Kinderarzt zwingend notwendig?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sabrina.2 17.03.11 - 12:38 Uhr

Hallo!

Bisher bin ich immer mit meinem Kind zum Kinderarzt gegangen. Ich bin am Überlegen, ob ich in Zukunft zu meinem Hausarzt gehe, der auch U-Untersuchungen, Impfungen etc. macht bei Kindern, denn bei unserem Kinderarzt muss man trotz Termin immer fast 1 1/2 Std. warten und so ist der halbe Tag immer im A...

Außerdem werden wir dort immer sehr schnell abgefertigt.

Was meint Ihr, muss es ein Kinderarzt sein oder nicht?

LG
Sabrina

Beitrag von 3erclan 17.03.11 - 12:40 Uhr

Hallo

ich finde es schon wichtig dass ihr einen Kinderarzt habt.

Warum wechselt du nicht einfach zu einem anderem???

lg

Beitrag von agostea 17.03.11 - 12:41 Uhr

Das würde mich auch mal interessieren.............und ich denke ein normaler Allgemeinmediziner ist nicht schlechter, als ein Kinderarzt.

Gruss
agostea

Beitrag von beth22 17.03.11 - 12:41 Uhr

Ich bin mit allen 3 Kids bei unserem Hausarzt und sehr zufrieden mit dieser Wahl. Er macht auch alles, sogar schon die ganz frühen U-Untersuchungen.

Also, wechsle ruhig.

LG
Sandra mit Max (9,5 Jahre). ben (fast 4 Jahre) und Lea (18 Monate)

Beitrag von knuffel84 17.03.11 - 12:44 Uhr

Hallo Sabrina,

wir gehen von Anfang an mit unseren Kindern zum Allgemeinmediziner und sind bisher super zufrieden!
Warum sollte ein KiA zwingend "besser" sein als ein Allgemeinmediziner? ;-)

LG

Beitrag von tigerbaby1976 17.03.11 - 13:05 Uhr

also ich war mit meinem Sohn mal beim Allgemeinmediziner, weil er so starken Husten hatte. Im Prinzip hat er uns das gleiche verschrieben, wie ein Tag später auch die Kinderärztin.
Allerdings hat er die Bronchitis wohl nicht so erkannt.
Ich persönlich halte nichts davon, mit kleinen Kindern zum Hausarzt zu gehen.
Das gleiche gilt für den Zahnarzt. Wir waren immer bei unserem ZA mit den Kindern. Er wollte meinem Sohn eine Mundvorhofplatte verpassen.
Jetzt ist hier eine Kinderzahnärztin, die wesentlich anders mit den Kids umgegangen ist (wobei unserer auch kein Haudrauf war) und sagte, über eine Mundvorhofplatte könne man in 1,5 Jahren immer noch nachdenken, wenn alle Stricke reißen. Und tatsächlich hatte sich das Problem von selbst gelöst.

Beitrag von geralundelias 17.03.11 - 13:08 Uhr

Hallo,

mit meinem Großen war ich die ersten 1 1/2 Jahre bei meinem Hausarzt. Gewechselt haben wir, weil mein Kind sich bei diesem Arzt nie wohlgefühlt hat. Zu dem Zeitpunkt ist eine neue Kinderarztpraxis eröffnet worden, also sind wir direkt dahin gegangen. Die Kinderärztin ist absolut super, meine Kinder gehen wirklich gerne hin und deshalb würde ich sagen, dass es die beste Entscheidung war. Wenn es dort sehr, sehr voll ist, gehe ich mit den Kindern zu meinem (neuen) Hausarzt. Er hat mir damals angeboten, dass er bei überfüllter Kia-Praxis bzw. Urlaub d. Praxis selbstverständlich auch Kinder behandelt.
Komplett wechseln würde ich mit den Kindern nicht...weil wir unsere KiÄ einfach zu sehr "lieben" ;-)

Beitrag von twins 17.03.11 - 13:16 Uhr

Hi,
wir waren jetzt 5 Jahre beim Hausarzt und recht zufrieden gewesen. Nur die Wartezeiten waren hier immer lock 1 Std.! Der hat nur eine Ausnahme gemacht, als sie ganz klein waren, jetzt nicht mehr.

Nachdem unser Doc aber den Husten vom Sohnemann falsch interpretiert hat und 2Mon, herumgedoktort hat, haben wir gewechselt. Der hat noch nicht einmal Asthma erkannt.

Jetzt sind wir beim Kinderarzt und ich muss sagen, da sind alle Untersuchungen viel sorgfältiger. U-Untersuchung dauert gut 1-1,5 Std, OP-Vorbereitungsuntersuchung war viel genauer und auch sonst werden kleinere Wehwehchen ernster genommen und untersucht.
Wartezeiten habe ich beim Kinderarzt auch aber nicht mehr sooo lange.

