Mathematisches Verständnis 5 Jahre

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von happytiger80 18.03.11 - 15:58 Uhr

hallo #winke,
mich würde mal interessieren, wie es bei euren Fünfjährigen mit dem mathematischen Verständnis aussieht.
Können sie im 10er oder im 20er Bereich rechnen?
Welche Rechenarten?
Können sie das auf den 100er oder 1000er Bereich übertragen (4+3 =7, also sind 400+300 =700)?
Können sie schnell die Hälfte bzw. das Doppelte einer Zahl angeben?
Können sie kleine Mengen (bis 10) ohne abzählen?
Danke und einen schönen Nachmittag!

Beitrag von schullek 18.03.11 - 16:05 Uhr

hallo,

meiner ist im n ormalen bereich beim rechnen für sein alter mit 5, wenn ich das so überblicke. in sener kigagruppe jedoch sind ein mädel und ein junge, die wirklich weit sind! sie können abstrahieren, die verschiedenen rechnarten udn auch auf andere zahlenbereiche übertragen. meiner kann plusrechnen, wobei es sich auch über den 10er bereich erstreckt. jedoch darf es keine aufgabe sein, die über +5 oder 6 hinausgeht. die finger benutzt er nicht, er macht es irgendwie imkopf, wie kann er nicht erklären.
muni klappt auch, aber nicht so gut.
er ist dafür sprachlich weit und benutzt worte, wie ironisch, symathisch und neuerdings geistig verwirrt korrekt. also auch in der richtigen bedeutung. selber nutzt er auch ironie als sprachmittel.
ich hab das gefühl das sprachliche wird ihm immer mehr spaß machen. mal abwarten.

lg

Beitrag von fallnangel 18.03.11 - 16:06 Uhr

Hallo,
Meine Tochter wird zwar erst im Juli fuenf, kann aber bisher mit Mueh und Not bis 20 zaehlen. Ich glaub nicht dass sie weiss was Rechnen ueberhaupt ist.
Ich kenn jedoch einen kleinen Jungen der sehr top ist beim Rechnen bis 20; sein Vater ist jedoch auch Matheprofessor an der Uni hier. Liegt wohl in den Genen :-p
lG

Beitrag von lyss 18.03.11 - 16:15 Uhr

Nein, kann er nicht. Sollte er?

LG,
Lyss

Beitrag von happytiger80 18.03.11 - 16:38 Uhr

Das weiß ich doch nicht, ob er sollte oder nicht, ich habe nicht behauptet, dass ich ein Experte auf dem Gebiet bin ;-).

Beitrag von waldwuffel 18.03.11 - 16:37 Uhr

Hallo,

jupp, kann sie. Allerdings geht sie auch schon in die Schule ;-). Folglich muss sie es können. Unsere Große ist mit 6 in die Schule gekommen und konnte das vorher nicht alles. War auch absolut ok.

LG waldwuffel

Beitrag von happytiger80 18.03.11 - 16:40 Uhr

....noch eine Frage:

wie weit können sie Zahlen lesen?

Beitrag von schullek 18.03.11 - 19:07 Uhr

hmm, bis vor kurzem hatte er ab udn an noch probleme damit die hohen zahlen zu lesen, denn er verwechselte immer die erste udn die zweite zahl ist im deutschen ja auch blöd geregelt. die zweite zahl wird zuerst genannt.
naja, das hat er mittlerweile ganz gut im griff. deshalb erkennt er auch die hohen zahlen bis 100, manchmal mit überlegen, aber es klappt. mit denen über 100 hat er aber probleme.
kann auch nicht abstrahieren, dass es eigentlich alles dieselben sind, bis auf die 100 davor. und bisher hab ich ihn nicht aufgeklärt#schein

Beitrag von sillysilly 18.03.11 - 17:39 Uhr

nein

wäre auch ungewöhnlich

silly

Beitrag von inajk 18.03.11 - 18:16 Uhr

Meine Grosse ist 4 und findet rechnen toll. Kann Zahlen lesen und schreiben (bis knapp ueber 10 :-), einfache Additionen und Subtraktionen machen (auch bis knapp ueber 10). Faengt an das Kommutativgesetz :-p zu verstehen: 3x2 = 2x3. Weiss was das Doppelte und die Haelfte ist.
Und hat letztens zu meinem Entsetzen mit wenig Hilfe ein Sudoku geloest (ein kleines, einfaches, 6x6) :-)
Aber alle Leute (also zB ihr Lehrer) sagen dass sie da seeeehr weit fuer ihr Alter ist. Also koennen MUSS man das ganz bestimmt nicht.

