Schwanger im Studium

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ellietti 18.03.11 - 14:11 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Ich bin ganz neu hier und habe direkt eine Frage an euch alle.
Ich bin jetzt in der 8. Woche schwanger und überglücklich. Mein Freund und ich haben das Baby geplant und freuen uns umso mehr, dass es gleich geklappt hat. Eigentlich habe ich auch vor Nichts Angst, dennoch beschäftigt mich die Frage, ob es wirklich alles so gut klappen wird, wie ich es mir vorgestellt habe. Wir bekommen beide bafög und haben einen kleinen nebenverdienst. Wir sind zufrieden mit unsrem Geld und kommen auch gut aus. daran wird sich auch mit dem Baby nichts ändern. Dadurch, dass ich bafög beziehe, werde ich aber eben auch kein Urlaubssemester nehmen, ich möchte gerne langsam weiter studieren. da mein Freund und ich auch das Gleiche studieren, dürfte das kein so großes Problem darstellen und Prüfungen kann ich im ersten Semester mit Baby erstmal verschieben. Mich würde interessieren, ob Jemand von euch ähnliche Erfahrunge gemacht hat? Wie bekommt ihr Neugeborenes und Uni auf die Reihe?

Liebe Grüße,
Jenni

Beitrag von beat81 18.03.11 - 14:14 Uhr

Huhu,
schön, dass es so schnell geklappt hat und herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Finde ich trotzdem etwas "naiv" auf Grundlage des Bafögs ein Kind zu zeugen. Ihr habt beide keine feste Arbeit und wisst noch nicht mal, ob ihr nach dem Studium eine Arbeitsstelle bekommt.

Darüber mag es verschiedene Meinungen geben. Ich kenne eure sonstige finanzielle Lage nicht, stelle es mir aber durchaus schwierig vor.

Trotzdem alles Gute, beat

Beitrag von ellietti 18.03.11 - 14:19 Uhr

es ist nicht so naiv, wie es vielleicht aussieht. Wir haben uns das alles schon sehr lange überlegt und finanziell gibt es wirklich, wirklich gar kein Problem. das läuft alles super und wird es auch mit dem Kind. Ich interessiere mich mehr für die zeit nach der geburt, wie es dann mit dem Studium bei anderen gelaufen ist. Und zwecks einer Abeitsstelle mache ich mir gar keine Sorgen. Und sowas ist ja auch niemals sicher. Vor meinem Studium ahbe ich als OP-Shwester gearbeitet und da wwaren die Arbeitsverträge immer nur auf 1 Jahr befristet, da habe ich jetzt, mit 3 Jahren, schon mehr Sicherheit.

Beitrag von tani-89 18.03.11 - 14:32 Uhr

Ich habe auch Studiert im ersten jahr habe ich mit meinem mann da baby geplannt hat auch sofort geklapt.

Ich hatte Bafög und mein Mann einen festen arbeitsplatz.

Ein Baby benötigt viel geld in der ersten Zeit und viel Zeit, egal ob tag oder Nacht.

Ich musste mein Studium im 5 Monat abbrechen weil ich ein Berufsverbot bekommen habe.
Nachdem meine Tochter auf der welt war war ich froh mich auf sie zu konzentrieren und viel Zeit mit ihr zu haben.
Ich hätte mir nie vorstellen können sie zu einer fremden person zu geben die sich um sie kümmert.
Jetzt wo sie fast ein jahr alt ist könnte ich es mir immer noch nicht vorstellen.
Im September kommt nummer 2 und dan vielleicht nummer drei etwas später und wenn sie dan in den Kita gehen können werde ich mein Studium weiter machen.

Also für mich währe es nichts gewesen studium und kind zusammen, weil ich meine Tochter in ihren ersten jahr bekleiden wollte.

Beitrag von waffelroellchen 18.03.11 - 14:29 Uhr

Ich kenne auch so viele, die studieren und alles über den Saat dann finazieren und alles bekommen und andere hart dafür arbeiten müssen und am Ende nicht wirklich mehr Geld haben!
Ärgert mich voll. Warum kann man dann nicht noch ein wenig warten?? 100% hast du nie mit dem Job, aber bessere Ausgangspoitionen!

Beitrag von sephora 18.03.11 - 14:33 Uhr

Was für ein blöder Spruch!
Als Student hat man keinerlei Ansprüche auf staatliche Hilfe! Das lass dir mal gesagt sein. Davon abgesehen, sind die Studenten wohl diejenigen die dem STaat später normalerweise nicht auf der Tasche liegen!
Unglaublich was sich hier manche anmaßen!

