Fruchtwasseruntersuchung: Ja oder nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von spanien-mami142 19.03.11 - 12:28 Uhr

Hallo an alle! :)
Bin jetzt bei 6+3 und meine FÄ meinte gestern, ich solle mir mal Gedanken über eine Fruchtwasseruntersuchung machen. Gut, sie meinte, dass die nicht obligatorisch sei... aber ich trotzdem mal nachdenken sollte.
Ich bin 24, mein Schatz ist 35. Weder bei ihm noch bei mir gibts irgendwelche vererbbaren Krankheiten und auch in der Familie nicht.

So wie ich das sehe, wäre eine Fruchtwasseruntersuchung bei mir nicht notwendig. Ich gehöre ja zu keiner Risikogruppe.
Trotzdem würde mich mal interessieren wie ihr das gemacht habt und was ihr darüber denkt.

Danke und schönen Samstag! :)
spanien-mama142 mit Krümel 6+3

Beitrag von sandi1907 19.03.11 - 12:37 Uhr

Hallo
Also mit 24 hätte ich mir keine Gedanken gemacht über eine FWU, wenn keine Risiken da sind.
Bei meiner Tochter war ich 30 und hatte keine gemacht.
Nun bin ich 35+ und mein Mann 47 und hatte eine. Das Risiko war mir einfach zu groß nun.

LG

Beitrag von kathrin19 19.03.11 - 12:39 Uhr

Hallo

Ich würde nie eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen auch wenn sie notwendig were! Das risiko das den Kind was pasiert ist mir so hoch!

Aber das muss jeder selber wissen! Ich kenne jemand der hat sein Kind durch die Fruchtwasseruntersucheng verloren!
Und eine da wurde festgestellt dasd kind ist Krank und sie soll sich überlegen ob sie es abtreibt und wo es auf die welt kam war es kern gesund!

LG Kathrin Boy 23+0(24SSW)

Beitrag von almararore 19.03.11 - 12:42 Uhr

Also in dem Alter habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht. Wäre bei den Ultraschalluntersuchungen mal eine Auffälligkeit gewesen dann ja, aber von Haus aus eine Fruchtwasseruntersuchung zu machen wäre nicht mein Ding gewesen. Es ist ein beträchtlicher Eingriff, der auch schlecht ausgehen kann.
Ich finde diese ganze Testerei schon sooooo übertrieben und es kommt mir wie ein neuer Industriezweig vor. Ich bin 38 und es ist etwas Anderes. Also ich werde auf jeden Fall diesen Combined Test machen lassen. Mal sehen was dabei rauskommt. Aber sollte der nicht auffällig sein, würde ich mich NIE freiwillig einer Fruchtwasseruntersuchung unterziehen, die zwar die gängigsten Fehlbildungen vielleicht ausschließen kann, aber trotzdem keine 100ige Garantie bedeutet, dass ich ein gesundes Kind bekomme.
Ein bissl Vertrauen in den eigenen Körper und die Natur, darf man, meiner Meinung nach, ruhig haben.

LG und Alles Gute
Alex

Beitrag von milkachoc 19.03.11 - 12:43 Uhr

Hallöchen...

da bei meinem Bauchzwerg am Donnerstag in der FD eine Auffälligkeit der Hirnventrikel festgestellt wurde, werde ich am Montag eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Aber eben auch wirklich nur deswegen...ich will einfach wissen ob da tatsächlich etwas dahinter steckt oder ob alles okay ist.

Wäre dieser Faktor nicht, dann hätte ich auch keine FWU machen lassen....ich bin jetzt 27 und der Papa 28....unser 1. Sohn ist kerngesund! Ich hätte die FWU unter normalen Umständen niemals in Betracht gezogen, da sie ja auch mit einem gewissen Risiko verbunden ist!

Aber in meinem Fall läßt mir der Gedanke, dass etwas mit meinem Kind sein könnte einfach keine Ruhe - und daher werde ich da wohl durch müssen...

LG
Milkachoc mit Linus (2,5) und hoffentlich gesundem Bauchzwerg (22.SSW)

Beitrag von spanien-mami142 19.03.11 - 12:52 Uhr

dann wünsche ich dir mal viel glück! :) wird schon alles gut gehen.
denke, dass die, wenn nichts sichtbar ist, auch keine fwu mache. danke. glg

Beitrag von milkachoc 19.03.11 - 12:54 Uhr

Danke dir!!! Ich hoffe einfach das Beste!!!

LG

Beitrag von widowwadman 19.03.11 - 13:02 Uhr

Da ne FWU immer ein 1-2% Risiko einer Fehlgeburt birgt wuerd ich die wenn ueberhaupt nur machen wenn vorherige Screening-Tests wie Nackenfalte oder Triple-Test ein stark erhoehtes Risiko zeigen.

Aber ich hab noch nicht mal die gemacht, da ich noch keine 35 bin und auch nicht familiaer vorbelastet

Beitrag von 19karin79 19.03.11 - 13:02 Uhr

Dieses Angebot hat mir meine FA auch in der 6. SSW unterbreitet. Das gehört einfach zur Aufklärung dazu. Und es handelt sich um die FU in der 14. SSW.

