Frust....manchmal nerven kündigungsfristen extremst!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von stineengel 18.03.11 - 10:36 Uhr

Hallo,

ich hatte die optimale Stelle für mich gefunden, alles passte, Gespräch lief super. Man wollte mich haben! Problem, Beginn wäre der 1.4. gewesen. Da ich aber nicht vor dem 01.07. anfangen kann (Kündigungsfrist 6 Wochen zum Quartalsende) ist das nun erstmal gelaufen! Mein aktueller Chef hätte nicht mit sich reden lassen, also wegen Fristverkürzung oder ähnlichem, da wir sowieso Personalmangel ohne NEde haben! Hatte das mal angefragt, wurde direkt abgeblockt! Nun kann ich nur hoffen und beten, das derjenige, der eingestellt wurde, absolut nicht passt oder sich saudumm anstellt, dann habe ich den Job ab 01.07.! Aber damit kann ich wohl eher nicht rechnen!

Oh man, ich bin grad soooooo wütend, traurig und alles!

Kündigen werde ich definitiv zum 30.06., da wir umziehen, bleibt mir da auch keine andere Wahl, hoffe nun nur, dass ich dann ab 01.07. was finde!

LG Steffi

Beitrag von vwpassat 18.03.11 - 11:55 Uhr

Jeder will immer nur seinen Vorteil sehen.

Stell es Dir doch mal andersherum vor: Du bist AG und Deine Mitarbeiter kündigen von heute auf morgen. Wie willst Du dann den Geschäftsbetrieb weiter erhalten?

Wenn man sich über etwas aufregt, sollte man sich auch immer in die Gegenseite versetzen können.

Beitrag von fuxx 18.03.11 - 12:00 Uhr

Gott sei Dank sind auch Kündigungsfristen Teil des Arbeitsvertrages und verhandelbar.

Einfach beim nächsten Job eine Kündigungsfrist unterschreiben, die Dir zusagt. Die Einen mögen es gern sicher (und 6 Wochen zum Quartal sind meines Erachtens eine sehr sichere Frist), die Anderen lieben das Risiko (was sich im Falle der TE als Vorteil herausgestellt hätte).

Beitrag von stineengel 18.03.11 - 12:28 Uhr

Da hast Du sicherlich recht und im eigentlichen Fall bin ich auch ganz Deiner Meinung! Ich verstehe es ja auch! Aber es ärgert mich grad richtig!
Wenn ich so ein Arsch wäre, hätte ich schon einen Weg gefunden, aus dem bestehenden Vertrag rauszukommen! Bin ich aber nicht, daher warte ich nun ab, ärger mich weiter über die verlorene Chance und freue mich auf alles was kommt!
Man, immer ihr Miesmacher ;-)

Beitrag von fuxx 18.03.11 - 12:40 Uhr

Dann sei doch mal ARSCH!!!
Ich wüsste zwar jetzt auf die Schnelle nicht, wie Du aus so einem Vertrag vorzeitig rauskämst, aber wenn es eine Lösung gibt: warum nutzt Du sie dann nicht? Es geht doch um Deine Zukunft und da ist zu viel Loyalität einfach nur im Wege.
Wir Frauen glauben immer noch, dass wir was geschenkt bekommen, wenn man immer hübsch loyal dem AG gegenüber ist. Stimmt aber nicht!! Wenn´s hart auf hart kommt schmeissen die Dich raus, egal wie "nett" Du vorher warst.

Also sei Arsch ich bin mir fast sicher, dass ein Mann sich diese Chance nicht hätte entgehen lassen.

#klee

Beitrag von kathi.net 18.03.11 - 12:48 Uhr

Warum sollte die Kündigungsfrist für dich nicht gelten?

Andersherum: Wie würdest du es finden, wenn dein AG sich jetzt überlegt, wie er dich früher loswerden kann?

Beitrag von fuxx 18.03.11 - 13:04 Uhr

?? meinst Du mich??
Ich hatte ja geschrieben, dass ich keine Ahnung habe, wie man vorzeitig aus dem Vertrag rauskäme.
Und den Weg andersherum erlebe ich viel zu oft - da brauche ich meine Phantasie erst gar nicht anstrengen.

Beitrag von kathi.net 18.03.11 - 13:10 Uhr

Nein natürlich meine ich nicht dich ;-)

Und wie man vorzeitig rauskäme...... hm Aufhebungsvertrag vielleicht, aber das war ja glaub ich niicht möglich.

Beitrag von ficus 19.03.11 - 17:17 Uhr

Mal eine andere Fragestellung:

- Was hat dein Chef davon, wenn du unmotiviert bis zum Ende der Kündigungsfrist zur Arbeit erscheinst, nur Dienst-nach-Vorschrift machst und einfach nur anwesend bist?

Ich verstehe solche Chefs nicht. Wenn der Mitarbeiter gehen will, dann sollte man als Chef auch in gewisser Hinsicht Einsicht zeigen.

Du könntest bis zu endgüldigen Kündigung mehr Schaden anrichten als Nutzen (natürlich nicht vorsätzlich etc.) oder dich krank schreiben lassen weil du das einfach psychisch nicht mehr aushältst. Meistens machen ja solche Chefs dann auch noch Druck, ignorieren einen oder sind besonders peniebel.
Drohen sollte man seinen Chef natürlich auch nicht mit dieser "Ansicht".

Als ich meinen damaligen Chef um einen Aufhebungsvertrag gebeten habe, hatte ich genau noch 2 Std. Zeit, bis ich draußen war. Das lag aber auch nur daran, dass der andere Chef den Aufhebungsvertrag nicht sofort unterschreiben konnte, weil er nicht anwesend war.
Ansonsten hätt ich wahrscheinlich sofort nach Unterschrift die Sachen packen dürfen.

vG
ficus