Orgasmustheorie

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Beitrag von ob das wohl so ist? 16.03.11 - 21:15 Uhr

hmmm,

wie kann frau bei einem Mann das Empfinden und damit verbunden auch die äußere Wirkung (nämlich die auf die Frau) des Orgasmusses (heißt das so im Genitiv?) steigern??

Nicht, dass ich unerfahren wäre. Männer hatte ich etliche...
Sexuell mehr als zufriedenstellen konnte ich die auch alle, das haben sie mir zu spüren gegeben.

Nur bei meinem Mann, da kriege ich leider kaum "Feedback".
Ich bin seine erste Sexualpartnerin und leider scheint ihm Sex auch nicht sehr wichtig zu sein.
(Und ich habe mir durchaus sehr viel Mühe gegeben, ihm die maximale Bandbreite an Spaß zu bieten!!)
Soll heißen, dass er ziemlich unspektakulär kommt. Manchmal kriege ich es nur dadurch mit, dass er kurz sagt: "ich komme" und er natürlich dabei körperlich zumindest kurz unter Spannung steht. Kaum Stöhnen und ein Verhalten um den Orgasmus, als wäre ich nicht da und er müsste mir seine Lust nicht mitteilen.
Das ist ernüchternd.
Es gibt auch nichts, was ihn mit Garantie so geil macht, dass er sich auf mich stürzen würde und ich ihn damit garantiert verführen könnte.
(Ich kann glaube ich ohne Einbildung von mir behaupten, dass ich sehr sportlich und gutaussehend bin.)
Beim Blasen bin ich laut anderer Männer ziemlich "gut", er mag das auch.
Aber er kommt dann trotzdem so relativ nüchtern.

Jetzt meine Theorie:
Kann das sein, dass die Art und Weise, WIE ein Mann kommt (vielleicht auch eine Frau), mit dem Facettenreichtum seiner Gefühlswelt zu tun hat und Ausdruck dieser ist?
Ich meine, wenn ein Mensch eher rational ist und nicht zu emotionalen Ausbrüchen neigt, ist er dann automatisch beim Orgasmus auch zurückhaltend und "nüchtern"?
Und umgekehrt: kann man bei einem explosiven Orgasmus mit spürbar heftigen "Nachbeben" und auch nebenbei hemmungslosem Gestöhne (das Stöhnen, welches "frei heraus" kommt, ohne eine Absicht) automatisch auf einen emotional sehr facettenreichen Typen schließen?
(Was nicht heißen muss, dass dieser unbedingt philosophischen Tiefgang hat, das nur nebenbei.)
Den Typen nach, die ich bisher hatte, lässt mich das diese Theorie verfolgen...

Und: Kann MANN das lernen, noch mehr aus sich raus zu gehen und wie kann FRAU das beeinflussen?
Und noch was Anderes: wie ist es möglich, dass ein super sportlicher Mann mit super muskulösen Beinen beim Sex auch nach Jahren noch keine Kondition hat? Ich meine da nicht die Dauer bis zum Orgasmus...

Fragen über Fragen, mein Mann gibt mir dahingehend einige Rätsel auf.

Beitrag von asimbonanga 16.03.11 - 21:41 Uhr

Hallo,
du schreibst etwas verzwirbelt, aber ich glaube ich weiß um was es dir geht.
Schade das du nicht geschrieben hast wie alt dein Mann ist.
Natürlich kann man immer hoffen ,das im Laufe der Zeit und zunehmender Vertrautheit, der Partner mehr aus sich heraus geht.Ich wäre da allerdings skeptisch.
Aus einem temperamentlosen, verhaltenen Liebhaber ohne besondere erotische Ambitionen, wird seltenst ein wilder Hengst.;-)
Das sexuelle Temperament, die Libido überhaupt, scheint mir weitgehend angeboren.Ich erinnere mich in sehr jungen Jahren schon an Partner geraten zu sein, die gar nicht mal so viel Erfahrung hatten und trotzdem sehr gute Liebhaber waren.Offensichtlich hatte Mann sich Gedanken gemacht, viel gelesen , nachgefragt und manche sind halt leidenschaftlich von Natur.
Männer setzen eben Prioritäten, ein Super Sportler ist nicht zwangsläufig auch im Bett sehr aktiv.