Ich würde nicht mehr zum normalen Doc gehen, OK beim Schnupfen schon aber bei wirklichen Krankheiten never ever!
Grüße
Lisa

Beitrag von rienchen77 17.03.11 - 13:37 Uhr

wir haben beides für Wald und Wiesn Krankheiten wie Schnupfen, Magen Darm usw...gehen wir auch mal zum Hausarzt...bei wichtigen Dingen gehen wir zum Kinderarzt....

Beitrag von rain72 17.03.11 - 14:03 Uhr

Hallo,
also, mir ist wichtig, dass der jeweilige Arzt Erfahrung mit der Behandlung von Kindern hat. Dafür muss er nicht notwendigerweise eine Facharztbezeichnung als "Kinderarzt" haben. Wir waren ganz zu Anfang auch bei einer "richtigen" Kinderärztin und sind dann (vor allem auch wegen der langen Wartezeiten) zu einer Allgemeinmedizinerin gewechselt. Die behandelt aber ganz viele Kinder, macht alle Us, kennt sich also mit der Behandlung von Kindern richtig aus. Wenn sie mal nicht da ist und wir deshalb an Ihren Kollegen geraten, der "nur" Allgemeinarzt ist und selten mal Kinder behandelt, dann merkt man das schon. Der weiß dann auch schon mal nicht, in welcher Dosis ein Kind ein Medikament bekommen sollte (also, er fragt dann doch noch mal telefonisch bei seiner Kollegin nach). Daran kann man, wie ich finde, ganz gut sehen, dass "irgendein" Allgemeinmediziner vielleicht doch nicht so gut für die Behandlung von Kindern ist.
LG
rain

Beitrag von derhimmelmusswarten 17.03.11 - 14:14 Uhr

Nein, muss nicht sein. Ich war bei der U 3 das letzte Mal zu einer U-Untersuchung bei einem Kinderarzt und war absolut unzufrieden. Vollgestopftes Wartezimmer mit logischerweise kranken Kindern, lange Wartezeit und Fahrtzeit von 30 Minuten dorthin. Abgesehen davon hat er mich wegen einem kleinen Blutschwämmchen in die Kinderklinik nach St. Augustin gejagt, wo ich dann direkt wieder heim geschickt wurde, da die Ärzte dort auf den ersten Blick sahen, dass es harmlos und nicht behandlungsbedürftig war... Reine Geldschinderei also.

Daraufhin habe ich mich erkundigt und erfahren, dass einer der Hausärzte in unserem Ort auch U-Untersuchungen macht. Seitdem gehe ich dorthin. Kurze Wartezeit, kurzer Weg und ich bin absolut zufrieden. Mein eigentlicher Hausarzt macht keine U-Untersuchungen, aber ich gehe da mit meiner Tochter von Anfang an hin. Er hat bisher immer die richtige Diagnose gestellt und uns super geholfen. Zum Kinderarzt fahren wir nur noch am Wochenende ins Krankenhaus, wenn unsere Tochter dann krank ist.

Beitrag von emilia72 17.03.11 - 16:09 Uhr

Hi Sabrina,

wir haben - seit Johannes 2 1/2 ist - keinen Kinderarzt mehr und sind bei meinem Hausarzt (der auch Internist ist) mit ihm. Mit der Kinderärztin war ich nicht mehr zufrieden, sie war zwei Mal recht rabiat und schnippisch zu uns (war eigentlich schon 1 x zu viel).

Mein Hausarzt hat selbst zwei kleine Jungs und hat auch ein recht gutes Einfühlungsvermögen bei kleinen Kindern. Es wird in der Praxis versucht, kranke Kinder möglichst nur kurz oder gar nicht warten zu lassen. Alternativ käme er nach Hause, falls das Kind zu krank wäre.

Bisher haben wir ihn nur für die U7a gebraucht.... toi toi toi.

Chris

Beitrag von gingerbun 17.03.11 - 17:21 Uhr

Also ich würde auch zu unserem Hausarzt gehen wenn er die U's machen dürfte. Gar keine Frage.
Gruß!
Britta

Beitrag von zahnweh 17.03.11 - 18:45 Uhr

Hallo,

wenn sich der Hausarzt mit Kindern und Krankheiten bei Kindern auskennt, prima. Manche Hausärzte haben ja mal Kinderarzt zusätzlich gemacht, sind aber für die ganze Familie da.

Mein Hausarzt hat zwar eigene Kleine Kinder, könnte aber keine Kinder behandeln. Zusatzausbildung/Spezialisierung fehlt und von den Geräten ist er eher auf Herzpatienten und Ältere ausgestattet. Impfungen sind kein Problem, aber im Gesamten ist er nicht auf Kinder eingestellt/eingerichtet/ausgestattet ... kennt sich zu wenig mit den Kinderbetreffenden Medikamenten aus...