Ist das echt so ungewöhnlich???

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von abenteuer 18.03.11 - 11:25 Uhr

Hi
Spielen eure Söhne im KIGA nur mit Jungs und die Mädchen nur mit Mädchen?
Mein Sohn (5) ist in einem recht kleinen KIGA. Es gibt 3 Gruppen mit je 13 Kindern.
Wenn er heim kommt, erzählt er mir oft was und mit wem er gespielt hat. Er findet es ganz normal auch mit den Mädchen zu spielen. Er hat weder mehr weibliche, noch mehr männliche Freunde im Kindergarten. Es hält sich etwa die Waage und ich finde es sehr gut so!

Nun waren einige Mütter mit denen ich gesprochen habe (ihre Kinder sind in anderen Kindergärten) sehr überrascht, da z.B. ihre Töchter im KIGA wohl nur mit Mädchen spielen und die Jungs ebenso unter sich bleiben.
Ich bekam Aussagen zu hören wie "Naja, die Jungs wollen ja immer nur raufen und kämpfen. Die Mädchen wollen sich verkleiden und spielen Puppen. Das passt halt nicht."

Ist das bei euch auch so? Mein Sohn rauft und kämpft nämlich gar nicht. Er baut gerne mit Schienen, malt, bastelt, spielt Rollenspiele (z.B. Mutter , Vater, Kind). Tobt natürlich draußen viel rum, spielt mit den anderen "kriegen" und klettert viel.

Letztens kam er mit einem Filli Pferd an, was ihm geschenkt wurde. Nun hat er sogar schon 2. Das 2. hat er gegen ein Perlentier getauscht. Das 2. Pferd hat er von einem Jungen!!!, der das Pferd doppelt hatte.
Laut meines Sohnes haben auch mehrere Jungs dort diese Pferdchen.
Als ich das gestern einer Mutter erzählte, sah sie mich geschockt an u meinte, ich solle mir Sorgen machen.

Seht ihr das auch so? (Mein Sohn spielt nicht mal mit den Pferdchen, es gibt ihm aber offenbar ein dazugehörigkeitsgefühl, wenn er die auch sammelt).

Hoffe auf viele Antworten. Mich interessiert sehr, ob es wirklich in den meisten Kindergärten so ist, dass die Geschlechter unter sich bleiben.

Lg abenteuer

Beitrag von cooky2007 18.03.11 - 11:33 Uhr

Kommt darauf an.
Die bisher "beste" Freundin meines Sohnes hat sich in letzter Zeit eher zum "richtigen" Mädchen entwickelt - Puppen etc.
Er dagegen macht eine Entwicklung in Richtung Junge ("Fußball", "stärker-sein-Spiele"). Das hat begonnen als beide knapp 3 Jahre 8/9 Monate alt waren. Vorher war es egal. Aber nun suchen sie sich wahrscheinlich in ihren Geschlechterrollen.

Allerdings - wenn das Mädchen nicht nur extremste Mädchen-Spiele spielt (Puppen kuscheln, fahren, anziehen), sondern auch Fahrrad fahren, Bobby Car, im Sand spielen etc., dann spielt mein Sohn auch gerne mit Mädchen.
es ist ihm dann egal. Raufen? Habe ich ihn noch gesehen. Im Kiga denke ich auch nicht, obwohl er gerade einen fast 6-jährigen nachahmt, der diese Tendenzen hat.
Ihm ist es eigentlich egal, wer mit ihm spielt, hauptsache irgendjemand hat Zeit und sie finden zueinander.

Das ändert sich meist in der 2./3. Klasse. Stuhlkreise sind dann sehr separiert - Mädchen und Jungs getrennt und eine groooße Lücke dazwischen. (Bin Lehrerin und kenne mich da aus.)

Beitrag von sanfi76 18.03.11 - 11:37 Uhr

Hallo,

mein Sohn spielt im Kindergarten mit Jungs und EINEM Maedchen. Dieses Maedchen und er sind seit dem ersten Tag dick befreundet. Sie ist seine mit Abstand beste Freundin, danach kommen die anderen Jungs.

