normal geburt oder kaiserschnitt?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Alles zur Geburtsvorbereitung findest du hier. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme" oder im Club Hebammen-Sprechstunde.

Beitrag von hasi161088 16.03.11 - 14:30 Uhr

hallo;

b9in in der 20 schwangerschafts woche und bin habe angst vor einer normalen geburt, also genauer gesagt vor den schmerzen die da auf mich zu kommen, und bin am überlegen.
die meinung spalten sich ziemlich über diese entscheidung.
kann mir jemand einen rat geben?

glg

Beitrag von pegsi 16.03.11 - 14:33 Uhr

Und vor einer großen OP und den Schmerzen hinterher hast Du keine Angst? #gruebel

Mach einen Geburtsvorbereitungskurs, Du schaffst die Spontangeburt wie Milliarden Frauen auch. Ein bißchen Angst gehört dazu.

Beitrag von marleni 16.03.11 - 14:34 Uhr

Mein Rat: Spontangeburt mit PDA. Dann hast Du kaum Schmerzen.

Es stimmt übrigens leider nicht, dass einem der Kaiserschnitt die Schmerzen erspart. Ich hatte beides (normale Geburt bis kurz vor dem Ende, dann Kaiserschnitt wegen Geburtsstillstand), und ich muss sagen, ich fand die Schmerzen nach der OP grausam, viel schlimmer als die schlimmsten Wehenschmerzen.

Alles Liebe!
M.

Beitrag von widowwadman 16.03.11 - 14:40 Uhr

Und ich fand die Wehen schlimmer als den KS und die Zeit danach. Das ist bei jeder anders.

Ohne medizinische Indikation wuerd ich auch eher zum Spontangeburtsversuch raten, aber die Taktik pauschal zu behaupten das der KS viel schlimmer ist, ist doch auch Kaese.

Beitrag von leeoo 16.03.11 - 14:39 Uhr

Hey, genau das ist es, was die natüriche Geburt bei Dir komliziert machen könnte ... Angst verursacht Verspannungen und Anspannungen ... Werden Deine Muskeln im Unterlab zu doll angespannt, dann ist es klar, dass es überaus weh tut ... das Kind will immerhin raus =) Zwäng Du mal nen Tennisball durch nen Flaschenhals ...

Die Geburt ist das Natürlichste von der Welt und die ganzen Naturvölker sehen dem weniger mit solcher Panik entgegen als wir hier ^^

Gehe zum GvK, lasse Dich von der Hebamme beraten, guck Dir vllt mal was zum Thema Hypnobirthing an ... vertraue Dir einfach selber!

Ein Kaiserschnitt ist auch nicht ohne, denn überlege, was da alles aufgeschnitten wird! Wenn er medizinisch notwendig ist, dann ist es in meinen Augen ok, aber auf Wunsch?! Kann nicht nachvollziehen, wieso Kliniken das überhaupt machen!

Natürlich tut es weh, und ein bisschen krieg ich deswegen auch weiche Knie, aber dennoch freue ich mich blöde auf den Tag der Geburt meines Lebenstraumes =)
Du bekommst im KH jegliche Unterstützung, auch Schmerzmittel, wenn nötig .. Akkupunktur und und und ...

Wird schon =)

Beitrag von germany 16.03.11 - 14:41 Uhr

Hallo,

also während der Geburt kannst du ja Schmerzmittel bekommen. Ist ja nicht so, dass du da stundenlang leidest.

Ich hatte keine Schmerzmittel, weil ich das nicht für nötig hielt. Die Wehen musst du dir vorstellen wie Mens-Schmerzen, nur das man während der Wehen mal Pausen hat, die man bei UL-Schmerzen ja nicht hat..

Ein Kaiserschnitt ist ein großer Eingriff. Dir wird der Bauch aufgeschnitten, während du breitbeinig auf einen Stuhl gebunden bist... prickelnde Vorstellung...#zitter

Außerdem wird dir ein Blasenkatheter gelegt. Ob das weh tut kann ich glücklicherweise nicht sagen.

