Hund hat gebissen , frage

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von bonny89 18.03.11 - 15:04 Uhr

Hallo,
zum ersten werde ich die ganze geschichte nicht hier schreiben , da es sonst heißt selber schuld ect pp.

Klar ich weis ich habe selber schuld...

So .. mein Hund hat einen anderen Hund in den schwanz gebissen( gestern morgen), dieser musste dann gestern abend mehrmals (laut aussage des herrchens) geklammert werden.

Jetzt war dieser noch einmal da und meinte er würde voneiner anzeige absehen wenn wir unseren hund besser in den griff bekommen nd unser grundstück dementsprechend sichern.

Zum anderen bekommen wir 2 Tierarztrechnungne, warum 2? keine ahnung ,

er meinte das beim ersten mal der tierarzt nicht ganz sauber gearbeitet hätte und dies heute nachholen möchte und wir deshalb beide bezahlen sollen ...

geht das denn so einfach? .. klar erkläre ich mich bereit die kosten zu übernehmen ( trotz das ich mir nicht vorstellen kann ,dass mein hund gebissen haben soll,da er sowas noch nie gemacht hat und er ist jetzt 6 jahre) aber gleich beide?? .. bin ich denn schuld dass der tierarzt nicht richtig geklammert hat?? =/


Danke für eure antworten und hoffe ihr kommt mit den paar infos zurecht und könnt mir weiterhelfen ..

LG bonny mit Kira 16 wochen #hund Max 6 jahren #hund Elias #schrei und Yannik #schrei

Beitrag von lahme-ente 18.03.11 - 15:22 Uhr

Hallo,

also...........

Ich würde sagen, dass Du ganz klar gerade stehen musst. Hast Du ja auch gesagt, dass Du das machst.

Vielleicht war er gestern dort, da wurde geklammert und heute dann nochmal, um nochmal "drüber" zu kucken.

Beide Male kosten natürlich auch Geld. Und wie schon gesagt, finde ich, solltest Du dafür auch aufkommen.

LG

Beitrag von frosch1982 18.03.11 - 15:31 Uhr

Also ich denke da hast du Pech gehabt, auch wenn du dir nicht vorstellen kannst das es dein Hund war, aber du kannst ja anscheinend auch nicht mit Sicherheit sagen das er es nicht war...

Vielleicht hast du Glück und deine Versicherung zahlt das, aber wenn ich dich richtig verstehe habt ihr keinen oder keinen sicheren Zaun, und dann wir sich vermutlich auch die Versicherung quer stellen.

Beitrag von simone_2403 18.03.11 - 15:40 Uhr

Hallo

Wie sich das liest,ist euer Hund also über den Zaun und hat den anderen Hund getuchtelt.

Wenn ihr keine Auflagen habt (Listenhund) das der Zaun ausbruchsicher getaltet sein MUSS,dann gib die Rechnung deiner Versicherung,dazu ist sie da.

Schuld hin oder her...du hast nicht gesehen ob es dein hund war(oder waren noch andere Hunde beteiligt) also geh dem Ärger aus dem Weg und lass das deine Versicherung regeln.

#winke

Beitrag von darkblue81 18.03.11 - 19:34 Uhr

Entschuldige, aber ich lach mich grad schlapp #rofl

"getuchtelt"

Das muss ich mir merken #rofl

Beitrag von simone_2403 19.03.11 - 09:46 Uhr

#schein#hicks

#winke

Beitrag von windsbraut69 20.03.11 - 09:42 Uhr

Der Zaun muß grundsätzlich ausbruchssicher sein, auch für nicht gelistete Hunde und in dem Moment, in dem er einen anderen Hund beißt, wird auch ein Pudel zum "gefährlichen Hund".