<<<Und umgekehrt: kann man bei einem explosiven Orgasmus mit spürbar heftigen "Nachbeben" und auch nebenbei hemmungslosem Gestöhne (das Stöhnen, welches "frei heraus" kommt, ohne eine Absicht) automatisch auf einen emotional sehr facettenreichen Typen schließen?
(Was nicht heißen muss, dass dieser unbedingt philosophischen Tiefgang hat, das nur nebenbei.) <<<<

Abschließend würde ich deine Theorie eher bestätigen.:-)


L.G.

Beitrag von ob das wohl so ist? 17.03.11 - 23:23 Uhr

vielen Dank für die Antwort.
sehr wohlwollend...
verzwirbelt ist eine schöne Umschreibung für mein teilweises Wirrwarr.

:-)

LG

PS Mein Mann ist 34, ich bin 28

Beitrag von purpur100 16.03.11 - 21:45 Uhr

die muskulösen Beine haben nichts mit der Standhaftigkeit oder Stärke der Erektion zu tun. Das hast du doch gemeint, ja?

Verstehe ich dein Posting richtig, daß du dich ........... hmmmmm wunderst, daß dein Mann beim Orgasmus in deinen Augen unspektakulär rüberkommt?

Ja meine Güte. Andere stöhnen, wenn sie genußvoll in ein Stück Butterbrot reinbeißen, andere eben nicht. Ich denke nicht, daß man dadurch direkte Rückschlüsse auf den Typ Mensch oder seinen Charakter oder oder oder ziehen kann.

Beitrag von asimbonanga 16.03.11 - 22:07 Uhr

Vielleicht doch allgemein auf das Temperament???
Es soll ja auch Frauen geben die durchgehend wie Schweinchen quieken und bei denen Rücken zerkratzen zum Standard Repertoire zählt.;-)

Beitrag von purpur100 16.03.11 - 22:14 Uhr

Ich denke wirklich nicht, daß jemand in allen Bereichen das gleiche Temperament hat.
Frage: Welches Temperament haben Eichhörnchen, also so im normalen täglichen Leben?
Und dann das hier:
http://www.youtube.com/watch?v=3RXpvL12O8s

#rofl#rofl

Beitrag von happy_mama2009 16.03.11 - 21:47 Uhr

Hi,

ganz ehrlich?
Ich kann mir keinen Mann im Bett vorstellen der richtig rumstöhnt, echt nicht. Wenn ich mir meinen Mann dabei vorstelle wie er so rumstöhnt , da bekomme ich einen Lachanfall. Ist halt meine Einstellung.

Ein "Ohh" "Mhhh" auch mal ein "Jahh" geflüstert/leise gestöhnt, ja , das wirkt durchaus anmachend. Aber viel mehr sagen Blicke. Wenn ich beim blasen meinem Mann ins Gesicht schaue, sehe wie er entspannt den Kopf nach hinten gelegt hat und genießt, dann seine Hände die sich in die Bettdecke krallen, seine Gänsehaut , dass reicht mir persönlich um zu wissen das es ihm gefällt. Nach der Aktion, da reicht mir zu sehen wie er völlig erschöpft da liegt und die "Nachbeben" genießt.

Beim Vögeln , da sehe ich in seinen Augen und spüre in seinen Bewegungen seine Geilheit, merke/spüre das es ihm gefällt.

Ich denke deine gestellten Fragen kann man nicht allgemeingültig beantworten, denn jeder Mensch ist anders.
Ich kann die Frage nur für meinen Mann beantworten, und da stimmt deine Vermutung nicht. Denn mein Mann lässt seinen Gefühlen freien Lauf wenn ihn was freut, traurig macht oder wütend. Er ist halt einfach der stille Genießer, was sexuelles angeht, er spricht mehr mit seinem Körper.

Versuch doch mal bei deinem Mann, auf eben jene Körpersprache zu achten, und frag ihn einfach ob er den zufrieden mit eurem Sexleben ist.

#winke

Beitrag von asimbonanga 16.03.11 - 22:05 Uhr

<<<ganz ehrlich?
Ich kann mir keinen Mann im Bett vorstellen der richtig rumstöhnt, echt nicht.<<<

Tja....................
es gibt laute und leise Menschen.Manchmal auch mit unmittelbaren Nachbarn und dünnen Wänden, oder ohne Kinder freie Zeiten.

