3. Kind - er ist dagegen wegen seinen Eltern:-(

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von judith81 17.03.11 - 07:41 Uhr

Hallo,
eigentl. könnte ich glücklich und zufrieden sein, habe einen super lieben Mann, 2 süße Kinder (3 Jahre und 1,5 Jahre) und immer häufiger denke ich über ein 3. Kind nach. Erst hatte ich Zweifel, doch nun denke ich, wenn Jonathan ab Januar 2012 im Kindergarten ist (angemeldet ist er schon), dann hätte ich so gerne doch noch ein 3. Kind. Unser Wohnung ist groß genug, halt nur 2 Kinderzimmer, aber das eine ist davon sehr groß für mich also kein Hinderniss.
Meine Eltern wohnen weit weg, also sind keine Hilfe um mal schnell ein Kind uns abzunehmen. Seine eltern wohnen mit im Haus, ebenso seine geistig minderbegabte Schwester. Schwiegermutter hat Demenz, ist schon stark fortgeschritten, erkennt selbst ihren Sohn teilweise nicht mehr. Das belastet natürlich uns schon sehr, v.a. meinen Mann. Ich bin Krankenschwester, war in der Psych tätig und komme damit ganz gut klar. Ich biete meine Hilfe an, aber bisher wird sie immer abgelehnt, ebenso Hilfe von außen (z. B. Haushaltshilfe, Sozialstation) lehnen Schwiegereltern ab.
Zum 3. Kind meinte mein Mann gestern Abend, dass ihm das zu viel wird ..... er arbeitet den ganzen Tag (ist von 7 - 17:30 Uhr außer Haus), dann haben wir noch Wald (Holzheizung, da muss Brennholz gemacht werden ...i. d. R. Samstags), er kann mich also nicht viel unterstützen. Damit habe ich kein Problem, ich schaffe das so. Mein Mann macht sich v.a. aber Sorgen wegen seinen Eltern, wie soll es mal werden, wenn Schwiegermutter z. B. in ein Heim müsste .....oder Schwiegervater auch kein Auto mehr fahren kann ..........alles das ist ungeklärt (weil Schwiegervater nicht darüber reden mag!). Ich verstehe schon meinen Mann, die ganzen Sorgen u. dann noch ein 3. Kind ..............aber warum nicht? Finanziell kommen wir gut klar, haben keine Schulden, Kleidung für das 3. Kind bräuchten wir nur ein paar wenige Teile in Gr. 68,74,80 ....da ich das meiste schon verkauft habe. Da ich als Jonathan 10 Monate war, dachte, dass wir komplett sind. Doch nun denke ich anders, aber die paar Kleidungsstücke sind nicht das Problem, schließlich wollen meine Eltern etwas schenken u. da könnte man ihnen sagen "etwas in der Größe" so auch x Verwandte.
Andererseits sagt mein Mann auch "wenn die Situation hier anders wäre, dann hätte er nichts dagegen" ..........ich kann es nicht ändenr, dass Schwiegermutter dement ist, Schwiegervater stur und eigensinnig ist und sich nichts sagen lässt, trotz Diabetes Kuchen, und Süßigkeiten in Unmengen verschlingt, auch kann ich es nicht ändern, dass Schwägerin kein Auto fahren kann u. auch später irgendwie auf Arbiet kommen muss etc. .
Nun ist es so, dass ich ja nicht sofort ein 3. Kind möchte. Schließlich will ich erst, dass Jonathan im Kindergarten ist, somit möchte ich vor August d. J. nicht schwanger werden.
Nun überlege ich, soll ich einfach mal abwarten und sehen wie er im August dazu steht? Wäre das Beste oder? Zwingen will ich ihn klar nicht, aber es wäre schon schön, wenn man wüsste ....es besteht doch noch die Chance auf ein 3. Kind. Aber ob er seine Meinung ändern kann? Die Situation mit seiner Mutter wird sich nicht ändern.
Kennt jemand vielleicht einen ähnlichen Fall und hat Hoffnung für mich? Will er wirklich seine Lebensplanung abhängig machen von seinen Eltern/Schwester? Das macht mich fertig. Denn wenn wir nicht hier wohnen würden, wäre die Situation anders ............
Vg
Judith

Beitrag von maleinmann 17.03.11 - 07:53 Uhr

Will er wirklich seine Lebensplanung abhängig machen von seinen Eltern/Schwester?


