Hilfe der Lehrer wird handgreiflich

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von teddyli 18.03.11 - 08:27 Uhr

Hallo Ihr lieben, ich brauch mal eure hilfe, mein Sohn Maik ist von seinem Lehrer erst hinterm Kopf geschlagen und jetzt getreten worden! ich bin natürlich gleich zum Lehrer rein und hab ihn zur rede gestellt. Er hat aber nur auf meinen Sohn geschimpft,dass er ein anderes kind in seinem beisein getreten hat und dann habe er ihn getreten. Ich sagte ihm das er das ja nicht darf egal was die kinder anstellen , seine worte : wenn reden da nicht hilft! da ich meinen sohn dabei hatte hab ich das gespräch beendet.am Elternabend nahm er mich dann raus weil er nochmal mit mir reden müßte .Jetzt hatte sich bereits eine andere Mutter beim Schulleiter beschwert ... ja jetzt glaubt ihr das er sich Entschuldigen wollte nichts!! Ich sollte meinen sohn doch mal ordentlich die Meinung sagen, er würde in Musik garnicht mitmachen ,als ich ihm dann sagt ich würde mir ne entschuldigung wünschen meinte er nur: wieso hab denn ich schuld ?? Ihr Sohn..... Jetzt meine frage was passiert wenn ich damit weiter geh? Anzeige usw wenn das eh nichts bei raus kommt dann mache ich mir und Maik den Sreß nicht .. hilfe ich bin total fertig!!

Beitrag von juki 18.03.11 - 08:59 Uhr

Hallo...

ich weiß zwar nicht was dann passiert....aber warst du auch beim Direktor? Da wäre ich schon längst gewesen...

LG

Beitrag von nakema 18.03.11 - 09:05 Uhr

Hallo,
also so etwas würde ich mir auch nicht gefallen lassen - ein Lehrer der schlägt geht gar nicht! #contra

Ich würde auch schnellst möglich zum Direktor und/oder zum Elternbeirat gehen. Wenn das nichts hilft an die Schulbehörde wenden bzw. Anzeige erstatten.

LG NaKeMa

Beitrag von nica23 18.03.11 - 09:21 Uhr

Guten Morgen,

würde ein Lehrer eines meiner Kinder schlagen oder treten, würde ich sofort Anzeige erstatten und das Schulamt informieren. Außerdem würde ich das Kind sofort aus der Klasse nehmen. Scheinbar hat er es ja auch zugegeben.

Ich schlage meine Kinder nicht und dann dann tut das auch kein anderer.

Nica

Beitrag von luka22 18.03.11 - 10:02 Uhr

Genauso würde ich es auch machen! Ich kann es nicht fassen, dass es so etwas heutzutage in D noch gibt! #schock

Grüße
Luka

Beitrag von niedlichst 18.03.11 - 11:20 Uhr

Das istg genau die richtige Reaktion. Es gibt nichtdie geringste Entschuldigung ein Kind zu schlagen. Da ist eine Straftat und nichts weniger passiert.
Der Lehrer muss sich strafrechtlich und disziplinarrechtlich verantworten und sollte ziemlcih schnell von der Schule entfernt werden.
Weder Eltern noch Lehrer dürfen ihre Schutzbefohlenen so misshandeln. Und mit Misshandeln meine ich auch schon eine Ohrfeige die dem Kind zeigt, dass es weniger wert ist als der Erwachsene.

Beitrag von rmwib 18.03.11 - 17:18 Uhr

EXAKT.

Beitrag von simone_2403 18.03.11 - 09:30 Uhr

Hallo

Keine Lehrkraft darf übergriffig werden,Punkt.Wenn es so war,ist dieser Pädagoge schlichtweg überfordert und fehl am Platz.

Ich beleuchte das trotzallem mal von der anderen Seite...

>>dass er ein anderes kind in seinem beisein getreten hat <<


>>wenn reden da nicht hilft! >>

>>.Jetzt hatte sich bereits eine andere Mutter beim Schulleiter beschwert .<<

Wegen DEINEM Sohn oder wegen des Lehrers?