Und andersherum:
Unsere Nachbarstochter ist im selben Kiga, aber mein Sohn uns sie spielen dort so gut wie nie zusammen. Sind sie Nachmittags beide zuhause, spielen sie aber sehr gerne zusammen. Mein Sohn mit Barbies wenn er dort ist und sie mit der Autogarage wenn sie hier ist.

Ich glaube die Kinder spielen mit den Menschen denen sie zugetan sind, sich verbunden fühlen und die gleiche Wellenlaenge haben, egal ob es ein Junge oder ein Maedchen ist.

LG Sandra.

Beitrag von schwarzesetwas 18.03.11 - 11:45 Uhr

Also mein Junge spielt im KiGa auch nur mit Jungs.
Find ich auch nicht schlimm.

ABER: Er hat ne Schwester, die grad mal 1,5 Jahre jünger ist, mit der er eben zu Hause bzw. am nachmittag spielt.
Kann ihn schon verstehen, wenn er zumindest im KiGa sich lieber Jungen aussucht.

Lg
SE

Beitrag von twins 18.03.11 - 11:52 Uhr

HI,
unser Sohn ist eher der Typ "ich wollt ich wär ein Mädchen" er steht total auf Mädchenkram, Fillys, Puppen, verkleiden als Prinzessin, etc. etc.

Im alten Kiga war es von der Erzieherin "verpönt" und wir sollten ihn doch bitte umerziehen. Im neuen Kiga ist das ganz normal, das er mit Mädchen spielt, in der Puppenecke. etc.
Die anderen Mütter nehmen es ganz normal an, da er auch ein super Schmeichler ist "...hast Du aber eine schöne Kette...."....

Er ist halt kein Wilder, wobei der so dreckig wie ein normaler Junge nach Hause kommt#zitter. Aber Raufen und Jungsblödsinn machen ist nicht sooo sein Ding.

Also wenn dann haben die anderen Mütter mit ihren altbackenen Ansichten ein Problem.
Lass ihn doch mit den Dingen spielen wo er Lust zu hat.
Unser Sohn reitet gerne, geht ins Ballett....was solls, er ist eher super beliebt deswegen, weil er viel anders mit den Mädchen umgeht, sprich nicht so rabiat wie die anderen Buben.

Grüße
Lisa

Beitrag von bensu1 18.03.11 - 12:03 Uhr

hallo,

für mich klingt das nicht ungewöhnlich.

mein sohn (6) hat eine "beste freundin" und spielt zwar auch mit buben, mädchen waren aber seit jeher seine bevorzugten spielkameraden.

meine tochter ist das typische mädchen, das mit puppen spielt, sich gerne verkleidet usw.
die buben ihrer gruppe werden von ihr aber auch nicht gemieden.

die zickereien zwischen den geschlechtern werden aber sicher noch kommen...

lg
karin

Beitrag von peachii 18.03.11 - 12:05 Uhr

Hallo,

bis so ca. 3,5 Jahren war das bei uns eigentlich ausgegliechen, Lao da hatte Mia eigentlich mehr Jungen-Freunde als Mädchen.

Jetzt ist sie grade vier und ist eigentich nur nochin einer reinen Mädcehngruppe.
Also sie mag auch die Jungs in der kIta, beschäftigt sich aber nicht mit denen,
Die Jungs sind ihr (mittlerweile) zu "ruppich" schießen sich mit Bällen ab etc, damit kann sie garnichts anfangen.

Grüße
Peachii

Beitrag von janimausi 18.03.11 - 12:10 Uhr

Also meiner spielt mit den Mädchen wie mit den Jungs.
Mit den Mädchen puppt er auch mal.
Und spielt Mama-Papa-Kind.

Er rauft sich gern und spielt Fußball, das alles macht er auch mit den Mädchen.

Trotzdem steht er drauf anderen die "Haare schicki machen" und sitz auch mit meinen Nichten bei Ihnen zu Hause vorm Spiegel und schminkt sich.

Er bemuttert seine Kuscheltiere und stürmt in der nächsten Sekunde auf mich zu und will mit mir raufen.

Er findet die Filly Pferdchen super niedlich und siebt Cars und seine Matchbox Autos haben so wilde Unfälle, das mir da schwindelig wird.

Seine Lieblingsfarben sind Rosa und Hellblau.