Vielleicht will er nicht sein lebenlang 3 kinder versorgen, IHM ist es einfach zuviel.

wieso versteht man nicht mal den mann und muss immer wieder nach harken?
ich raff es nicht

Beitrag von judith81 17.03.11 - 07:55 Uhr

Weil er sagte, dass es ihm zu viel ist, weil er nicht weiß, wie es mit seinen Eltern weiter geht ..............und ich frage mich, was wäre, wenn wir nicht mit seinen eltern im haus wohnen würden, sondern 180 km entfernt, bei meinen eltern .....dann sehe er es anders :-(

Beitrag von guppy77 17.03.11 - 07:56 Uhr

huhu

warum willst du plötzlich noch ein 3tes ?
kanns sein, das wenn deine beiden kinder aus dem haus sind,
du mit deiner zeit nix anfangen kannst ?

ich meine..du kannst doch ab dann die zeit wo die beiden in kita sind genießen und was für dich tun, oder nen minijob annehmen. einfach um für dich nen gutes gefühl zu bekommen. glaube dein kinderwunsch ist vielleicht nur vorgeschoben. vielleicht liegt irgendwo nen problem bei dir was du garnicht so siehst. ist nur ne vermutung..

lg

Beitrag von judith81 17.03.11 - 08:02 Uhr

Hallo,
mit meiner Zeit weiß ich was anzufangen, daran liegts nicht. Mein Arbeitsplatz ist in Unterfranken, wohnen aber 180 km entfernt, einsteigen geht also schlecht .....somit sagte ich bisher, wenn beide Kinder im Kiga sind, suche ich mir vormittags was (muss nicht unbedingt als Krankenschwester sein), doch seit mittlerweile schon Monaten sage ich mir. Warum nicht noch ein drittes Kind? Ich sagte am Anfang immer 2 kinder will ich, vielleicht auch ein 3.! Als Jonathan dann da war, war es erst mal erledigt, als er 1 Jahr war, dachte ich und sagte mir "nein, so einen kurzen Abstand von nur 1,5 Jahren will ich nicht, da ist es schwierig Termine unter einen Hut zu bekommen, wenn man Baby und 1,5jährigen mitnehmen muss" .................das war mein Grund erst mal gegen ein 3. Kind. Doch nun wird Jonathan älter, er geht dann in den Kindergarten, ich könnte die 3. Schwangerschaft mehr genießen als meine 2. ...vormittags Arzttermine legen, wäre alles kein Problem ...................................................................................................................................................klar könnte ich auch es bei 2 Kindern belassen, aber ich möchte eben doch noch gerne ein 3. Kind ..................aber auch nur, wenn mein Mann möchte ...........doch sein Grund dagegen ist: seine Eltern! Hätte er gesagt: Finanziell wird die Belastung zu groß oder ihm reichen die 2! Hätte ich es verstandne, aber er sagt, er mag nicht, weil alles mit seinen Eltern ungeklärt ist ........................................................................................................................................................mich macht das ungeklärte auch noch verrückt, aber ich sage mir mittlerweile "Sie wollen keine Hilfe, dann sollen sie machen was sie wollen"

Beitrag von ninnifee2000 17.03.11 - 08:55 Uhr

Wenn du schon mit psychisch Kranken gearbeitet hast, kann ich nicht verstehen, wie wenig Verständnis du für deinen Mann hast???

Es geht nicht um das Finanzielle, sondern um die psychische Belastung, die er auf seinen Schultern trägt.

Du kommst vielleicht mit der ganzen Situation in dem Haus zurecht, weil du anscheinend ein dickes Fell hast. Aber deinem Mann macht alles sehr zu schaffen. Und du hast nichts anderes zu tun als ihn weiter in die Magengrube zu treten.

Immer nur ICH ICH ICH.

Seine Lebensplanung ist nicht deckungsgleich mit DEINER Lebensplanung. Aber das scheinst du nicht zu verstehen. Im Grunde habt ihr nicht nur 2 Kinder, sondern schon 5, um die sich gekümmert werden muss. Irgendwann kommt die Zeit, wo sich die Eltern nicht mehr um die Kinder kümmern müssen, sondern die Kinder um die Eltern.

