Windpocken trotz Impfung

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von brautjungfer 17.03.11 - 15:09 Uhr

hallo,

Bei uns im Kindergarten sind derzeit einige Kinder an Windpocken erkrankt. Alle Kinder die sie bisher haben, sind geimpft gewesen. hab mal gelesen, dass die Windpocken einer der Impfungen ist mit der größten Versagerquote. könnt ihr das auch so bestätigen und sind eure Kinder trotz Impfung erkrankt?

bin mal gespannt ob unser sich angesteckt. naja das wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Windpocken seh ich da relativ entspannt. meine Große hat sie auch.

lg

Beitrag von juniorette 17.03.11 - 15:13 Uhr

Hallo,

unser Kinderarzt impft nicht gegen Windpocken (außer auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern natürlich), eben weil die "Versagerquote" so hoch ist :-)

Mein Sohn hatte Ende Februar Windpocken, und ich fand die Krankheit auch relativ harmlos :-)

LG,
J.

Beitrag von brautjungfer 17.03.11 - 15:46 Uhr

Hallo,

das find ich eben interessant. es gibt bei uns in der Einrichtung auch ungeimpfte Kinder und keines davon ist erkrankt. warum aber sind alle erkrankten Kinder gegen Windpocken vorher geimpft worden?!

lg

Beitrag von ida-calotta 17.03.11 - 15:14 Uhr

Hallo!

Wie oft haben deine Kinder die Impfung denn bekommen?

LG Ida

Beitrag von brautjungfer 17.03.11 - 15:18 Uhr

Hallo,

bei meiner Großen gab es die noch gar nicht und war demnach ungeimpft. die anderen beiden sind auch nicht Windpocken geimpft. der Jüngste ist auch gerade erst 7 Monate.


lg

Beitrag von tath 17.03.11 - 15:18 Uhr

Hallo

Mein Jüngster wurde gegen Windpocken geimpft, da es eine Empfehlung unserer KK für Frühchen war.

Bis jetzt hatten wir noch nichts und im KiGa gab es schon einige Windpockenerkrankungen.
Aber ich weiß auch, das er es trotz Impfung bekommen kann und ich denke, dann eher abgeschwächt.

Hatte schon zweimal Windpocken bei meinen Großen und die liefen unterschiedlich stark bis heftig ab, so wird es dann bei meinem Jüngsten nicht werden, hoffe ich.

LG Tanja

Beitrag von zwillinge2005 17.03.11 - 15:21 Uhr

HAllo,

ALLE erkrankten Kinder waren ZWEIMAL geimpft?

Und die ungeimpften Kinder haben sich NICHT angesteckt? Soso.....

LG, Andrea

Beitrag von brautjungfer 17.03.11 - 15:28 Uhr

hallo,

richtig. bisher ist kein Kind erkrankt was ungeimpft ist. ist eine Tatsache.
ob die erkrankten Kinder zweimal geimpft wurden weiß ich nicht. es wurde nur gesagt das sie geimpft waren. normal sind auch alle Kinder bei dem Kinderarzt im Dorf (haben sowieso nur einen ) und der impft die Kinder nach Stiko.

lg

Beitrag von zwillinge2005 17.03.11 - 15:40 Uhr

Hallo,

wenn alle Kinder angeblich nach Stiko geimpft sind gibt es also keine ungeimpften Kinder, sondern ALLE Kinder wurden bis zum 14. LM zweimal gewimpft? Was denn nun?

LG, Andrea

Beitrag von brautjungfer 17.03.11 - 15:43 Uhr

hallo,

nochmal steht aber auch schon so in dem Post:die erkrankten Kinder sind nach Stiko geimpft. es gibt aber durchaus auch Kinder in der Einrichtung die NICHT geimpft sind. und keines der Kinder ist bisher erkrankt.
jetzt erstanden?

lg

Beitrag von zwillinge2005 17.03.11 - 20:10 Uhr

Hallo,

Du schriebst "normal sind auch alle Kinder bei dem Kinderarzt im Dorf (haben sowieso nur einen ) und der impft die Kinder nach Stiko."

Wo kommen denn die ungeimpften Kinder her, wenn alle Kinder zu dem Kinderarzt gehen und dieser nach STIKO impft? Also kann es doch durchaus auch sein, dass da einige Kinder dabei sind, die einen unvollständigen Impfschutz haben.

Diese schwarz-weiss denken passt nicht. Die ungeimpften Kinder sind gesund und die geimpften sind krank? #kratz Da wäre in Eurem Dorf mit nur einem Kinderarzt wirklich mal eine Studie fällig, ob die eventuel einmal oder zweimal geimpften Kinder so durch ide Impfung immungeschwächt sind, dass sie genau die geimpfte Krankheit durchleben müssen - und alle ungeimpften Kinder des Dorfes bleiben selbstverständlich gesund - da es auch jur einen Kinderarzt gibt auch sehr übersichtlich - oder kennst Du vielleicht doch nicht die Impfgewohnheiten JEDER Mutter?

