Geburtshaus oder Klinikum??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von goldschatzfrau 16.03.11 - 12:31 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

für was entscheidet Ihr Euch denn, Geburtshaus oder Klinikum?

Bin mir noch nicht ganz sicher, habe meine beiden Großen im KH bekommen und fand die Atmosphäre nicht so toll, im Geburtshaus soll es ja wesentlich angenehmer sein.

Was mein Ihr?

LG goldschatzfrau#sonne

Beitrag von lilly-marlene 16.03.11 - 12:35 Uhr

Klinik#pro
medizinisch gesehen gibts nix besseres...
bei uns war bis zur letzten minute alles okay...dann der schock, herztöne runter, dann festgestellt dass kind winzig ist, sofort ks.
und die ärztin danach: ne halbe stunde länger und sie wären ohne kind heim

Beitrag von schmetterling-91 16.03.11 - 12:37 Uhr

ich hatte letztens ein änliches anliegen....


http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&tid=3064700&pid=19401188


lg

P.s. ich werde im Geburtshaus entbinden, aber das liegt mit auf dem Hof von der Klinik, also sollte was sein wäre ich innerhalb von zwei minuten im KH

Beitrag von farfalla.bionda 16.03.11 - 12:37 Uhr

Hallo,

die Frage ist ja, ob du ambulant oder stationär entbinden willst.

Ambulant käme für mich eigentlich nur ein Geburtshaus in Frage, weil da eben das "Klinische" wegfällt, die Atmosphäre ist einfach gemütlicher.
Ich persönlich möchte aber min. 1-2 Nächte ganz alleine mit meinem Baby haben und daher im KH entbinden ;-)

LG

Beitrag von dani.1978 16.03.11 - 12:38 Uhr

Für mich kommt nur Klinik mit angeschlossener Kinderklinik in Frage. Damit für eventuelle Notfälle vorgesorgt ist.

Ein Transport vom Geburtshaus ins KH wenn Komplikationen auftreten, wäre mir zuviel des Guten.

Muss aber jeder selbst wissen. Atmosphäre in meinem KH bei der ersten Entbidung war zudem sehr angenehm. Vielleicht gibt es noch ein anderes KH in Deiner Nähe?

LG
Dani

Beitrag von wartemama 16.03.11 - 12:38 Uhr

Ich bin risikoschwanger, von daher auf jeden Fall Klinik.

Doch auch ohne eine Risikoschwangerschaft würde ich immer in die Klinik gehen; es kann immer mal etwas sein/passieren und dann würde ich mich in der Klinik einfach sicherer fühlen.

LG wartemama

Beitrag von uta27 16.03.11 - 12:39 Uhr

hi!
wir planen wieder eine hausgeburt!

liebe grüße, uta

Beitrag von soni1 16.03.11 - 12:41 Uhr

Ich werde auf jedem Fall im Krankenhaus entbinden.
Bei einem "Notfall" ist wenigstens gewährleistet, dass immer ein Arzt anwesend ist. Das gibt mir ein Gefühl der Sicherheit. Und ich habe schon viele Horrorefahrungen gehört mit Not-KS usw.

Und mir ist es ehrlich gesagt egal, ob ich weiße Wände oder Wände in Terracotta um mich habe. Ich glaube wenn man Wehen hat, ist es das geringste an das ich denken würde #schwitz

Aber muß jeder selbst entscheiden #winke

Beitrag von frog79 16.03.11 - 12:45 Uhr

Hi,

ich bin zwar recht Optimistisch, doch können immer Komplikationen auftreten und dann ist eine Klinik doch sicherer. Und ehrlich gesagt muss ich über die "Schönheitsideale" eines Kreissaales immer schmunzeln. Haben wir Frauen keine anderen Sorgen???

Ich schau mir eine Klinik oder Geburtshaus an, wenn es mir gut geht. Wenn ich dann Wochen später zum entbinden komme, ist man doch so beschäftigt mit Wehen etc. da ist mir doch so eine optische Geschichte völlig Wurscht.

Oder haben wir hier in Deutschland irgendwo so fürchterlich runtergekommene Kliniken, das es eine Zumutung wäre dort zu entbinden??? Es kommt doch auf Sicherheit und ein gutes Geburtsteam an, also die, die bei der Geburt richtig mitwirken und nicht ob die schöne Räume haben mit toller Wandfarbe etc.