Grundsätzlich verlange ich von meinen Kindern Respekt gegenüber Lehrkräften und anderen Schülern.Natürlich kommt es mal zu Kippeleien/Streitereien,dennoch wurde ich noch nie darauf aufmerksam gemacht,das bei meinen Kindern reden nichts nütze.

Versteh mich nicht falsch.Natürlich ist es ein No Go wie sich die Lehrkraft da verhalten hat,allerdings würde mir dann doch zu denken geben warum bei meinem Kind,reden nichts nützt.

Beitrag von teddyli 18.03.11 - 12:21 Uhr

die andere Mutter war beim Direktor weil er auch ihren Sohn geschlagen hat ( am Hinterkopf)und es betrifft noch mindestens 4 Kinder .Ich habe schon ein Kind an der Grundschule gehabtund weiß aus der vergangenheit das er schon öffter probleme hatte .Da ich ein liebes nettes mädchen hatte betraf es mich nicht selber.Natürlich denkt man natürlich wenn man das hört ,muß das ein auffälliges Kind sein . Maik ist in der Schule sehr unkonzentriert. Dieses ist natürlich für den Lehrer sehr anstrengend weil er ihn immer extra auffordern muß sein z.b.Lesebuch raus zu holen. Wenn es zu hause probleme gibt kann ich mit ihm reden ,er kann sich entschuldigen und ist sehr einsichtig . Letztens erzählte er mir,er hätte ein weinendes Kind auf dem Schulhof gesehen ist hin und hat gefragt was es denn hätte . das Kind hatte geweint weil es keine Freunde hatte. da hat er ihn gefragt ob er und sein Freund ,seine Freunde sein sollen :-) da hätte das Kind gelacht und freudestrahlend ja gesagt. ein anderes Kind hatte sich verletzt das hat er gestützt zum Lehrer gebracht . sein Sozialverhalten stimmt , der Lehrer hatte ihn auch beim zurücktreten erwischt und nicht beim einfach zutreten . das darf natürlich auch nicht sein ,dass hab ich auch gleich mit ihm besprochen .

Beitrag von simone_2403 18.03.11 - 12:40 Uhr

Dann ist das schon mal geklärt ;-) Wenn das Sozialverhalten deines Sohnes gut ist,würde ich mir DAS in keinem Fall bieten lassen.

Dein Weg,mit der Lehrkraft zu reden war richtig aber so wie sich die Sache zeigt wohl nicht wirkungsvoll.Ich würde den nächsten Schritt gehen,zum Rektor und zwar in Zusammenschluss mit den anderen Müttern deren Kinder misshandelt,JA misshandelt werden.

Ich würde mit Fristsetzung arbeiten,sprich,der Lehrer hat bis daunddahin Zeit sich bei den Kindern und auch bei den Müttern zu entschuldigen.Eine besserung seines Verhaltens natürlich vorrausgesetzt.Verstreicht diese Frist fruchtlos wär mein nächster Schritt das Schulamt das ich auch über das Deckmäntelchen des Rektors aufklären würde,denn...tut sich dahingehend nichts,sieht auch der Rektor unbeteiligt zu und DAS kann nicht sein.

lg

Beitrag von leiahenny 18.03.11 - 09:36 Uhr

Umgehend zur Schulleitung und wenn da nichts kommt zum Schulamt.

Beitrag von mutschki 18.03.11 - 09:49 Uhr

hi

ganz ehrlich? da wäre ich schon längst weitere schritte gegangen.
der lehrer ist doch nicht ganz dicht und mit seiner denkweise gehört er nicht an eine schule,wer weiss wie weit er noch geht.
anzeigen,ganz klar.


lg carolin

Beitrag von parzifal 18.03.11 - 10:42 Uhr

Unabhängig davon,. dass der Lehrer so nicht reagieren darf.

Für mich ist aber trotzdem relevant warum jemand (falsch) reagiert.

Hat denn Dein Sohn ein anderes Kind nun getreten oder nicht?

Wie war die Situation, dass der Lehrer so reagiert hat?