LG, Andrea

Beitrag von marlene75 18.03.11 - 09:04 Uhr

Ähem Du willst das jetzt nicht verstehen oder? #klatsch

Beitrag von zwillinge2005 18.03.11 - 11:52 Uhr

Hallo marlene75,

brautjungjer drückt sich unklar aus bzw. genau in die Richtung "nicht impfen=gut" und "impfen=schlecht".

Du brauchst Dir nicht an den Kopf zu klatschen - das schmerzt zu sehr - aber vielleicht gefällt Dir das?

Ich bin kritisch gegenüber diesen "nicht geimpft und DESHALB gesund" Threads und frage deshalb kritisch nach - ist das verboten?

LG, Andrea

Beitrag von marlene75 18.03.11 - 12:20 Uhr

Sag Mal kannst Du auch sachlich bleiben? Was sollen denn solche Anspielungen:
Du brauchst Dir nicht an den Kopf zu klatschen - das schmerzt zu sehr - aber vielleicht gefällt Dir das?
Das trägt doch überhaupt nichts zur Sache bei und macht jede Diskussion total unsachlich - was bringt das?

Beitrag von zwillinge2005 18.03.11 - 12:45 Uhr

Hallo marlene 75,

was genau war an dem Kopfklatscher sachlich?

wir können gerne über Impfungen diskutieren - ich finde es nur schade, wenn hier rumgepampt wird.

Du hat mir unterstellt ich verstünde es nicht und den Kopfklatscher gezeigt - saft mir da kurz den sachlichen Zusammenhang.

Ausserdem ist eine Begrüssung und Verabschiedung in einer Antwort ein Gegot der Freundlichkeit.

Also bitte untesrtelle mir nicht Unsachlichkeit. Mir war einfach unklar, warum Du Dir an dem Kopf klatscht - scheint irgendeinen Grund zu haben. Warum tust Du es, wenn Du es nicht gerne machst?

Was genau hat der Kopfklatscher zur Sache beigetragen und eas genau hat er "gebracht"?

Möchtest Du Dich noch zur eigentlichen Diskussion äussern oder nur "rumstänkern"?

LG, Andrea

Beitrag von yorkiejacky 18.03.11 - 15:55 Uhr

Ich denke 'brautjungfer' meinte, dass die meißten Kinder zu dem Ortsansässigen Arzt gehen und daher nach Stiko geimpft sind.
Das ist bei uns nicht anders: Die geimpften Kinder gehen alle zum gleichen Doc hier im Ort, die nicht-geimpften Kinder sind dort nicht 'gewünscht' und haben deshalb einen anderen Arzt.
Ist nicht verwunderlich, dass die Impfkritiker auch die Wahl des behandelnden Arztes erst nach längerer Überlegung entscheiden und evtl. auch weitere Anfahrt in Kauf nehmen.
Schon die Entscheidung 'nicht zu impfen' ist durchdacht und fordert auch etwas 'Mut', denn die meißten Menschen befürworten das Impfen und nicht selten werden deshalb die Impfgegner beschimpft.

LG, Jacky (+ ungeimpfte Nele, 8 Monate)

Beitrag von marlene75 18.03.11 - 18:05 Uhr

Vielen Dank Jacky Du nimmst mit die Worte aus dem Mund. Hinzufügen möchte ich noch, dass Brautjungfer lediglich eine Feststellung gemacht hat, keine Anti-Impfpropaganda.
Gerade deshalb habe ich nicht verstanden, warum diese Feststellung so auseinader genommen wurde um was heraus zu finden: das sie nicht recht hat? Das geimpfte Kinder doch besser geschützt sind?
LG
Marlene

Beitrag von zwillinge2005 18.03.11 - 19:33 Uhr

Hallo Jacky,

danke, dass Du vernünftig antwortest - das können hier einige leider nicht.

Jeder darf seine Meinung haben - aber kritische Rückfragen müssen erlaubt sein und bleiben.

Ich habe hier keinen Impfkritiker oder Impfgegner "beschimft! Aber als Impfbefürworter, der kritisch nachfragt wird man mit Kopfklatschern bedacht etc.

Bei einigen "Nichtimpfern" oder "Nichtvollständigimpfern" habe ich das Gefühl, dass sie sich durch das "Anderssein" bereits als "besser" ansehen.

Und wer sein Kind impft wird als "mit dem Strom Schwimmer" bezeichnet.

