Bitte um eure Meinung: Kleinkind und Nachbarshund *Achtung, lang*

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Beitrag von keikidira 18.03.11 - 19:49 Uhr

Ich frage für eine Bekannte, hoffe aber das ich die Zusammenhänge richtig darstelle.

Also:
Familie Müller wohnt in einem Haus mit Garten, Eigenheim. An den Garten angrenzend liegt in "L"-Form der Hinterhof einer Metzgerei durch eine über 2 m hohe Mauer getrennt, teilweise auch durch zwei Gartenzäune.
Müllers haben ein Kleinkind das unter Aufsicht um Garten spielt. Die Metzger haben einen großen Hund (keine Ahnung welche Rasse) der im Hinterhof frei herumlaufen darf. An der kleinen Stelle mit den Zäunen hat er schonmal an einem Zaun die Schnauze durchgebohrt und den Draht ein Stück weit zerstört, dies wurde wieder repariert. Durch die Mauer sieht man ihn nicht aber man hört ihn "herumtraben".
Klar, man kann ja sagen es ist das Recht des Metzgers in einem abgesicherten Hof zu machen was er will, andererseits sieht meine Bekannte aus dem Fenster des Hauses dass ab und zu Container in Hof herumstehen auf die der Hund springt und sie befürchtet dass er so einen Tages über die Mauer kommt und das Kind anfällt.
Natürlich ist sie immer bei ihrem Sohn aber wenn das wirklich riesige Tier kommt kann sie bestimmt nicht so schnell reagieren. Bei den Zäunen würde es länger dauern bis er durchkommt bzw. man würde ihn sehen, bei der Mauer natürlich nicht.

SIe hatte schon ein Gespräch mit dem Metzger der den Hund als Wachhund behalten will und der sich auf sein Recht beruft. Die Container braucht er an genau diesen Stellen für die Abfallentsorgung. Er ist zu keinem Kompromiss bereit obwohl sie ihn unter Tränen angefleht hat dass sie Angst um ihr Kind hat. Eine zweite Mauer kann man nicht ziehen, dafür fehlt einfach der Platz und die Mauer höher bauen darf man aus ordnungsrechtlichen Gründen (?) nicht.

Mich hat die Sache ziemlich erschüttert... Was haltet ihr davon?

Beitrag von bussi999 18.03.11 - 19:57 Uhr

muß der hund, nur weil er "riesig" ist, direkt gefährlich sein?

muß der hund, nur weil er seine schnauze schon mal durch den zaun geschoben hat (vielleicht vor neugier), direkt gefährlich sein?

wenn es ein kleiner hund wäre, würde nie so eine panik entstehen. nicht jeder große hund, der als wachhund gehalten wird, ist gefährlich.

klar, man kann einem hund nur vor die stirn sehen und nicht dahinter. und jeder hund (groß wie klein) kann gefährlich werden. aber ich verstehe nicht, wie man von leuten verlangen kann, ihren hund abzugeben, nur weil er dort rumläuft und weil er groß oder riesig ist, muß er nicht gefährlich sein.

klar, man muß nicht warten, bis erst was passiert. aber wer sagt, daß überhaupt was passiert. und wenn dort schon eine hohe mauer ist und der zaun nach der beschädigung auch direkt repariert wurde, wird doch von seiten des besitzers auch auf alles geachtet.

lg bussi999

Beitrag von keikidira 18.03.11 - 20:01 Uhr

Als er durch den Zaun wollte habe er wohl geknurrt, die Zähne gefletscht und recht agressiv gebellt #zitter

Beitrag von 5474902010 18.03.11 - 20:08 Uhr

Hallo!

War denn zu dieser Zeit jemand im Garten oder wurde das durchs Fenster oder so beobachtet?
Wenn das Kind im Garten war oder jemand anderes, dann finde ich dieses Verhalten schon bedenklich vom Hund, da es ja gar nicht mehr "sein" Revier war.
Oder wurde der Hund vielleicht durch was gestört/geärgert oder hat ein anderes Tier gesehen (Katze?) und wollte deshalb durch den Zaun?

Andererseits kann man aber doch vom Besitzer nicht verlangen, dass er den Hund einfach abgibt, nur weil deine Freundin angst vom Hund hat und evtl. was passieren KÖNNTE #kratz

Schwierig.

Beitrag von keikidira 18.03.11 - 20:25 Uhr

Der Hund scheint besonders auf den Kleinen zu reagieren. Immer wenn er im Garten ist wird der Hund besonders nervös und bellt. Der Vorfall mit dem Zaun und als der Hund die Zähne fletschte ereignete sich auch als der Kleine da war.

Beitrag von windsbraut69 19.03.11 - 09:49 Uhr

Ich würde an Stelle Deiner Freundin einen Elektrodraht über der Mauer ziehen.
Das stört die Optik nur ganz geringfügig und ist sehr sicher.