LG
Ina

Beitrag von aspettolafenice 18.03.11 - 21:01 Uhr

also
wurzelziehen funktioniert ganz gut, u gleichungen werden auch ratzfatz gelöst allerdings kommt schnell langeweile auf, bei zahlen die nur 5 stellig sind u weniger als drei kommastellen haben......
#rofl#schein nix für ungut.....

ach ja wie gehts dem wirtschaftschinesisch für kindergartenkinder??????
wie???? erst bei 45 zeichen?????
pfffffffffffffffffffffffff!:-p#schein#rofl#rofl

von herzen aspettolafenice

Beitrag von sillysilly 18.03.11 - 21:06 Uhr

Hallo

ja - tut mir leid wir sind erst bei 44 Zeichen chinesisch

aber das liegt nur daran, daß wir zur Zeit so viel Violine und Harfe üben müssen :-p

Grüße Silly

Beitrag von happytiger80 18.03.11 - 21:38 Uhr

Meine Fragen waren eigentlich ernst gemacht :-).
Ich bin mehrfach von Erziehern und Ergotherapeutin darauf angesprochen worden, dass mein Maxi ein außergewöhnliches Zahlenverständnis hat.
Da es mein erstes KInd ist und ich auch im näheren Umkreis keinen vergleich habe, kann ich das nicht richtig einschätzen.
Es geht mir auch um die Einschulung, mein sohn ist sensomotorisch etwas zurück, deshalb macht er Ergotherapie und wir sind nicht sicher, ob wir ihn zurückstellen lassen sollen, aber er hat sich selbst das Lesen beigebracht (einfache Worte) und hat anscheinend ein überdurchschnittliches Zahlenverständnis.
Mich hat es schon oft gewundert, was er im Alltag für "Rechnungen" anstellt, beispielsweise:
- wenn du 31 bist und de Papa 36, dann ist er 5 Jahre älter als du
- es sind noch 12 Erdbeeren da, also für jeden 4 (ohne nachzählen)
- er sieht das Tempo 30 Schild und sagt,"wenn du doppelt so schnell fahren könntest, dann könntest du 60 fahren
- er hat mitgekriegt, dass in Japan evtl 10000 Menschen gestorben sind und meinte: das sind ja zweimal 5000 Menschen
Er kann auch Zahlen bis 999 lesen, aber er kann keine einzige Zahl schreiben, weil er eben feinmotorisch etwas hinterher ist.
Wir wissen jetzt nicht, ob wir ihn einschulen sollen oder lieber noch 1 Jahr warten, er wird erst im september 6, aber er ist eigentlich ein m<usskind.
Deshalb finde ich das Thema auch nicht so lustig.

Beitrag von sillysilly 18.03.11 - 21:51 Uhr

Hallo

dann wäre es ganz gut wenn du das dazu schreiben würdest

wenn du mal ein paar Tage zurück liest geht es nur noch um Vergleiche

Höher - schneller - weiter - früher ect.

echt nervig.


Also meine Fachmeinung
ist auf jeden Fall ungewöhnlich und in keinster Weise "normal" für sein Alter
Gerade was das Rechnen über den 10 er Raum hinaus geht ist nicht "altersgemäß"

es gibt auch eine mathematische Hochbegabung - das würde auch erklären warum er in anderen Bereichen nachhinkt - ist ja oft so daß dann andere Bereiche hinter her sind.

Ich würde mein Kind in einer Frühförderstelle testen lassen, wenn ich Zweifel hätte
da sind alles an Fachkräften in einem Haus versammelt, und sie können sich ergänzen vom Ergotherapeuten, Heilpädagogen, Sozialpädagogen, Psychologen ect.
Die machen oft so Schulreifetests und ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.

und frag lieber im Bekanntenkreis, Kindergarten herum, denn dann bekommst du ein realistischeres Bild als hier


Kann er
sitzen bleiben
sich konzentrieren
abwarten
in einer Gruppe zurecht kommen
seine Bedürfnisse ausdrücken, sich Hilfe holen
Frust aushalten
hat er Freund, kann er auf Kinder zugehen
will er lernen und ist bereit was dafür zu tun ?

