Papa-WE es bricht mir das Herz...

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von mausebeen 18.03.11 - 08:44 Uhr

Hallo zusammen,

meine Kleine hat seit einigen Monaten unheimliche Schwierigkeiten, wenn das Papa_WE ansteht. Er holt sie Freitags direkt aus der Kita und heute morgen sagte sie gleich als erstes "Mama heute holst du mich aber ab ja" das geht dann soweit das sie herzzerreissend weint im Kindergarten, da sie es schon ahnt , das ich nicht komme. Ich bin dann hin-und hergerissen, was ich sagen soll und es bricht mir jedes Mal das Herz. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, fühle mich so schuldig und hilflos #schmoll Kennt jemand diese Situation und wie geht ihr damit um.....Ich weiß nicht wie ich das immer wieder schaffen soll, sie tut mir so leid und ich bin schuld daran #heul

Danke und einen schönen Tag!
Sandy

Beitrag von clautsches 18.03.11 - 09:14 Uhr

>>Ich bin dann hin-und hergerissen, was ich sagen soll und es bricht mir jedes Mal das Herz.<<


.. und genau das ist es, was deiner Tochter am meisten zu schaffen macht. Wenn die Mama so extrem unsicher ist, was soll dann erst das Kind denken?

Wenn deine Tochter morgens fragt, ob du sie abholst, sagst du ihr ganz klar, dass das nicht der Fall ist, weil sie Papa-Wochenende hat. Bzw. sagst es ihr auch ungefragt.
Wieso muss sie irgendwas "ahnen"? Sie muss WISSEN, wie die Zeiten geregelt sind und du solltest voll dahinter stehen und ihr die Zeit mit dem Papa schmackhaft machen.

Freust du dich selbst denn gar nicht auf ein freies Wochenende? Du klingst, als würdest du rund um die Uhr dein Kind beglucken und wüsstest gar nicht, was du ohne es anfangen sollst. Das solltest du dringend ändern!

Ich denke, wenn du an deinem Selbstbewusstsein arbeitest und deiner Tochter gegenüber voll hinter der Papa-Zeit stehst, werden sich die Probleme bald von selbst lösen.

Gruß von
Claudi

Beitrag von mausebeen 18.03.11 - 09:56 Uhr

schön das es so abgeklärte Mütter gibt !!!

Sie weiß das der Papa sie abholt, da ich in der Woche bereits mit ihr darüber spreche. Ich soll ihr also die Zeit mit dem Papa schmackhaft machen, ist sie denn so schmackhaft wenn sie jedes Mal nicht hin möchte....es muss ja eine Ursache geben, das sie sich so verhält... und das soll an meinem Verhalten liegen.. interessante Sichtweise..

P-S ich bin sicher keine Glucke, nur leide ich mit wenn meine Tochter leidet und mache mir Gedanken.

Sandy

Beitrag von colle 18.03.11 - 10:01 Uhr

tag

wie ist sie denn nach dem we drauf?
erzählt sie viel, was sie erlebt und gemacht hat?

Beitrag von mausebeen 18.03.11 - 10:08 Uhr

Hi,

meistens freut sie sich mich wiederzusehen, es braucht dann aber etwas "Eingewöhnung" bis wieder alles so läuft wie vorher. Sie ist meist aufgekratzt, wenn sie gegen 18-19 Uhr am Sonntag abend gebracht wird...Sie erzählt nicht viel, höchstens mal von einem Höhepunkt (wenn er was besonderes gemacht hat Zoo o.ä.) ich bohre aber auch nicht nach. Wenn sie etwas erzählt höre ich ihr zu, frage sie aber nicht aus...

viele Grüße
Sandy

Beitrag von colle 18.03.11 - 10:55 Uhr

also alles völlig normal
das gibt sich mit der zeit

Beitrag von lunacy 18.03.11 - 11:23 Uhr

Was wäre denn so verkehrt daran, nachzufragen, was sie denn schönes mit Papa gemacht hat? Das mache ich bei meinem Sohn jedes Mal. Und das, was er mir erzählt, wird dann auch "positiv" von mir kommentiert. Ich erwarte da keinen minutiösen Bericht (von einem 2,5jährigen wohl auch etwas viel verlangt), aber wir unterhalten uns schon darüber.