Habe ich das richtig verstanden, dass der Hund NUR als Wachhung "dient" und ständig draußen lebt, ohne artgerechte Beschäftigung und Menschen- sowie Hundekontakte außerhalb des Hofes?
Dann wäre er mir aufgrund schlechter Sozialisation auch nicht geheuer, obwohl ich sehr gern große Hunde mag.

Das Knurren und Zaunzerlegen spricht m. E. jedenfalls nicht für einen gut sozialisierten Hund...

LG,

W

Beitrag von mausmadam 18.03.11 - 20:11 Uhr

Vielleicht kann man den Zaun etwas weiter über den Hof ziehen, denn dann ist der Zaun (Draht) ÜBER den COntainern und er kann nicht drüberherspringen
Also ähnlich wie beim Knast




Noch etwas: Kleinkinder machen Bewegungen, welche tiefste Instinkte in JEDEM Hund wecken KANN, deswegen passieren Unfälle, wo Hunde, die immer soooo lieb waren, plötzlich kleine Kinder zerfleischen....

Aber mit Hundeliebhabern kann man sich über dieses Thema den Mund fusselig diskutieren.....

Beitrag von whitewitch 18.03.11 - 20:22 Uhr

Dem kann ich nur zustimmen. Meine Schwester hat sich einen "Kampfhund" geholt. Von jungen Leuten die keine Zeit für das Tier hatten. Sie kannte ihn nicht schlief vom ersten Tag an mit ihm in einem Bett. Der Hund wurde laut Vorbesitzer als absolut sicher eingestuft. Sie kam zu uns zum Geburtstag, ich habe ihr gesagt das ich nicht möchte das der Hund ohne Leine und ohne Beißkorb bei uns ist. Wir haben ein Kleinkind. An dem Abend ist nichts passiert. Jedoch musste sie den Hund dann abgeben weil sie kein Einverständnis des Vermieters hatte und dann kam hinterher heraus das der Hund schon ein anderen Hund gebissen hatte.

Ich traue aber generell keinem Hund, selbst der Dackel meines Vaters hat meinen vollsten Respekt und ich schaue immer mit Argusaugen auf meinen Sohn.

Beitrag von windsbraut69 19.03.11 - 09:51 Uhr

Was hat das "Kampf-" jetzt mit dem Rest Deines Textes zu tun?
Ich bezweifle, dass es sich tatsächlich um einen "Kampfhund" gehandelt hat und sollte es tatsächlich der Fall gewesen sein, verstehe ich jetzt Euer Erstaunen darüber nicht, dass ein "Kampfhund" tatsächlich einen anderen Hund gebissen hat.

Gruß,

W

Beitrag von keikidira 18.03.11 - 20:27 Uhr

"Vielleicht kann man den Zaun etwas weiter über den Hof ziehen,"



Das ist laut Ordnungsamt wohl nicht erlaubt #kratz

Beitrag von windsbraut69 19.03.11 - 09:52 Uhr

???
Das Ordnungsamt schreibt ausdrücklich vor, das Grundstück so zu sichern, dass ein Ausbrechen des Hundes ausgeschlossen ist.

Was sollte das Ordnungsamt gegen einen nach innen abgeschrägten Zaun um ein Privatgrundstück einzuwenden haben???

Gruß,

W

Beitrag von germany 18.03.11 - 20:36 Uhr

Meine Hunde gehören zum Glück nicht dazu#schwitz Meine Nichte stolperte letztens und fiel auf meinen großen Rüden, der schaute nur erschrocken, stand auf und ging. Ich mag mir nciht ausmalen, was passiert wäre, wenn er ein wneiger ruhiges Gemüt hätte...

Mein Schwager hat einen Rottweiler, der echt auf jede bewegung anspringt. Meine Nichte und meinen Sohn hat er mal kurz nacheinander in den Brustkorb gezwickt. Angeblich weil er die Schaumstoff Schwerter haben wollte, die die Kinder in der Hand hielten...

Meine Hunde springen aber seltsamerweise nicht auf und bellen wenn Kinder rennen oder packen sogar zu. Seit diesem Tag mag ich den Hund nicht mehr in der Nähe haben.

Ich sag nicht das jeder Rotti so ist und ich kenne auch durchaus andere, aber bei diesem hatte ich vom ersten Tag an ein blödes Gefühl. Und die Kinder waren an dem Vorfall damals definitiv nicht schuld, auch wenn mein Schwager das gerne so darstellt.

Ich frag mich nur, warum meine und viele andere Hunde dann gelernt haben, dass man weder hinter Kindern her rennt, noch ihnen was aus der Hand nehmen darf usw.#kratz

Beitrag von windsbraut69 19.03.11 - 09:53 Uhr

Warum läßt Du denn Dein Kind mit einem ungesicherten großen Hund zusammen, der offensichtlich schlecht sozialisiert ist und bei dem Du ein ungutes Gefühl hast?

