6 Monate und Abstillen klappt nicht..

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von butterfly74 18.03.11 - 10:37 Uhr

Hallo liebe Mamis,

ich fürchte ich hab einen kleinen Nimmersatt..Mein kleiner Schatz (6 Monate) kommt tagsüber alle 2 Std. und nachts alle 3 Std. Er trinkt aber jedes Mal 2 Brüste..Vor 3 Wochen haben wir mit Beikost angefangen aber er isst recht unregelmäßig- mal ist es ein halbes Glas, mal nur ein paar Löffel..Ich bin ziemlich gerädert durch das ständige Stillen (hab auch "Stillrheuma") und möchte gerne wenigstens 1-2 Mahlzeiten durch Flaschenmilch ersetzen (Vor allem wenn wir unterwegs sind, da ich keine Lust hab, mir immer Gedanken machen zu müssen wo ich ihn am besten stillen kann..#zitter) Den Schnuller nimmt er, Fläschchen lehnt er konsequent ab. Ich will auch abends mich mal wieder mit Freundinnen treffen aber wie soll ich das machen wenn er die Flasche verweigert?? Die Stillberaterin meinte, er wäre dann noch nicht so weit (aber ich bin es..#schmoll)..ich bin ja dafür, daß man den Kleinen nix aufdrängen soll aber wer weiß schon, ob das noch Monate so weitergeht..

Wie habt Ihr das gemacht?? Seid Ihr einfach mal weggegangen mit dem Risiko, daß er vielleicht aufwacht und dann mit Papa alleine ist und dann irgendwann wenn der Hunger groß genug ist, die Flasche nimmt?

Danke für Eure Antworten!

Beitrag von schwilis1 18.03.11 - 10:42 Uhr

Kinder koennen auch mal warten wenn die Mama nicht da ist, bzw nehmen dann dem Papa eher ne Flasche ab als der Mama.
Im übrigen moechte ich dir gerne sagen, dass du ein ausgesprochen kluges kind hast, was genau weiß was gut für es ist.

Auchmusst du dir keine Gedanken machen wo du dein kind am besten stillst. da wo man sich hinsetzen kann, da kann man wunderbar stillen.

Beitrag von sarahjane 18.03.11 - 10:44 Uhr

Biete doch Abgepumptes oder Säuglingsmilchnahrung aus dem Handel per Trinklernbecher, Becher oder Tasse an.
Oder ersetze 1, 2 Trinkmilchmahlzeiten durch Milchbreie.

Sei auf jeden Fall nicht in der Nähe, wenn versucht wird, dem Baby eine andere Nahrungsmittelzufuhr zukommen zu lassen als per Brust.

Beitrag von marlen77 18.03.11 - 10:58 Uhr

Ist wahrscheinlich eine blöde Frage, aber was ist denn Stillrheuma?#kratz

LG

PS: habe leider keinen Tipp für dich, denn meine trinkt auch nichts aus der Flasche.

Beitrag von butterfly74 18.03.11 - 11:17 Uhr

Stillrheuma nennt man umgangssprachlich wenn einem morgens die Knochen verdammt weh tun und Du erst mal eine Weile brauchst, bist Du Dich richtig bewegen kannst- muß erst mal ca 2 Min. Gymnastik machen bevor ich mich mit dem Kleinen auf die Treppe wage....kommt durch das Prolaktin..

Beitrag von marlen77 18.03.11 - 11:21 Uhr

So was hab ich mir schon fast gedacht. Das habe ich dann wohl auch.Habe nur nicht gewußt dass es vom stillen kommt. Ich habe das auf die vielen Kilos geschoben, die ich in der Ss zugenommen habe#schmoll

Beitrag von suena1978 18.03.11 - 11:05 Uhr


Heyhey

Habe wieder begonnen mit arbeiten, als mein Kleiner 7 Monate alt war. Er hatte dann schon begonnen Beikost zu essen.

Mit Freude hat er angefangen aus dem Becher / Glas zu trinken, so dass es für jene, die in dieser Zeit auf ihn aufgepasst haben auch möglich war, ihm zu Trinken zu geben. Die Flasche nimmt er schon auch.