P.S.
Ich benötige jetzt keine Aufklärung Dritter, dass der Lehrer nie treten darf egal was passiert sei. Das ist eine andere Baustelle. Für die "Strafzumessung" ist aber relevant wie es dazu kam.

Beitrag von parzifal 18.03.11 - 10:44 Uhr

Zur Klarstellung: der letzte Satz bezog sich auf die "Strafzuimessung" des Lehrers für seinen Tritt.

Beitrag von parzifal 18.03.11 - 10:46 Uhr

Nachtrag:

Was für verletzungen hat er denn konkret durch den Tritt erlitten?

ein leicht angedeuteter Tritt ist ja etwas anderes als ein mit Kraft geführter.

Wohin hat er denn getreten?

Gibt es Zeugen?

Beitrag von teddyli 18.03.11 - 12:39 Uhr

Getreten hat er Ihn am Oberschenkel !

Für einen blauen Fleck hat es greicht

Beitrag von parzifal 18.03.11 - 16:10 Uhr

Ein blauer Fleck ist ja nicht wenig.

Ich wollte nur ausschließen, dass die Kinder von einem Tritt erzählen und es war ein leichtes in den Hintern schubsen was zu keinerlei Verletzungen führe.

Beitrag von renate61 18.03.11 - 11:18 Uhr

Das ein Lehrer nicht handgreiflich werden darf steht ausser Frage!

Allerdings glaube ich das da mehr passiert sein muss.Ich kann nicht recht glauben das es nur aufgrund einer solchen Lappalilie passiert ist.Vielleicht solltest du mal den kompletten Hergang schildern.

Ich habe ein Problem damit das körperliche Agressivität von Kindern toleriert wird.Mein Sohn ist in der Grundschule häufig geschlagen und getreten worden.Trotz Gegenmassnahmen der Lehrer,Gespräche mit Eltern und Kindern änderte sich nichts.Die Eltern fanden auch das mein Kind ein Weichei sei!Nach einem halben Jahr habe ich mir die Schläger geschnappt,habe klar gestellt das meine Geduld vorbei ist und sie jede Gemeinheit wieder bekommen.und das mich nichts und niemand davon abhalten wird und ich ganz sicher Gelegenheiten finden werde.
Dies half.Auf einmal waren sie in dert lage mein Kind in Frieden zu lassen.

Beitrag von teddyli 18.03.11 - 12:35 Uhr

danke für deinen Beitrag,Maik ist aber gott sei dank kein schläger.Dem Lehrer rutsch öffter mal die Hand aus nicht nur bei meinem und auch nicht erst seit Gestern. Maik ist ein lebhafter Junge der sich nicht mit anderen streitet sondern rumkaspert (lacht )das ärgert den Lehrer . Ich kann verstehen das du da vorbelastet bist und anders denkst .Ich muß dazu sagen das es noch nie ärger mit anderen Kindern gab. Ich setz ihm jetzt auch keinen Heiligenschein auf . Er ist nicht bösartig udn wenn er Fehler macht sieht er das auch ein ich kann mit ihm reden und er versteht das auch . Maik sitzt in der hintersten ecke der klasse wie abgestellt . er weint morgends will nicht in die schule aber wie soll ich ihn noch aufmuntern??

Beitrag von ilva08 18.03.11 - 12:00 Uhr

Also, wenn es so war, dann ist eine Dienstaufsichtsbeschwerde ebenso fällig wie eine Strafanzeige. Ab zum Direktor und wenn das nicht hilft, Schulaufsicht einschalten.

So, und nun das Ganze mal aus einer anderen Sicht beleuchtet. Achtung!!! Was ich beschreibe, MUSS AUF DEIN KIND NICHT ZUTREFFEN. Doch aufgrund meiner Erfahrung möchte ich dir eine weitere Möglichkeit schildern, was hinter der Sache stecken könnte.

Sozial verhaltensauffällige Kinder haben oft eine Wirklichkeitswahrnehmung, die ihnen vermittelt: Alle wollen mir was/ jeder ist mein Gegner. Deshalb werden sie so schnell aggressiv.