Gruß,

W

Beitrag von germany 19.03.11 - 10:31 Uhr

Glaubst du, ich hätte mein Kind im Garten meiner Schwiegereltern laufen lassen, wenn er nicht angeleint gewesen wäre? Er lag erst ruhig neben seinem Herrchen und ist dann, als mein kleiner vorbei kam, hochgesprungen und hat ihn gezwickt.

Ich würde mein Kind niemals mit diesem Hund irgendwo laufen lassen. Mittlerweile will ich dieses Tier nicht mehr in unserer Nähe haben. Angeblich war der Hund einfahc nur nicht ausgelastet und deswegen sei das passiert.

Man MUSS ja auch als Privatperson einen Rottweiler aus der Leistungszucht haben, wenn man stundenlang arbeiten geht..

Beitrag von windsbraut69 19.03.11 - 12:07 Uhr

Es hat mich ja auch gewundert :)
An der Leine ist das Verhalten ja bisschen verfälscht, das kann freilaufend anders aussehen. Ich würde bei einem Hund der Größe, bei dem ich ein ungutes Gefühl habe aber auch nichts riskieren.

Unsere Hunde haben bislang glücklicherweise alle nicht so reagiert, wie es hier angesprochen wurde, sondern Kinder, die mitten in sie reingefallen sind allerhöchstens abgeleckt.

LG

Beitrag von simone_2403 19.03.11 - 13:32 Uhr

Würdest du mir bitte per PN sagen aus welcher Zucht der Hund stammt?

Danke

Beitrag von dore1977 18.03.11 - 20:17 Uhr

Hallo,

was soll den das Drama? Nur weil der Hund groß ist heißt es nicht das er auf das Kind los geht.

Es ist doch nicht mal klar ob er überhaupt über die Mauer drüber kommt. Sollte das wirklich so sein soll der Schlachter auf der Mauer eine E-Litze ziehen und fertig. Angeschlossen an eine Weidezaunbatterie.

Wir sind viel in Spanien und kann Dir aus Erfahrung sagen das Wachhunde vor allem eines machen: Viel Lärm um Nichts !

Deine Freundin kann doch auch einfach mal zum Nachbarn gehen und darum bitten das sie den Hund kennen lernen können. Wen der Hund weis das die zwei nicht s tun und womöglich immer ein Lekerlie in der Hand haben wird er sicher niemanden einfallen.

Deine Freundin kann auch einfach jedesmal Leckerlies über den Zaun werfen oder sie kann den Hund mit einem Wasserschlauch nass spritzen wen er am Zaun "rumpöbelt" oder oder oder.....

Aber wieso musst man den immer gleich vom schlimmsten ausgehen ?
Sag mir doch mal bitte ganz realistisch WIESO sollte der Hund überhaupt über die Mauer kommen und dann auch noch das Kind anfallen ???

LG dore

Beitrag von harveypet 18.03.11 - 20:19 Uhr

na weil Hundi ein verkappter Messmer ist und immer Steigeisen und Sicherungshaken dabei hat.

Beitrag von goldengirl2009 18.03.11 - 20:21 Uhr

#rofl


Gruß

Beitrag von dore1977 18.03.11 - 20:33 Uhr

#rofl #rofl #rofl #rofl

Beitrag von 5474902010 18.03.11 - 20:25 Uhr

Sie hat in einem anderen Kommentar geschrieben, dass der Hund zähnefletschend und knurrend durch den Zaun wollte... Vielleicht deshalb die Sorge #gruebel

Beitrag von dore1977 18.03.11 - 20:32 Uhr

Und ? Bei uns in Spanien stehen ständig knurrende, fletschende Hunde an irgendwelchen Zäunen.

Das heißt noch lange nicht das die wirklich jemanden beißen würden.
Wie gesagt mehr Schiss als Vaterlandsliebe. Das heißt natürlich nicht das dies für alle Hunde gilt aber für 98% der Wachhunde denen ich je begegnet sind.



Beitrag von windsbraut69 20.03.11 - 11:44 Uhr

Ich denke aber, dass 99% der isoliert gehaltenen Wachhunge auch relativ wenig Erfahrungen mit Kleinkindern haben...

Beitrag von alkesh 19.03.11 - 18:23 Uhr

Macht meiner auch wenn seine "Erzfeinde" am Zaun vorbei gehen, aber trotzdem lässt er jeden Fremden auf den Hof #augen

Beitrag von windsbraut69 20.03.11 - 11:44 Uhr

Deiner ist aber ein sozialisierter Familienhund und keiin auf dem Hinterhof gehaltener "Wachhund".

LG