Kirschlorbeer

Archiv des urbia-Forums Haushalt & Wohnen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von fernweh123 16.03.11 - 21:10 Uhr

Hallo an alle mit einem grünen Daumen!

Ich habe den nicht, aber trotzdem haben wir beschlossen unser zuk. Eigenheim mit Kirschlorbeer "einzuzäunen".
Habe schon gesehen, dass man die in untersch. Höhen kaufen kann.
Da sie ja schnell wachsen (ca. 20 cm pro Jahr???) denke ich ca. 70 cm reichen für den Anfang.

Jetzt unsere Fragen:

Gibt es da untersch. Qualitäten?

Ist die Pflanze robust (ich krieg leider alles kaputt :-[)?

In wieviel cm. Abstand sollte man Pflanzen?

Ist beim Pflanzen (oder später) irgend etwas zu beachten?

Habt ihr noch Tipps?

#danke für eure Antworten

Andrea

Beitrag von mamavonyannick 16.03.11 - 21:28 Uhr

Hallo,

Kirschlorbeer sieht toll aus. Allerdings kann er dir bei kalten wintern ganz leicht eingehen. Unser Nachbar hat seine Hecke letztes Jahr weggemacht, nachdem der Winter so kalt und lang war. Sie war ihm das 3. Mal auf großen teilen erfroren.
Andere Eigentümer in unserer Siedlung decken ihre Hecke jeden winter mit einem meterlangen Flies ab, um sie vor Erfrierungen zu schützen. ICH würde mir daher niemals eine Hecke aus Kirschlorbeer pflanzen.

vg, m.

Beitrag von ida-calotta 16.03.11 - 22:11 Uhr

Hallo!

Unsere Kirschlorbeer-Hecke haben wir vor ca. 3 1/2 Jahren gepflanzt. Wir haben uns für die Sorte Novita entschieden. Diese hat einen aufrechten Wuchs und geht nicht so sehr in die Breite wie andere. Ich habe einen Teil der Pflanzen damals bei Ebay für 1 Euro/Stück ersteigert/gekauft. Da waren sie ca. 30-40 cm. hoch, jetzt sind sie ca. bei 1,60-1,80 m angekommen. Erforen ist bei uns nix, klar gibt es hier und da mal ein braunes Blatt nach dem Frost, aber nichts dramatisches. Wir sind zufrieden und würden es immer wieder pflanzen.

Ihr solltet euch überlegen was ihr genau wollt. Es gibt welche die vor allem nur in die Breite wachsen, andere in die Höhe, unterschiedliche Blätter usw.

LG Ida

Beitrag von rehlein79 16.03.11 - 22:12 Uhr

Hallo Andrea,

wir haben im Garten eine Hecke mit Kirschlorbeer. Wir haben sie im Fachmarkt gekauft und haben eine extra winterrobuste Sorte ausgesucht. Meistens sind die billig Angebote in Baumärkten, etc. nicht allzu kälteresistent. Deswegen haben wir uns beraten lassen (auch wegen Pflege, Schnitt, etc.) und auch etwas mehr bezahlt.
Frage mich bitte nicht, wie die Sorte heißt, aber sie ist bis -20°C geeignet.

LG
Rehlein

Beitrag von r.le 16.03.11 - 22:33 Uhr

Hallo Andrea,

Kirschlorbeer ist in der Tat recht problemlos und gut geeignet, schnell eine dichte Hecke zu bilden. Wenn der Standort nicht gerade voll im Wind steht, sollten auch kalte Winter kein Problem sein. Was die Höhe der Pflanzen angeht, brauchst Du m.E. keine 70 cm. Wenn Du etwas Geduld hast, reichen 40-50 cm (sind auch billiger), gepflanzt in 80-100 cm Abstand. Nach zwei bis drei Vegetationsperioden ist die Hecke dicht.

ABER: Kirschlorbeer ist keine einheimische Pflanze und aus ökologischer Sicht schlicht Dreck. Je mehr Platz Du hast, desto interessanter ist eine Hecke aus einheimischen Gewächsen, möglichst gemischt. Das sieht dann zwar nicht ganz so akkurat aus, ist aber weit interessanter für Vögel und Insekten. Wenn Du dann noch Beerensträucher wie Brombeere, Stachelbeere oder Johannisbeere dazu pflanzt, hast Du sogar noch was zu futtern.

Viele Grüße

Ralf

Beitrag von maischnuppe 17.03.11 - 08:55 Uhr

Als Hecke?? Niemals! Da kannste beim wachsen zugucken und bist nur am schneiden. Bei Frost frieren dir große Teile an und die Hecke ist löcherig oder braun.
Überlegs dir nochmal sehr, sehr gut#aha

Beitrag von miau2 17.03.11 - 09:01 Uhr

Hi,
zu deiner letzten Frage: beachten sollte man, dass Kirschlorbeer schöne rote Beeren hat, die nicht nur Dreck machen unter Kinderstiefeln sondern auch (minder)giftig sind.

Die Kinder unserer ehemaligen Nachbarn haben unsere beiden das erste Mal draußen mit einer Handvoll "Kirschen" begrüßt. Erst, als ich genau hingesehen habe habe ich gesehen, dass es die mir da noch unbekannten Beeren vom Kirschlorbeerbusch waren.

Giftpflanzen jeder Art sind nichts, was ich mir mit Kindern in den Garten setzen würde. auch wenn ich bei meinen beiden noch nie beobachtet habe, dass sie irgend etwas "probiert" hätten - ich persönlich finde einfach dass das nicht sein muss.

Daher kann ich dir fürs Kirschlorbeerpflanzen keine wirklichen Tipps geben ;-).

Mir hat mal irgend jemand erzählt dass es inzwischen auch beerenlose Züchtungen geben würde. Ob das stimmt - keine Ahnung, so toll finde ich die Büsche jetzt nicht dass ich mich auf die Suche machen würde.

Viele Grüße
miau2