Er guckt gern Lauras Stern und Tinkabell, aber genauso Cars und anderes Filmzeug.

Und ich finde das alles völlig normal.
Er kuschelt und knutscht gern mit den Mädchen aus seiner Kita und die Jungs werden ganz coll abgeklatscht.
Er hilft den Mädchen und fragt die Jungs, wenn sie auch seine Hilfe wollen, ob die das denn noch nich allein können und hilft denen dann auch.
Aber von der einen bekommt er ja auch für Hilfe ein Küsschen auf die Wange (das ist sooo süß, wie er dann grinst und es ihm doch ein bisschen peinlich ist).

So, das macht mein Junge alles und wüsste nicht, was daran nun ungewöhnlich sein soll.
Es sind Kinder, die kommen irgendwann von allein da hin, das Jungs und Mädchen ekelig sind (jeweils auf das Geschlecht bezogen)

Und hör bloß nicht auf Leute, die meinen du sollst dir sorgen machen...
Und ich kenne auch keinen Kindergarten, wo die Jungs nur mit Jungs spielen und Mädchen nur mit Mädchen.

LG

Beitrag von emilylucy05 18.03.11 - 12:18 Uhr

Hi,

Bei uns sind etwa 22 Kinder in der Gruppe. Mein Sohn spilet eigentlich auch sehr gemischt. Wenn ich ihn abhole spielt er mit den unterschiedlichsten Kindern. Aber seine Freunde wie er es seit kurzem sagt sind 1 Junge und 2 Mädchen. Er ist bei allen drei traurig wenn er nicht da ist. Ich finde das auch völlig in ordnung so. Ich selber hatte als Kind auch einen besten Freund.

lg emilylucy

Beitrag von h-m 18.03.11 - 12:32 Uhr

Meine Tochter ist 7 und in der 1. Klasse. Sie hat sowohl Freunde wie auch Freundinnen, schon seit frühesten Kita-Zeiten.

Sie spielte/spielt schon gern "Mädchen"-Spiele (Barbie, Puppen, Prinzessinnen, tanzen), aber genauso gern Lego oder auch draußen Fußball, Verstecken, Fangen... Wobei sie mit ihrem besten Freund auch gern Rollenspiele macht. So mit 4 - 5 Jahren haben die auch öfter "Mutter, Vater, Kind" gespielt, auch in der Kita.

Zu ihren Kindergeburtstagen kamen immer etwa gleich viele Jungs und Mädchen, auch zum 7. Geburtstag vor ein paar Wochen.

Ich mache mir da keine Gedanken.

Beitrag von brigge67 18.03.11 - 12:52 Uhr

Hi
ich dachte eigentlich diese geschlechterbezogene Erziehung wäre schon lange passee...hab mich anscheinend geirrt.
Jaime hat im Kiga genausoviele Freunde wie Freundinnen und ich finde das gut so. Und sie spielen alle mal in der Puppen/Kaufladen Ecke oder dann mit Lego und Bauklötzen. Wenn seine Freundin kommt spielen sie mit den Autos oder der Rennbahn, wenn er zu ihr geht kann es schon sein dass sie mit Puppen spielen oder mit Stofftieren. Ist doch auch in Ordnung! Mir ist es lieber so, so lernen sie auch dass es zwischen Mädchen und Jungen, außer körperlichen Merkmalen, keinen Unterschied gibt und alle gleichberechtigt sind.

lg
brigge

Beitrag von schullek 18.03.11 - 14:07 Uhr

ich stimm dir ja zu. finde aber, dass man auch in diese richtung, in die du tendierst zu konsequent sein kann.
ich finde es völlig normal, dass es unterschiede zwischen jungen und mädchen gibt. und das ist auch normal udn gut so. es ist nicht nur eine beobachtung, auch wissenschaftlich erwiesen. aber diese vereinheitlichung von jungen und mädchen ist zu großem nachteil für die jungs. im kiga und in der schule fast nur frauen und von den jungen wird immer erwartet, dass sie genauso lieb, ruhig, entsopannt, ordentlich... was weiß ich sind, wie die mädchen. es ist aber erwiesen, dass jungen anders reagieren, handeln und denken, nur wird das selten in betracht gezogen.
gleichberechtigung wiederum ist was anderes. die muss für alle gegeben sein. heisst aber wie gesagt nicht, dass alle gleich sind.

lg

Beitrag von viva-la-florida 18.03.11 - 13:08 Uhr

Bei uns ist das bunt gemischt.

