Katharina, 08.03.2011, 1.Kind-war nicht so schlimm

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von aitza 17.03.11 - 19:39 Uhr

Am 07.03.2011 sollte ich um 07.00Uhr im Krankenhaus sein, da sie die Geburt einleiten wollten. Wir wussten schon in der Schwangerschaft, dass Katharina eine polyzystische Niere rechts hat und der Verdacht bestand das die linke Niere gestaut sei, deswegen die Einleitung.
Im Krankenhaus angekommen, erstmal CTG schreiben, Kanüle gelegt bekommen und gegen 10.00Uhr die erste Tablette bekommen. Gegen 14.00Uhr die zweite und 17.30Uhr die dritte. Mir gings bis dahin sehr gut, zwischendurch wurde immer wieder CTG geschrieben.
Ich war in einem Doppelzimmer, aber allein und habe noch GZSZ geschaut und gegen 20.30Uhr meinen Mann eine Gute Nacht SMS geschrieben. Und dann gings los, mit einem Ziehen von einer dauer von ca. 1Minute und 5Minuten Abstand. Immer schön veratmet und gedacht: Hmm das dauert ja beim 1.Kind sowieso noch.
Also im Zimmer rum getigert, viel auf Toilette gewesen und gegen 23.30Uhr, bin ich dann mal ins Schwesternzimmer vor und hab gemeint: Ich glaube ich habe Wehen. Also an das CTG dran, Hebamme meinte,wäre nur ein leichtes Ziehen, na ja empfand ich nicht so. Hat dann nach dem MUMU geschaut, bei 3cm. Mittlerweile war es 0.30Uhr und ich ging nochmal ins Zimmer um ein bißchen Schlafen zu wollen. Aber daraus wurde nix, die Wehen wurden stärker und ich konnte sie nur noch im Vierfüßlerstand auf dem Bett veratmen. 1.30Uhr bin ich dann wieder vor und bin in den Kreißsaal gekommen, MUMU bei 6cm,dehnbar auf 8cm. Ich war erstaunt und die Hebamme rief meinen Mann an.
Die Ärztin kam noch hinzu und entnahm Katharina Blut aus dem Kopf, da ihre Herztöne in den Keller gingen. Mein Mann war so gegen 2.30Uhr da, hat gemeint, er hat erst noch einen Kaffee daheim getrunken *lach* Die Wehen waren bis dahin aushaltbar, hatte nur einen unheimlichen starken Pressdrang. Leider ging es nicht so recht vorwärts und die Herztöne wurden auch nicht besser. Die Ärztin setzte also die Zange an und nach zweimal mitpressen, war sie um 3.42Uhr da. Ich merkte nur noch wie sie rausflutschte, machte die Augen auf und da war sie. Sie hat sofort geschrien, war noch warm und feucht und ganz weich, ein wunderbares Gefühl. Alles in allem fand ich die Geburt nicht schlimm, auch nicht sehr schmerzhaft, habe auch nur ein muskellockernde Spritze bekommen, ansonsten keine Medis.
(Dass das Nähen danach, in der Scheide und Damm das schlimmste war, was ich erlebt habe, vergessen wir einfach mal)

LG
Claudi

Beitrag von eishaendchen80 17.03.11 - 23:02 Uhr

Da sage ich mal

Herzlichen Glückwunsch.

Ja das Nähen hat bei der 2. Entbindung auch am längsten gedauert.
Bin aber nicht ins Krankenhaus gefahren weil ich Wehen hatte sondern nur weil ich dann auch Blutungen hatte.

Wir lagen 1 knappe Stunde im Kreißsaal bis der Kleine damals da war aber wirklich und ungelogen brauchte die Ärztin 35 Minuten um den Dammriss wieder zuzunähen.

Das ging beim Großen viel schmerzhafter zu. 13 Stunden Wehen und dann nach endlosem Pressen eine Zangengeburt.