paartherapie

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von lieber nicht 17.03.11 - 17:22 Uhr

hallo,

mein mann und ich haben seit diverser zeit probleme miteinander.wir streiten viel wegen kleinigkeiten,haben wenig gemeinsame interessen und sexuell läuft es alles andere als gut.im klartext:wir haben seit über einem jahr keinen sex mehr gehabt:-(.wir haben vor kurzem darüber gesprochen aber es traut sich eigenlich keiner mehr,den ersten schritt zu machen.und mittlerweile weiß ich auch nicht mehr,ob ich das überhaupt noch möchte.
wir haben uns jetzt für eine paartherapie entschlossen.aber ehrlich gesagt,ich habe da total angst vor#zitter.bin selber "einzeltherapie" erfahren und weiß,wie es dort zur sache gehen kann.

kann mir vielleicht jemand von seinen erfahrungen berichten ? vielleicht ist ja doch gar nicht ganz so schlimm?

#winke lg von mir

Beitrag von armyofme 17.03.11 - 17:31 Uhr

es kommt sicher auf die einstellung an, mit der du hingehst.
erinnere mich mal daran, ich kann dir vielleicht später was schreiben. und zwar auch gutes. aber jetzt habe ich keine zeit mehr. tut mir leid. also, kurze pn von dir.
aber hier gibt es so einige, die erfahrungen gesammelt haben. warte ein wenig, die haben gleich feierabend.

#liebdrueck


die armee (zeitdruck#schwitz)

Beitrag von lieber nicht 17.03.11 - 18:07 Uhr

#danke dir.melde mich über pn#winke

Beitrag von asimbonanga 17.03.11 - 18:01 Uhr

Hallo

<<<und mittlerweile weiß ich auch nicht mehr,ob ich das überhaupt noch möchte. <<<

Hinterher wirst du es wissen.Schon alleine das ist ein Grund die Therapie zu machen.
Was soll daran schlimm sein?Wovor hast du Angst?

L.G.

Beitrag von lieber nicht 17.03.11 - 18:11 Uhr

schlimm ist daran nichts.ich habe einfach wahnsinnige angst davor.davor,was mein mann erzählt,davor was ich erzähle werde und das es evt hoffnungslos ist.wir wollen das beide nicht aufgeben aber wir wissen halt nicht,wie wir da rauskommen sollen

danke für deine antwort :-)

Beitrag von miss-bennett 17.03.11 - 19:23 Uhr

"ich habe einfach wahnsinnige angst davor.davor,was mein mann erzählt,davor was ich erzähle werde und das es evt hoffnungslos ist"

Hallo!

Genauso habe ich mich vor ein paar Jahren gefühlt, mein Mann sicherlich auch. Die Angst war da und nicht loszuwerden, jedoch unbegründet. Was ich dort von meinem Mann zu hören bekam war genau das Gegenteil von dem was ich erwartete. Und was ich zu ihm sagte, öffnete ihm die Augen!

Also, Kopf hoch und nutze die Chance. Dass Ihr beide es wollt ist schon ein großes PLUS!

Alles Liebe, viel Glück und #liebdrueck

Miss Bennett #klee

Beitrag von sonntagsmalerin 17.03.11 - 18:19 Uhr

Hallo!

Wir haben auch eine Paartherapie hinter uns, und uns hat sie sehr viel gebracht!! Ich würde sagen, sie hat unsere Beziehung gerettet! :-)
Wenn beide bereit dazu sind, kann es doch dadurch nur besser werden!

Und Angst musst du doch nicht haben, ihr geht so weit, wie du es dir zutraust, du bestimmst doch die Inhalte der Therapie!

Wir sind damals zur Diakonie gegangen, zur psychol. Beratungsstelle. Da war die Paartherapie umsonst und wir waren etliche Male dort. Der Therapeut war klasse!

Beitrag von badguy 17.03.11 - 19:53 Uhr

Na klar kann das zur Sache gehen. Aber ist es nicht Sinn der Sache, dem Übel auf den Grund zu gehen, die Gründe für die missliche Situation zu finden?