Dein Mann schultert so viele Sorgen und du beschwerst dich drüber, dass er kein drittes Kind haben will.

Du willst für alles Verständnis haben, aber für die Sorgen deines Mannes hast du kein Verständnis, weil du nur dich siehst.

Beitrag von judith81 17.03.11 - 09:06 Uhr

Das stimmt überhaupt gar nicht.
Ich schlug so viele Dinge vor. Seine Schwester muss lernen, gerade wenn es mal mega schneit im Wohnheim (sie hat schließlich dort ein Zimmer) auch mal eine Nach tzu verbringen (wurde von ihren Eltern immer betüttelt, wo es nur geht) .....sein Vater tut dies noch heute. Seine Schwester will in Urlaub verreisen (Bulgarien), er macht es - mit seine Frau und Tochter und MEIN Mann MUSS sie zum Flughafen fahren, macht er ja gerne, aber erst fragt man uns, ob eine Reise mit einer Demenzkranken noch machbar ist .............wir rieten ab, aber nein, es wird nicht gehört. So geht es meinem Mann UND mir ständig. Wir werden uml Rat gefragt, wir geben Rat und Schwiegervater macht genau das Gegenteil .....................................klar ist es mal so, dass sich Kinder um Eltern kümmern. Aber: wenn diese keine Hilfe annehmen, dann sehe ich auch nicht ein, dass ich für sie rund um die Uhr da sein werde!!!! Gerne würde ich heute schon bei dem Haushalt helfen (Wäsche waschen), ich möchte, dass z. B. Wäsche für 5 Tage gesammelt wird, dann würde ich sie mit Hilfe von Schwägerin einschalten, also sie anleiten, sie kanns ie dann selbst aufhängen ...........aber nein, lieber schalten die Herrschaften tägl. 2 mal die Waschmaschine mit nur max. 10 Teilen ein ..................................................................................................................................das nervt mich auch tierisch, ABER ich allein kann es nicht ändern, mein Mann müsste auf dem Tisch hauen und sagen: SO WIRD DAS JETZT GEMACHT, aber er tut es nicht! Somit zog ich für mich den Entschluss, sollen sie machen was sie wollen. Dann mache ich auch mein Ding, natürlich möchte ich nicht mein Ding machen, sondern einfach mein Familienleben so wie ich es machen möchte, natürlich mit meinem Mann.
Klar hat er mit seinen Eltern, Schwester im Moment viele Sorgen, aber die ändern sich nicht, solang die das nicht einsehen! Würde nur ich an mich dneken, dann wäre ich sicherlich schon ausgezogen!!!! Aber nein: ich stehe zu meinem Mann und möchte mit ihm eine Lösung finden, in der Hoffnung, dass es vielleicht dann doch noch mit einem 3. Kind klappt.

Beitrag von egoistische** 17.03.11 - 09:25 Uhr

<<Aber nein: ich stehe zu meinem Mann und möchte mit ihm eine Lösung finden, in der Hoffnung, dass es vielleicht dann doch noch mit einem 3. Kind klappt. >>


Merkst du eigentlich wie egoistisch du bist!! Angebl. hast du in der Psych gearbeitet... dann müsstest du es eig. verstehen können... :(

Stell dir mal vor es wären deine Eltern, würdest du dann auch noch so denken???

Dein Mann will KEIN 3tes Kind mehr, du schreibst selbst, er sagt ihm wird alles zu viel!!! Mit seinen Eltern, dem Job, dem Wald, weil er einfach keine Zeit für was anderes hat...

Ich glaube dein Kinderwunsch liegt nur darin, das du wenn dein kleiner im KiGa ist, nicht wieder arbeiten willst, sondern nur faul auf der Haut rumliegen.. und Kinder hüten... aber weißt du, das Leben ist kein Ponyhof!!! Und du kannst nicht immer nur Kinder in die Welt setzen, dass wenn eins dann in Kiga geht du nicht mehr allein zu Haus bist!! Doch können tust du schon, klar... aber das wäre ja voll assig...

Und bist du dir sicher, dass es euch mit 3 Kindern immer noch finanziell "gut" gehen würde?? Du brauchst also kaum Klamotten, gut und schön, Anziehsachen fürs Baby ist ja wohl auch das wenigste!!


