weniger milch nach erkältung?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von lina567 18.03.11 - 20:28 Uhr

Hallo,
erstmal meine Tochter ist 11 Wochen alt und das stillen klappte eigentlich bisher ohne Probleme. Jetzt waren wir beide erkältet. Sie hat aber ganz normal weiter getrunken.
Jetzt habe ich aber seit gestern das Gefühl das sie nicht mehr so lange heftig schluckt und habe mal ne Stillprobe gemacht (ich weiß soll man nicht) und es war wesentlich weniger als sonst was sie getrunken hat. Sonst hat sie an einer Brust schon 100 ml getrunken und dann danach noch an der anderen ein bisschen. Jetzt hat sie aus der einen Brust 50 ml und dann aus der anderen noch 40-50 ml. Merke auch das sie danach nicht ganz so zufrieden ist wie sonst...
Kann das noch an der Erkältung liegen? Hab eigentlich nichts anders gemacht als sonst. Trinken tue ich ca. 2 l Wasser und Traubensaft und zusätzlich noch 2 Tassen Stilltee.
Sie ist jetzt nicht unleidlich oder so und schreit vor Hunger. Ich leg sie halt immer wieder an, gerade abends.
Wird das wieder mehr Milch?

LG Lina mit Maja

Beitrag von saku 18.03.11 - 20:44 Uhr

Ich hab das gleiche Problem.
Hatte letzte Woche Donnerstag eine heftige Magen Darm Grippe musste sogar in die rettungsstelle.
Dort habe ich Medikamente bekommen (ich habe einfach nicht mehr aufgehört zu brechen) deswegen musste ich 24 Stunden stillpause machen.
Ich habe die Milch abgepumpt und meine kleine hat erst ma pre Nahrung bekommen.

Seit Samstag habe ich aber das gefuehl das die Milch zurück gegangen ist und das meine kleine einfach nicht satt wird.

Wenn ich jetzt abpumpe bekomme ich mal gerade knapp 20 ml raus vorher waren das schon so am die 125 ml und das auf einer Brust.
(ich musste eine Zeit lang abpumpen da meine Brustwarzen schlimm entzündet waren und ich Schmerzen hatte. daher weiß ich wie viel da eig raus kam)

Beitrag von steffi0413 23.03.11 - 18:38 Uhr

Hallo Saku,

ja, bei Euch ist das Problem ein bisschen anders. Eine heftige Magen Darm Grippe kann wirklch dazu führen, dass Du VORÜBERGEHEND weniger Milch hast. Ursache dafür ist, dass Du ganz einfach austrocknest.
Wenn deine Wasserhaushalt dann wieder in Ordnung ist und die Kleine oft (mind. 8x in 24 Stunden) beidenseitig angelegt wird und mit richtiger Technik trinkt, dann wird die Milch bald wieder mehr.

Bockshornkleesamen können bei Dir auch unterstützen, die (wie alle Mittel, Tee, Globulis usw.) helfen aber nur beim häufigen Anlegen.

Zu viel solltest Du aber nicht trinken, dh. nicht mehr als 2-3 Liter pro Tag. mehr kann schon die Milchproduktion hemmen.

Welche Medikamente hast Du bekommen? Nimmst Du jetzt auch noch etwas?

Als Du die Stillpause machen musstest, hast Du abgepumpt? (um die Milchproduktion aufrecht zu halten)
Hat die Kleine die Flasche bekommen?
Als Du früher abgepumpt hast, hat sie dann die Flasche bekommen? Wann war das, als Du wegen Schmerzen nicht stillen konntest?
Hast Du noch immer Schmerzen und/oder Wunden an der BW?

Wenn die Kleine die Flasche bekommen hat, kann vorkommen, dass sie jetzt nicht mit richtiger Technik an der Brust trinkt und deshalb nicht satt wird. Da kann man aber korrigieren.

Was Du abpumpen kannst, hat damit nichts zu tun, wieviel Milch Du hast. Wenn nur 20 ml zusammenkommen, bedeutet nur, dass es nicht gelungen ist den Milchspendereflex auszulösen.

Ich hoffe, dass Dir schon viel besser geht!

LG
Steffi

Beitrag von steffi0413 18.03.11 - 22:14 Uhr

Hallo Lina,

ich glaube ihr habt eher den nächsten Schub erreicht.
Mit ca. 3 Monaten ändern sich die meisten Babies ihr Trinkverhalten, trinken kürzer aber dafür öfters :-)(die meisten 10-12x in 24 Stunden). Oft haben "keine Zeit mehr" an einer Brust den nächsten Milchspendereflex abzuwarten.

Wieviel sie aus einer Brust auf einmal trinkt, hat überhaupt keine Bedeutung, die meisten Babies die nach Bedarf gestillt werden, trinken nur ziemlich selten mehr als 80 ml pro "Mahlzeit", sehr oft nur 30-40 ml.

Lege sie also oft beidenseitig an - wie Du auch richtig gemacht hast, die Kleine holt sich schon, was sie braucht. Wenn Du das Gefühl hast, dass sie nach dem Stillen noch unzufrieden ist, biete nochmal beide Brüste an, Du kannst sogar mehrmals die Brust wechseln.

Wenn Du unbedingt etwas nehmen möchtest die Milchbildung zu unterstützen, kannst Du Bockshornkleesamen versuchen.

LG
Steffi

Beitrag von saku 20.03.11 - 11:07 Uhr

Meine kleine ist erst 1 Monat ;-)