Ich vermute, es liegt auch viel daran, wie man dem Kind rüberbringt, dass wieder das Papa-Wochenende ansteht... wir hatten da anfangs auch einige Probleme, frisch nach der Trennung.
Jetzt kann ich sagen "Oh, toll, morgen fährst Du wieder zu Papa, freust Du Dich?" und wenn er dann verhalten reagieren sollte (!), dann kann ich immer noch sagen "Ich hole Dich ja am nächsten Tag wieder ab".

Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass DU Deine Tochter in der KiTa abholst und zum Vater bringst?

Beitrag von aquene 18.03.11 - 10:15 Uhr

Hallo Sandy,

fühl dich nicht gleich angegriffen von der Antwort weiter oben...denn es war mit Sicherheit nicht als Angriff gedacht.

Vom Prinzip her sehe ich es genauso.....je klarer man selbst dabei ist, desto leichter macht man es dem Kind.
Ich sehe diese Probleme auch auf mich zukommen...bei uns läuft es erst seit Kurzem so, dass der Vater unseren Sohn jetzt auch wirklich mal abholt und mit ihm alleine etwas macht.
Sebastian fängt jetzt schon Abends an, wenn er ihn zurückbringt, und weint erstmal. Seinen Vater macht das sehr unsicher, der steht dann noch in der Türe, kann sich nicht losreissen, fängt an ihn zu bemitleiden.
Natürlich kann ich das verstehen....auch ihm fällt es schwer, aber das vermittelt dem Kind noch mehr Unsicherheit.
Da muss man sich wirklich als Eltern zusammentun, klare Absprachen machen, und die dann auch dem Kind so vermitteln...liebevoll , aber deutlich.

Bei dir ist es scheinbar eher die Sorge, dass am Vater-Wochenende etwas schief läuft oder?
Wo sind da deine Ängste , und habt ihr da schonmal drüber geredet...? also du mit ihm meine ich jetzt.
Wie läuft es mit deiner Tochter weiter wenn er dann in den Kindergarten kommt und sie abholt? Freut sie sich dann nicht?

Mit meinem Ex ist viel passiert, was mir ziemlich zugesetzt hat und woran ich noch immer zu knabbern habe...und auch ich hab ein flaues Gefühl im Magen wenn er mit dem Kleinen unterwegs ist, aber bisher ist es gut gelaufen.
Ich mache unserem Sohn die Zeit mit seinem Papa auch schmackhaft...natürlich! Er soll merken, dass es was Schönes ist, auch für mich...und dass auch ich da nicht zweifle.
Mein Ex hatte z.b. mal angefangen und hat dann unseren Sohn geschickt, um mich zu fragen ob ich nicht mitkommen möchte da oder dorthin...und hat auch vor dem Kleinen gesagt ach jetzt komm doch mit, er würde dich doch auch so gerne dabei haben...usw.
Das war fürs Kind einfach ganz grosser Mist, weil er dadurch total unsicher wurde.

So...wollte gar nicht soweit ausführen, aber denke du verstehst wie es gemeint war.

LG

Beitrag von mausebeen 18.03.11 - 10:39 Uhr

Hallo,

sicher sind die Antworten gut gemeint. Aber solche, ob ich eine Glucke sei oder ähnliches, finde ich dann ziemlich unpassend und überflüssig.

Das Verhältnis zum Vater ist sehr unterkühlt und befasst sich nur mit dem Nötigsten. Guten Tag auf Wiedersehen, Versuche dies zu verbessern scheiterten in der Vergangenheit, ich denke da sind noch zu viele verletzte Gefühle unterschwellig.

Ich frage mich nur grundsätzlich, warum tut sie sich neuerdings so schwer. Und was ist die Ursache...