Ich arbeite von mittags bis um 21.30h, in dieser Zeit hatte er nicht die Möglichkeit an die Brust zu gehen... Anfangs fiel mir das echt nicht leicht, doch hat er es dann in der Nacht kommpensiert und mehr getrunken.

Aus meiner Sicht ist es für Kind und Vater eine Chance sich besser kennenzulernen, wenn Mama mal abends für einige Stunden weg ist. Jedenfalls war es bei uns so... Sie haben eine innige sehr gute Beziehung und der Kleine ist bei Papa sehr gut aufgehoben.

Du kannst es ja mal "ausprobieren", gehst erst mal tagsüber mal für einige Stunden weg.... machst was für dich... Schaust mal, wie du dich fühlst und wie deine Männer damit klarkamen... Vielleicht ist es noch zu "früh", dann probierst du es einige Tage / Wochen später nochmals....

Für mich sind solche "Auszeiten", sei es mal abends für 2-3 Std. oder eben das Arbeiten "Gold wert", freue mich jeweils wieder sehr, nach Hause zu kommen und bin zufrieden, da ich mal "Babypause" hatte.

Lg
suena

Beitrag von mami0089 18.03.11 - 11:08 Uhr

hab mal gelesen das kinder das erste fläschchen eher von jemandem nehmen den sie nicht jeden tag sehen (tante, onkel, oma usw...)

zwar hatte ich mit meinem kleinen nie probleme aber ich kenne welche die das versucht haben und es hat geklappt!!! :-D

mama's riechen für die kleinen einfach zu sehr nach muttermilch und stillen ;-)

Beitrag von me-mausi 18.03.11 - 11:16 Uhr

Hallo

meine Hebamme hat gesagt das die Kinder die Muttermilch riechen und deshalb alles andere verweigern.
Vielleicht gibt dein Mann ein paar mal das Fläschchen,
zuerst eher mit abgepumter Muttermilch damit er sich daran gewöhnen kann.

Sonst wüsste ich auch keinen anderen Tipp.

VG

Beitrag von butterfly74 18.03.11 - 11:21 Uhr

Danke für Eure Antworten! Ich biete ihm schon täglich das Fläschchen oder die Trinklerntasse an und mein Mann hat auch schon versucht, ihm die Flasche zu geben. Wahrscheinlich hat´s nicht geklappt weil der kleine Racker wusste, daß ich irgendwo im Haus war...
Wir werden´s mal probieren..#flasche

Beitrag von mimilotta1976 18.03.11 - 11:49 Uhr

Hallo#winke
wenn er nur ein Paar Löffelchen Brei isst,
ist er eben noch nicht so weit.
Er st ja auch erst 6 Monate, da finde ich es
sehr früh, schon 1.2 Mahlzeiten zu ersetzen.
Meine Maus ist 8 Monate, ich stille sie noch voll
weil sie nicht genug Brei oder Fingerfood isst, um davon
satt zu werden.
So ist das eben, ich mach mir da keinen Kopf.
Und die Sache mit dem Weggehen: Ich war noch kein
einziges Mal weg, seit unsere Maus da ist.
Ich habe genug gefeiert, bevor meine Kleine da war.
Wenn sie alt genug ist, kann ich auch mal wieder raus
gehen:-D
LG
Mimi

Beitrag von jenny2808 18.03.11 - 14:54 Uhr

Hallo!
Meine Tochter ist 5,5 Monate alt und ich habe bis zum 4.Monat voll gestillt.Als mein Rückbildungskurs anfangen sollte,habe ich 2 Wochen vorher damit begonnen,ihr die Flasche näher zubringen.Da das Abpumpen nicht klappte,sollte mein Mann dann die Flasche geben.Am Anfang konnte sie nichts damit anfangen.Ich habe den Flaschensauger von Avent(0-6 Monate,langsamer Nahrungsfluss) benutzt,da er brustähnlich ist.Nach 1 Woche und Geduld trinkt sie bis heute jeden Abend 120ml Anfangsmilch.So bin ich flexibel und mein Mann kann sich auch einbringen.Seit kurzem bekommt sie mittags ein halbes Glas Brei.
Ich weiß nicht wie lange ich stille.Aber ich brauche keine Angst haben,daß sie dann die Flasche verweigert.
Ich hoffe,daß ich dir ein bißchen helfen konnte.

LG,Jenny