Was verdient eine Haushaltshilfe?

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Beitrag von sanni68 19.03.11 - 13:40 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich spiele mit dem Gedanken für ein paar Stunden in der Woche eine Haushaltshilfe einzustellen.
Leider habe ich so gar keinen Plan, was man da pro Stunde zahlt.

Habt ihr Erfahrungen?
Es würden nur ganz normale Haushaltstätigkeiten wie Wischen, bügeln, ab und zu mal die Fenster putzen anfallen.

lg Sanni

Beitrag von pauli1983 19.03.11 - 13:50 Uhr

Ich zahle meiner Haushaltshilfe 10€ die Std. Meine Freundin dagegen ist auch eine Haushaltshilfe in Köln und verlangt 12€. Lg

Beitrag von sanni68 19.03.11 - 14:11 Uhr

danke dir, das hilft mir schon etwas weiter :-D

Beitrag von miau2 19.03.11 - 14:01 Uhr

Hi,
unsere HH war auf selbständiger Basis tätig, ich musste sie also nicht bei der Minijobzentrale anmelden und keine weiteren Abgaben zahlen. sie hatte natürlich brav ein Gewerbe angemeldet, auf Rechnung gearbeitet und war für ihre Versicherung und Steuern selbst zuständig.

Dafür hat sie 12,50 pro Stunde genommen - als gelernte Hauswirtschaftlerin. Und sie hat zügig und sorgfältig gearbeitet.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von sanni68 19.03.11 - 14:10 Uhr

Danke dir, 12,50 finde ich jetzt allerdings schon etwas happig :-)

Beitrag von shampoo 19.03.11 - 19:39 Uhr

was ist daran happig ?
sie kommt zu dir, hat fahrtkosten etc.
was verdienst du die stunde ?

Beitrag von sanni68 19.03.11 - 20:26 Uhr

keine Ahnung... ganz sicher keine 12,50 :-p

Beitrag von shampoo 19.03.11 - 21:28 Uhr

ach, du weißt nicht was du verdienst ?



Beitrag von miau2 20.03.11 - 09:46 Uhr

Hi,
10 euro pro Stunde für "ungelernte" Hilfen als Minijob sind hier normal. Dazu kämen ja noch die Abgaben, die ich als Arbeitgeber zahlen muss.

Schwarzarbeit ist für mich keine Option.

Und dann sind 12,50 ja gar nicht mehr soooo viel mehr, weitere Abgaben kommen ja nicht oben drauf. Ich musste ihr keinen bezahlten Urlaub gewähren, ich musste nicht zahlen, wenn sie krank ist...

Und ihre Putzmittel hat sie z.T. selbst mitgebracht. Und - was viele nicht akzeptieren - wir konnten bargeldlos bezahlen. Und uns so 20% vom Finanzamt zurück holen.

Abgesehen davon wohnen wir nun mal in einer teuren Gegend. Woanders wäre es sicher happig, stimmt - hier ist es eher normal.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von hebigabi 20.03.11 - 14:49 Uhr

Wenn du jemanden auf 400 € Basis einstellst musst du auf den Grundpreis, den die Hilfe bekommt noch einiges draufsetzen - ich bezahl für meine "Putzfrau" in der Praxis 10€ und dann nochmal 33 % an die Minijobzentrale drauf + 80 € im Jahr Versicherung bei der Berufsgenossenschaft und wenn ich das dann hochrechne komme ich mit 12,50 pro Stunde sogar billiger weg.

Mach ich aber nicht, da meine Putzfrau meine Tochter ist ;-).

LG

Gabi

Beitrag von sanni68 20.03.11 - 16:22 Uhr

Hallo gabi,

das ist bei Hilfen für den Haushalt etwas anders und einfacher als für Aushilfen in einer Firma.

Es kommen nur einmal 14,3% dazu

Anmsonsten würde ich mir ehrlich auch lieber jemanden für meine Firma suchen, dann hätte ich auch wieder mehr Zeit für meine Minimäuse :-)

lg Sanni

Beitrag von martiena 19.03.11 - 20:05 Uhr

traumhaft was ich hier so lese! also ich hab letztens ein gespräch mitbekommen auf der arbeit...der wollte ihr keine 6 euro zahlen! aber nun, hier in der pampa (osten brandburgs) is das eben so. ausbeute is das! einfach nur ausbeute.