Klar kann es auch mein unsicheres Verhalten sein, dass will ich nicht ausschließen. Ich gebe auch zu, dass ich mich schwer tue ohne sie zu sein und es mir trotz der langen Zeit (sind seit Ende 2008 getrennt) immer noch schwerfällt sie immer wieder loszulassen.

Danke und Gruß
Sandy

Beitrag von parzifal 19.03.11 - 06:01 Uhr

"Ich gebe auch zu, dass ich mich schwer tue ohne sie zu sein und es mir trotz der langen Zeit (sind seit Ende 2008 getrennt) immer noch schwerfällt sie immer wieder loszulassen. "

Da haben wir ja die Ursache.

Euer Kind merkt das und reagiert dem entsprechend.

Beitrag von redrose123 18.03.11 - 10:30 Uhr

Sie spürt wie du fühlst, geb Ihr sicherheit das es Ok ist das es so ist...

Beitrag von clautsches 18.03.11 - 11:22 Uhr

Da du in deinem Beitrag nichts davon erwähnt hast, gehe ich davon aus, dass der Papa ihr nichts schlechtes tut?!

Es ist also "nur" die Tatasache, dass es bei ihm einfach anders ist als bei dir - was völlig normal ist.

Und ja, insofern liegt es meiner Meinung nach an dir, deinem Kind größtmögliche Klarheit zu vermitteln.
(Und nein, Klarheit und Abgeklärtheit ist nicht das selbe ;-))

Gruß Claudi

Beitrag von mareliru 18.03.11 - 09:25 Uhr

Mein Sohn (fast 3) macht im Moment genau das gleiche Theater mit mir, wenn ich ihn in den Kindergarten bringe (3x die Woche). Jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen "heute ist aber kein Kindergarten, gell?" und wenn ich sagte ja, dann gab es Theater. Ich habe alles überprüft und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass er das nur macht, weil er mich damit unsicher machen kann. Seitdem ich entschlossener mit ihm bin ist es bedeutend besser geworden. Wenn er nämlich erstmal 5 Minuten im KiGa ist gefällt es ihm super.

Beitrag von ciocia 18.03.11 - 10:48 Uhr

Bei mir ist es auch so. Morgens will sie nie in den Kiga, sie will zu Hause spielen. Ich bin aber immer entschlossen und will nichts hören. Wenn sie schon dort ist, ist es ok und ich habe noch nie gehört, dass sie dann später zu mir nach Hause wollte.

Beitrag von starshine 18.03.11 - 10:06 Uhr

Ich kann clautsches nur zustimmen. Zudem würde ich es vielleicht auch noch "verbal vorbereiten" und sie darin unterstützen, dass sie sich darauf freut. Solange es beim Papa keine Umstände gibt, die schwierig sind, solltest Du Dich unbedingt dahin arbeiten, dass es etwas sehr Positives für Dein Kind ist.

Und Du bist NICHT schuld daran! Aber sie kann Dir nur abnehmen, was sie auch fühlt und momentan scheinst Du das eben nicht rüber zu bringen.

Sobald Du aufhörst es als "schlimm" zu betrachten, wird auch sie damit aufhören...

Viel Glück!

Beitrag von redrose123 18.03.11 - 10:29 Uhr

Wie ist es wenn sie beim Papa ist? Wenn sie da nicht heult und Theater macht wird sich das morgens auch bald legen wenn du dich zusammenreisst und sie es nicht spürt das du so eigenltich gar nicht gut findest das es so ist....

Beitrag von parzifal 18.03.11 - 11:33 Uhr

Was mich wundert? Warum fehlt die wichtigste Auskunft von allen?

Du schreibst nämlich keine Zeile darüber wie es bei den Wochenenden selbst läuft?

Was schildert denn die Tochter?

Was sagt der Vater wie die Wochenenden laufen?

parzifal

Beitrag von mausebeen 18.03.11 - 14:16 Uhr

Hallo parzifal,

wichtigste Auskunft ???? Ich weiß nicht wie die Wochenenden beim Vater ablaufen, ich höre nichts von ihr und Sonntagabend wird sie zurückgebracht. Sie erzählt nur etwas wenn es irgendwelche "Highlights" wie Zoo o.ä. gibt und ich frage sie auch nicht aus höchstens ob sie eine schönes WE hatte. Der Vater sagt nichts, dreht sich um und geht. Und jetzt bitte keine Belehrungen zu einem guten Verhältnis der Eltern, das ist manchmal eben einfach nicht möglich und sicherlich nicht nur bei mir der Fall.