Beitrag von waffelroellchen 18.03.11 - 14:38 Uhr

mein Schwager 2 Kinder mit seiner Frau auch im Studium erzeugt und mein Mann und ich beide am arbeiten. Wir bekommen nichts vom Staat, die schon Erstausstaatungsgeld, Wohngeld...! Gebühren sind ja wieder abgeschafft.
Wir hängen dem Staat hier nicht auf der Tasche!
Und habe ich Hilfe vom Staat? Nein!!!

Beitrag von sunnyside24 18.03.11 - 15:14 Uhr

Achja, Eltern-und Kindergeld hast du vermutlich auch normal bezogen, oder?
Was sonst meinst du bekommt man als Student geschenkt? Bist du neidisch auf das Geld für die Erstausstattung, die kommt übrigens meist nicht vom Staat, sondern kirchlichen Organisationen! Und was das Wohngeld angeht, woher willst du denn so genau wissen, das sie es überhaupt welches beziehen wird?

Beitrag von sephora 18.03.11 - 18:54 Uhr

Meine Liebe,
man hat als Student keinen Anspruch auf Hilfen vom Staat. Wohngeld kann jeder der wenig verdient beantragen und Erstausstattungsgeld ebenfalls.
Studiengebühren sind hier in Bayern nicht abgeschafft, aber natürlich zahlt man diese nicht als Mutter. Wäre ja auch was!
Diese Hilfen die du aufzählst kann jeder als Unterstützung bekommen. Und sorry, ein Student "arbeitet" auch..täglich zur Uni zu gehen zu lernen und eine Ausbildung zu machen ist für dich nur abhängen oder was?
Finde es wirkilch eine Frechheit von dir!
Ich finde es bewundernswert wenn jemand es tatsächlich schafft seine Ausbildung trotz Baby fertigzubringen und erst Recht ein komplettes Studium!

Während du in Elternzeit bist bringst du auch nix ran, oder sehe ich das falsch?
Eine Bekannt von mir arbeitet und bekommt auch Wohngeld! Ein HartzIV Empfänger bekommt nicht nur das, er bekommt noch ganz andere Gelder.
Woher kannst du dir anmaßen solch ein Urteil zu fällen?
Schlimm, echt!

PS: Die erstausstattung kommt nicht vom Staat, sondern wird durch Spendengelder finanziert!

Beitrag von pumpkinhead 18.03.11 - 14:38 Uhr

Danke!

Beitrag von tani-89 18.03.11 - 14:39 Uhr

Also ich war Student und hab die erstaustattung von der Diakonie beantragen können.

Jeder bekommt staatliche hilfe

Beitrag von pursuit1985 18.03.11 - 14:39 Uhr

o.o

Das Problem ist einfach, dass viele zu einseitig an das Thema Kind und Geld rangehen... Ich habe beispielsweise 1 Jahr gebraucht, um schwanger zu werden... nach meinem Studium wäre ich bereits 27 Jahre alt gewesen. Dann hätte ich mir einen Job suchen müssen und ein paar Jahre arbeiten müssen, um zu sparen etc... und mit 30 ist das ist für mich persönlich zu alt.

UND: Jeder der Bafög bezieht, muss es auch wieder zurückzahlen ob mit oder ohne Kind. Es lassen sich auch kinderlose Menschen sein Studium über den Staat finanzieren und müssen es zurückzahlen. Die Argumentation ist demnach unpassend!!!


Ich bin sehr glücklich diese Entscheidung getroffen zu haben im Studium schwanger zu werden. Das erste Mal bin ich mit 22 schwanger geworden, jedoch zum Ende hin, sodass ich nur noch meine BA Arbeit schreiben musste. Jetzt bin ich wieder GEPLANT schwanger und erwarte im Juli mein zweites Kind und schreibe gerade an meiner Masterarbeit. Es ist möglich Kind mit Studium problemlos zu vereinbaren, wobei ich sagen muss, das ich am Anfang des Studiums mehr Probleme gehabt hätte weiter zu studieren, da ich voll gestillt habe und in den ersten Monaten ein Abgeben nicht drin gewesen wäre (lehnt die Flasche mit Mumi ab!!)...

Ich wünsche dir alles Gute!!!