Wenn sie sich gruppieren, dann eher nach Alter und nicht nach Geschlecht.

LG
Katie

Beitrag von tibu79 18.03.11 - 13:12 Uhr

In unserem Kiga spielen die Kinder der großen Gruppe schon recht klischee-mäßig: Mädchen verkleiden sich, Jungs bauen Roboter und spielen mit Traktoren.

Aber menschlich gibt es immer Kontakt. Da wird zusammen gesungen, Bücher angeschaut, gemeinsam geschaukelt usw.

Kürzlich haben meine Jungs ein kleines Dankeschön erhalten von einer Mama: sie bringen für ihre Kleine JEDEN Morgen die Hausschuhe und stellen die Straßenschuhe der Maus ins Regal.
Ich stell mir das putzig vor, wenn zwei Mini-Kavalliere helfen wollen.

Ich glaub, Kinder suchen sich Spielgefährten, die gerade das tun, was sie selber auch wollen. Wenn Jungs Kaufmann spielen wollen, ist er bei den Mädchen. Wenn ein Mädel Bock auf Bausteine hat, wird sie dort mehr Jungs finden.

Solange die Kinder das bestimmen und auswählen, paßt doch alles#pro

#winke

Beitrag von schnee-weisschen 18.03.11 - 13:15 Uhr

Hey,

ich finde dieses fast schon homophobe Getue echt schlimm.
Das sind kleine Kinder, und wenn da etwas schadet, dann ganz sicher das Intervenieren der Mütter.

Meine Kinder spielen im KiGa beide mit Jungs bzw. Mädchen.
Unsere Tochter hat zwei beste Freunde, JUNGS.
Da wird abwechselnd in der Puppenküche und mit Autos gespielt, und ich finde es echt toll.
Wobei sie auch daran gewöhnt ist, mit Jungs zu spielen, da sie drei Brüder hat ;-)

Zu Deiner Ausgangsfrage: Nein, sehe ich nicht so.
Ich würde da gar nix sagen und auch kein künstliches Gefühl von "nicht normal" erzeugen.

LG

sw

Beitrag von ma-lu 18.03.11 - 13:24 Uhr

Hi,

meine Tochter ist 3,5 und dieses Thema, das Du da ansprichst, beschäftigt mich derzeit auch. Denn: meine Tochter spielt NUR mit Jungs - schon immer. Mädchen interessieren sie nicht, und andere Mädchen sind nicht an ihr interessiert. Das finde ich schon sehr seltsam. Im Moment ist mir das egal, und solange sie sich wohlfühlt, soll sie mit ihren männlichen Freunden raufen, toben und bauen. ABER: irgendwann wird sie sich bewusst werden, dass sie "eigentlich" ein Mädchen ist oder die Jungs werden es merken. Und dann? Dann könnte es sein, dass sie Probleme bekommt.... Wir haben das aktuell nämlich im Freundeskreis. Die fünfjährige Tochter, die jeher immer nur mit Jungs spielte, wird von denen plötzlich ausgegrenzt ("Hier ist zu viel rosa im Raum!") und würde sich auch gerne den Mädchen im Kindergarten anschließen, aber für die ist sie zu wild und "jungenhaft". Und sie hat überhaupt keine Ahnung davon, wie sie Kontakt zu den Mädels knüpfen soll, denn alles, was sie mit den Jungs machte, interessiert die anderen Mädels nicht bzw. wird von ihnen falsch interpretiert. Das ist wirklich schlimm und führt derzeit zu ganz argen Identitätsproblemen bei der Kleinen mit vielen Tränen und zum Teil schon depressiven Symptomen.

