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Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von rhodochiton 16.03.11 - 16:44 Uhr

Hallo

Auf mein untenstehendes Tread "Nerviger Nachbarsjunge" brauche ich noch dringend Rat.

O.k. Ihr habt mir auf Grund der Umstände geraten diesen Jungen zu meiden. Da bin ich inzwischen auch der Meinung. Nur wie?

Kaum sind wir im Garten kommt er daher. Wenn ich ihn auslade, fährt er nervig mit dem Velo vor dem Zaun hin und her und redet dauernd rein.

Auf dem Nachhauseweg ist er echt eine Plage. Da ärgert er uns bösartig. Ich habe schon versucht extra langsam zu laufen um ihm nicht mehr zu begegnen, aber dan wartet er auch extra:-[.
Wenn ich ihn mitlaufen lasse, nervt er ohne Ende. Auto und Velo extra wegen ihm nehmen will ich nicht, weil ich noch den #hund auf dem Spaziergang integrieren will.

Das eifachste ist noch, ihm die Haustür nicht zu öffnen, nur dan läutet er so penetrant und oft, dass ich einfach an die Tür gehen MUSS#wolke.

Ein "Du darfst, wenn Du..., sonst..." hat er in 1 Min. schon vergessen.

Beitrag von xxtanja18xx 16.03.11 - 17:19 Uhr

Sag es Ihm doch einfach ins Geschicht!

Mein Sohn möchte NICHT mit Dir spielen und Ich möchte nicht, das du zu uns zu besuch kommst.

Wenn Er doch klingelt, aufmachen und Ihm sagen, das Er NICHT rein darf.

Und Klingel abstellen.

Würde den Heimweg etwas ändern, So das Ihr euch verpasst...

Und wenn Er nervig vor dem Zaun mit dem Fahrrad fährt, einfach ignorieren...irgendwann wird es ihm langweilig....Oder eben wieder sagen, das er nunmal nicht Willkommen ist....

Lg

Beitrag von hedda.gabler 16.03.11 - 18:05 Uhr

Hallo.

Ich weiß gar nicht, warum Du Dich weiterhin so "quälst".
Du hast nun die Entscheidung getroffen, dass Ihr Euch von dem Jungen distanzieren willst ...

... sprich mit seinen Eltern ... die haben dafür zu sorgen, dass er Euch nicht weiter belästigt.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von rhodochiton 16.03.11 - 18:38 Uhr

Weil er mir halt leid tut, es ist trotz allem nur ein Kind #schmoll

Beitrag von hedda.gabler 16.03.11 - 18:41 Uhr

Nun gut ...

... so hart es klingt, aber dann musst Du lernen zu leiden, ohne zu jammern.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von rhodochiton 16.03.11 - 18:59 Uhr

Du hast ja recht, es gibt wohl hier keine Kompromiss...

Beitrag von hedda.gabler 16.03.11 - 19:02 Uhr

Das fürchte ich auch ...

Beitrag von unilein 16.03.11 - 19:38 Uhr

Ich würde mich nicht durch Fahrradfahren und Klingeln belästigen lassen und es ignorieren, bis er aufhört ... Ich würde zur Wasserpistole greifen ;-)

Allerdings nur wenn ich wie du beschlossen hätte, den Jungen zu meiden. Tatsächlich würde ich eher versuchen, ihm zu helfen, wenn es sich irgendwie machen ließe.

Beitrag von rhodochiton 16.03.11 - 19:53 Uhr

hahaha

Tatsächlich habe ich x mal versucht ihn zu integrieren.
Es braucht halt viel Nerven und Zeit (die ich eigentlich gar nicht habe, resp. für meine Familie brauche).

Auch meine Tochter nimmt ihn immer wieder auf obwohl er dann bei KIGA-Nachhauseweg richtig fies und sehr anstrengend ist. Am Nachmittag steht er aber dann wieder auf der Matte.

Wie würdest Du ihm den helfen? (P.S. ich ging mit ihm in den Wald, ich habe mit ihm grobe Arbeiten angefangen die ihm Spass machen und wo er sich austoben kann, ich habe dauernd versucht zu vermitteln, auch wenn er angefangen hat und ausfällig wurde)

Beitrag von h-m 17.03.11 - 10:56 Uhr

Ich würde die Klingel abstellen.

Den Nachhauseweg würde ich zumindest vorübergehend tatsächlich ändern und Auto oder Fahrrad nehmen. Dann nachmittags mit dem Hund spazieren gehen, statt im Garten zu sein, dann kann er Euch in der Zeit auch nicht so belästigen. Oder evtl. Dein Kind etwas früher/später abholen, falls das bei Euch möglich ist.