Gruß,

W

Beitrag von simone_2403 20.03.11 - 13:32 Uhr

Haste recht ;-) hab ich eben gefunden

Haltung innerhalb eines befriedeten Besitztums

Der Begriff "befriedetes Besitztum" ist ein hinlänglich bestimmter Rechtsbegriff. Gemeint ist damit ein durch Zäune, Absperrungen, Wände etc. gegenüber öffentlichen oder anderen privaten Bereichen abgetrennter räumlicher Bereich. Dazu zählen beispielsweise Privatgärten, Werksgelände, Hundezwinger, Wohnungen, Balkone und Terrassen.

Gefährliche Hunde und Hunde bestimmter Rassen im Sinne des § 10 Abs. 1 dürfen sich mit Zustimmung des Grundstückseigentümers frei innerhalb befriedeter Besitztümer bewegen. Dies gilt nicht für die in § 5 Abs. 2 Satz 1 genannten Bereiche (Flure, Aufzüge, Treppenhäuser und Zuwege bei Mehrfamilienhäusern).

Die Hundehalterin/den Hundehalter oder die Aufsichtsperson trifft die Pflicht, das befriedete Besitztum, auf dem sich der Hund frei bewegt, so zu sichern, dass ein Entweichen des Hundes nach allgemeiner Lebenserfahrung ausgeschlossen ist. Art, Umfang und Maß der erforderlichen Schutzvorrichtungen richten sich nach den Umständen des Einzelfalles, insbesondere nach der Rasse und Sprungkraft des Hundes. Bei der Öffnung von Türen, Toren etc. hat die Halterin/der Halter oder die Aufsichtsperson den Hund so zu beaufsichtigen, dass dieser nicht frei nach außen laufen kann (ggf. Auflage zur Erlaubnis nach § 4 Abs. 4).

Durch eine Anbindehaltung im Sinne von § 7 der Tierschutz-Hundeverordnung ist die Einhaltung der Sicherungspflicht des § 5 Abs. 1 in der Regel gewährleistet.

#schein

Anyway....sie solls der Versicherung melden,wozu hat sie diese sonst #schein

Beitrag von windsbraut69 21.03.11 - 11:21 Uhr

Ich denke, die wird auch nicht zahlen, wenn der Hund nicht ordnungsgemäß gesichert war und dem Halter des verletzten Hundes gegenüber wäre es nur fair, die Rechnung gleich zu bezahlen.

Immerhin ist er ja so "kulant", keine Anzeige zu erstatten.

LG

Beitrag von simone_2403 21.03.11 - 15:48 Uhr

Sie wird zaheln möglich allerdings dann das sie regress oder aber die Kündigung in den Händen hält.

Beitrag von -0815- 18.03.11 - 17:21 Uhr

Gerade wenn der Hund zappelt kann es sein dass Klammern mal nicht so gut sitzen. Auch alle anederen Nachbehandlungen wegen dieser Bisswunde müsstest du tragem, egal wie oft sie hin muss, wenn dein Hund Schuld war

Beitrag von trollmama 18.03.11 - 17:55 Uhr

Hallo!
Wenn Dein Hund gebissen hat, dann gibt es da überhaupt nichts zu diskutieren!
Selbstverständlich müssen die Rechnungen bezahlt werden und selbstverständlich muß dafür gesorgt werden, daß das niemals wieder passieren kann.
Melde den Vorgang Deiner Hunde-Haftpflichtversicherung. Sie wird sich um die Regulierung des Schadens kümmern.
Und gleichzeitig sorge mit einem ausbruchssicheren Zaun dafür, daß Dein Hund nicht mehr abhaut.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von gemababba 19.03.11 - 08:41 Uhr

Hallo

nun klar eine Rechnung verstehe ich aber normalerweise ist die Nachkontrolle kostenlos ich habe jahrelang beim Tierarzt gearbeitet daher weiß ich das es sei denn er hat einen anderen Tierarzt besucht.

Nun ich würde es bezahlen und da keinen Wind drum machen und das nächste mal schauen das der Hund ausbruchssicher ist .

LG jenny

Beitrag von paulinka12 19.03.11 - 12:45 Uhr

Hallo,

ich weiß ja nicht bei welchen Tierarzt du gearbeitet hast aber bei und muss du jeden Tierarzt besuch bezahlen, auch die Nachkontrolle.