Nochwas_::

<<nervt mich auch tierisch, ABER ich allein kann es nicht ändern, mein Mann müsste auf dem Tisch hauen und sagen: SO WIRD DAS JETZT GEMACHT, aber er tut es nicht! >>

Das kann er auch NICHT, er ist nicht der Vormund seiner Eltern!!!! Mal drüber nachgedacht???


Geht mal gar nicht!!

Nimm bitte Rücksicht auf deinen Mann und dessen Familie, sonst könntest du bald ganz alleine da stehen!!!



lg

Beitrag von judith81 17.03.11 - 09:33 Uhr

Das kann er auch NICHT, er ist nicht der Vormund seiner Eltern!!!! Mal drüber nachgedacht???


Geht mal gar nicht!!


Vormund gibt es gar nicht mehr, das nennt mittlerweile Betreuer und genau das bräuchten seine Schwester und seine Mutter ..................... sein Vater ist so stur und sicherlich auch schon geschädigt (durch seine Zuckerkrankheit) .........................................................................................................................................wenn seinen Eltern das jemand klar machen kann, dann bin nicht ich das, sondern nur mein Mann ...............klar ist es schwer, den Eltern mal seine Meinung zu sagen, aber ich finde als Kind kann man das sehr wohl!!!!

Klar nehme ich Rücksicht auf meinen Mann, .............will kein Kind um nicht arbeiten zu müssen! Ich habe bis zum 1. Kind immer gearbeitet! Jetzt nehm ich lediglich Elternzeit, wenn es mit deinem 3. Kind nichts wird - so sieht es ja leider für mich aus - werde ich arbeiten, allerdings kann ich nicht vollzeit arbeiten, da wir uns einig sind, dass ich mich um die Kinder kümmere .....................mein Mann sagte, dass ich erst mal daheim bleiben soll ............................wenn der kleine nun auch in den Kindergarten geht, bleibe ich auch bis August 2012 daheim (weil ich Elternzeit habe u. mein AG nicht möchte, dass ich woanders arbeiten gehen in der Zeit). Dann sehe ich weiter.
Ich finde es nur total schade, dass es kein 3. Kind wohl mehr geben wird, weil wir seine Eltern/Schwester haben!
Ich sehe es absolut nicht so, dass man für seine Eltern 100%ig da sein muss. Meine Eltenr wrüden das auch niemals von mir verlangen, auf grund der Demenz von Schwiegermutter haben sie für sich so gut sie eben konnten vorgesorgt! Was ich meinen Eltern sehr hoch anrechne und dennoch, wenn was sein sollte, bin ich auch gerne für sie da!
Lg

Beitrag von falkster 17.03.11 - 15:46 Uhr

Du redest sehr abschätzig über die Familie Deines Mannes. Ich hoffe nur Du redest nicht auch mit ihm so darüber...
Sonst kann es passieren, dass im Extremfall Du irgendwann allein da stehst.

Beitrag von falkster 17.03.11 - 15:43 Uhr

Das unterschreibe ich mal zu 100%...

wie kann man nur so egoistisch sein?
Sei froh, dass Du einen Mann hast, der sich auch Gedanken um seine Familie macht. Und die hört nun mal nicht bei Dir und den 2 Kindern auf...

Beitrag von frauke131 17.03.11 - 09:01 Uhr

Dein Mann sagt klar IHM wird das zuviel. Er hat ohnehin schon wenig Zeit, warum sollte er also noch ein Kind wollen, wo ihm schon für seine anderen beiden die Zeit fehlt? DU willst ein Kind für Dich, er will das nun mal nicht.

Meine Schwester hat 3 Kinder, beide gehen voll arbeiten, das heißt, die Verantwortung für die Kinder und die Ernährung der Familie liegt bei beiden. Du hingegen wirtst ja wenn überhaupt nur wenig arbeiten, während Dein Mann allein für die finanzielle Seite verantwortlich ist, Du allein für die Kinder. Das ist schon ein Unterschied. Bei Euch hat Dein Mann alle Aufgaben außer Haushalt und Kinder, d.h. er arbeitet den ganzen Tag und hat Samstag noch den Wald an der BAcke und letztendlich das Problem mit seinen Eltern.
Vielleicht wünscht er sich auch mal wieder Raum und Zeit für sich selbst und es ist ganz klar ein Unterschied, ob man 2 oder 3 Kinder hat.