Beitrag von waffelroellchen 18.03.11 - 14:44 Uhr

Dann sage mir mal, wie ich überlebe mit einem Kind und Studium? Woher kommt die Einnahmequelle?

Beitrag von ellietti 18.03.11 - 14:47 Uhr

Wie schon gesagt, um die Finanzen müssen wir uns überhaupt keine Sorgen machen und du dir übrigens auch nicht.

Beitrag von redmami 18.03.11 - 15:05 Uhr

?????
Sie hat doch gechrieben, dass sie und ihr Freund BAföG beziehen + einen Minijob haben, was völlig normal ist, wenn man studiert (egal ob mit Kind oder ohne).
Weiß gar nicht, warum ihr hier unterschwellig eine Abhängigkeit vom Staat unterstellt wird.

Beitrag von sunnyside24 18.03.11 - 15:08 Uhr

Ganz ehrlich, heisst das jeder Student ist faul und lebt nur vom Staat? Soweit ich weiss bezieht man Bafög aus gutem Grund und wenn man Geld genug hat ohne auszukommen, bekommt man auch keins! Und zudem muss man die Hälfte am Ende des Studiums auch wieder zurückzahlen, aber das ist bei jedem Bafög beziehenden Studenten so! Was hat denn bitte Bafög mit dem Staat auf der Tasche liegen zu tun? Wenn man Sozialhilfe empfängt, bitte dann versteh ich das Argument! Aber als zukünftige Akademikerin, werde ich zum Beispiel dem Staat einen Haufen Geld einbringen und mein Bafög Darlehen ganz normal zurückzahlen. Wenn alle so denken würden, dürften nur noch die Reichen studieren, denn mit den heutigen Studiengängen kann man nicht mehr einfach nebenher in Teilzeit arbeiten!

Beitrag von beat81 18.03.11 - 15:17 Uhr

Möchte nur kurz anbringen, dass Bafög genau wie Hartz IV auch eine Sozialleistung ist. Du sagst, Studenten dürfen Kinder kriegen, HartzIV-Empfänger nicht?? Warum bekommen Studenten denn 50% als Zuschuss vom Staat, wenn die doch alle nachher so viel Kohle machen. Dann können sie doch alles zurückzahlen oder? Und wieso bringst du als Akademikerin dem Staat so viel Geld?

Das ist nicht böse gemeint, ich bin nur auf die Antworten gespannt. Ich beobachte hier die Diskussion und irgendwie wiederspricht sich JEDER von euch.

LG beat

Beitrag von sunnyside24 18.03.11 - 15:43 Uhr

Also, da ich mein Studium nicht voll selbst finanzieren kann, beziehe ich Bafög. Dieses wird genau berechnet und glaub mir man bekommt keinen Cent zu viel. Wenn ich die Möglichkeit hätte während meines Studiums schon einem gut bezahlten Job nachzugehen, glaub mir ich täte es. Da ich nunmal auch nicht aus einer sehr wohlhabenden Familie stamme, brauche ich es um mein Studium durchziehen zu können. Ich tue aber auch was für mein Geld, mal abgesehen davon, dass ich 50% zurückzahle nach Ende meines Studiums. Das dies so geregelt ist, liegt daran, dass ein Studium jedem möglich sein sollte! Wieso bitte sollte ich als Student, der danach noch genug an den Staat abdrücken darf, freiwillig das ganze Geld zurückzahlen? Ich wüsste nicht, dass HartzIV-Empfänger auch nur einen Cent an den Staat zurückzahlen, selbst wenn sie einfach nur zu faul zum arbeiten sind. Und du willst doch nicht wirklich HartzIV-Empfänger mit Studenten vergleichen, oder? Wenn jemand sich um Arbeit bemüht, aber in absehbarer Zeit keine in Aussicht ist, sollte er vielleicht nicht das 3. Kind planen. Das heisst jetzt aber nicht grundsätzlich,dass sie keine Kinder haben dürfen, sondern nur das man seine Planung auch realistisch gestalten sollte. Wenn mir bewusst wäre, ich kann mir für mein Kind kaum das Nötigste leisten, dann würde ich aus Vernunft nicht das Nächste planen. Das Thema ist aber super strittig und ich würde mir auch nicht anmaßen darüber zu entscheiden, "Wer" zu welchem Zeitpunkt ein Kind bekommen darf bzw. nicht darf. Es bleibt letzten Endes jedem selbst überlassen und dass ist auch gut so.
Ich gehe zum Beispiel neben dem Studium auch noch arbeiten und werde das auch bis zum Mutterschutz weiter tun. Ich studiere somit und arbeite auch, dass ist meiner Ansicht nach der wichtigste Unterschied. Man hat als Akademiker einfach später meist höhere Einnahmen und somit zahlt man auch mehr an den Staat, aber auch das ist ja nicht immer so, kommt halt auf den späteren Beruf an. Es ist halt so, dass der Staat nicht ohne Grund Studenten unterstützt, der Staat braucht genauso Akademiker wie erlernte Berufstätige. Wenn aber nur noch die Reichen studieren könnten, dürften wir in kürze aus dem Ausland unsere Ingenieure. Und noch dazu bekommt man als Studentin mit Kind auch nur die üblichen Leistungen, die jeder Familie zustehen/zustanden, nämlich Kindergeld und Elterngeld. Das bezieht wohl so ziemlich jede hier, also wo genau ist das Problem? Willst du das Bafög grundsätzlich in Frage stellen? Übrigens beziehen HartzIV-Empfänger ohne jede Arbeit meist mehr als ein Student, der von Bafög lebt und die Hälfte zurückzahlen muss. Die Bafög Beträge sind da um den Grundbedarf einer Person zu decken, aber da zählt noch so viel mit hinzu, wie der Verdienst der Eltern.

