Kontrollzwang? Wie komm ich da wieder raus :-(

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von control control 17.03.11 - 12:26 Uhr

Hallo,

ich hasse mich gerade selbst, weil ich meinen Mann ständig kontrolliere. Ich WILL das nicht, aber ich KANN nicht anders und das macht mich und auch ihn fertig!

Zum besseren Verständis: Unsere Beziehung lief einige Monate nicht besonders toll. Ich habe meinen Mann nicht mehr an mich ran gelassen, weil ich einfach nicht mehr wusste was ich wollte. Ich wusste nicht, ob ich ihn noch liebe und er ging mir einfach nur auf die Nerven. Seine Anwesenheit hat gereicht, um mir schlechte Laune zu bereiten.
Dann ging er fremd!
das Vertrauen ist hin, keine Frage, aber ich schaffe es nicht zu versuchen ihm wieder ein Stück weit zu vertrauen.
Stattdessen kontrolliere ich ihn :-(, obwohl er mir ständig "beweist" wie sehr er mich liebt, das es ihm alles leid tut und das er um mich und unsere Familie kämpft.

Kennt jemand dieses Problem? Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich, wie ich wieder lernen kann zu vertrauen?

Danke!



Beitrag von sonne.hannover 17.03.11 - 12:36 Uhr

geht am Besten getrennte Wege, die Beziehung ist hin.

Beitrag von na toll... 17.03.11 - 12:43 Uhr

Ja prima! Ein sehr guter Rat #augen

Und wenn man in der Arbeit gekündigt wird, dann springt man am besten gleich von der Brücke - das Leben ist zu Ende!

@ Threadstellerin: Den Kontrollzwang kenne ich, der beruht auf Unsicherheiten!

Am besten du sprichst dich mal mit deinem Mann aus, denn er wird bestimmt auch nicht gerade erfreut darüber gewesen sein, dass du dir deiner Liebe nicht mehr sicher warst.

Reden (offen und ehrlich) hilft!
und der Versöhnungssex danach auch! ;-)

Beitrag von sonne.hannover 17.03.11 - 12:46 Uhr

nein, dann sucht man sich einen neuen Job.... so ist das Leben halt.
Die Threadstellerin ist sich doch ihrer Gefühle für ihn nicht einmal sicher, er hat sie nur noch genervt. Und kaum, dass er sie betrogen hat, fängt sie mit Kontrollwahn an.... Das hört sich alles nicht sehr gesund an.

Beitrag von control control 17.03.11 - 12:47 Uhr

Falsch verstanden!!

Ich habe geschrieben das ich nicht mehr WUSSTE, ob ich ihn noch liebe... das ganze ist mehr als 1 Jahr her!

Beitrag von sonne.hannover 17.03.11 - 12:48 Uhr

so so und kaum, dass er Dich betrügt, weißt Du es wieder ?

Beitrag von redrose123 17.03.11 - 12:50 Uhr

Was man nicht haben kann .....da kommen manchmal die Gefühle wieder #schein

Beitrag von control control 17.03.11 - 13:02 Uhr

ach weißt du, auf so dumme Kommentare gehe ich gar nicht ein!

Beitrag von badguy 17.03.11 - 13:31 Uhr

gekränkte Eitelkeit macht vieles möglich...

Beitrag von control control 17.03.11 - 12:49 Uhr

danke!

Das Ganze ist allerdings schon über 1 Jahr her und wir haben uns sehr oft ausgesprochen.
Wir haben über alles geredet, was wir vorher nicht getan haben, LEIDER!

Aber diese Unsicherheit beherscht mich und ich kann nichts dagegen tun :-(

Beitrag von lieber so... 17.03.11 - 13:03 Uhr


Hallo!

Ein Jahr ist dies schon her. Dein Verhalten - nach spionieren - wir sich nicht mehr ändern. Nicht in zwei Wochen und auch nicht in fünf Jahren.
Lernen kann man das nicht. Du gehört wohl zu den Menschen die darunter leiden, ist hald so. Mit deinem Mann reden wird wohl nicht viel bringen.

Trennung wäre besser.

Gruß

Beitrag von control control 17.03.11 - 13:07 Uhr

Worüber sollte ich mit meinem Mann auch reden? Er weiß wie es aussieht und das mich damit sehr verletzt hat!
Natürlich merkt er auch, das ich ihm nach spioniere.

Es ist immer leicht gesagt "trenn dich", aber es in die Tat uzusetzen ist eine andere Sache und ich will mich nicht trennen. Ich liebe ihn, nur habe ich Angst das durch diesen Kontrollwahn irgedwann alles zerbricht

Beitrag von juju0980 17.03.11 - 13:31 Uhr

Vielleicht sollte er es mal nicht nur merken, sondern DU ihm direkt sagen? Dass Du kontrollierst weil er Dich so verletzt hat und auch, dass Du das eigentlich nicht möchtest, aber nicht weißt, wie Du da wieder rauskommen sollst?

Habt ihr mal überlegt eine Paartherapie zu machen?

Ich glaube nicht, dass ihr zum jetzigen Zeitpunkt an einem Punkt seid, der "Trennung" heißen muss - aber ich glaube, dass ihr bald dort hinkommen könnt, wenn nichts passiert!

Beitrag von badguy 17.03.11 - 13:37 Uhr

Habt ihr mal überlegt eine Paartherapie zu machen?