So hab ich es bei unserer Nachbarin gemacht. Wir haben allerdings keinen Garten. Spielte das Mädchen im Hof, bin ich mit meiner Tochter auf den Spielplatz "geflüchtet". Erzählte mir die Mutter (sie ist ziemlich redselig), dass sie ins Freibad X gehen, fuhr ich ins etwas weiter entfernte Freibad Y...

Nach einer Weile hatte sich das dann weitgehend erledigt und sie suchte sich andere, denen sie auf den Nerv ging.

Beitrag von juniorette 17.03.11 - 11:28 Uhr

Ist das nicht etwas viel Aufwand, wenn es auch einfacher geht? #kratz

Ich hatte auch ein recht nerviges Nachbarskind, das auch nicht gehört hat, wenn man ihm ruhig und freundlich was erklärt hat.

Also bin ich irgendwann mal laut und unfreundlich geworden und sogar dieses beratungsresistente Kind hat es dann mal kapiert.

LG,
J.

Beitrag von h-m 18.03.11 - 09:07 Uhr

Das hab ich auch mehrmals versucht, sowohl zu dem Kind wie zu der Mutter (Vater lebt nicht im Haushalt), aber die haben es nicht kapiert... bzw. wollten es nicht kapieren. Spätestens am nächsten Tag war's vergessen.

Beitrag von juniorette 18.03.11 - 10:07 Uhr

Waren die beiden geistig minderbemittelt? #kratz

Mein ehemaliges Nachbarskind ist in meinen Augen nicht das Hellste, aber um meine Unfreundlichkeit zu verstehen, muss man nicht hochintelligent sein.

Jeder normale Mensch meidet doch Mitmenschen, von denen man immer unfreundlich behandelt wird #kratz

Ich vermute mal, du warst einfach immer noch zu freundlich zu den beiden #gruebel

Wie auch immer:
wenn ich eigentlich für jeden erreichbar sein möchte (netter Besuch, Paketbote, etc.) stelle ich nicht für ein unerzogenes Nachbarskind die Klingel ab. Insofern fand ich deinen Tipp an die TE halt nicht so brauchbar, zumal die TE es ja noch gar nicht mit Unfreundlichkeit probiert hat.

Beitrag von asimbonanga 17.03.11 - 15:14 Uhr

Das würde mir im Traum nicht einfallen.
Abgrenzung freundlich aber bestimmt, wenn es sein muss auch unfreundlich----------- sollte man irgendwann gelernt haben.Schließlich lebt man das seinen Kindern vor.

Beitrag von h-m 18.03.11 - 09:11 Uhr

Tja, das hab ich natürlich zuerst versucht (siehe meine Antwort an juniorette), sowohl freundlich wie unfreundlich, hat aber nichts gebracht.
Für mich war es dann am nerven-schonendsten, so wie ich es gemacht habe.

Aber natürlich handeln Menschen in solchen Situationen unterschiedlich, wir sind ja alle Individuen.

Beitrag von juniorette 17.03.11 - 11:36 Uhr

Hallo,

"Das eifachste ist noch, ihm die Haustür nicht zu öffnen, nur dan läutet er so penetrant und oft, dass ich einfach an die Tür gehen MUSS"

jemand, der bei mir Sturm klingelt, bekommt von mir aber ein paar deutliche Takte zu hören - egal, ob Kind oder Erwachsener #wolke (außer es ist ein Notfall)

Ich hatte auch mal so ein nerviges Nachbarskind, das mir anfangs leid tat, weil seine Mutter sich kaum mit ihm beschäftigt hat.
Da es auf meine freundlichen Erklärungen, wenn mir sein Besuch nicht gepasst hat oder wenn er was gemacht hat, was er nicht tun sollte, nicht gehört hat, bin ich irgendwann mal unfreundlich geworden. Unfreundlich nicht im Sinne von unhöflich oder unfair, sondern in dem Sinne, dass ich mir freundliche Gespräche mit diesem Kind gespart habe und das Kind zum Schluss konsequent heimgeschickt habe, wenn er bei mir nicht gehört hat.
Irgendwann hat das Nachbarskind angefangen mich zu meiden. Tat mir zwar leid, weil ich kein "Kinderschreck" sein möchte, aber "leiden zu lernen, ohne zu jammern" ging auch nicht ;-)

LG,
J.