Ein paar Beispiele aus meiner Berufspraxis (sind nicht alle mir wiederfahren ;-) ):

Ein Kind geht auf einen Klassenkameraden los. Der Lehrer hält es fest. Das Kind tritt wild um sich, der Lehrer hält es an den Schultern fest und befördert es zur Gefahrenabwehr aus dem Raum.
Die Eltern zeigen den Lehrer daraufhin an, weil ihr Kind zu Hause behauptet: "Der hat mich gekniffen und mir den Arm rumgedreht."

Zwei Schüler prügeln sich. Der Lehrer kommt hinzu und zieht das eine Kind weg. Indem er den Arm um dessen Brustkorb legt und in diesem Griff ein paar Schritte mit ihm zurückgeht. Das Kind windet sich, so dass der Arm kurz am Hals des Kindes landet. Später behauptet es zu Hause: "Der Lehrer hat mich gewürgt!"

Ein Kind verletzt sich beim Fußballspielen. Nach der Pause gibt es in der Klasse eine Situation, in der das Kind ermahnt wird. Das Kind rennt vor Wut aus dem Raum, der Lehrer hinterher. Er sagt dem Kind: "Komm zurück, sonst muss ich deine Eltern anrufen."
Daraufhin zeigt ihm das Kind seine Verletzung aus der Pause und sagt: "Du hast mir wehgetan und wenn du anrufst, sage ich das meinen Eltern!"

Gerade das letzte Beispiel ist natürlich krass und absolut nicht alltäglich. Es fand auch erst statt, nachdem Beispiele wie die ersten beiden bei den Eltern des Kindes schon "funktioniert" hatten.

Was ich damit sagen will: Lass dir vom Lehrer nochmal genau schildern, was passiert ist. Was hat er getan und vor allem: Geschah es im Zuge der Gefahrenabwehr oder um dem Schüler GEZIELT Schmerzen zuzufügen?

In zweiterem Fall ist es selsbtverständlich egal warum, was dann zu tun ist: Siehe oben.

Trifft bei näherer Beleuchtung der erstere Fall zu, liegt die Baustelle bei deinem Kind.

Und Achtung: Sei vorsichtig damit, andere Kinder als Zeugen heranzuziehen. Kinder können sich gut auf die Wahrnehmung ihres Freundes "einschießen", wenn der ihnen nur oft genug sagt: "Das war doch so, hast du doch auch gesehen?!" Denk an das Beispiel mit dem "Würgen": Der Lehrer hatte den Arm tatsächlich am Hals des Kindes, die Äußerung von anderen Kindern: "Ich hab das gesehen" wäre nicht mal gelogen. Kinder werden nicht ohne Grund vor Gericht nicht als Zeugen anerkannt!

Befragt man dann unbeteiligte Kinder, sieht die Sache oft ganz anders aus...

LG #winke

Beitrag von colle 18.03.11 - 12:03 Uhr

#pro

Beitrag von juniorette 18.03.11 - 12:53 Uhr

Ohne deine Erfahrungen gemacht/gehört zu haben, war auch mein erster Gedanke "wie war denn die Gesamtsituation"?