Das ist doch mal ein guter Vorschlag. Davon abgesehen hat das alles schon weit vor dem Betrügen angefangen und auch schon vor dem angenervt sein. Eine Paartherapie zu machen, heißt bereit zu sein, nach den wahren Gründen zu suchen. Das kann manchmal ziemlich weh tun.

Beitrag von control control 17.03.11 - 14:56 Uhr

wir sind in paartherapie und ja, es tut weh die hintergründe für viele dinge zu erarbeiten, aber so werden einem die augen teilweise geöffnet, weil man manche dinge vorher ganz anders wahr genommen hat

Beitrag von control control 17.03.11 - 14:57 Uhr

das habe ich ihm schon gesagt.
er sagt, dass er gar keine chance hat mir zu zeigen wie ernst es ihm ist und da hat er sicher auch ein bisschen Recht :-(

wir sind in paartherapie, aber so richtig geholfen hat diese noch nicht

Beitrag von thea21 17.03.11 - 12:54 Uhr

Du willst doch nicht etwa ein Beziehungsende mit "Das Leben ist zu Ende" vergleichen!?

Beitrag von redrose123 17.03.11 - 12:44 Uhr

sowas muss man können man kanns nicht lernen...

Beitrag von schnee-weisschen 17.03.11 - 13:36 Uhr

Er hat es doch durch sein Fremdgehen verursacht. Ich habe nicht gelesen, dass sie vorher schon dauerkontrolliert hat.
Ich denke auch, das war´s.
Jemandem, der fremdgeht, würde ich auch nie wieder vertrauen. Und, dass sie ne Krise hatten, stellt für mich keine Legitimation dar.

Beitrag von lichtchen67 17.03.11 - 14:05 Uhr

Weißt Du was..... Du warst blöd, zickig und wat weiß ich zu Deinem Mann, aber über ein paar Monate wie Du schreibst.. und er geht gleich fremd? Weil Du ja doof zu ihm warst? Naja... das würde mein Vertrauen in meinen Partner ehrlich gesagt auch nicht grade stärken....

Ich bin selber lange betrogen worden.... ich kenne das Problem, dass man nicht wieder vertrauen kann, denn mein Mann hat mich auch weiter betrogen, also hatte ich so gesehen recht nicht zu vertrauen ;-).

War keine Basis mehr für eine Beziehung, irgendwann war ich stark genug die Ehe zu beenden....

Vertrauen kann man nicht lernen, das muss wachsen. und dazu muss es gut genährt werden, von beiden Seiten.

Lichtchen

Beitrag von control control 17.03.11 - 14:53 Uhr

Ja, es war so wie ich es geschrieben haben.
Wir haben beide nicht über unsere Gefühlswelt gesprochen. Ich habe ihm nie gesagt das ich mir meiner Gefühle nicht mehr sicher bin und er hat nie gesagt, dass er sich nicht geliebt fühlt. Stattdessen hat er sich einer Kollegin anvertraut und so nahm alles seinen Lauf. Sie hat ihn so gut verstanden, bla bla, wie das eben so ist und dann hatte er das Gefühl wieder was wert zu sein oder so ähnlich.
Tja, und daraus ist das alles entstanden.

Beitrag von lichtchen67 17.03.11 - 18:15 Uhr

Ja, kann ich ja nachvollziehen... konnte ich bei meinem Ex-Mann übrigens auch.

und beim nächsten kurzen Streit und nciht geliebt fühlen? Gibts da wieder eine Kollegin, die ihn besser versteht? Diese Ängste bleiben halt einfach.... es sei denn ihr werdet andere Menschen, aber das ist nicht so einfach.

Könnt ihr jetzt offen über euch und eure Gefühle reden? dann alle Achtung... dann sollte aber auch Vertrauen da sein.

Lichtchen

Beitrag von control control 17.03.11 - 20:06 Uhr

Nein, ich glaube du verstehst das falsch.
Es war nicht nur ein kurzer Streit oder eine kurze Zeit in der er sich nicht geliebt gefühlt hat. Es zog sich über Monate und ich glaube den größten Fehler den wir gemacht haben war nicht miteinander zu reden.
JETZT reden wir über alles. Geht es mir schlecht, rede ich mit ihm, habe ich Zweifel sage ich ihm diese usw.

Beitrag von lichtchen67 18.03.11 - 08:06 Uhr

Ok, Du hattest geschrieben einige Monate.. bei einer langen Beziehung sind einige Monate für mich eine kurze Zeit, Definitionsfrage.

Aber wenn ihr die Kurve gekriegt habt und nun redet sind doch die Grundlagen da... dann wird über kurz oder lang auch das Vertrauen kommen. Es sei denn, Du zweifelst eben doch noch... über Deine Gefühle und/oder seine Treue....

Lichtchen

Beitrag von control control 18.03.11 - 13:41 Uhr

Klar, es ist eine Definitionsfrage und ich fand den Zeitraum, in dem ich mir unsicher war für mich schon sehr lang.

Das "schlimme" ist für mich, zu sehen bzw. zu merken, dass die Beziehung seit diesem Vorfall eine ganz andere ist. Ich kann es schlecht beschreiben, aber ich finde es hat sich so vieles zum positiven entwickelt das es mich fast erschreckt :-(
Ich zweifel natürlich nicht mehr an meinen Gefühlen zu meinem Mann. Ich war mir eigentlich schon im klaren darüber als alles aufflog, aber da war es schon zu spät

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