Ich hab' lange in Kitas gearbeitet, hatte dort schon Kinder ab 8 Wochen zu betreuen, und in der Tat waren so ab dem 2. Geburtstag klare Vorstellungen von Junge und Mädchen bei den Kindern im Kopf. Und ja, meistens begannen sie sich dann im Spiel auch immer mehr zu trennen, Jungs spielten vorrangig mit Jungs, Mädchen mit Mädchen. Das ging sogar soweit, dass ein Mädchen, dessen Eltern Outdoor-Freaks waren und das eher geschlechtsneutrale, robuste Outdoorkleidung trug, total ausgegrenzt wurde. Von den Jungs, weil sie lange Haare hatte und eben ein Mädchen war, von den Mädchen, weil sie keine Kleider und v.a. keine rosa Klamotten trug. Die Kinder waren zu dem Zeitpunkt erst drei Jahre alt.

Wenn ich in den Kindergarten meiner Tochter gucke, dann spielen dort ab spätestens 4 Jahren wirklich die Mädchen mit den Mädchen, und die Jungs mit den Jungs. Bei den Kleineren vermischt es sich noch ein bisschen. Und auch auffällig ist: Im Bauraum sind meistens nur Jungs, im Atelier die Mädchen.

LG
Ma-Lu

Beitrag von arthurmama 18.03.11 - 13:40 Uhr

Nein! - Macht Dein Sohn Klasse!

Mein Jüngerer (5) spielt im KiGa mit Mädchen und Jungs, dann sind es aber eher Sandkasten, Klettern, Fangen, Verstecken, Kaufmannsladen, Forschen - halt die unisex-Spiele.
Und wenn es dann die geschlechtsspezifischen Spiele gibt, wie Mama-Papa-Kind, oder Prinzessin bzw. Star Wars, Spiderman, Pirat, Bauen dann ist er eher in der Jungs-Ecke zu finden.

Mein Großer (8) hat noch nie mit Mädchen gespielt, weil die eben als Gang aufgetreten sind und zickig waren. Umgekehrt sind Jungs als Bande aufgetreten und waren wohl den Mädchen zu körperbetont im Spiel. Finde ich schade, dass der Kiga das nicht ein bisschen gelenkt hat.

Ich fände es sogar im Gegenteil, ganz gut, wenn das geschlechterübergreifende Spielen im KiGa gefördert wird, sonst nehmen die jetzigen Kinder erstmals hormongetrieben als Erwachsene Kontakt zum anderen Geschlecht auf und logischerweise treffen dann da Aliens aufeinander. Das kann doch nur schief gehen! ;-)

VG, I.

Beitrag von sunflower.1976 18.03.11 - 13:55 Uhr

Hallo!

Der beste Freund meies Sohnes ist ein Junge. Aber er spielt im KiGa auch viel mit Mädchen. Auch sonst sehe ich Jungen und Mädchen zusammen spielen und finde das überhaupt nicht ungewöhnlich.

In meiner Kindheit war der Nachbarsjunge mein "Bruder-Ersatz" und wir haben sehr viel zusammen gespielt. Das hat sich erst geändert als er zur weiterführenden Schule gewchselt hat und ich noch in der Grundschule war.

Mein Sohn mag rosa/pink und würde wahrscheinlich auch diese Pferdchen gut finden (ist aber in seiner KiGa-Gruppe nicht so verbreitet).

Aber deswegen mache ich mir keine Sorgen, es ist doch alles bestens so!

LG Silvia

Beitrag von sign 18.03.11 - 13:59 Uhr

Hallo,

ich wurde letztens von der Kindergartenleiterin darauf angesprochen, ob ich schon bemerkt hätte, dass mein Sohn einen kleinen Harem um sich hat #freu Mein Sohn spielt zur Zeit im Kindergarten vorallem mit 2 Mädels. Die drei sind immer zusammen und schon morgens wird sich erstmal mit einer dicken Umarmung begrüßt. Er interessiert sich zur Zeit sehr für Rollenspiele, daher sind sie oft im sogennanten Puppenraum. Dort spielen sie halt Einkaufen oder Familie ect... das finden natürlich vorallem Mädchen toll. Allerdings liegt es wohl auch ein bißchen daran, dass in seiner Gruppe zur Zeit nur zwei weitere Jungs in seinem Alter sind (alle anderen sind mindestens ein Jahr älter). Allerdings spielt er auch mit denen (Murmeln, Autos, Fußball) und auch die älteren Jungs lassen ihn mitspielen wenn er möchte. Toben und raufen kann er auch mit seinen Mädels ;-)

Also wie du vermuten kannst, finde ich es nicht ungewöhnlich, wenn Jungs und Mädchen zusammen spielen. Wenn es passt dann passt es eben :-)

LG,
--Sign

Beitrag von sign 18.03.11 - 14:01 Uhr

"Als ich das gestern einer Mutter erzählte, sah sie mich geschockt an u meinte, ich solle mir Sorgen machen."