Beitrag von pursuit1985 18.03.11 - 15:13 Uhr

Ich bekomme als Bafögempfängerin Kinderzuschlag und ALG II.

Es ist schön, wenn beide Partner vorher arbeiten konnten bevor sie schwanger geworden sind. Jedoch ist das, wenn man das biologische Alter mit einbezieht für Studentin oft nicht möglich. Sie entscheiden sich eher gegen ein Kind, weil sie Angst haben es mit Kind nicht zu schaffen oder weil sie sich noch "ausleben" möchten... und so wie du es gerade darstellst, heisst es, dass ich kein Kind bekommen durfte, weil ich mich entschlossen habe eine höhere Abschluss anzustreben? Das heisst im Enddeffekt, das ich erst mit 30 (die Uhr tickt und die Nerven auch) schwanger werden soll, obwohl mein Gefühl mir etwas anderes sagt?

Ich brauche kein schlechtes Gewissen haben Leistungen vom Staat bezogen zu haben, denn ich werde auch einzahlen. Und ich habe den Vorteil, das ich mit abgeschlossenem Kinderwunsch in die Arbeitswelt ziehen kann und das werden auch einige Arbeitgeber gut heissen, denn ich falle nicht einfach mal ein Jahr oder mehr aus, ausser wenn eines meiner Kinder krank ist. Und das Problem ist auch, dass es auch Frauen gibt, die nach dem Mutterschutz ihre Arbeit verlieren. Du weisst nie was passiert... dann wartest du bis du über 30 bist und hast Schwierigkeiten schwanger zu werden... ist das was ich mir vorstelle? NEIN.

Es gibt für jede Seite seine Vor-und Nachteile, aber eines sollte man nicht vergessen... wir reden hier von einem menschlichen Wesen, das nicht gezeugt werden soll, wenn es der Gesellschaft passt sondern wenn die Eltern sich bereit dazu fühlen Verantwortung zu übernehmen.

Beitrag von ellietti 18.03.11 - 14:40 Uhr

Hihi, das ist ja lustig. Ich tippe mal darauf, dass du nicht studierst, denn besonders intelligent ist dein Beitrag nicht gerade. Bafög zahlt man zur Hälfte zurück, falls du das nicht weißt. und überhaupt, sind diejenigen, die studieren, ja wohl später mal die, die wohl eher nicht mehr von staatlichen Zuschüssen abhängig sind. das muss dich doch auch nicht ärgern, es steht doch jedem offen. jedenfalls sehe ich nicht ein, nur, weil ich studiere, erst mit 30 mein erstes Kind zu bekommen und diesen schrecklichen trend der Spätgebärenden Übermuttis zu unterstützen. Aber wie schon gesagt, jedem das Seine!

