert das was Deinem Kumpel passiert ist.

LG
xyz , die alle Kinderkrankheiten durch hat und nur deshalb ihren Kindern Nestchutz mitgeben kann!

Beitrag von oekomami 16.03.11 - 13:15 Uhr

Hallo,

ich frage mich auch woher der Urologe zu genau weiß das es vom Mumps kam.

Wir waren vor dem ersten Kind in einer KIWU und der Arzt meinte man kann nur vermuten das ein Mann wegen Mumps unfruchtbar ist, aber es gäbe auch noch andere Möglichkeiten.

Beitrag von rainbowbrite81 16.03.11 - 11:57 Uhr

Huhu

Wir haben auch alles Impfen lassen.

Meine Maus hat zwar eine Woche später für 3 Tage gefiebert aber das nehmen wir lieber in Kauf als eine richtige Maserninfektion die sehr gefährlich ist#zitter

Lieber Gruß
rainbow mit Emily *13.1..2009#verliebt

Beitrag von haruka80 16.03.11 - 12:01 Uhr

Hallo,

ich bin sehr kritisch was Impfungen betrifft, habe aber für meinen Sohn entschieden, dass ich es wichtig finde, dass er gegen bestimmte Dinge geimpft ist. Mir ist die GEfahr zu groß, dass er mal Röteln hat, eine Schwangere ohne Schutz ansteckt, das er keine Tetanusimpfung hat und sich verletzt oder eben auch MAsern bekommt und nachher unfruchtbar ist.
Wir haben MMR impfen lassen, ohne Varizellen (Windpocken) .
dies sind aber nur meine Gründe, du mußt selbst entscheiden ob dein Kind geimpft werden soll, die Entscheidung kann dir NIEMAND abnehmen.

L.G.

Haruka

Beitrag von pechawa 16.03.11 - 12:41 Uhr

Hallo,

ich verstehe nicht, warum impfkritische Eltern daran Schuld haben sollen, wenn ihr rötelnkrankes Kind eine Schwangere ansteckt #kratz
Jeder Mensch trägt für sich die Eigenverantwortung und dazu gehört auch, dass man seinen Rötelntiter bestimmen lässt, BEVOR man eine Schwangerschaft plant, oder noch besser mit Beginn der Pubertät. Ein Rötelntest im Alter von 12 - 14 Jahren und eine Rötelnimpfung danach im Falle eines zu geringen Titers würde dafür sorgen, dass keine Schwangere mehr gefährdet sind - oder zumindest das Risiko vermindern, denn wir wissen doch alle, dass es auch Impfversager gibt!

LG Pechawa

Beitrag von schullek 16.03.11 - 12:45 Uhr

meine rede!
ich fände es weitaus sinnvoller, kinder vor allem gegen mumps udn röteln gar nicht zu impfen. im kindesalter sind diese beiden erkrankungen, vor allem röteln rel. einfach. und sie hinterlassen immunität. ab der geschlechtsreife können dann jungen bei bedarf gegen mumps udn mädchen gegen röteln geimpft werden. es wä#re so einfach! und einleuchtend.

lg

Beitrag von qrupa 16.03.11 - 12:51 Uhr

Mal abgesehen davon können all die geimpften nur froh sein wenn ihr Titer hin und wieder mal durch soeinen unverantwortlichen Impfverweigerer geboostet wird. Ich für meinen Teil würde michfreune wenn mir ind en nächsten 2 Jahren mal die ein oder andere Rötelinfektion begegnet damit ich mir die Impfung vor der nächsten SS sparen kann. Mein Titer ist nämlich ziemlich im Keller.

Beitrag von schullek 16.03.11 - 12:53 Uhr

ja, geht mir genauso! ich hab mich gefreut, als im kiga die ringelröteln umgingen und noch mehr, als ich mir so gut wie sicher war, dass meiner es hatte. ich habe mit freude nasse küsse ausgetauscht;-)

Beitrag von familyportrait 16.03.11 - 13:00 Uhr

Was mich trotz jahrelanger "Übung" in dieser Hinsicht immer wieder ärgert ist , wenn Impf-Befürworter uns Impfgegner als unverantwortlich, bösartig, usw usw hinstellen. Ehrlich - wir lieben unsere Kinder auch. Wir möchten für unsere Kinder auch nur das Beste. Oftmals haben wir uns sogar mehr über Impfungen informiert als mancher Impfbefürworter - und kommen nicht mit ähnlich hohlen Argumenten wie dem der vermeintlich geringen Impfschäden.

Aber wann hat jemals ein Impfgegner einen Impfbefürworter so angegangen wie umgekehrt? Wurde denn euch Impfbefürwortern schon mal in teilweise übelster Manier erklärt, was ihr durch euer Durchgeimpfe möglicherweise euren Kindern antut?

Meine Güte, geht davon aus, daß niemand seinem Kind Böses möchte. Und wenn ihr doch alles immer besser wissen möchtet, dann schreibt ein Buch, macht eure Professur oder geht in die Politik, dann könnt ihr uns das Impfen befehlen.

Sorry, aber das macht mich grad echt sauer.

Beitrag von haruka80 16.03.11 - 13:05 Uhr

#gruebel
und wo ist jetzt das Problem? Ich habe MEINE Meinung geschrieben, wenn ihr ne andere habt, ist das doch überhaupt kein Problem.
ICH möchte das mein Kind zumindest gegen Masern, Röteln und Tetanus immun ist, weil ICH nicht möchte das er es bekommt und damit für ihn oder andere irgendwelche Folgen entstehen.
Keine Ahnung, was ihr hier so blöd über etwas rumdiskutiert, was nicht zu meinem Thema passt.
Aber Langeweile hat ja viele GEsichter#rofl

Beitrag von oekomami 16.03.11 - 13:07 Uhr

Dir ist schon klar das man die Erkrankung trotz Impfung bekomemn kann

Beitrag von familyportrait 16.03.11 - 13:08 Uhr

Und ich habe meine Meinung geschrieben.

Beitrag von pechawa 16.03.11 - 13:06 Uhr

.... das mit dem Boostern von Wildviren erinnert mich daran, meinen Maserntiter bestimmen zu lassen! Ich hatte die Masern im Alter von 10 Jahren sehr ausgeprägt und könnte mir vorstellen, z.Z. keinen genügenden Schutz zu besitzen, weil mein Körper kaum noch mit Wildviren in Kontakt kommt :-( Man stelle sich die Zukunft vor: Ein Krankenhaus, gefüllt mit masernkranken Senioren ...... :-(

LG