Wie kann ich die Milchbildung ankurbeln?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von yvonne17111981 16.03.11 - 16:26 Uhr

Hallo,

meine kleine ist jetzt 4 1/2 Monate alt. Ich stille sie noch voll. Allerdings habe ich irigendwie das Gefühl, das meine Milch ihr nicht mehr reicht!
Warum? Ich muss einmal täglich abpumpen weil die kleine Medi´s von der Heilpraktikerin einnehmen muss. Deshalb weiß ich das ich immer ca. 100 -130 ml zusammenbekomme.
Und das ist schon so seit ich das erste mal abgepumpt habe. Da war sie erst 7 Wochen alt. Müsste sie denn nicht langsam schon mehr trinken? Ich vermute auch deshalb das sie auch Nachts immer noch alle 3 Stunden Hunger hat.

Wie ist das bei euch ?

LG Yvonne

Beitrag von nadja.l 16.03.11 - 16:36 Uhr

hallo!
ich glaube das was du abpumpst ist nicht das was deine kleine aus der brust bekommt, es kann also sehr gut sein, dass sie mehr trinkt.
milchmenge ankurbeln geht durch häufiges anlegen, stilltee trinken, von weleda gibt es auch ein stillöl womit man die brust massieren kann und die hebis haben auch globuli (keine ahnung welche das sind).
zum thema nachts trinken, ist das völlig normal, meine große hat bis zur umstellung von stillen auf brei und flasche abends alle zwei stunden gestillt und auch danach kam sie in manchen nächten noch mehrmals.

lg nadja + emily (2 jahre) und max (3 wochen)

Beitrag von littlepetal 16.03.11 - 16:55 Uhr

Stilltee hat bei mir damals geholfen. Hätte ich nicht gedacht, dass es so großen Unterschied machen würde. Aber man soll nicht mehr als 2 Tassen am Tag trinken, ansonsten wirkt es kontraproduktiv.
Häufiges Anlegen ist natürlich das A und O.

Beitrag von maisonne05 16.03.11 - 18:24 Uhr

auf keinen Fall Pfefferminztee oder Salbeitee trinken, aber das weißt du ja sicher schon.
bei mir hat es damals geholfen Vitamalz zu trinken und Studentenfutter. das hat mir geholfen, als nach meiner Brustentzündung (da war die Maus 2 Wochen alt als es losging udn dann durfte ich sie 1 Woche nicht stillen wegen AB und so) die Milch fast weg war. wurde recht schnell wieder mehr und ich habe sie dann noch 15 Monate weitergestillt :)

viel Erfolg ;)

Beitrag von steffi0413 16.03.11 - 18:40 Uhr

Hallo Yvonne,

die Babies trinken nach der 4.-6. Lebenswoche nicht wesentlich mehr. Also ein vollgestilltes Baby trinkt mit 6 Wochen ungefähr die gleiche Menge als mit 6 Monaten. Kann die Milch aber immer besser verwerten.

Die meisten Frauen können immer weniger abpumpen als was ein Baby aus der Brust rausholt. Die abgepumpte Menge hat also mit der wirklich produzierten Menge oft nichts zu tun. 100-130 ml pro Abpumpen ist schon ganz viel. Ein nach Bedarf gestilltes Baby trinkt nur sehr selten mehr als 80-100 ml auf einmal.

Dass sie in der Nacht öfters wach wird ist in diesem Alter vollkommen normal, gehört zu ihrem normalen Gehirnentwicklungsprozess und hat oft nicht viel mit Hunger zu tun. Stillen ist doch nicht nur Nahrung, sondern Getränk, Beruhigung, Körpernähe usw.

Die Kleinen nach dem 3. Lebensmonat nehmen immer mehr von der Umgebung wahr, wird alles seeehr interessant, sind leicht ablenkbar. Die meisten haben keine Zeit mehr lang zu trinken, möchten dafür aber öfters. :-) Kommt auch oft vor, das sie dann in der Nacht kompensieren. :-)

Ich glaube also, wenn sie sich wohl fühlt, genug nasse Windel hat, sich altersgerecht entwickelt, nach Bedarf an die Brust darf, zunimmt, dann brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen.

LG
Steffi