Beitrag von sephora 18.03.11 - 14:27 Uhr

Also erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!
Ich habe meine erste Tochter auch im Studium bekommen. Auch geplant. Es hat alles ganz gut geklappt, ich war ein Jahr in Elternzeit zu Hause und dann bin ich wieder zur Uni. Aber:
Hätte mein Mann keinen festen Job, dann hätten wir das niemals geplant. Ich weiss ja nicht, ob du Unterstützung von deinen Eltern bekommst, aber für mich persönlich wäre es unvorstellbar nur mit meinem 400 euro job über die runden zu kommen. Wir erhalten aber auch ansonsten keinerlei Unterstützung. Die ERstausstattung, die Kinderkrippe später..es kostet ja alles ne Menge geld.
Bei uns reicht es schon, aber wie gesagt, mein mann verdient auch nicht gerade schlecht und ich gehe nebenbei auch noch arbeiten.
Zur uni kann ich dir sagen: Es ist auf jeden Fall stressiger mit Baby! Man kann sich seine Zeit nur vormittags einteilen ( um 14.30 hole ich die Maus in der Krippe ab). Den Nachmittag verbringen wir zusammen und das Kind verlangt natürlich auch 100% von mir. Lernen wenn sie dabei ist: Keine Chance!
Am Abend bin cih super müde, da fällt es mir schwer mich zu konzentrieren. Bleibt also nur der Vromittag. Der ist vollgepumpt mit Übungen und es bleibt nicht viel zeit alels vor- und nachzuarbeiten.
Wenn man diszipliniert ist und ne gute Ausdauer hat ist natürlich alles zu schaffen . Man sollte natürlich nicht erwarten in Rekordzeit und mit Bestnoten das Studium zu beenden. Mag sein, dass das manch einer schafft, aber ich frag mich da wirklich wie :-)
Die Zeit mit meiner Maus ist mir auch sehr wichtig!
Schaffen kann man alles, aber ich finde es macht wirklich keinen Spaß wenn dann auch noch Geldprobleme dazukommen.
Fazit: Studieren mit Kind kann man wirklich schaffen. Wenn man bereit ist vielleicht noch etwas längere Zeit als ursprünglich geplant an der Uni zu verbringen und nicht vielleicht der oder ide Beste zu sein.



lg und alles Gute

Beitrag von lena1a 18.03.11 - 14:27 Uhr

Hi,

in welchem Smester bist du denn? Ich bin im letzten Semester schwanger geworden. Hatte ich der SS die Dipl.arbeit fertig geschrieben, hatte also nach der Geburt nur 2 Klausuren offen und es war gar kein Thema. da ich eh immer kurz vor knapp lerne, war jetzt kein Unterschied zu erkennen ob mit oder ohne Kind. Mein Mann war auch noch Student, somit hatte man genug Zeit, da man sie flexibel einteilen konnte. Danach habe ich mich an der FernUni Hagen angemeldet und ein Zweitstudium angefangen. wie es jetzt mit 2 Kindern sein wird weiß ich allerdings nicht :)
Ich kenne einige, die mit Kindern studieren bzw. studiert haben und es war kein Problem. Am Anfang ein paar Umstrukturierungsmaßnahmen aber es wird schon klappen. Erkundige dich schon mal welche Betreuungsangebote es bei euch an der Uni gibt.
Und das mit dem Geld, das wird auch schon irgendwie klappen. Gerade am Anfang kann man die Sachen gebraucht kaufen usw.
Tja und ich denke wenn man nach dem studium keine Arbeit findet, dann geht man halt irgendwo irgendwas arbeiten, was aber bestimmt nicht der Fall sein wird bei 2 Menschen mit Hochschulabschluss, und wenn dann ist es immer noch kein Grund kein kind zu bekommen. Man lebt nur ein Mal und in meinem Leben gehört ein Kind dazu egal welchen Job man dann im Endeffekt ausübt.

Ihr schafft das schon ! #pro

Beitrag von ellietti 18.03.11 - 14:33 Uhr

Genau so sehe ich das auch. Und wir leben ja nicht nur von Bafög, wir haben beide einen nebenjob an der Uni, mit dem Dozenten, bei dem wir arbeiten haben wir ein freundschaftliches Verhältnis, sodass das alles kein Problem ist. Wir bekommen auch beide noch Kindergeld und das erste Jahr ja auch noch Elterngeld. Also in all meinen Rechnungen kommen wir auf ein gutes Plus, mit dem man sich jeden Monat auch noch was dazu leisten kann. Wir schreiben jetzt beide unseren Bachelor und geben im September ab. Wenn das baby kommt, sind wir im ersten Semester des Masters. Und wie du schon sagst, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man mit dem höchsten Bildungsgrad in Dtl. übethaupt keine Arbeit finden soll und selbst wenn, auch ich würde mich deshalb niemals gegen eine Familie entscheiden, weil es für mich einfach der Sinn des Lebens ist.
Vielen Dank für deine ermutigende Anwtort!