Beitrag von teddyli 18.03.11 - 13:17 Uhr

Ich möchte dir erzählen wie es war: schon vor Wochen erzählt mein Sohn mir er will nicht zur Schule,bis er mir irgendwann erzählt hat das Lehrer einen anderen Jungen gehauen hat . Ich hab ihn dann gefragt ob er das bei ihm auch schon gemacht hat," jaaa" hat er gesagt. Ich bin selber eher ruhiger und versuche nicht alles gleich aufzubauschen und denke :naja das ist vielleicht nicht ganz so schlimm . Andere wären ausgeflippt . Ich warte also ab und rede mit keinem drüber . Ob das jetzt richtig war ? Dann hole ich ihn aus der schule und sehe ihm an das was nicht stimmt und frage ihn :" da will ich nicht drüber reden " sagt er mir . bis es schließlich unter tränen aus ihn raus bricht : " er hat mich getreten" Ich ihn an der Hand ab in die Schule
und bitte den Lehrer um ein Gespräch . Maik erzählt mir das ein anderes kind ihn getreten hätte und er zurückgetreten hat ( der Junge ist dafür bekannt) Der Lehrer schimpft nur auf ihn ein und ich erkläre dem Lehrer das ich verstehen kann wenn er genervt ist aber er dürfte nicht treten das ich von den schlägen am hinterkopf weiß , hab ich ihm garnicht erzählt.Der Lehrer hatte mir erzählt das er heute eine sehr unruhige Klasse hatte und total genevt war. Jetzt hat auch eine andere Mutter von ihrem Sohn gehört das der Lehrer ihm eine hinterm Kopf gehauen hat .Die ist da weniger vorsichtig und ist zum Direktor .Nun ist der Stein ins rollen und am Elternabend bat der Lehrer um ein Gepräch . Ich habe ihm gesagt das ich mir eine Entschuldigung gewünscht hätte und alles wäre vom Tisch aber so könnte ich da nicht mit abschließen .Seine worte :"wieso ICH habe doch nichts falsch gemacht!"da hab ich zu ihm gesagt das ich dann doch damit weiter müßte ! seine Worte " was wollen sie denn machen, das Verfahren wird sowieso wegen geringfügichkeit eingestellt#schock, mit einem unverschämten grinsen ,damit war das Gespräch für ihn beendet! In den vergangenen Jahren war der Lehrer schon öffter auffällig wegen solcher " kleinigkeiten " wie sie vielleicht nichtbetroffene sehen :-(
Kann ich das jetzt einfach so hinnehmen .

Liebe Grüße
#winke

Beitrag von ilva08 18.03.11 - 15:32 Uhr

Hallo,

das würde ich auch nicht einfach so hinnehmen.

Protokolliere jeden Vorfall, dies sollen auch betroffene Miteltern tun. Haltet schriftlich fest, was euch wann von den Kindern erzählt wurde. Diese Dokumentationen sind sehr wichtig.

Erster Ansprechpartner ist die Schulleitung. Zusätzlich kannst du die Schulaufsicht informieren. Schlecht ist das auf keinen Fall.

Wir hatten mal einen Fall an der Schule, bei dem wir Lehrer und die Schulleitung beim Schulamt nicht ernst genommen wurden. Erst als Eltern sich einschalteten, kam Bewegung in die Sache.

Wenn der Lehrer deines Kindes meint: "Das Verfahren wird doch sowieso eingestellt" riecht das für mich danach, dass sich schonmal jemand beschwert hat. Dann wiegt sich der Lehrer aber in einer falschen Sicherheit.
Je mehr Beschwerden beim Schulamt eingehen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert.

LG und *daumendrück* :-)

Beitrag von steffken80 18.03.11 - 12:21 Uhr

Hallo,

also ich würde an die Sache echt vorsichtig ran gehen. Die Frage ist doch, hat er ihn wirklich geschlagen und getreten und hat er ihn sanft gepufft. Kinder können das ja manchmal als ein riesen Ding auslegen, obwohl es gar nicht so schlimm ist. Finde du solltest dir auch mal gedanken darüber machen, warum dein Sohn vor dem Augen des Lehrers andere Kind tritt. Da muss es ja ganz schön mit ihm durchgegangen sein und vielleicht half das Reden des Lehrers wirklich nicht mehr und er hat ihn samft gepufft um wieder auf den Teppich zu holen.

Schreibe das jetzt, weil ich sowas auch schon erlebt habe. Hatte damals auch einen Jungen in der Klasse bei dem die Pferde manchmal durchgegangen sind und da half reden nicht wirklich viel. Da hat der Lehrer in einfach mal gezeigt was er da gerade macht und wie doof sowas ist (natürlich auch nicht mit wirklichem Schlagen sondern nur zart). Aber hat irgendwie geholfen.

Denk einfach mal drüber nach, bevor du den Lehrer anzeigst und vielleicht seine Karriere damit zerstörst.

Bist du dir ganz sicher, dass der Lehrer deinen Sohn hart geschlagen und getreten hat, dann zeig ihn an. Das kann und darf dann nicht sein.

LG Steffken

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