Beitrag von happy_mama2009 16.03.11 - 22:08 Uhr

Gibt es, und das ist gut so. Wäre ja schlimm wenn alle gleich wären. Und eben drum schrieb ich, dass ICH mir das nicht vorstellen kann. Und das es meine Einstellung ist ;-)

Beitrag von vam-pir-ella 16.03.11 - 22:45 Uhr

Ich hatte mal Einen, der hat geröhrt wenn er kam!
Also so richtig, in einer Lautstärke das ich jedesmal in den Tod rein erschrocken bin!
Nachdem ich mich dann von meinem Schrecken erholt hatte konnt ich nicht mehr. Weil ICH dann mittlerweile vor lachen gebrüllt habe !

Man kann sagen, dass wir sexuell nicht wirklich zusammengepasst haben...

So, jetzt aber wirklich gute Nacht !

v.

Beitrag von ob das wohl so ist? 17.03.11 - 23:40 Uhr

danke für die Antwort.

Mein Mann zeigt eben auch nicht sehr viel Körpersprache beim Sex, klar genießt er (meist mit geschlossenen Augen) und das ist auch wirklich schön anzusehen.
Nur kurz vor dem Orgasmus und währenddessen zieht er sich irgendwie in seine Welt zurück und ich kriege von dem kaum was mit. Fast so, als ob er den Orgasmus unterdrückt. Das ist nicht sehr schön mit zu erleben.

Direkt danach ist er furchtbar erschöpft. Und muss in 95% der Fälle sofort schlafen. Sichtbare Nachbeben gibt es keine.
Und wenn ich nicht das Glück hatte, davor zu kommen, ist meine Befriedigung dann bis zum nächsten "regulären" Sex (ca. 3-4 Wochen später) mein Problem.

Er gibt an, zufrieden zu sein. Bei solchen Fragen ernte ich im Allgemeinen ähnliche Antworten wie schon beschrieben; Frage: "Hast Du Wünsche oder Phantasien, die Du gern mal mit mir ausprobieren möchtest?"
Antwort: "ich bin wunschlos glücklich" (was ja eigentlich schön ist, aber langweilig)
Frage: "Was macht Dich besonders an?"
Antwort: "alles, was Du machst"

noch Fragen??

Beitrag von hochinteressant 16.03.11 - 21:51 Uhr

Sehr interessante Gedanken und überhaupt habe ich das Gefühl du schreibst von MEINEM Mann;-)! Bei uns ist es absolut identisch. Nur mit dem Unterschied, dass auch ich keine mordsmäßigen sexuellen Erfahrungen hatte, wir beiden waren füreinander sozusagen die ersten erotischen Partner. Wir sind jetzt 10 Jahre verheiratet und ich kann es nicht anders sagen: Er ist immer noch total verklemmt. Ich kann es ja verstehen, dass man auch mal im Stillen genießen will. Aber es ist halt NUR still. Wenn sein Höhepunkt naht, dann beißt er die Zähne zusammen (das hört sich ja mal "geil" an), macht keinen Piepser und krümmt sich ein wenig. Ich habe jahrelang gedacht er hätte beim Orgasmus die schlimmsten Schmerzen. Natürlich habe ich ihn auch danach gefragt, er verneint es Schmerzen zu haben. Aber richtig offen kann er darüber nicht reden. Es ist wohl in der letzten Zeit ein wenig besser geworden, aber "normal" läuft es bei uns sicher nicht. Und richtig beglückenden SEx kannst du mit so einem Exemplar auch nicht haben :-D. Denn natürlich übertragen sich seine Hemmungen auch auf mich. Na ja, so stimmt es nicht. Ich habe keine Hemmungen, aber es ist einfach nicht diese offene erotische Stimmung da, grenzenlose Leidenschaft und was ich am allermeisten und wirklich schmerzlich vermisse: Intimität. Es ist alles ein wenig gezwungen und überhaupt ist seine Libido wenig ausgeprägt. So und zu deiner Theorie: Mein Mann ist ein absoluter Analytiker, liebt Zahlen und klare STrukturen. Das Wochenende beginnt bei uns immer mit einem Plan ;-). Er ist sachlich und lässt sich eigentlich durch nichts aus der Ruhe bringen. Zumindest beruflich. Die einzige Person, die ihn in kürzester Zeit auf 180 bringen kann, bin wohl ich. Ich passe mit meiner Art auch absolut nicht in seine Welt. Ich wundere mich manchmal selber, dass wir nicht schon längt getrennte Wege gehen, aber irgendwie ergänzen wir und auch ganz gut, obwohl das von dir angesprochene Thema mich auch zunehmend traurig macht. Es ist irgendwie ein Mangel in einem Lebensbereich da, mit dem man sich abfinden muss. Ich glaube nämlich nicht, dass ich an seiner Art SExualität zu erleben, etwas ändern kann. Ich würde ihn manchmal so gerne zum Psychologen schleppen, denn ich denke tatsächlich, dass es da etwas gibt, das ihn so hemmt.

