Vorsorgeuntersuchungen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von brombeersche 17.03.11 - 13:26 Uhr

huhu ihr lieben

hab da mal wider eine frage. und zwar hab ich jetzt schon öfters von organscreening und pränataldiagnostik und diversen anderen untersuchungen gehört. sind das untersuchungen die zur normalen vorsorge gehören oder werden die extra angeordnet wenn der arzt irgendwelche auffälligkeiten sieht?

danke schonmal für eure antworten

lg

Beitrag von eisblume84 17.03.11 - 13:28 Uhr

Also es sind keine üblichen Vorsorgen. Viele werden aber trotzdem direkt von Ihrem FA überwiesen, bei anderen besteht ein Verdacht oder Auffälligkeiten in der Famile.

Ich bin aus mütterlicher Sorge dort hin und was soll ich sagen, ich habe micht nicht getäuscht.

LG

Beitrag von specki1009 17.03.11 - 13:32 Uhr

Theoretisch hast du nur die 3 US Untersuchungen als Standart. Alle anderen Sachen sind eigentlich Privatleistungen ABER dein FA kann auch Überweisungen ausstellen und ggf. kostet es nix.

Bei mir hat z.B. die Messung der Nackenfalte nicht geklappt weshalb ich auf den zugehörigen Bluttest verzichtet habe und somit keine Kosten hatte.

Für das Organscreening hatte ich ne Überweisung und mußte auch nix bezahlen.



Beitrag von marjatta 17.03.11 - 13:36 Uhr

Also, das Organscreening gehört zur 2. großen US-Untersuchung im 2. SS-Drittel. Zur Pränataldiagnostik gehören eigentlich alle gemachten Untersuchungen, insbesondere das Erst-Trimester-Screening zwischen der 10. und 13. SSW sowie das Organscreening.

Einige Untersuchungen kann man als IGel Leistung beziehen, sprich, sie selbst bezahlen. Pränataldiagnostik heißt, alle das Kind betreffenden Untersuchungen vor der Geburt.

Möglich sind:
- Chorionzottenbiopsie (invasiver Eingriff mit FG Risiko)
- erweitertes Erst-Trimester-Screening mit NFM und Bluttest (auch Nackenfaltetransparenzmessung, ein Nicht-Invasiver Eingriff in Form eines Suchtests nach Auffälligkeiten, bei auffälligem Ergebnis ggfs. Chorionzottenbiopsie oder Fruchtwasseruntersuchung)
- Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) mit der Entnahme von Fruchtwasser für eine genaue DNA-Analyse
- zusätzliche Feindiagnostik per US (Nicht-Invasiv und jederzeit bei Auffälligkeiten möglich)
- Dopplersonografie bei Verdacht auf Versorgungsproblemen des Fötus, auch in kürzeren Abständen je nach Befund

Alle weiterreichenden Pränataldiagnostikuntersuchungen werden nur bei entsprechenden Befunden gemacht.

Grundsätzlich finde ich das erweiterte Erst-Trimester-Screening gut und habe es sowohl bei Nr.1 als jetzt auch bei Nr.2 machen lassen. Bin allerdings sowieso schon im sogenannten "Risikobereich", wobei sich da die Einschätzungen auch schon geändert haben. Das Alter alleine ist nicht mehr ausschlaggebend.

Dazu einen SS-Diabetes-Test.

Ansonsten kann man sich das ganze Extra für die Fälle aufheben, in denen es eine Indikation gibt. Sonst ist es überflüssig. Bei Indikation bezahlt die Krankenkasse.

Gruß
marjatta