Ich hab das hinter mir, wenn auch nur kurz und für mich war es eine der positivsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe.

Es kann in jede Richtung gehen und betrachte es mal von der Seite, geht es schief, habt ihr zumindest schon mal eure Trennung aufgearbeitet und entgeht möglicherweise einer Schlammschlacht. Und ihr seid schlauer für die nächste Beziehung.

Beitrag von vorsichtig 17.03.11 - 21:41 Uhr

Sei vorsichtig. Es kann gutgehen, es kann schiefgehen, weißt du? Und wenn was schlimmes dabei rauskommt, dann ist es nicht unbedingt das was eh irgendwann passiert wäre, die Trennung also.

So eine Therapie kann auch Dinge aus euch holen, die euch zur Trennung führen. So eine Therapie kann auch Beziehungen kaputtmachen, die sonst funktioniert hätten. Man kann sich nämlich auch mit vielem arrangieren ohne dass man sich aufgeben muss.

Sei da nicht so blauäugig wie die anderen hier.

Beitrag von Alsobitte! 17.03.11 - 21:46 Uhr

Was soll denn die Schwarzmalerei???

Schon mal was von Ermutigen gehört? Jesses... dann halt lieber die Klappe, echt

"...So eine Therapie kann auch Beziehungen kaputtmachen, die sonst funktioniert hätten..."

Hast du ein Psychlogiediplom oder was? Schwachsinn!

Beitrag von vorsichtig 17.03.11 - 21:54 Uhr

Schwarzmalen? Dann wäre das was die anderen machen: Schönreden.
Ich zeige nur was passieren kann.

Hast DU ein Psychologiediplom?

Beitrag von Alsobitte! 17.03.11 - 22:10 Uhr

Ich brauche keinen. Nur hast du einen Satz niedergeschrieben, der so nicht stimmt

Übrigens kenne ich viele Pärchen mit einer Ehe- bzw. Paartherapie und konnte bei keinem Deine Aussage erkennen. Wenn eine Beziehung funktionieren KANN und wenn beide die Hilfe WOLLEN, dann geht auch nichts kaputt. Es ist aber ganz anders, wenn man nur denkt, die Beziehung WÜRDE funktionieren (den Begriff finde ich allerdings furchtbar, das ist doch keine Maschine!) und sich was in die Tasche lügt

Beitrag von lieber nicht 17.03.11 - 21:49 Uhr

ja,genau darüber habe ich halt auch nachgedacht.es kann halt schiefgehen.aber wenn das der fall ist,ist das wohl auch besser so#zitter

#danke dir für deine antwort

Beitrag von Alsobitte! 17.03.11 - 22:15 Uhr

Jeden Tag kann alles mögliche schief gehen
Es ist doch Eure gemeinsame Entscheidung, oder nicht? Dann seid Ihr beide auch bereit Euch in die ungeahnten Tiefen Eurer Beziehung zu stürzen. Nur seid Ihr nicht alleine, Ihr werdet von einem ausgebildeten Menschen begleitet. Hab keine Angst

Ich finde absolut keinen Grund für die Schwarzmalerei. Schlimmer als es jetzt ist kann es doch nicht werden. Das fühlst Du auch, oder nicht?

LG und viel Glück #klee

Beitrag von vorsichtig 17.03.11 - 22:22 Uhr

"Schlimmer als es jetzt ist kann es doch nicht werden."

Das sagst Du aus deiner erfahrung.
Ich sag was anderes. Aus meiner erfahrung.

Beitrag von Alsobitte! 17.03.11 - 22:30 Uhr

Ja, aber ich habe diese Erfahrung schon hinter mir. Glaub mir, sich dazu zu überwinden ist schon der erste Schritt nach oben

Beitrag von Alsobitte! 17.03.11 - 22:32 Uhr

Ausserdem weisst du genauso wenig, was ich für eine Erfahrung gemacht habe!