Beitrag von sanni68 19.03.11 - 20:25 Uhr

Hallo? ich habe nie gesagt, dass ich nur 6€ zahlen will,...... ich bin gelernte Hotelfachfrau und 12,50 wäre mal ein Traum in diesem Job

Wenn ich mir anschaue, was gelernte Friseure, Kellner, Verkäufer usw pro Stunde verdienen, finde ich 12,50 für eine Aushilfe im Haushalt einfach viel Geld

Beitrag von shampoo 19.03.11 - 21:30 Uhr

na... nun mal kein geheucheltes mitleid mit den friseuren. dort möchte der kunde ja auch immer gern sparen.
und so ist es nun mal: wo nichts bezahlt werden möchte, dort verdienen die dienstleister eben auch entsprechend wenig.

putz einfach selber, dann sparste dein geld.

Beitrag von sanni68 19.03.11 - 21:57 Uhr

hast du mal gerechnet, wieviel 12,50 netto in der Stunde bei einem Vollzeitjob wären? Ich glaube das hätte hier so mancher gerne.

Und nein, ich weiss nicht was ich pro Stunde verdiene.... möchte ich auch gar nicht wissen #schwitz

Selber putzen ist eine gute Idee, was meinst du, was ich mache? :-p
Nur zahlt mir niemand dafür 12,50 #heul

Woher weißt du ob ich Mitleid mit Friseuren heuchel, wußte gar nicht, dass wir uns kennen #kratz

Beitrag von shampoo 19.03.11 - 22:49 Uhr

wolltest du die putzhilfe schwarz bezahlen? oder wie kommst du darauf, dass das netto ist?
aber wenn du nicht mal weißt, was du die stunde verdienst...

ich glaube, es ist auch ziemlich sinnlos dich zum nachdenken anzuregen, da du die zusammenhänge nicht verstehst.

gruß von einer selbständigen friseurin .

Beitrag von sanni68 19.03.11 - 23:20 Uhr

Wieso schwarz? Minijobber und auf mehr würde es ja nicht herauskommen bekommen ihren Stundenlohn grundsätzlich Netto ausgezahlt, die fälligen Abgaben in Höhe von 14,3% trägt der Arbeitgeber ;-) Da wären wir schon bei einem Stundenlohn von 14,20 .... hmm für ein bisschen wischen und Fensterputzen ein stolzer Preis

Da ich eine Firma habe, die sich noch im Aufbau befindet und täglich mindestens 12 Stunden dafür arbeite habe ich mich noch nie getraut meinen Stundenlohn auszurechnen.

Grade wo du ja selbst weißt, wie hart du dein Geld erarbeiten musst, finde ich deinen "Angriff" auf mich schon recht merkwürdig.
Im Leben würde ich nicht irgendein Mitleid heucheln, wie ich schon erwähnt habe, komme ich ursprünglich aus der Gastronomie wo für viel Arbeit auch viel zu wenig bezahlt wird.

Nachdenken? Worüber? Dass ungelernte Hilfskräfte mehr verdienen, wie gelernte Facharbeiter?

Beitrag von shampoo 19.03.11 - 23:28 Uhr

nun, gerade wenn du eine firma hast, müsstest du ja auch nachvollziehen können, wie es ist, wenn preise zu niedrig angesetzt sind.
und auf andere herunterschauen , nur weil man selber im aufbau ist, finde ich etwas befremdlich.

weil ich wenig geld verdiene, muss ich andere nicht bluten lassen und die preisspirale noch weiter nach unten schrauben.

jeder arbeitnehmer , der anständiges geld verdient, wird dieses wieder in umlauf bringen. davon profitieren alle !

Beitrag von sanni68 19.03.11 - 23:53 Uhr

Wieso schaue ich auf jemanden herunter? Wie kommst du denn auf sowas? #kratz

Es muss doch alles im Rahmen bleiben :-) Stellst du jemanden ein, der mehr verlangt als du verdienst? Das kann doch niemand und genau das solltest du doch auch selbst gut wissen.

Ich habe nie gesagt, dass mir jemand für 6€ die Stunde die Klos putzen soll... mal ganz krass gesagt.

