Kinderbetreuungszuschuss anzurechnen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von wind-prinzessin 18.03.11 - 17:42 Uhr

Hallo,

ich mache derzeit eine Ausbildung, mein Freund ist noch in Elternzeit. Er möchte sich jetzt vormittags eine Tätigkeit suchen (Regalauffüller etc), damit wir vom Amt wegkommen. In der Arbeitszeit kann er natürlich nicht auf unseren Sohn aufpassen. Wir haben uns schon mit einer Tagesmutter in Verbindung gesetzt, um die Eingewöhnungsphase rechtzeitig zu beginnen.

Da das Kind dann fremdbetreut wird, steht mir laut Sachbearbeiterin ein Betreuungskostenzuschuss in Höhe bis zu 130 € zu. Da mein Freund (wie gesagt) ja in Elternzeit ist und kein Geld verdient, bekommen wir noch Geld von der Arge. Übrigens ganze 385 €, daher ist es ja auch relativ gut möglich, dass wir mit nem Minijob keinen ALG-2-Bedarf mehr haben.

Wenn wir mit der Betreuung anfangen und ich den Zuschuss bekomme - wird mir der dann bei der Arge angerechnet? Dann verringert das zwar unseren Bedarf, aber das fehlt uns ja dann, so dass wir das ganze vergessen können.

Beitrag von silbermond65 18.03.11 - 18:08 Uhr

Wenn wir mit der Betreuung anfangen und ich den Zuschuss bekomme - wird mir der dann bei der Arge angerechnet?

Nein ,das wär ja Blödsinn.
Den Zuschuß bekommst du ja auch nicht direkt ,sondern die Tagesmutter.

Beitrag von wind-prinzessin 18.03.11 - 18:41 Uhr

Logisch - aber die rechnen einem ja alles an. Dass das Blödsinn ist, ist mir klar. Aber das heißt ja nicht, dass die Arge das auch so sieht. Den Zuschuss bekomm ich ja mit dem restlichen BAB überwiesen und leite ihn dann an die Tagesmutter weiter. So ist der Geldeingang erstmal bei mir zu verbuchen und das ist es ja, was die Arge interessiert. Dachte ich.

Beitrag von silbermond65 18.03.11 - 19:22 Uhr

Ich habe von 2009 bis 2010 eine 1 jährige Ausbildung gemacht übers Amt.
Die Krippenkosten für meine Tochter wurden direkt an den Träger der Krippe überwiesen .
Selbst wenn du das Geld erst so überwiesen bekommst ,steht dort ja wofür das Geld ist.

Beitrag von zwillinge2005 18.03.11 - 19:59 Uhr

Hallo,

warum sucht er sich keinen Job in der Zeit in der Du zuhause bist? wenn er eh nur einen Minijob sucht braucht Euer Kind doch keine Tagesmutterbetreuung.

Bzw. wenn Ihr den Luxus einer Tagesmutter von der ARGE bekommt - warum geht er nicht richtig arbeiten?

LG, Andrea

Beitrag von wind-prinzessin 20.03.11 - 11:41 Uhr

Weil er ab August die Abendschule besuchen will. Und das lässt sich mit einer "richtigen" Stelle leider nicht vereinbaren. Abends bin ich ja dann zu Hause - wenn er dann in der Schule sitzt. Übrigens fällt uns doch das Elterngeld weg, wenn er mehr als 30 Stunden pro Woche macht, oder nicht?

Beitrag von zwillinge2005 20.03.11 - 15:19 Uhr

Hallo,

Warum kann man während der Abendschule nicht normal arbeiten? Da ist doch der Grund, warum es Abendschulen gibt - damit man NEBEN der Berufstätigkeit einen höherwertigen Schulabschluss erwerben kann.

Euer Kind ist doch im August geboren worden - Elterngeld wird nur im ersten Jahr angerechnet. Und 30 Stunden sind mehr als ein "Minijob". Bekommt Ihr denn mehr als 300,- Euro? Sonst kann er soviel arbeiten wie er will.

Ihr bekommt doch zusätzlich ALGII, oder?

LG, Andrea