Beitrag von gh1954 17.03.11 - 21:54 Uhr

>>>So eine Therapie kann auch Beziehungen kaputtmachen, die sonst funktioniert hätten. <<<

So ein Quatsch, wenn die Beziehung funktioniert hätte, hätte keine Paartherapie stattgefunden.

Allerdings kenne ich deine Definition von "funktionieren" nicht.

Beitrag von vorsichtig 17.03.11 - 21:58 Uhr

Woher willlst du denn das wissen
Woher willst du denn wissen aus welchen situationen heraus Paare zu so eine Therapie gehen. Kennst Du die alle?

man muss nicht immer gleich mit Kanonen schießen, wenn es vielleicht nur ein spatz ist.

Beitrag von gh1954 17.03.11 - 22:02 Uhr

Normalerweise gehen Paare zu einer Therapie, wenn sie selber nicht mehr weiterkommen.

>>>wenn es vielleicht nur ein spatz ist<<<

Wer entscheidet, ob es ein Spatz ist?

Und warum siehst du die vernünftige Entscheidung, sich von außen Hiilfe zu holen, als "Kanonen schießen" an?

Mir scheint, du hast wenig Ahnung von dem Thema.

Beitrag von vorsichtig 17.03.11 - 22:26 Uhr

"Normalerweise gehen Paare zu einer Therapie, wenn sie selber nicht mehr weiterkommen."

Eben. Und jeder hat seine eigene grenze wo er nicht mehr weiterkommt. Manche früher, manche später.

"Und warum siehst du die vernünftige Entscheidung, sich von außen Hiilfe zu holen, als "Kanonen schießen" an? "

Wenn es denn vernünftig ist. Das ist nicht immer so. Ich hab da andere erfahrungen gemacht.

Beitrag von gh1954 17.03.11 - 22:34 Uhr

>>>Und jeder hat seine eigene grenze wo er nicht mehr weiterkommt. Manche früher, manche später. <<<

Na und? Die einen gehen dann eben früher, die anderen später.

Ich halte es immer für vernünftig, sich Hilfe zuholen, wenn man in einer Sackgasse ist.

Beitrag von badguy 18.03.11 - 08:35 Uhr

Ich hab im Leben immer die Wahl. Das Glas kann halb leer oder halb voll sein. Ich kann in Chancen und in Risiken denken. Ich bevorzuge das Denken in Chancen.

Bei mir hat die Paartherapie nicht dazu geführt, dass die Ehe erhalten geblieben ist aber mir persönlich hat es den Nutzen und die Bestätigung gebracht, dass meine Sicht der Dinge absolut korrekt war.

Mit Blauäugigkeit hat das gar nichts zu tun.

Beitrag von miss-sweden 18.03.11 - 10:14 Uhr

>>. So eine Therapie kann auch Beziehungen kaputtmachen, die sonst funktioniert hätten.<<

Selten so einen Schwachsinn gelesen. Vollkommen widerspruechlich. Hat man eine funktionierende Beziehung, dann geht man nicht zur Paartherapie. Wer eine Paartherapie in Erwägung zieht, der hat eine Beziehung, die eben nicht intakt ist, sondern wieder funktionieren soll.

LG, Miss. :-)

Beitrag von miss-sweden 18.03.11 - 06:58 Uhr

Hallo Du.


Ein Spaziergang wird das nicht. Ganz und gar nicht. Aber ein Versuch ist es wert! Und es lohnt sich...bei uns hat es das. Aber beide muessen es wollen und ganz dringend mit einer positiven Einstellung da dran gehen.

Wir hatten auch eine Krise...eine echte. Wir waren mehr getrennt als alles andere. Bei uns waren allerdings die Umstände ganz andere. Aber es lohnt sich zu kämpfen. Mein Mann hat gekämpft und ich hab es getan, wir tun es noch und es lohnt sich. Wirklich.

Sei positiv und hab keine Angst.


LG, Miss. (wieder vollgetankt mit positiver Energie und der besten Familie die man haben kann#freu)