Nächtliche Schreiphasen mit 18 Monaten? Kennt ihr das? Was tun?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von youka 17.03.11 - 10:07 Uhr

Hallo zusammen,
wir sind gerade etwas überfragt mit unserem Kleinen (fast 18 Monate).
Er geht seit er ein Jahr alt ist vier Stunden am Tag in die Kita; und im Dezember habe ich abgestillt und er ist in sein eigenes Zimmer und Bett aus dem Familienbett umgezogen. Das war die erste Woche schwer, aber dann hat es richtig gut geklappt. Natürlich ist er immer mal wieder nachts aufgewacht, aber dann sind wir hin und er hat sich ganz schnell beruhigen lassen und weitergeschlafen ...
Seit letzter Woche ist nun plötzlich alles anders: er schläft zwar abends gut ein, aber nach 4-5 h (also so um 23 oder 24 Uhr) wird er wach, fängt an zu brüllen und lässt sich über 1-2 h überhaupt nicht beruhigen. Essen/ Trinken anbieten, in mit in unser Bett nehmen, rumtragen ... nichts hilt und er schreit und schreit und schreit ...
Wir machen uns nun ziemliche Sorgen und sind auch echt fertig. Kennt noch jemand so eine Phase? Was habt ihr gemacht? Was kann das sein?
Beste Grüße,
Youka

Beitrag von olivia76 17.03.11 - 10:25 Uhr

Hallo!

Hast Du denn das Gefühl, dass Du ihn richtig erreichst? Also, ist er ansprechbar? Und wehrt er Euch ab?

Unsrer macht das auch. Auch etwa um die Uhrzeit. Er ist nicht völlig unansprechbar, aber er wehrt körperliche Zuwendung heftig ab und ist ganz in seinem Schreien gefangen. Es handelt sich wohl um den sog. Nachtschreck. Seit wir ihn dabei weitgehend in Ruhe lassen, sprich weitestgehend nicht anfassen, nicht großartig auf ihn einreden, keine tausend Sachen anbieten, beruhigt er sich deutlich schneller und schläft direkt, also ohne nochmal richtig wach zu werden, weiter.
Ich lege ihn dann zu uns ins Bett aber lege meine Hand nur in seinen Rücken, wenn er das zulässt. Dazu mache ich höchstens ab und zu schschschsch. Mehr nicht.

Ihr könnt das auch mal filmen und Eurem Kinderarzt zeigen.

Liebe Grüße,
O.

Beitrag von plaume81 17.03.11 - 10:39 Uhr

Hallo,

bei uns ist es auch so wie von olivia76 beschrieben, aber selten, höstens 2 x im Monat. Aber da darf ich ihn dann auch nicht anfassen einfach nur ganz nahe neben ihn sein reicht und er schläft dann von alleine nach ca. 2-3 Minuten wieder ein. Aber DA sein muss ich.

LG

Beitrag von haihappen82 17.03.11 - 11:03 Uhr

hallo,

ich kenne das zwar von meinem Kleinen (22 Monate) nicht, würde das aber nicht als Nachtschreck einstufen. Ein Nachtschreck passiert nur wenige Stunden nach dem Einschlafen und dauert maximal eine halbe Stunde, selbst wenn man versucht, das Kind zu beruhigen, was man beim Nachtschreck ja nicht soll.

Vielleicht erschreckt er sich ja tatsächlich, weil er, wenn er - wie alle Kinder - nachts aufwacht, plötzlich merkt, dass er allein im dunklen Zimmer ist. Er ist zwar schon vor einigen Monaten in sein eigenes Zimmer umgezogen, aber manchmal machen sich solche Dinge erst später bemerkbar.

Und dazu kommt noch, dass er zum gleichen Zeitpunkt abgestillt wurde. Das sind zwei einschneidende Veränderungen innerhalb kürzester Zeit.

Wie ist er denn tagsüber? Quenglig und anhänglich? Oder so ausgeglichen wie sonst? Wenn sich sein Verhalten auch tagsüber verändert hat, würde ich mir Sorgen machen. Allerdings werden die kleinen Mäuse mit 18 Monaten im Allgemeinen noch einmal anhänglicher, das ist normal. Aber wenn er sich gravierend anders verhält, dann muss das eine konkrete Ursache haben.

Vielleicht ist ja auch irgendwas in der Kita?

Beitrag von soulcat1 17.03.11 - 11:03 Uhr

Hm, ich würde glatt auf Zähne tippen.

Mal Paracetamol ausprobiert wenns ganz schlimm ist?

LG

Petra & Joelina 7 (die mit jeden Zahn nachts mehr Theater gemacht hat - anstrengende Zeit...) :-p

Beitrag von doreensch 17.03.11 - 13:54 Uhr

In dem Alter beginnen die bewußten Träume und das macht Angst. Meine hat das auch, schläft noch im Familienbett und darum dauert das nur 1-2 Minuten nicht Stunden