Warum solltest du dir sorgen machen?? Das dein Sohn evtl. schwul ist oder was? Und selbst wenn.. wen interessierts? Ich finde die Frau sollte sich mal über ihre Einstellung Sorgen machen.

Beitrag von schullek 18.03.11 - 14:03 Uhr

hallo,

mein sohn kämpft udn aut udn rauft sich mit den jungs und spielt rollenspiele mit den mädels. udn alle zusammen spielen dann mutter vater kind.

lg

Beitrag von angelinchen 18.03.11 - 15:02 Uhr

Ich find es eher ungewöhnlich, wenn sich das nie mischt!
Mein Sohn (6) spielt zwar im Gruppenraum fast ausschliesslich mit seinen Freunden. Aber im Garten ist er meist mit mehreren Mädels am fangen spielen, und auch beim Schlitten fahren war er oft mit nem Mädel zusammen. Im alten KIGA (da war er 3) hatte er eine allerbeste Freundin, die beiden waren ausschliesslich zusammen!

Achja, mein Sohn steht übrigens totaaaal auf rot/lila und glitzer...UND?

LG Anja

Beitrag von tingel 18.03.11 - 15:04 Uhr

Hallo,

also ich finde das Verhalten deines Sohnes überhaupt nicht ungewöhnlich, ganz im Gegenteil. Mein Sohn ist ein "echter" Junge, sprich er liebt Wikinger, Ritter, Römer, rauft und kämpft gerne (manchmal zu meinem Leidwesen). Aber auf der anderen Seite spielt er im Kiga genauso Mutter- Vater- Kind oder heiratet seine beste Freundin und seine Lieblingsfarbe ist Rot. Er spielt sowohl mit Mädchen, als auch mit Jungen. Ich denke, dass ist unheimlich wichtig zur Identitäts- und Rollenfindung. Mütter, die das Verhalten deines Sohnes ungewöhnlich finden, haben wohl eher Angst, dass ihre Töchter durch unsere "lauten" und aktiven Jungs beeinflusst werden könnten. Und zum Thema Filli- Pferde: Woher sollen Kinder denn nun wissen, dass Pferde typisch für Mädchen sind?

Mach die keine Sorgen...

Tingel

Beitrag von ratpanat75 18.03.11 - 15:35 Uhr

Hallo,

mein Sohn rauft sich gerne mit den anderen Jungen oder spielt Fußball und genauso gut "backt" und "kocht"er mit den Mädchen, aber meistens spielen sie alle zusammen Rollenspiele.
Ich denke, darüber braucht sich im 21.Jh wirklich niemand mehr Gedanken zu machen.

LG

Beitrag von zahnweh 18.03.11 - 16:34 Uhr

Hallo,

mein Mädel spielt mit Jungs und Mädels und auch mit allen Altersvariationen. #freu

selbst habe ich auch sehr viel mit Jungs gespielt. Aber mehr erst ab Grundschule. Im Kindergarten wurde leider immer wieder "getrennt". Innerhalb der Gruppe wurde deutlich gemacht, dass Jungs zu den Bauklötzen dürfen, wo die Mädels eher stören. Legospielende Mädchen wurden abzulenken versucht, weil das "Mädchen ja nicht so machen" ... ich fand es nervig.

Und die Größeren wurden von den Kleineren auch ein bisschen auf Abstand gehalten. Ich weiß, dass wir einige aus dem Jahrgang vor mir in der Gruppe hatten, aber ich kann mich an kein Gesicht erinnern. Nur auf den Fotos von Festen fällt es mir wieder ein. Ja, der war in meiner Gruppe. Aber spontan das Gesicht vorstellen, kann ich nur bei den Gleichaltrigen.

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