Wenn das für ein besseres Selbstwertgefühl sorgt - bitte sehr. Aber ich werde trotzdem weiterhin auch hier bei Urbia kritisch nachfragen, wenn wieder diese Geschichten "Ungeimpfte Kinder sind gesünder, besser, intelligenter, weniger krankheitsanfällig" etc. kommen.

LG, Andrea (ich lasse impfen, ich stille, wir haben ein Familienbett, ich liebe meine Kinder und ich koche gesund.....)

Beitrag von yorkiejacky 18.03.11 - 22:09 Uhr

Super, dass es jetzt wieder in einem 'vernünftigen' Ton weitergeht ;-)

Ich sag ja: Wenn man sich als Eltern gut informiert und sich dann FÜR das Impfen entscheidet, finde ich das voll in Ordnung.
Allerdings gibt es Eltern, die impfen lassen, weil es zur 'Norm' dazu gehört, ohne sich zu informieren.

Eine Bekannte von mir hat nach Stiko impfen lassen. Kurz danach hat sie ihrer Tochter Ohrlöcher stechen lassen. Die Gedanken, ob das Ohrlochstechen gefährlich wäre, ob es sich infizieren könnte usw. waren für sie mehr Thema als die Nebenwirkungen und Gefahren des Impfens.
Ich habe sie darauf angesprochen, sie hatte noch nie etwas von einem 'Impfschaden' und desweiteren gehört und sich darüber auch nicht informiert, noch kannte sie die Erkrankungen und deren Verlauf nicht genau, gegen die sie impfen ließ.


Deswegen finde ich, man muss erst genauere Info haben, sich mit dem Thema auseinandersetzen und dann eine Entscheidung treffen.

LG, Jacky

Beitrag von brautjungfer 21.03.11 - 15:52 Uhr

Hallo,

ich war ein paar Tage nicht online und habe deswegen nicht auf deinen Post geantwortet.
nein, ich wollte mit meinem Post nicht sagen das " nicht impfen" = gesund bedeutet. ich wollte lediglich wissen, ob jemand eine ähnliche Feststellung in seinem Umfeld gemacht hat bzgl. der Windpockenimpfung. nur um diese Impfung ging es mir.

lg

Beitrag von schullek 17.03.11 - 16:39 Uhr

warum so zweifelnd?
wenn man bedenkt, dass anfangs nur eine impfung gegen windpocken veranschlagt war und das hauptkriterium für die empfehlung durch die stiko der volkswirtschaftliche nutzen war, finde ich solche anzweiflungen immer lustig. bevor die zweite eingeführt wurde gab es auch solches hinterfragen wie deines: was, alle kinder ordentlich geimpft und trotzdem erkrankt....jaja!

tja, dann kam die zweite impfung. (volkswirtschaftlicher nutzen dahin) und jetzt ist sich nat. jeder absolut sicher, dass es wohl kaum sein kann, dass soo viele stiko konform geimpfte die windpocken bekommen. schon putzig.

ich habe das selbe mit keuchhusten erlebt in der krippe meines sohnes damals. alle kinder geimpft, mein kind das jüngste. alle andere min. 1,5 jahre alt mit vollem impfschutz (es fehlte also keine impfung mehr, um einer nachfrage gleich mal zuvorzukommen) und wochenlang traten immer wieder neue fälle von keuchhusten auf. mein kind ohne vollen impfschutz bekam keinen keuchhusten gsd.

lg

Beitrag von zwillinge2005 17.03.11 - 16:48 Uhr

Hallo schullek,

"mein kind ohne vollen impfschutz bekam keinen keuchhusten gsd."

Das heisst also nichtimpfen schützt vor Keuchhusten #kratz

LG, Andrea

Beitrag von schullek 17.03.11 - 16:52 Uhr

wo habe ich das behauptet?

Beitrag von schullek 17.03.11 - 16:57 Uhr

lustig auch deine wortwahl: nicht impfen...
das habe ich nciht geschrieben. ich schrieb: mein kind ohne vollen impfschutz. die welt ist nun einmal nicht nur schwarz oder weiß.

Beitrag von sequoia 17.03.11 - 20:21 Uhr

Schrieb sie ja gar nicht.

Meine Erfahrung zeigt allerdings sehr deutlich, das ungeimpfte Kinder generell ein bessers Imunsystem haben. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Und das gerade Krankheiten wie Keuchhusten kein grosses Problem darstellen.

Ich glaube allerdings, das es auch daran liegt, das Eltern die sich gegen das Impfen entscheiden, überhaupt bewusster mit Gesundheit und auch Ernährung/Langzeitstillen usw umgehen. Nicht umsonst, gibts im Waldkindergarten oder Monteschulen die meisten Nichtimpfer.


Grüße

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