Außer, dass ich dir in allen Punkten zustimme, konnte ich dir jetzt auch keine weiteren Denkanstöße bieten.

Liebe Grüße
Leidensgenossin

Beitrag von vam-pir-ella 16.03.11 - 21:52 Uhr

Genitiv=Wes-/ oder Wessenfall!

Mir stellt sich die Frage, wessen Orgasmus es zu steigern gilt !?!
Oder meinst du, dass die Wirkung, die der männliche Orgasmus auf die Frau hat gesteigert werden soll?

Ich hab "leider" keine Ahnung was du genau beantwortet haben willst...


Gruß,

v.

Beitrag von happy_mama2009 16.03.11 - 21:55 Uhr

Lies es dir zwei/dreimal durch, dann verstehst du ihre Aussage/Frage ;-)

Beitrag von vam-pir-ella 16.03.11 - 22:36 Uhr

Morgen dann! Jetzt bin ich eindeutig zu müde...

Gute Nacht,

v.

Beitrag von armyofme 16.03.11 - 21:56 Uhr

Du möchtest also FÜR DICH, dass dein Mann spektakulärer kommt?

Denn ich denke mal, dein Mann kommt wie er kommt und so ist es gut für ihn. Sonst käme er ja sicher anders, wenn es so nicht gut für ihn wäre.

Also schliesse ich daraus, dass du für dich eine Änderung wünscht.

Stimmt das so oder ist das falsch?


Beitrag von hochinteressant 16.03.11 - 22:09 Uhr

Bin zwar nicht die TE, aber es ist einfach nicht besonders erotisch und auch nicht befriedigend, wenn sich der Mann während des Aktes wie ein Stück totes Fleisch gebärdet. Ich denke es geht hier nicht um das Ego der Teilnehmerin, na ja vielleicht schon, aber eben im positiven Sinne. Wenn man jemanden zu einem total aufwändigen Essen einlädt und dann nicht ein einziges Mal hört: Mmmmh, das schmeckt lecker, ist man ja auch irgendwie enttäuscht, zweifelt an der Qualität des Essens oder der Kochkunst. Letzteres muss die TE ja nicht, da schon einige andere ihr Essen gelobt haben :-D.

Grüße

Beitrag von asimbonanga 16.03.11 - 22:11 Uhr

<<<Bin zwar nicht die TE, aber es ist einfach nicht besonders erotisch und auch nicht befriedigend, wenn sich der Mann während des Aktes wie ein Stück totes Fleisch gebärdet<<<

Finde ich auch.

Beitrag von happy_mama2009 16.03.11 - 22:13 Uhr

Gut, das ist deine Meinung.

Aber eine Frage der TE war auch :

"Kann MANN das lernen, noch mehr aus sich raus zu gehen und wie kann FRAU das beeinflusse"

Wenn er sich also ändert, durch ihre Beeinflussung, würdest du das noch authentisch finden?

Beitrag von purpur100 16.03.11 - 22:16 Uhr

käme mir dann genauso authentisch vor wie ein Porno ;-)

Beitrag von asimbonanga 16.03.11 - 22:25 Uhr

Eben-----
es wird ruhig bleiben-nix da Eichhörnchen#rofl

Beitrag von purpur100 16.03.11 - 22:30 Uhr

mach mir das Eichhörnchen #rofl

boaaaa, jetzt mußte ich erst googeln. Welcher olle Film das gleichnochmal war, wo dieser Satz drin vorkommt: "Mach mir den Hengst".
Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh wars #rofl

Beitrag von asimbonanga 16.03.11 - 22:35 Uhr

Ernst bleiben Purpi---------------Es geht hier um tote Fische nicht um Hengste#schein

Beitrag von purpur100 16.03.11 - 22:37 Uhr

ja Mama #schmoll

ich schalt die Kiste hier eh gleich aus.
#winke

Beitrag von asimbonanga 16.03.11 - 22:40 Uhr

Nicht das jemand auf die Idee kommt wir shreddern und nehmen den Fred nicht ernst.
Ich habe Verständnis für die TE.#cool

Gute Nacht

#stern#stern#stern