Da würden ja die Tierärzte arm werden....

Beitrag von gemababba 19.03.11 - 12:53 Uhr

Nee du bei Uns nicht !

Und du weißt ja auch das die Tierärtze bis zum 3 fach Satz verlangen dürfen und das macht ja auch nicht jeder deshalb kostet ja auch nicht jeder Tierarzt gleich :-)

Beitrag von chou99 19.03.11 - 13:29 Uhr

Hallo!

Wenn dein Tierarzt die Nachkontrolle nicht berechnet, kann man in locker mal bei der Tierärztekammer anzeigen. Das dürfte mehr als unangenehm werden, Stichwort Preisdumping.
Es gibt schließlich nicht umsonst den Kostenpunkt Nachuntersuchung in der GOT.
Und du sagst ja ganz richtig, man muß den 3-fachen Satz nicht nehmen aber man ist verpflichtet wenigstens den 1-fachen Satz zu nehmen.
Und da die GOT noch aus dem letzten Jahrtausend stammt, rechnen die meisten TA wegen der Inflation, die auch nicht an einer Tierarztpraxis halt macht, ca. den 1,5-fachen Satz ab.

Grüße
Nicole

Beitrag von gemababba 19.03.11 - 13:48 Uhr

Ja da hast du recht :-)
nee bei Uns ist das anders aber man hat immer ein paar schwarze Schafe drunter !
Und naja das ist halt eins !
Kann man nix machen .

Ist ja gut für die Patienten :-)

Ist ja wie mit der Kampfhundesteuer auch !

Beitrag von windsbraut69 20.03.11 - 09:43 Uhr

Es klang ja an, dass zwei mal geklammert wurde.
Das muß dann ja auch extra bezahlt werden.

LG,

W

Beitrag von paulinka12 19.03.11 - 12:49 Uhr

Hallo,

mein Hund wurde auch gebissen #heul

Sie musste unter Narkose behandelt werden!!!
Insgesamt war ich 8-10 beim Arzt wegen der Bisswunde, also stell dich schon mal auf weitere Rechnungen ein.

Nur leider,hat die Versicherung von der Besitzerin nicht alles übernommen, heute wäre mir das mit Sicherheit nicht mehr passiert.

Beitrag von bonny89 19.03.11 - 13:23 Uhr

Huhu , also klar ich werde bezahlen ohne frage und werde auch weiterhin schauen das das nicht mehr passiert , doch verstehe ich nicht ganz wieso er erst abends zum tierarzt gegangen ist und der dann auch noch laut der aussage des herrchens unsauber gearbeitet hat ... vorallem verstehe ich nicht ganz wie die situation abgelaufen sein soll .. =7


Max soll angeblich durch die hecke gekommens ein , muss gegen halb acht acht morgens gewesen sein , als ich aus dem haus bin um kurz nach acht stand er aber mit kira (16wochen hund) aufm hof und hat gespielt , er ist noch NIE durch die hecke zurück auf den hof gekommen noch NIE .. er stand dann immer vor dem tor und hat gejault weil er wieder rein wollte ... ..

Naja .. ich werde es auf jedenfall bezahlen , mir aber mit sicherheit die wunde anschauen und auch den tierarzt bericht anfordern lassen ( da die versicherung das eh brauch)

Lieben dank eure antworten waren sehr hilfreich =)

LG bonny

Beitrag von windsbraut69 20.03.11 - 09:48 Uhr

Wenn Euer Hund offensichtlich schon öfter allein unterwegs war, würde ich mir an Eurer Stelle gut überlegen, ob ich dem anderen Hundehalter Stress mache und es auf eine Anzeige und Auflagen des Ordnungsamtes ankommen lasse.

"Unsaubere Arbeit" des Tierarztes wird keiner von Euch beiden wirklich beurteilen können. Dass Klammern nicht halten oder vom Hund rausgepult werden oder es später zu Nachblutungen/Entzündungen kommen kann, ist aber nicht ungewöhnlich.

Gruß,

W