Schwimmkurs - wie läuft das bei euch__

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von hope99 17.03.11 - 21:07 Uhr

Hallo,

meine Große (4 1/2) hatte heute ihre erste Schwimmstunde. Sie hat sich schon wochenlang drauf gefreut. Ist eher ein Privatkurs mit ca. 4 Kindern. Es lief die erste halbe Stunde auch richtig super, man sah ihr an das sie riesen Spaß hat. Dann fing sie an, dass sie sich mal Wasser ins Gesicht spritzen sollten, dann ein Eimerchen übern Kopf auskippen, Gesicht mal ins Wasser tauchen etc. Alles lief aufs tauchen hinaus. Meine Tochter mag das gar nicht. Erst hat sei noch tapfer mitgemacht, irgendwann wollte sie dann nicht mehr. Die Schwimmlehrerin meinte, dass schwimmen ohne tauchen gar nicht geht und wir es noch 1-2 Stunden probieren sollen, aber sie meinte das sie nicht glaubt das meine Tochter das packt. Habe anschließend mit meiner Tochter daheim nochmal drüber gesprochen, sie meinte das schwimmen lernen war super, nur tauchen will sie nicht.
Ist das bei euch auch so? Ich habe ihr erklärt, dass sie es halt mal probieren soll, wir ja auch zwischenzeitlich zum "üben" zum schwimmen gehen könnten. Sie meinte dann nur, aber ohne tauchen!!!
Ist das in jedem Schwimmkurs so? Was würdet ihr machen... sie weiter motivieren oder lieber gleich aufhören?

Lg
Hope

Beitrag von abo55 17.03.11 - 21:12 Uhr

Hallo,

mein Sohn geht seit er 3 ist zum Schwimmen. Erst Wassergewöhnung, jetzt Schwimmkurs (hat das Seepferdchen gemacht und übt fü den Seeräuber). Tauchen mußte er nie. Es wurde nie ein Kind zum Reinspringen bzw. Tauchen gezwungen. Wüßte auch nicht wozu das gut sein soll. Ich denke, ich würde mir einen anderen Kurs suchen, anstatt deine Tochter zu "zwingen" bzw. zu überreden.

Grüße Abo55

Beitrag von schullek 17.03.11 - 21:22 Uhr

bei uns gehört zum seepferdchen tauchen dazu. und ehrlich gesagt find ich das auch logisch. seepferdchen udn die folgenden grade sollen fit fürs wasser machen. was nützt es schwimmen zu können, wenn man panikattacken bekommt, wenn man zufällig unter wassre gerät? udn das kann im schwimmbad ja nun recht schnell passieren. und auch in so einer situation mutt ein schwimmender eben schwimmen können.

Beitrag von abo55 17.03.11 - 21:29 Uhr

Gut, klar gehört zum Seepferdchen tauchen dazu. Habe mich vielleicht schlecht ausgedrückt. Mein Sohn taucht und springt vom Startblock, Beckenrand.
Aber: Wenn jemand nicht springen möchte, dann muss er in unserem Kurs nicht. Nichtsdestotrotz werden ihm die Schwimmbewegungen beigebracht, auch wenn man dann eben kein Abzeichen bekommt. Ich finde, dass das für den Anfang reicht, denn irgendwann wird sich die Angst vor dem Tauchen doch sicher legen.

Grüße Abo55

Beitrag von schullek 17.03.11 - 21:37 Uhr

das fänd ich auch ok. bin auch der meinung, dass die angst mit der zeit weniger wird.

lg

Beitrag von arthurmama 18.03.11 - 10:04 Uhr

Hallo!

Wie ist es möglich das "Seepferdchen" zu haben ohne zu Tauchen?
ich denke, da soll aus Schulterhohem Wasser ein Tauchring hochgebracht werden und man muss auch vom beckenrand ins Wasser springen ......

VG, I.

PS. Habe ein "Seepferdchen", 5 J und ein "Silber"-Abzeichen, 8 J.

