Schwangerschaftsdiabetis und ein paar Fragen dazu

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von staubfinger 19.03.11 - 13:01 Uhr

Hallo,

seit paar Tagen weiß ich nun das ich auch betroffen bin und würde gerne Fragen wie ihr mit Süßigkeiten, Kuchen und Eis umgeht.

Ich bin derzeit in der 24 SSW mit Twins und gehe alle 4 Wochen zur VU, wird das jetzt mehr.

Ich werde auch wohl alle 2 wochen zum Diabetisarzt gehen. Wie ist das so bei euch? Kommt ihr gut klar oder belastet es euch sehr?

Lieben Gruß
Staubfinger

Beitrag von connie36 19.03.11 - 13:04 Uhr

hi
bei mir wurde ss diabetis in der 28.ssw festgestellt.
ich habe eine woche lang die werte gemessen, vor dem essen, und genau eine stunde danach....musste ab da dann auch mit spritzen anfangen. habe auf viel verzichtet, weil meine werte dann immer gleich explodierten.
was aber auch den vorteil hatte, nicht viel zuzunehmen. habe insg. in der ss nur 2 kg zugenommen gehabt#huepf habe aber auch genug schon auf den rippen.
musste am anfang jede woche zur diätberatung und als ich soweit klar kam, mit selber erhöhen, wenn nötig, alle 2 wochen. der gyn schaut dann auch gut auf fruchtwassermenge und grösse der zwerge.
wünsche dir alles gute
conny mit yann, 7 wochen alt.
ps. meiner hatte gar nix von der diabetis mitbekommen, war auch nach der geb. nicht unterzuckert.

Beitrag von staubfinger 19.03.11 - 13:17 Uhr

Hallo Conny,

ich denke ich werde ohne Insulin klar kommen, die Werte sind derzeit immer im Rahmen wenn ich mich brav an der Diät halte aber das ist schon echt schwierig für mich.....#schmoll

hattest du 2kg nach der Geburt noch darauf oder hast du nur 2 kg zugenommen und warst somit hinterher schlanker?
Ich habe bisher 7 kg zugenommer und hoffe das es alles im Rahmen bleibt da ich auch so schon kräftig genug bin :-(

Beitrag von sweety2301 19.03.11 - 13:41 Uhr

Hallo meine schwangerschaftsdiabetes wurde in der 35.ssw festgestellt.

Habe dann bis zur geburt aufgepasst was ich esse.

Mein kleiner hat das total abbekommen.

Kam mit 5100 gramm auf die welt und war unterzuckert.

Also ne schöne sache ist es nicht.

Und ich hatte um die 25 kilo abgenommen aber hatte 1 woche nach der geburt 20 wieder runter. War wohl alles nur wasser.

Beitrag von miau2 19.03.11 - 13:57 Uhr

Hi,
ich habe in beiden Schwangerschaften strenge diät gehalten, mich brav an den ernährungsplan meines Diabetologen gehalten. Gehungert habe ich nie ;-).

Süßigkeiten - mir waren erlaubt: in kleinen Mengen (!) Diabetiker-Süßigkeiten, also z.B. als Teil einer Zwischenmahlzeit. Im Sommer habe ich dann auch mal mittags Salat und als Nachtisch ein "Diät"-Eis gegessen...hat meinen Werten nicht geschadet.

Oder als Nachmittags-Zwischenmahlzeit ein Teil Obst, ein Teil Kekse. O.ä.

In der ersten Schwangerschaft musste ich zusätzlich Insulin spritzen, in der zweiten nicht.

Belastet hat mich das in der Anfangszeit der ersten Schwangerschaft, weil ich da nicht abschätzen konnte, was mich erwartet (außerdem kam da gerade alles auf einmal - wenige Tage nach dem Test in der 23. oder 24. Woche sah es extrem schlecht um meinen Kleinen und auch um mich aus, das hatte allerdings mit dem G-Diabetes nichts zu tun).

In der zweiten Schwangerschaft war ich vorbereitet und vom Testergebnis nicht überrascht. ich hatte einen super Diabetologen, der mir viele Ängste nehmen konnte.

Vor allem dadurch: wenn die Blutwerte gut sind merkt dein Bauchbewohner absolut nichts davon, es sind also keine negativen Folgen zu erwarten. Und meine WAREN gut (ich hatte einen sehr strengen Diabetologen, mein Grenzwert war 120 eine Stunde nach dem essen - und das hat auch geklappt). Auch der Langzeit-Wert war immer super.

Belasten musste mich das ganze dann nicht wirklich...im Gegenteil. Wenn man es weiß (früh genug) und entsprechend handelt und gut eingestellt ist ist die Gefahr für das Baby gebannt.

Belastend müsste es eigentlich für alle diejenigen sein, die den Test nicht machen. Und daher nie wissen können, ob sie zu den immer noch viel zu vielen gehören, wo es nicht erkannt wird.

Keine Panik.

Besuche beim Frauenarzt standen bei mir eh sehr viele an, da bin ich nicht representativ (andere Vorerkrankungen). Mein Diabetologe wollte alle 1-2 wochen (je nach Verlauf) per E-Mail oder Telefon meine gemessenen Werte haben, ein "Ausreißer" in der Woche war erlaubt, ansonsten hätte er sofort eine Kontaktaufnahme gewünscht. Ansonsten hatte ich alle 4 Wochen Termine zur Überprüfung vom Langzeitzucker und Urin.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von wildehilde85 19.03.11 - 14:33 Uhr

Hallo#winke

ich bin mit meinem dritten Kind schwanger und hab das jedes mal mitgemacht..Da ich Typ 1 Diabetikerin bin...#sonne
Komme aber ganz gut damit zurecht..:-D
Ich muss alle zwei Wochen zum Diabetologen..;-)
Bei fragen kannst du dich ruhig an mich wenden..
lg,Jenny#winke