Beitrag von erongo-simba 18.03.11 - 14:28 Uhr

Hi!

Ich bin noch ein Jahr im Studium (hab nach Ausbildung und arbeiten nochmal was hinterhergeschoben)und werde auch kein Urlaubssemester nehmen. In gut 4 wochen kommt mein kleiner Spross zur Welt.
Hab bis letztes Jahr noch auf 20 Std./Woche gearbeitet neben dem Studium, da ich aber aufgrund meines Schwerpunktfaches zuviel an der Uni zu tun hatte, bin ich die letzten 4 Monate nicht mehr arbeiten gewesen.
Wie es jetzt mit Knirps aussieht kann ich dir leider nicht sagen, aber die SS lässt einen schon manchmal merken, daß das kein Zuckerschlecken ist. Vor allem, wenn viel Stress an der Uni ist.

Werde das jetzige Semester auch etwas langsamer machen und ab nächstem Jahr, wenn der kleine 1 Jahr alt ist, wieder auf Teilzeit arbeiten und währenddessen meine Bachelorarbeit schreiben. Danach würde ich auch in der Firma bleiben können. Ansonsten würde ich mich jetzt nicht verrückt machen lassen, ob du im Anschluss ans Studium eine Arbeit bekommst, du hast ja wohl gerade erst gut angefangen. Dann wäre der kleine ja schon was älter, wenn du fertig bist. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg! ;-) Und dein Freund würde ja auch noch da sein und arbeiten können. Und es wäre ja fatal, wenn jede Frau keine Arbeit mehr finden würde, nur weil sie Kinder hat.

Genieß jetzt erstmal die Zeit und versuche möglichst das alles zu schaffen, was du dir vorgenommen hast. Und die Prüfungen liegen bei dir ja nicht kurz vor Ende der SS, so daß du auch noch recht fit sein wirst.

LG #winke

Beitrag von sunnyside24 18.03.11 - 14:32 Uhr

Hallo,
klingt fast ein wenig wie bei uns. Wir haben uns auch bewusst dazu entschieden, schon während des Studiums unser erstes Kind zu bekommen. Das hatte viele Gründe, unteranderem aber auch den, dass ich nach dem Studium so zumindest direkt in Teilzeit anfangen kann und wir momentan einfach beide mehr Zeit für das Baby haben werden, als es uns während der Berufstätigkeit möglich wäre. Wir arbeiten auch beide nebenher noch und da wir beide gleichzeitig bzw. ich dann ein Semester später fertig werden, können wir die erste Zeit ganz anders erleben. Wir haben bei uns auch wirklich gute Möglichkeiten mit Kind zu studieren, da die studentische Kindergrippen von uns und der Uni kaum 5 Minuten entfernt sind. So ist bei uns auch später die Betreuung geklärt, falls wir unsere Stundenpläne nicht perfekt anpassen können sollten. Sicher wird mein Studium dadurch nicht so schnell wie zunächst geplant zum Ende kommen, aber das ist es mir durchaus wert. Es wird bestimmt nicht immer leicht, aber das ist es doch meistens nicht. Da wir nur 5 Minuten von der Uni entfernt wohnen und eine supi 3 Zimmerwohnung haben, denke ich wird das alles ganz gut klappen für die ersten 2 Jahre. Und danach mal sehen, in meiner zukünftigen Branche ist es zum Glück kein Problem bereits ein Kind zu haben und erstmal Teilzeit zu arbeiten. Aber man darf sich das heutzutage auch nicht allzu rosig ausmalen, es kann immer was passieren und man verliert den Job bzw.bekommt keinen mehr. Das kann einem aber genauso gut passieren, wenn man bereits voll im Beruf ist und auch dann gibts keine Garantie.Mein Verlobter und ich freuen uns total, ich denke es bleibt ja immer einem selbst überlassen! Ich hätte mir zum Beispiel nicht richtig vorstellen können mitten in der Berufseinstiegsphase schwanger zu werden, aber danach wäre es mir fürs erste Kind einfach zu spät gewesen. Man kann ja sowieso nie genau sagen, wann es klappt mit der Planung.(Wir haben diesmal rund 1 Jahr gebraucht)

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