sitzt nachts im Bett und weint

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von girly80 16.03.11 - 12:53 Uhr

Hallo!
Mein Sohn ist 18 Monate alt. Seit längerer Zeit haben wir nur Horrornächte. Er schläft super ein. Meist so gegen 12 wird es unruhig. Irgendwann sitzt er im Bett wenn ich reingehe. Mein Mann sagt das er zu uns will und deswegen schon sitzt. Aber manchmal ist er gar nicht richtig wach. Aber nicht immer. Wenn er wach ist dann muß ich ihn zu uns nehmen, was ich aber jetzt nicht mehr möchte. Da es sehr eng bei uns im Bett ist. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Kenn das jemand auch? Hoffe es ist nur eine Phase.


Liebe Grüße
Girly80

Beitrag von haruka80 16.03.11 - 13:17 Uhr

Und wenn du ne Matratze nimmst und dich dazulegst und die HAnd oder den Kopf streichelst bis er wieder schläft? So mach ichs wenn der Lütte nachts wach wird, in unserem Bett ists zu eng, da zieh ich irgendwann aus wenn er mit drin liegt, weil ich dann keinen Platz mehr habe.
Vielleicht träumt er schlecht? Vielleicht verarbeitet er Dinge und kann die nicht so begreifen wenn er nachts aufwacht.

L.G.

Haruka

Beitrag von derhimmelmusswarten 16.03.11 - 13:22 Uhr

Meine Tochter macht das auch. Ich gebe ihr dann ihren Schnuller und meist schläft sie dann weiter. Manchmal hat sie aber auch Hunger und will nur ne Flasche trinken. Sie zeigt dann auf die Thermoskanne auf der Wickelkommode. Es kann natürlich sein, dass euer Sohn wach wird, sieht das ihr nicht da seid und dann Angst bekomme und zu euch will. Das ist aber völlig normal. Entweder müsst ihr dann damit leben, dass er zu euch kommt oder ihr müsst Rituale einführen, damit er allein weiter schläft.

Beitrag von janine51082 16.03.11 - 15:26 Uhr

Genau DAS Thema hab ich gestern hier auch eröffnet :-D
Nur dass meiner gestern ne Panikattacke oder sowas hatte.

Wie ich dann rausgefunden hatte nennt man das Schlaftrunken oder Nachtschreck.

Google das mal ;-)
Hat mir sehr geholfen mich darüber zu informieren.

Unser Sohn sitzt auch um die Zeit im Bett und kloppt mit dem Schnuller gegens Bett oder liegt am Fußende mit den Füßen und strampelt stundenlang gegens Bett. Jedoch wenn wir rein gehen, dann ist er wie im Schlaf, reagiert nicht auf uns, hat aber die Augen auf. Ist auch nicht ansprechbar.

Gestern Mittag hatte er ne Schreiattacke und kam über 30 Min. nicht mehr klar. Ließ sich gar nicht mehr beruhigen!

LG, Janine

Beitrag von charlottemartha 16.03.11 - 21:09 Uhr

Hallo Du,

der Thread hätte auch von mir sein können, nur dass meine Tochter im April 2 wird und wir dieses Problem jetzt schon mehrere Monate haben, mal mehr und mal weniger !
Mittlerweile weiß ich, dass sie Dinge des Tages so verarbeitet. Sie schläft super ein und meist so gegen 23.00 Uhr geht das "Gejammere"los. Dabei sitzt sie im Bett und wenn ich sie anspreche habe ich teilweise das Gefühl, sie eben geweckt zu haben. Ich glaube also nicht, dass das so etwas wie ein Nachtschreck ist. Sie war schon als Baby, was Reizverarbeitung betrifft, hypersensibel. Besonders unter der Woche, wenn sie also tagsüber in der Krippe ist, sind die Nächte so anstrengend. Sind die Tage ruhiger, sind das die Nächte oft auch.
Ich kann nicht sagen, dass ich mich dran gewöhnt habe, zumal ich alleinerziehend bin und voll arbeite. Aber mittlerweile habe ich resigniert und hoffe, dass das irgendwann besser wird. Und ich achte besonders darauf, dass unsere gemeinsame Zeit am Abend kuschlig und ruhig ist, was aber auch nicht immer machbar ist.
Ich wünsche Dir bald ruhigere Nächte und denke dran: Es gibt noch andere Kinder, die ebenso die Nacht zum Tag machen...#zitter