Jedem das seine, doch schaut mal wo bzw. wie andere Frauen entbinden.

Alles Gute.

P.S.: Ach nochwas, wer es ganz vertraut haben will, warum dann nicht zu Hause mit einer Hebamme entbinden???

Beitrag von qrupa 16.03.11 - 12:45 Uhr

Wenn dann geburtshaus, wobei beim nächsten Kind wieder eien Hausgeburt geplant ist. nicht wegen der "tollen atmosphäre" sondern weil ich den in meinen Augen sichersten Geburtsort für mein baby will (dass es dabei auch noch gemütlicher ist, ist ein netter Nebeneffekt). ich hätte bei meiner zweiten Geburt ganz sicher in der Klinik wieder einen KS bekommen. Ist mir dank der Hausgeburt erspart geblieben.

Beitrag von tani-89 16.03.11 - 12:46 Uhr

Ich werde mein zweites wieder in einem Geburtshaus zur Welt bringen, es ist einfach schöner als in einer Klinik da laufen nicht ständig leute rum.
Meine erste Geburt dauerte von der ersten wehe bis zur geburt 11/2 Stunden ich konnte ganz toll abschalten und nur noch ans baby bekommen denken.

Und wenn etwas schief gegangen währe währe ich innerhalb von 10 min im KH gewessen

Beitrag von sunnygirl1978 16.03.11 - 13:45 Uhr

Wir gehen definitif - sofern wir die 37. Woche erreichen ins Geburtshaus. Unser erster kam bei 35+1 und wir hatten in der Klinik extreme Probleme - es wurde Panik gemacht wo keine war - letztendlich wäre die GEburt wahrscheinlich nicht so traumatisierend für uns alle gewesen, wenn das ganze in einer ruhigeren Atmosphäre gewesen wäre.

Zumal der Schatz 3020 gr. hatte, 48 cm groß war und total fit.

Also GEburtshaus. Man muss sich wohlfühlen.

LG Sunnygirl 30+7

Beitrag von estherb 16.03.11 - 14:30 Uhr

Hallo,

ganz klar: Geburtshaus. Hatte ich beim ersten Kind, war wunderbar, jetzt haben wir es Gott sei Dank komplett aus der Frühchenzeit rausgeschafft, was zeitweise in den Sternen stand, sind sogar am ET und gehen natürlich wieder ins Geburtshaus.

Die meisten Probleme und Komplikationen, die im Krankenhaus auftauchen, sind hausgemacht und passieren in Geburtshäusern nicht. Das ist für mich der Hauptgrund - und nicht die schöne Umgebung, sondern dass ich mich nicht unter Wehen gegen unnötige Eingriffe zur Wehr setzen muss. Fruchtblasenöffnung, Wehenmittel, Zugang im Arm, Dauer-CTG und dadaus herausgelesene angebliche Komplikationen, Geburt im Liegen, Saugglocke / Zange, Dammschnitt - das alles passiert im Geburtshaus nicht, wenn nicht wirklich Not am Mann ist. Im Krankenhaus halt ständig einfach mal so.

Und die schöne Umgebung - die ist schon auch wichtig, auch wenn manche das vielleicht nicht wahrhaben wollen. Wie sagt Michel Odent? Oxitocin (das wehenauslösende Hormon) ist ein sehr empfindliches Hormon, das sich leicht "vertreiben" lässt. Durch grelles Licht, fremde Menschen, ungemütliche Umgebung... selbstproduzierte Wehenschwäche der Krankenhäuser, würde ich sagen...

Übrigens, in Punkto Sicherheit: Mehrere Krankenkasse stufen Geburtshäuser zwischenzeitlich als sicherer ein als Krankenhäuser - wegen der nicht existenten Kette an Eingriffen... und die Überwachung ist mindestens 1:1 und damit besser als in jedem Krankenhaus, denn dort ersetzt das CTG die aufmerksame Hebamme. Bei meiner Geburtshausgeburt waren 4 Menschen (2 Hebammen, 1 Schülerin und in der Schlussphase 1 Arzt) nur für mich da. In welchem Krankenhaus bekomme ich bitte so eine hervorragende Überwachung und Betreuung?

Liebe Grüße und gute Entscheidungsfindung,

Esther (heute ET)