Beitrag von abo55 18.03.11 - 11:42 Uhr

Hallo,

das ist mir schon klar (siehe Dialog mit Schullek)

Grüße Abo55

Beitrag von chaosmanagerin 17.03.11 - 21:20 Uhr

Ich denke der Unterricht ist nach dem SwimStar System. Das basiert darauf dass man nur richtig sicher ist und richtig schwimmen kann wenn man sich auch unter Wasser wohl fühlt. Mein Großer hat jetzt den 4. Kurs. Die ersten 2 Kurse war schon die Giesskanne mit Wasser in Nähe des Kopfes nicht ertragbar. Es wurde langsam angegangen, ihm wurde die Angst genommen und jetzt ist er der der am lautesten Ich schreit wenn die Frage ist wer Tauchen will (oder wer springen will).

Ich würde aber trotzdem den Kurs wechseln. Eine Lehrerin die nicht an ihr Kind glaubt ist eine unmotivierte Lehrerin und kann ihm nicht weiterhelfen (meine Meinung). Unser Schwimmlehrer hat immer zum Großen gesagt dass er das schaffen würde und jeden kleinen Schritt gelobt und hervorgestrichen.

LG

Beitrag von schullek 17.03.11 - 21:26 Uhr

hallo,

wir hatten nen wassergewöhnungskurs, nen froschkurs und dann diesen winter den seepferdchenkurs. meinem sohn viel letztes jahr das tauchen auch noch schwer. aber übung macht den meister. da reichen manchmal 1-2h eben nicht as. ich würde also die hoffnung nicht aufgeben. es gehört vertrauen dazu. und das muss deine tochter erstmal aufbauen. vertaruen in den lehrer, vertrauen ins wasser und vertrauen darauf, dass ihr nichts passiert dort.

ich finde es fürs seepferdchen schon wichtig tauchen zu können. und bei usn gehört das auch dazu, also fürs seepferdchen muss getaucht werden. nicht tief, aer immerhin.
und das hat auch seinen sinn, wie ich oben schon schrieb. was nützt einem das schwimmabzeichen, also der erklärung, dass das kin schwimmen kann, wenn es dann beim zufälligen auch nur leichtenm eintauchenbeim baden im schwimmbad ne panikattacke bekommt? und das geht ja nun schnell. auch unter wasser muss ein kind dann schwimmen können udn sich selbst helfen können. klar kann man das alles nicht in rieseigem ausmaß von nem seepferdchen erwarten. aber da werden nun mal die grundlagen geelgt.

lg

Beitrag von kleiner-gruener-hase 17.03.11 - 21:26 Uhr

Unsere Tochter (wird im April 6) geht jetzt seit 2 Monaten zum Schwimmkurs und die Kinder werden mit sehr viel Geduld und Feingefühl ans Tauchen geführt. Unsere Tochter mag es auch nicht sonderlich und in jeder Stunde fangen die Schwimmlehrer praktisch wieder von vorn bei ihr an. Aber eben nicht nur bei ihr, sondern bei fast allen Kindern.

Zum Seepferdchen gehört nunmal auch Tauchen. Das weiß sie und allein dieses Wissen reicht um sich immerwieder zu überwinden.

LG

Beitrag von carmensita77 17.03.11 - 21:29 Uhr

Hallo,

wir hatten heute auch unsere 1. Stunde.Die Kinder, 5 pro Trainer mussten erst einmal aufwaermuebungen machen und dann ging es Richtung Becken.Sie mussten sich an den Beckenrand setzen und die Fuese ins Wasser und dann hin und her mit den Fuessen.Anschliessen rein ins Wasser.

Mein kleiner weinte die ganze Zeit.Im Wasser (war nicht tief) sollten sie auf und ab springen...er weinte...dann mit den Haenden sich am Rand festhalten,den Kopf ueber Wasser halten,die Fuesse ausgestreckt (hoffe ich hab das jetzt gut erklaert)...er weinte und der Trainer nahm in dann zu sich.Mein Mann holte ihn dann aber aus dem Wasser.
Mein grosser machte weiterhin mit und es lief auch bei uns hinaus das sie Tauchen mussten.Erst langsam mit den Kopf unter Wasser ...ein paar mal...am Ende sprangen sie dann schon vom Beckenrand ins Wasser wobei sie mit dem Kopf unter Wasser tauchen mussten.

