Dienstplan ect.

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von arwen-berlin 18.03.11 - 10:58 Uhr

Hallo,

ich habe da mal ein paar Fragen und hoffe das ich hier jemanden finde der sie mir beantworten kann.
Mein bester Freund hat sich von seiner Frau getrennt und sie haben gemeinsam zwei Kinder. Er bekommt sie alle 14 Tage Wochenende und alle 14 Tage den Dienstag.
Sie haben gemeinsam ein Auto, was sie fährt und er bezahlt. Sie braucht das Auto um die Große in die Schule zu fahren, die eine Stunde entfernt ist.
Nun fordert sie den Dienstplan von ihm regelmäßig. Warum? Keine Ahnung ich denke mal um ihn weiter zu kontrollieren. Tut sie so auch schon. Nun will er heute seine Kinder holen und sie erpresst ihn. Immer wenn er die Dinge so nicht tut wie sie es will, droht sie ihm damit, das er die Kinder nicht sehen darf und das er, wenn er die Kinder hat, das Auto nicht bekommt. Wo er dann das Problem hat die Große nicht von der Schule abholen zu können, b.z.w. hin zu bringen.
Sie war auch schon beim Amtsgericht um eine einstweilige Verfügung zu bewirken, das bestimmte Personen unter anderen auch ich, ihren Kindern nicht zu nahe kommen dürfen. Hat sie aber nicht durchbekommen.

Nun meine Fragen:
Was kann er gegen ihre Drohungen tun?
Muss er ihr den Dienstplan geben?
Wenn ja warum?

LG Steffi

Beitrag von twotimes 18.03.11 - 13:08 Uhr

Meine Freundinn, auch getrennt, hat von ihrem Ex auch den Dienstplan. Sie arbeiten beide in Schichten und können so immer sehen wer am Besten den Kleinen nimmt, wer wann Luft hat, wer mal einspringen kann, wenn etwas ist. Kontrollzwang würde ich in dem Fall nicht unterstellen. Auch der Partner meiner Schwester hat ein Kind mit seiner Ex und auch die beiden wissen immer wie der andere arbeitet, eben wegen der Abholung und Bespaßung des Kindes.

Er zahlt ein Auto, welches sie nutzen darf, das er aber nicht bekommt, wenn er die Kinder hat? Ihr habt also kein Auto? Mit welcher Begründung muss er denn dieses Auto zahlen, wenn er es nicht hat? Nur wegen der Schule? Ist es eine spezielle Schule? Keine in der Nähe der Mutter?

LG

Beitrag von arwen-berlin 18.03.11 - 13:15 Uhr

Sie ist arbeitslos seit Jahren. Nein er hat kein Auto. Ihm gehört das Auto, aber da die Tochter eine Privatschule besucht und diese eine Stunde entfernt ist, zahlt er bis zur Scheidung die Kosten für das Auto. Vorraussetzung ist eben, das er dann das Auto haben kann, wenn er die Kinder hat. Nach der Scheidung wird das Auto dann übergeben und sie muss die Kosten alleine tragen, oder es wird verkauft.

LG

Beitrag von twotimes 18.03.11 - 13:56 Uhr

Habt ihr das schriftlich abgemacht und was ist denn nach der Scheidung anders? Also das sie das Auto dann nicht mehr nutzen kann, die Schule bleibt ja weiterhin soweit weg.
Sie wird ja nicht mit der Scheidung plötzlich reumütig das Auto zurück geben.

Beitrag von arwen-berlin 18.03.11 - 14:00 Uhr

Ja es ist schriftlich festgelegt worden. Nach der Scheidung muss sie das Auto übernehmen, oder es wird verkauft. Es ist ja zugewinn in der Ehe und da er kein Auto braucht, übergibt er ihr das Auto, aber die Kosten dafür trägt er dann nicht mehr. Er will ihr einfach den Start etwas erleichtern. Die Privatschule zahlt er ja auch und auch das wurde schriftlich festgelegt, aber ihr ist das Geld zu wenig was sie bekommt und so wird zum Schulwechsel die Tochter auf eine staatliche wechseln müssen.

Beitrag von twotimes 18.03.11 - 14:32 Uhr

oha, da wird sicher noch einiges an stress auf euch zukommen, wenn man das so liest. Einfach scheint die Dame nicht zu sein, aber auf der Nase rumtanzen müsst ihr euch auch nicht lassen. Ich würde ihr wahrscheinlich nur freie Tage nennen und mich nochmal mit dem Anwalt beraten zwecks Aufenthalt des Kindes Abholzeiten, Bringezeiten etc.

LG