Wenn ja - würde ich ihn mit der Begabung in die Schule tun

Grüße Silly

Beitrag von happytiger80 18.03.11 - 22:59 Uhr

Danke für deine Antwort.

"wenn du mal ein paar Tage zurück liest geht es nur noch um Vergleiche
Höher - schneller - weiter - früher ect.
echt nervig."

Ja, genau deshalb wollte ich das eben alles nicht schreiben, sondern mich mal "neutral" umhören.

Alle Punkte, die du genannt hast, sind kein Problem, Maxi ist ein sehr aufgeschlossenes Kind, das mit jedem gut auskommt und viele Freunde hat, auch mit fremden Erwachsenen kommt er sofort klar.
Er kann abwarten, sich an Regeln halten, seine Bedürfnisse ausdrücken, Frust aushalten, etc.
Und er möchte in die schule gehen und ist wissbegierig, aber auch im Kindergarten gefällt es ihm sehr gut (er ist in einem Stadt-Land-Kindergarten, wo sie viel draußen sind).

Es ist nur die Feinmotorik, die ihm schwerfällt, gerade Linien sind kein Problem, nur geschwungene Linien bereiten ihm Probleme, weil er statt aus dem Handgelenk noch viel aus der schulter zeichnet.
Aber mit der Ergo ist es besser geworden.

Das Gesundheitsamt hat nach der 10 minütigen Untersuchen gesagt, sie sind eindeutig für Zurückstellung.
Daraufhin waren wir bei der Kinderärztin, die einen 2stündigen Test gemacht hat und sie meinte, unbedingt einschulen.
Die Erzieherinnen haben auch gesagt, dass er eingeschult werden soll, Ergotherapeutin ist auch für Einschulung.
Mir fällt die Entscheidung einfach schwer.

Grüße


Beitrag von sillysilly 18.03.11 - 23:11 Uhr

Hallo

hör auf die Erzieherinnen die kennen dein Kind am Besten
und gerade wenn auch noch die Kinderärztin der Meinung ist - paßt es doch

bin eigentlich immer eher für zurückstellen, aber ich glaube echt, deinem Sohn würde es gut tun.

Laß dich doch von den Leuten im Gesundheitsamt nicht verunsichern

überleg mal
Erzieher kennen ihn wahrscheinlich 3 Jahre - sind für Einschulen
Kinderärztin hat ihn extra angeschaut - ist für Einschulen
Ergotherapeutin ist ja Profi in dieser Blickrichtung - ist für Einschulen
Du sagst - meine Punkte sind kein Problem

Contra
10 Minuten Schuluntersuchung :-p
kennen die dein Kind ? Nein -
ich gebe da ehrlich gesagt gar nix drauf, gar nix
Bei uns z.B. nehmen sie Kinder da stellt es mir die Haare auf ......


Er könnte doch Ergo noch weiter machen, dann hätte er doch noch viele Monate Zeit um weiter zu kommen.
Ist er bereit zu arbeiten, die Feinmotorik zu verbessern ?


Und jedes Kind hat irgendetwas was es nicht so gut kann


grüße Silly

Beitrag von happytiger80 19.03.11 - 08:14 Uhr

Vielen dank noch mal für deine Meinung.
Die Ergotherapie wird er auf jeden Fall noch weitermachen, wohl auch über die Einschulung hinaus.
Er ist bereit, die Feinmotorik zu verbessern.
Der Therapeutin ist aufgefallen, dass gerade wenn er eine Übung nicht so gut kann, dann erst recht machen will.
Sie meint normalerweise wollen die Kinder diese Übung dann lieber nicht mehr machen.
So ist es auch beim Fahrrad oder Inlinerfahren oder Fußball: wenn er merkt, dass er da hinterher ist, dann will er jeden tag üben und das aufholen und ist dann richtig motiviert.
Er ist aber nicht zu ehrgeizig, beim Fußball gibt er sofort den ball ab, wenn er sieht, der andere steht günstiger, also er hat wirklich Teamgeist.
Im Kindergarten wird das Sozialverhalten sehr stark gefördert, dafür wird kein Vorschulprogramm gemacht, die lassen die Kinder lieber selbst "forschen" und machen Projekte, die die Kinder selbst vorschlagen.