Irgendwie "reden" wir grade aneinander vorbei

Beitrag von shampoo 20.03.11 - 00:02 Uhr

ja, genau so sieht es aus. ich stelle leute ein, die mehr verdienen als ich.
warum auch nicht ? und ich weiß, dass diese leute sogar noch zu wenig geld verdienen für das was sie leisten.
aber mehr kann ich eben derzeit nicht zahlen. und es steht auch jedem arbeitnehmer frei seinen arbeitsplatz selber zu wählen.

ich habe einfach eine andere betrachtungsweise.
ich beurteile nicht den lohn nach meinen eigenen einkünften, sondern danach, was derjenige leisten kann, ob er sich betriebswirtschaftlich rechnet, ob man langfristig damit gewinne erzielen kann und ob es seinen fähigkeiten und leistungen gemäß angemessen ist.

meine eigenen einkünfte steigen erst dann, wenn alle umstände entsprechend stimmig sind.

Beitrag von sanni68 20.03.11 - 00:31 Uhr

ich glaube so verschieden denken wir gar nicht, ich würde auf jeden Fall ja auch mehr zahlen als was ich verdiene, zumindest im Moment noch aber darum geht es mir ja auch gar nicht.
Ich habe mich auch falsch ausgedrückt, ich meinte natürlich nicht das was du persönlich verdienst sondern was du und deine Mitarbeiter umsetzt.

Für mich ist es zur Zeit nicht wirtschaftlich, jemanden einzustellen der mich in der Firma entlastet. So stellt sich doch die Frage ob es einfach sinnvoller und auch wirtschaftlicher ist, jemanden zu finden, der mich bei meiner Hausarbeit ein wenig unterstützt damit ich die gewonnene zeit in die Firma investieren kann. Ich brauche niemanden, der mir den kompletten Haushalt führt

Ich wollte doch auch nur einen kleinen Anhaltspunkt, was man da so zahlt und keine Grundsatzdiskusion lostreten ;-)

Übrigens bin ich noch eine der wenigen "blöden" die richtig viel Geld beim Friseur lassen, weil ich eben diese 10€ Friseurketten nicht unterstützen mag :-)

Beitrag von lisasimpson 19.03.11 - 23:48 Uhr

die 12,50 waren für die selbständige GELERNTE Hauswirtschafterin-
also keinesfalls netto!

Ich hatte hier die wahl zwischen ca 10€ auf minijobbasis (was dan nauch etwa 12 € wären für mich) oder einer diesntleistungsfirma, die 14€ will.

ich finde das gerechtfertigt- denn am ende bleibt so oder so mit fahrzeit und geld, /abzüge durch die vermittelnden firma usw..vielleicht 8 € hängen bei demjenigen ,der hier putzt.

ICH würde für 8 € nicht arbeiten gehen- von daher ist es für mich ein schnäppchen.

Wenn ich also ein Plus erwirtschafte, i +n der zeit wo hier jemand putzt und ich i nder gleichen zeit mehr in meinem Job verdiene, dann ist das für mich ne gute sache- wenn bei dir dei rechnugn nciht aufgeht, dann lass es bleiben oder biete das ,was du bereit bist zu zahlen


lisasimpson

Beitrag von sanni68 19.03.11 - 23:57 Uhr

Entschuldige, dass ich hier überhaupt gefragt habe... wird nicht wieder vorkommen :-)

Beitrag von lisasimpson 20.03.11 - 00:00 Uhr

nun ja - du hast gefragt und hast antworten bekommen.
Du bist doch mit den antworten nicht zufrieden.

Was ist daran auszusetzen jemandem 12,50 € zu zahlen ,der davon Anfahrtsweg,- und zeit , Arbeitszeit und krankenversicherun, steuer, Rentenbeiträge,... zahlen soll.

Dem friseuer (was ja dein beispiel) gebe ich auch auch mehr wen ner eine stunde an mir rummacht-
daß das am ende nicht sein nettolohn ist, ist ja auch klar- aber das ist es bei dem haushälter ja auch nicht


lisasimpson

Beitrag von sanni68 20.03.11 - 00:39 Uhr

ich hab doch nur gesagt, dass ich 12,50 ganz schön viel finde... ich habe schlicht weg überlesen, dass deine HH selbstständig ist, dann fallen für dich auch auch keine weiteren Kosten mehr an.

Es geht bei mir doch nur um einige Stunden in der Woche, ich brauche niemanden der mir den kompletten Haushalt führt :-)

Wenn ich einem Minijobber 12,50 geben würde, würde der mich am Ende 14,20 kosten und das ist für das was erledigt werden müsste einfach zu viel :-)

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