Was ich aber ganz sicher sagen kann ist folgendes: Nach einer normalen Geburt, hast du alle Schmerzen sofort vergessen.

Nach einem Kaiserschnitt wirst du unter Umständen noch Tage oder gar Wochen mit Schmerzen zu kämpfen haben, denn es ist eine Wunde die sich logischerweise auch entzünden kann usw.

Ich hatte genauso Angst vor der ersten Geburt und wollte auch einen Ks, bis mir klar wurde, dass ich danach viel schlimmere Schmerzen haben könnte.




lG germany

Beitrag von greeneyes 16.03.11 - 15:35 Uhr

Wenn man von vorne bis hinten aufgeschnitten wird, tut es auch saumäßig hinterher weh! Nix mit vergessen nach der Geburt;-)
Es hat beides Vor und Nachteile!

LG

Beitrag von germany 16.03.11 - 15:40 Uhr

Aber DIE Schmerzen hält man aus. Ich hatte einen dammschnitt und hatte wirklich kaum Probleme.

Ist ja nicht bei jedem so, dass ein Dammschnitt sein muss. Und eine Ks Wunde ist doch auch viel größer und genau da, wo der Hosenbund ist...#zitter

Beitrag von secretxxx 16.03.11 - 14:42 Uhr

Hi.

das ist eine gute überlegung die ich mir auch schon gemacht habe.. meine erste geburt habe ich normal entbunden, jedoch haben wir eingeleitet da der kleine eh schon sooo gross war... tja war keine bilderbuchgeburt.. meine freunding wiederrum hatte ne ganz tolle normale geburt..
ich denke obwohl die erste geburt bei mir wirklich schmerzhaft war werde ich mich wenn es geht wieder für eine normale entscheiden...
bei einem kaiserschnitt bekommt man einen kateder ( weiss nicht wie man das schreibt) und auf den bin ich nicht neugierig auch wenn man es nicht spüren sollte...
die angst vor der geburt ist bestimmmt da, aber wenn es soweit ist hast du eh keine zeit mehr zum angst haben...

lg

Beitrag von uckaya 16.03.11 - 14:43 Uhr

Hallo Du,

ich kann verstehen, dass du vor der Geburt Angst hast; obwohl es doch eigentlich etwas natürliches ist, oder. Hast du schon mit einer Hebamme gesprochen? Die können dir meist ganz gut erklären, was auf dich zukommt, aber für jede ist das Thema Geburtsschmerz anders.

Ich hatte jetzt zweimal einen KS w/ Geburtsstillstand. An den ersten kann ich mich nicht mehr richtig erinnern, auch wenn es erst 2 1/2 Jahre her ist. Chrissy's Geburt ist noch recht frisch. Die Wehen fingen so an, dass ich gut damit klar kam. nach 3 Std. waren sie dann so stark, dass die Nachbarschaft auch etwas davon hatte (war mir aber völlig egal; ich bekam ein Kind und dass durfte auch jeder hören :-)) Im KH hat's dann noch etwas gedauert, bis der Arzt für die PDA dann kam, aber auch die Zeit war okay. Der ganze KS wusste, dass eine Geburt im Gange war und mein Mann hatte eine leichte Quetschung an der Hand. Leider kann ich dir nicht's zur Austreibung sagen, ausser dass du dann ja aktiv mitarbeiten kannst.

Der KS hat mir und den Kindern jeweils das Leben gerettet, aber ich hätte nie auf einem KS bestanden. Du hast hinterher Schmerzen, bist nicht so beweglich, lachen, niesen, husten tun einfach weh und für mich war es schlimm, dass ich mein Kind nicht zu 100% selbst versorgen konnte. Auch wenn dass nach 2 Tagen anders war und ich nach 4 1/2 Tagen aus dem KH entlassen wurde.

Also mach wirklich einen Vorbereitungskurs, sprich mit anderen Müttern , such dir eine gute Hebamme und vertrau auf dich. Du schaffst es.

