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Archiv des urbia-Forums Erziehung.

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von mho 16.03.11 - 18:12 Uhr

mein Sohn ist 3,5 jahre alt. geht sein er drei ist in den Kindergarten und wir sind immer noch in der Eingewöhnung. Jeden Tag heulerei!
Wenn ich weg bin ist alles in Ordung.

Er ist am Nachmittag sooooo quängelig das ich nicht mehr weiter weiß.
Egal wieviel zeit ich mit ihm intensiv verbringe, das quängeln ist immer da.

Aber am WE ist das nicht so extrem eher in der Woche.

Schlimm ist das wenn er spielt auch quängelt sobald ein Spielzeug nicht so will wie er.
Er quängelt mehr als ausgeglichen zu spielen. Natürlich kommt der fehlende Mittagsschlaf dazu aber ich nehme mir die Zeit für eine Ruhezeit aber trotzdem ist es da das QUÄNGELN.

DIe FRAGE: Was mach ich jetzt um nicht auszuflippen? Ich schrei ihn schon an und sage ihm das ich sein Spielzeug wegnehme wenn er dabei so oder so nur quängelt. ICh muss aus diesem Kreislauf raus.

Er ist ziemlich charakterstark und stur.

Gibt es ein Buch oder eine Stelle an die ich mich wenden kann????


Beitrag von christinamarie 16.03.11 - 18:34 Uhr

Entschuldigung, aber mir tun die Augen weh. Es heißt quengeln. Ohne ä.

Zur Frage:

Die Trotzphase ist eine anstrengende Zeit und durchaus eine Belastung für den Elternteil, der hauptsächlich erzieht und betreut. Versuche dennoch ruhig zu bleiben. Klare Ansagen an das Kind, freundlich und vor allem konsequent. Dein Kind wird umso wütender, wenn auch du wütend wirst.

Ich weiß, es ist schwer. Aber versuche, gelassen zu bleiben.

Vielleicht gehst du mehr mit ihm raus zum Spielplatz, in den Wald oder Park, so dass er sich austoben kann oder du spielst ein wenig gemeinsam mit ihm daheim?!

Liebe Grüße
C

Beitrag von 221170 16.03.11 - 19:49 Uhr

Vielleicht ist er müde.
Bei meiner Tochter war das die erste Zeit im Kiga so, der Schlaf mittags fehlte dann noch und im Kiga ist immer Action.
Die Lautstärke dort sollte man auch nicht unterschätzen. Das schlaucht die Kinder auch.
Ich denke, das könnte es sein, denn du schreibst ja auch das das am WE nicht so schlimm ist.

Das pendelt sich nach und nach ein, du musst aber ruhig bleiben, sonst steigert sich das in einen Kreislauf rein aus dem man nicht mehr so schnell rauskommt.

Beitrag von mho 16.03.11 - 20:37 Uhr

ich versuche ihn hinzulegen, aber er will einfach nicht schlafen. Lege mich sogar zu ihm und lese ein Buch.

Wenn ich nur wüßte wie ich ihn zum ausruhen bekomme? Ich denke er ist wirklich müde. Hinzu kommt das mein Tag auch ziemlich stressig ist. Mein Arbeitgeber ist sehr Familienunfreudlich und ich arbeite halbtags wo jemand vorher ganztags gearbeitet hat. Mein Mann studiert noch und zu Hause bleibt alles an mir hängen.

Schlechte Kombination gerade.

Beitrag von 221170 16.03.11 - 20:44 Uhr

Ja, das war bei uns auch so.
Meine Tochter schlief irgendwann einfach nicht mehr, war aber suuuuuper müde.
Die Umstellung war sehr schwierig weil sie eben so knatschig war.

Man kann versuchen eine Kassette oder CD zu hören, ein Buch anzuschauen.
Bei uns klappte das nicht, entweder Schlaf oder wach, ruhen gab und gibt es nicht.

Das pendelt sich aber ein, es dauert halt. Du musst Geduld haben, das ist auch für die Kinder eine große Umstellung.

Beitrag von psychose 16.03.11 - 19:51 Uhr

Nee, das Männlein ist Müde;-)

Beitrag von r.le 16.03.11 - 21:58 Uhr

Hallo mho,

wir hatten vor einigen Jahren mit unserer Tochter im gleichen alter das gleiche 'Problem'. Es war einfach so, dass sie von klein auf eine hohe Reizempfindlichkeit hatte und von den täglichen neuen Eindrücken, die auf sie einstürzten, schlicht überfordert war.

Die einfache (wenn auch diktatorische und viellicht pädagogisch nicht ganz so wertvolle) Lösung war: Direkt nach dem Kindergarten wurde eine Stunde Ruhezeit/Schlafenszeit zwangsverordnet, ohne jede Diskussion.

Das war auch ein gutes Mittel, um Ausflippen seitens der Eltern (vielmehr der Mutter, ich war ja arbeiten und kannte den Zirkus nur vom Hörensagen #cool) zu vermeiden.

Gruß

Ralf

Beitrag von marion2 17.03.11 - 11:15 Uhr

Hallo,

wenn du ihn abholst, gib ihm Apfelschorle und ein Brötchen.

Das hilft für gewöhnlich.

Gruß Marion