Beitrag von mareliru 17.03.11 - 09:05 Uhr

Ich verstehe Deinen Mann. Er hat genug an der Backe und kaum Freizeit, was mit einem dritten Kind noch weniger werden würde. Die Zukunft ist zudem ungewiss.
Ihr habt (anscheinend) zwei gesunde Kinder, ein drittes könnte krank sein und er weiss wahrscheinlich, was für eine Belastung das ist durch seine Schwester.
Du hattest vielleicht zwei schöne Schwangerschaften, aber es könnte auch durchaus sein, dass Du in der dritten die ganze Zeit liegen musst. Oder Du könntest im schlimmsten Fall bei der Geburt sterben. Was würde er dann tun?
Fakt ist er kann die Situation da wo ihr wohnt mit Euren 2 Kindern nicht alleine stemmen und hätte keine Hilfe, wenn Du ausfallen würdest.
Solange Du nicht arbeitest liegt zudem die ganze finanzielle Last auf seinen Schultern, vielleicht freut er sich schon darauf, wenn Du auch was nach Hause bringst und Ihr Euch mal einen schönen Urlaub leisten könnt?
Ob er nun sagt es liegt an den Eltern oder nicht, Fakt ist, dass er kein drittes Kind will.
Wenn Du jetzt bis August an ihm rumnörgelst wird das auch nicht besser.
Alles Gute, Mare

Beitrag von judith81 17.03.11 - 09:10 Uhr

Hallo,
ja wir haben 2 gesunde Kinder.
Einen schönen Urlaub können wir uns trotzallem leisten. Fahren dieses Jahr für 11 tage an die Ostsee.
Klar könnte es sein, dass ich in der 3. Schwangerschaft liegen müsste ........meine Mum könnte die Kinder übernehmen, im Notfall ist das kein Problem.
Ich werde sicherlich nicht an ihm herumnörgeln. Ich weiß, dass es Momentan nicht einfach ist, und durch meinen Kinderwunsch wird es nicht leichter.
Aber soll man wirklcih sein Familienleben jetzt voll und ganz nach seinen Eltern/Schwester ausrichten? Ich finde das nicht!
Lg
Judith

Beitrag von mareliru 17.03.11 - 10:20 Uhr

Das sind ja nicht nur seine Eltern, das sind faktisch Eure Lebensumstände und die sind nicht von der Hand zu weisen.
Du willst ein Kind und redest Dir alles schön.
Ich würde Dir raten den Wunsch 3-6 Monate auf Eis zu legen und dann nochmal darüber nachzudenken.
LG zurück Mare

Beitrag von seelenspiegel 17.03.11 - 09:21 Uhr

Es erschliesst sich mir nun nicht gänzlich, warum Du seine Argumentation und Bedenken einfach so vom Tisch wischst?

Zudem ist es wie Du selbst sagst im Moment eh kein Thema, und wie es evtl. nächstes Jahr aussieht, weisst Du eben dann ... nächstes Jahr !

Beitrag von judith81 17.03.11 - 09:37 Uhr

Sein Hauptargument ist "wegen seinen Eltern", das ist das was mich irgendwie so verletzt, dass ich nicht verstehen mag, warum es nicht gehen kann ............ich hab doch keien Familie um dann irgendwann zu sagen "wegen meinen Eltern mag ich kein Kind mehr!" .........das verletzte mich gestern tierisch. Klar kann ich all seine andern Sorgen verstehen!

Im Moment ist es ein kleines Thema, weil ich eben Kinderwunsch habe ...und nun einsehen muss, dass es für ihn kein Thema mehr ist! Es tut einfach weh!