Es geht darum, wenn du auf keinen Fall mit einem Kind mit Chromosomenfehler klar kommen würdest, bzw. von vorne herein sagen würdest, es käme für dich nicht in Frage so ein Kind zur Welt zu bringen, wäre es eine Option diese machen zu lassen. Vorher könnte man eine Nackentranz.-Messung machen lassen - dass ist aber nur eine Hochrechnung. Kommt ein erhöhter Wert raus, dann wäre die FU die nächste Option. Aber nur vorausges. du würdest sagen, wenn das Kind zu 100% einen Chromosomenfehler hätte, dass du dann die Schwangerschaft abbrechen würdest.

So hats mir meine erklärt. Für mich kams nicht infrage. Trisomie (Downsyndrom) ect. die man da sehen würde, ist meiner Meinung eine Behinderung mit der man ein glückliches Leben führen kann. Alle anderen, schwerwiegenden Behinderungen entstehen meist bei der Geburt, durch Kinderkrankenheiten in den ersten Lebensjahren ect. und dann würdest dein Kind auch nicht mehr hergeben. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Du bist 24 - dein Risiko ist so gering. Ich würd die Schwangerschaft genießen und einfach positiv denken!

LG Karin

Beitrag von marleni 19.03.11 - 13:04 Uhr

Mit 24? Never.

Ich habe mit 35 auch keine machen lassen. Allerdings auch deswegen, weil ich ein Kind mit Trisomie 21 trotzdem bekommen würde. Und die anderen Trisomien, die erkannt werden können, sind sowieso leider in den seltensten Fällen lebensfähig.

Das Risiko einer Fehlgeburt ist nicht hoch, aber gegeben bei einer FU, warum also diese Gefahr eingehen?


LG
M.

Beitrag von timpaula 19.03.11 - 13:05 Uhr

Hallo

wenn du dir so unsicher bist, gehe zu einer genetischen Beratung, da war ich auch und danach habe ich mich gegen eine fruchtwasseruntersuchung entchieden habe..

das heißt, dir wird die wahrscheinlichkeit ausgerechnet, wie hoch die wahrscheinlichkeit ist, das dein kind eine behinderung hat... und wenn bei euch noch keine vorkommnisse vorkamen, dann ist die wahrscheinlichkeit, dass euer kind behindert ist, genauso hoch, wie bei jedem "normalo" auch.

lg susi

Beitrag von pfaelzerin69 19.03.11 - 14:14 Uhr

Hallo,
ich denke auch, dass Dein FA Dich nur über die Möglichkeit einer FWU aufklären wollte.

Bei meinem 1. Sohn war ich 30 und habe keine machen lassen.
Jetzt bin ich 41 und werde auch keine FWU machen lassen, weil wir uns entschlossen haben, zu dem Kind zu stehen. Außerdem waren erstmal die Werte bei der NFM und Nasenbeinmessung top in Ordnung, das Zwergi ist quietschfidel und am 8.4. bekommen wir einen Feinultraschall gemacht. Der Arzt, der diese dann durchführen wird, hat bereits vorab bei einem Infogespräch das Baby geschallt und keinerlei Auffälligkeiten gesehen, genauso wie mein FA nichts bisher festgestellt hat.

Ich glaube fest an meinen Zwergi...


LG
Anja mit Felix (12 J.) & #baby 18. SSW

Beitrag von basia81 19.03.11 - 21:42 Uhr

Also ich hab sie machen lassen weil unser kleiner Verdacht auf eine trisomie 21 hatte und das für uns nicht infrage kam! Das wurde aber bei der feindiagnostik festgestellt und uns angeraten ansonsten würde ich von selber auch nichts machen lassen habe schon zwei gesunde Kinder!
Du bist ja noch ganz am Anfang warte noch ein weng dann wird dein Arzt dir schon sagen was notwendig ist und dann kannst du dir immer noch Gedanken darüber machen! Nur weil er es so anbietet heißt es nicht das was nicht stimmt anders ist es wenn er was findet und es abklären möchte!
Ps. Es tut auch nicht wirklich weh und ich bin echt ein Angsthase was Nadeln angeht:( meinen Baby ist dabei auch nichts passiert hab danach einfach mehr Bettruhe eingehalten und nix gehoben usw und es ist nichts passiert! Mein kleiner ist wohlauf und ich kann meine Schwangerschaft jetzt ganz anders genießen :)
Alles gute#winke

Beitrag von bernerbaerin 20.03.11 - 16:14 Uhr

Also ich bin 36 und mein Mann wird 39. Wir haben uns bewusst gegen die invasiven Untersuchungen entschieden. Warum? Selbst wenn wir jetzt wüssten, dass z.B. eine Behinderung vorliegt, würde uns das nicht zu einem Abbruch der SS bewegt haben. Ich hab der Ärztin gesagt, dass die KK lieber die Kosten für solche Untersuchungen bei Frauen haben sollten, die grundsätzlich "offener" mit dem Thema umgehen. Gut, wir wissen jetzt, dass mein Mann eine möglicherweise vererbbare Nierenerkrankung hat, aber es ist nicht gesagt, dass das Kind das auch kriegt und wir haben definitiv keine Angst davor.