Ich weiß auch, dass jedes Kind etwas hat, was es nicht so gut kann, aber ich denke, gerade die Feinmotorik ist halt so wichtig für die Schule.

liebe Grüße

Beitrag von ballroomy 18.03.11 - 21:53 Uhr

Ich gehe davon aus, dass er weit ist damit. Die Kinder fangen ja mit Rechnen eigentlich erst in der 1. Klasse an. Also vorausgesetzt wird da nichts.

Bei meinem Patenkind war es aber auch so, er hat sich schon mit 3 für Zahlen und Rechnen interessiert. Er hatte dann so Vorschulhefte, die gibts ja inzwischen in Massen zu kaufen. Er kam als Musskind mit fast 7 in die Schule und war dann Klassenbester. Mathe ist jetzt noch sein Lieblingsfach (inzwischen 6. Klasse, Gymnasium)
Motorisch war er allerdings ziemlich zurück, konnte nicht hüpfen, keinen Purzelbaum oder ähnliches. Ich denke, weil er sich nicht so leicht bewegen konnte, hat er sich eben mehr mit theroetischen Sachen beschäftigt, und war dann eben auch anderen Kindern voraus, die sich mehr mit anderen Dingen befasst haben.


Will Dein Kind in die Schule? Dann würde ich ihn einschulen.
Wann kommt denn die Schuleingangsuntersuchung? Ein Muss-Kind zurückzustellen ist ja auch nicht gerade leicht. Aber hängt vielleicht auch vom Bundesland ab.

Viele Grüße
b

Beitrag von happytiger80 18.03.11 - 23:06 Uhr

hallo,
danke auch für deine Antwort.
Grobmotorisch hat Maxi keine Probleme, er ist sogar sehr sportlich, es ist nur die Feinmotorik, die ihm Probleme bereitet.
Er möchte schon gerne in die Schule gehen, aber im Kindergarten fühlt er sich auch noch sehr wohl.
Vorschulhefte haben wir gar nicht gemacht, er sucht im Alltag regelrecht nach mathematishcen Aufgabenstellungen, die er dann lösen kann.
Bei der Untesuchung im Gesundheitsamt wurde uns geraten zurückzustellen.
Daraufhin hat er einen zweistündigen Entwicklungstest bei seinem Kinderarzt gemacht, danach sollte er unbedingt eingeschult werden.
Auch die Erzieher im Kindergarten sind für die Einschulung.
Das ist so schwierig...

viele Grüße

Beitrag von ballroomy 19.03.11 - 08:56 Uhr

mmh,

es ist ja noch ein bißchen hin bis August. Könnt Ihr evt. kurzfristig noch entscheiden? Vielleicht macht er ja feinmotorisch noch einen Sprung.

Das kann man doch bestimmt auch üben, oder?

Sind die Augen überprüft worden? Ist mit seiner Sicht alles ok?
Wie die Stifthaltung? Habt Ihr mit verschiedenen Stiftarten und auch mit Fingerfarbe versucht?

Mein Patenkind konnte damals schon seinen Namen und einfache Wörter schreiben, aber nur auf der Schreibmaschine!! Nicht mit einem Stift, da hatte er große Schwierigkeiten.

Viele Grüße
b

Beitrag von happytiger80 19.03.11 - 11:36 Uhr

Danke noch mal für deine antwort.
Seinen Namen schreibt er ganz gut und auch andere kurze Wörter in Druckschrift mit dem Stift.
Die Stifthaltung ist gut, gerade Linien kann er prima zeichnen, nur bei geschwungenen Linien hat er Probleme, er malt/schreibt dann sehr aus der Schulter statt aus dem Handgelenk.
Er übt die Feinmotorik ja in der Ergotherapie und zu Hause machen wir auch diese Aufgaben.
Dramatisch ist es laut der Ergotherapeutin nicht, aber er hat schon noch Förderbedarf.
Zum Augenarzt müssen wir bald.
Ja, ich denke, wir warten jetzt einfach noch etwas ab, nur der Kindeergarten will natürlich bescheid wissen.

viele Grü9e