Beitrag von judith81 17.03.11 - 09:48 Uhr

Vor Kurzem (kein Monat her), da setzten sich unsere 2 süßen auf einen Stuhl ........es sah so süß aus und ich dachte für mich "ein 3. Kind das wäre super, dann wären wir komplett", mein Mann sagte als ich dachte zu mir "süß, da wäre noch Platz für ein 3. Kind" und ich dachte innerlich "will er wirklich noch ein 3. Kind" ........ich wünschte mir immer mehr ein 3. Kind, halt ab Sommer 2012. Darüber mit ihm gesprochen hatte ich nicht weiter. Dann kam erneut von ihm ein Kommentar "ein 3. Kind wäre schon schön" und dann gestern kam eben das Gespräch auf und da hörte ich heraus "wenn Eltern u Schwester nicht wären, dann könnte ich mir gut ein 3. Kind vorstellen, aber so wird es mir zu viel" ...............................................................................................................................................................................................................................................d.h. für mich wegen Eltern u. seiner Schwester gibts für unsere Familie kein 3. Kind mehr ...............das mcht mich einfach unheimlich traurig!
Am letzten Sonntag waren wir 4 im Zoo das war so schön und auch da dachte ich mit einem 3. Kind ist das auch kein Problem!

Sein Vater sagte bei unserer Hochzeit zu meiner Mutter, da sie bedauerte, dass ich nun wegziehen werde, da sagte sein Vater wörtlich zu meine rMutter "WIR BRAUCHEN UNSERN BUBEN" ................das ist das was mich so ankotzt, ständig wird mein Mann gebraucht .....und dann wird sein Rat nicht angenommen, sondern das Gegenteil gemacht, er muss immer da sein, unser Kinde sind ihm völlig egal. An der Geburt vom 2. Kind sagte Schwiegervater zu mir "danke, dass ich das erleben darf" ich sagte zu ihm "dann kannst dich auch bei deinem Sohn bedanken, ohne ihn, hätten wir das Kind nicht" ..........das war alles was wir zu hören bekamen, jetzt im Alltag sind die Kinder ihm völlig egal, wir wohnen im Haus, er weiß noch nicht mal, dass die Große sauber ist, was sie gerne spielt, ich mache ihn deswegn nicth schlecht, aber unsere Große sagt mittlerweile schon "Opa Klaus mag ich nicht, Opa Roland mag ich gerne, wann fahren wir wieder zum Opa Roland" ............das tut mir weh, dass das Verhältnis so ist!

Deswegen verletzt es mich nun umso mehr, dass mein Mann sagt "3. Kind ist zu viel, wegen den Eltern"!

Beitrag von windsbraut69 17.03.11 - 11:46 Uhr

Warum ist Dein Mann denn nie ausgezogen?
Seine Mutter wird ja nicht schon immer dement und pflegebedürftig gewesen sein....
Wäre Eure Situation denn finanziell auch so rosig, wenn Ihr ausziehen würdet? Wäre dann ein Drittes Kind auch locker möglich und eine weitere Elternzeit Deinerseits?

Gruß,

W

Beitrag von judith81 17.03.11 - 13:42 Uhr

Hallo,
er sagte mir klipp und klar: ich ziehe hier nicht weg ......also zog ich zu ihm, damals wussten wir von Demenz nichts. Seit der Kleine da ist, ist es bekannt .........seit 3/4 Jahr heftig voran geschritten, erkennt ihren eigenen Sohn oft nicht.
Ja, ein drittes Kind wäre auch nach Auszug möglich - vom finanziellen her, Elternzeit ebenso.
Aber wie gesagt: Mein Mann denkt nicht ans ausziehen, auch wenn er weiß, dass mir das ganz recht wäre.
Lg

Beitrag von fienchen1101 17.03.11 - 10:21 Uhr

Hallo,

dein Mann hat mMn sehr gute Argumente, die für ihn gegen ein 3. Kind sprechen. Finde dich damit ab!

lg
Fienchen

Beitrag von chrischn 18.03.11 - 14:44 Uhr

Du sagst die ganze Zeit, dass er nur wegen den Eltern kein 3. Kind will.

Er sagt: Wenn das mit den Eltern nicht wäre, dann könnte man, aber so wird es ihm zu viel.
Oder auch: Mit einem 3. Kind und den Eltern und dem ganzen Rest, wird ihm halt ALLES zu viel.

Du musst kombinieren und erkennen, dass die Eltern quasi das Fass zum überlaufen bringen, stattdessen nimmst du dir sein eines Argument und hast das Gefühl, dass sein Unwillen nur dadurch getragen wird.