LG Andrea

Beitrag von onlineengel1977 16.03.11 - 14:44 Uhr

Mensch Mädel,

ich kann es einfach nicht verstehen, wie man sich leichtfertig für eine OP entscheiden kann. #gruebel

Ich finde es super, das es "für den Notfall" den Kaiserschnitt gibt, aber sich den zu wünschen, weil es angeblich leichter ist als eine normale Geburt halte ich für Schwachsinn.

Ich hatte das "Vergnügen" nach 16 Stunden Hammerwehen (mit Abständen unter 2 Minuten) einen Kaiserschnitt zu bekommen, weil es meiner Kleinen nicht mehr gut ging. Die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt waren echt nicht schön #schock

Gut bei einem Wunschkaiserschnitt hat man nicht so wie ich, die Schmerzen auch schon vorher, sondern "nur" hinter her.
Aber wünschen würde ich mir das nie.

Ich finde diesen Trend einfach nur unmöglich.
Traut Euch doch einfach mal etwas zu. Das haben schon so viele Frauen geschafft, warum DU also nicht?
Ausserdem gibt es ja nun auch schon gute Schmerzmittel um die Sache, falls es zu schlimm wird, etwas erträglicher zu machen ;-)

lg
onlineengel mit #stern im #herzlich und #ei inside (9.ssw)
(mit der Hoffnung auf eine normale Geburt):-)

Beitrag von 1973sonja 16.03.11 - 14:50 Uhr

Hallo,

da würde ich mir gar keine Gedanken drüber machen.
So natürlich wie möglich ist doch das Beste für alle. Die Schmerzen bekommst Du in dem Zustand gar nicht richtig mit, und vergißt sie auch schnell wieder. Wie andere schon sagten - es gibt doch die PDA.

Ich würde nie einen Kaiserschnitt anstreben. Von wegen keine Schmerzen...der Heilungsprozeß ist viel länger, und es ist eine OP! Wer macht die schon freiwillig? Könnte ich nie verstehen. Bloß weil man dabei betäubt ist...aber wie gesagt, es gibt ja auch die PDA.

Ich habe eine Tochter auf natürlichem Weg ohne Schmerzmittel zur Welt gebracht. Würde es immer wieder so machen.

Bin jetzt mit Zwillingen schwanger, und muß mich nun mit dem Gegenteil auseinandersetzen: Falls mit den Zwillis was ist, kann es sein, daß sie per Kaiserschnitt geholt werden müssen. Da habe ICH Angst vor und hoffe, daß das nicht passiert.

Also, mach Dir nicht so viele Gedanken, mach nen Geburtsvorbereitungskurs, such Dir eine gute Hebamme und auf gehts!

Alles Gute und LG Sonja

Beitrag von marjatta 16.03.11 - 14:54 Uhr

Schließe mich an Spontangeburt mit PDA....

Das hatte ich bei meinem "Großen" und will das auch bei Nr.2. Hatte nur vor Setzen der PDA Schmerzen.... obwohl auch das auszuhalten gewesen wäre, wenn sie nicht ohne Wehenpause gekommen wären.

Kann nur sagen, es war eine sehr entspannte Geburt mit PDA. Meine Schwägerin (auch 3 Kinder) kam erst bei Nr.3 in den Genuß und hatte es mir auch schon vor der Geburt ihrer Nr.3 (kam 3 Monate nach meinem) empfohlen...

Das solltest Du dann auf jeden Fall beim Anmeldungs-/Vorbereitungsgespräch im KH erwähnen.

Meine Cousine hat beide Kinder im Wasser geboren und fand das auch prima. Jeder findet seinen Weg.... und Schmerzen kann man ja - wie gesagt - lindern / ausschalten. Die Wehen (also den Druck der Wehen) spürst Du auch bei der PDA. Es tut eben nur nicht weh.

Gruß
marjatta

Beitrag von pyttiplatsch 16.03.11 - 15:49 Uhr

Hattest du schon eine spontane Geburt?

Wenn ja, dann kannst du das besser beurteile wie wir, ob KS oder spontan.
Wenn nein, dann mach es lieber spontan. Denn meist ist es im Nachhinein nicht so schlimm, wie man dachte.

LG Sarah