Ich suche nach der Ursache für ihr Verhalten, ist es vielleicht nur weil sie immer aus "ihrer Welt" rausgerissen wird, damit meine ich den Wechsel zwischen den Eltern ...

Danke und GRuß
SAndy

Beitrag von parzifal 18.03.11 - 16:07 Uhr

Findest Du es selbst nicht wichtiger wie die Wochenenden abl

Für mich wäre die Info ob mein Kind das ganze Wochenende leidet sehr wichtig. Insofern hätte ich diese für mich wichtige Info auch bei einer Frage mitgeteilt.

Auch wenn ich dies nicht Erfahrung bringen konnte hätte ich die mitgeteilt.

Deine Priorität ist anscheinend mehr das was Du direkt siehst.. Ich hätte halt nachgefragt wie es war. Du nicht. Ist aber auch in Ordnung

Da Du nunmitteilst, dass Euer Kind keinerlei negative Äußerungen vom Besuch selbst von gibt werte ich das Ganze wie weinen, wenn man jemand zum Kindergarten bringt und sobald man weg ist, ist alles in Ordnung.

Dann kannst Du nichts weiiter machen. Schuld hast Du auch keine. Lügen würde ich auch nicht.

Da musst Du dann schlichtweg durch und das Aussitzen.

Gruß
parzifal

Beitrag von redrose123 18.03.11 - 16:46 Uhr

Ich denke nicht, ich habe das Gefühl sie will einfach einen Grund suchen um Ihr Kind an sich zu binden.

Beitrag von mausebeen 19.03.11 - 08:35 Uhr

Da liegst du leider falsch und solche Aussagen solltest du dir einfach mal sparen #kratz

Beitrag von redrose123 18.03.11 - 16:45 Uhr

1. Du kannst doch mal mit dem Vater selbst reden, fragen du wie läuft es ab, heult sie viel fühlt sie sich wohl? Oder das <Kind sie ist 4? Und hat eine Meinung.

2. Das hat ncihts mit ausfragen zu tun, sondern du machst dich Irre weil sie Freitags Theater macht und da wöllte ich als Mutter wissen wie es in der Zeit ist wo sie dort ist, und da wäre ich nicht so und würde ruhig und sachlich das Gespräch zum Ex suchen.

3. Steuert eine Mediation? heisst das so? an um euch als Eltern aufzuführen und nicht als Unreife Kinder, hier gehts um Euer Kind nicht um euch.

4. Aus Ihrer WElt, die Kinder meines Mannes haben bei der KM und Ihrem Vater Ihre Welt, die beiden mögen sich auch nicht, aber sie reissen sich zusammen weil sie eben Eltern sind. Damit kommen auch tausend andere Kinder zurecht, aber da sind 'Eltern eben Eltern ....Sorry.

Beitrag von blaaaah 18.03.11 - 11:35 Uhr

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, warum dein Kind nicht zum Vater will? Oder ist dem gar nicht so? Vielleicht will sie nach der Kita erst mal wieder nach Hause kommen und dann von dort vom Papa abgeholt werden?

Beitrag von nashivadespina 18.03.11 - 12:55 Uhr

Wieso will dein Kind denn nicht vom Kindesvater abgeholt werden?
Wie laufen die Besuche ab?
Will das Kind nicht zum Vater weil es dort schlechte Erfahrungen macht?

Es fehlen hier Infos um einen angemessenen Rat zu geben.

Beitrag von sunshine7505 18.03.11 - 12:55 Uhr

Hallo,
wie alt ist deine Tochter und wie laufen die Abschiede vom Vater nach den Wochenenden ab?
LG Katja mit Julia (fast 6) und Sebastian (2,5) #sonne

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