Der Trainer meinte auch zu mir das ich es am Montag noch einmal mit ihm versuchen soll.Wir gehen am Samstag privat ins Schwimmbad um zu sehen ob es daran liegt das er Angst vor dem Wasser hat (was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann)und werden langsam und vorsichtig im Wasser spielen...Ich denke das es in der heutigen Stunde fuer meinen kleinen einfach alles zu schnell ging.

gruss
carmen



Beitrag von matzzi 17.03.11 - 21:38 Uhr

Hallo

meine tochter ist auch 4,5 Jahre und macht seit Sept einen Schwimmkurs... Sie werden erst mal ans tauchen gewöhnt. meine Tochter hat vorher nicht mal gern geduscht, weil das Wasser ins Auge ging. Und die ersten mal war es ähnlich wie bei EUch, unter Wasser wollte sie nicht. Es gab auch mal Tränen weil sie nicht wollte.

Wir sind dann mal mit Papa ins Schwimmbad und er hat ihr gezeigt wie man richtig taucht... Und das Wunder ist geschehen, sie taucht jetzt so gern, springt ins Wasser, holt Gegenstände hoch. Unglaublich.

Bei uns im Schwimmkurs ist es auch so, dass die Kinder "unter" Wasser schwimmen lernen... also sehr viel tauchen, blubbern usw....

Meine Tochter hat keine ANgst mehr vorm Tauchen, aber die Trainerinnen machen das auch klasse, sie sind einfühlsam aber auch bestimmt.

Lg martina

Beitrag von dasch 17.03.11 - 22:55 Uhr

Hallo,

warum machst du mit 4 1/2 Jahren schon einen Schwimmkurs. Fang doch erstmal mit einem Wassergewöhnungskurs an, da wird man dann auch langsam an das Tauchen rangeführt (z.B. wird bei uns Autowaschanlage gemacht. Da ist ein Kind das Auto und die anderen Kinder stehen links und rechts und spritzen mit Wasser. Die Kinder sind so in das Auto vertieft, dass ihnen das Wassersrpitzen plötzlich nichts mehr ausmacht. Es gibt noch viele weitere "Spiele".) Die Schwimmbewegungen richtig zu koordinieren macht erst ab ca. 5 1/2 bis 6 Jahren Sinn. Früher können es die wenigsten richtig. Die DLRG bietet vohrer auch keine Schwimmkurs an.
Lg dasch

Beitrag von hope99 18.03.11 - 08:30 Uhr

Hallo,

hätte ich ja gemacht, nur gibts das bei uns nicht. Außerdem wäre jetzt ein günstiger Zeitpunkt, wir ziehen im Sommer um, und da sind halt überall Pools, da wäre es mir schon recht dass sie sich zur Not ein paar Minuten über Wasser halten könnte.

Lg Hope

Beitrag von ichclaudia 18.03.11 - 09:23 Uhr

"Die Schwimmbewegungen richtig zu koordinieren macht erst ab ca. 5 1/2 bis 6 Jahren Sinn."

Absoluter Blödsinn! Bei uns sind die Seepferdchen-Kurse ab 4 Jahren, Wassergewöhnungskurse sind bei uns für die Kinder von 12-24 MONATEN!!! Unser Sohn hat übrigens mit 4 Seepferdchen gemacht, kurz nach dem 5. Geburtstag dann Bronze und jetzt ist er fleißig am Üben für Silber und er wird im Mai erst 6....

LG

Beitrag von arthurmama 18.03.11 - 10:14 Uhr

Hallo!

Besorgt Euch eine Schwimmbrille und geht "Tauchen" ins Schwimmbecken wo Deine Tocher auch noch locker stehe kann. Das machst Du am besten selber mit Deinem Kind, wenn es Angst hat. Dein Kind vertraut Dir am meisten.

Mein Großer hatte lange Angst vor dem Tauchen. Ich habe die Schwimmbrille besorgt und ihm erzählt, wie schön die Unterwasserwelt ist und dass man unter Wasser alles anders hört .... Probiert es mal zwischendurch beim Schwimmen, allerdings nicht länger als 10 Minuten. Guckt Euch in die Augen und taucht dabei zusammen unter, ohne Druck!

Irgendwann wird sie es machen.

Da ich mittlerweile schon 2 Kinder durch den 1. schwimmkurs gebarcht habe, kann ich berichten, dass es Kinder gibt, die sofort "tauchen" und welche die ihre 15 Stunden brauchen, bis sie sich überwinden können und wirklich die Tauch-Probe für das "Seepferdchen" hinkriegen. Irgendwann kommts.

VG, I.