Habe heute totale Panik vor der Geburt...bitte helft mir!!!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von fialein84 19.03.11 - 16:12 Uhr

Hallo ihr Lieben.

ich bin nun vier Tage drüber und so langsam wehe ich mich ein und den Schleimpropf habe ich soeben verloren. Natürlich kann es noch ein paar Tage dauern, aber ich habe gerade totale Panik vor den Schmerzen!!!#zitter
Ich war eigentlich gegen eine PDA, aber nun sehe ich es als einzigen Ausweg! Wie war das bei euren Geburten?! Wie habt ihr es geschafft mit dem Schmerz umzugehen und hat euch die PDA wirklich geholfen oder wolltet ihr bewußt keine?
Bitte helft mir...schiebe gerade wirklich die absolute Panik:-(

Danke für eure Antworten!
Liebe Grüße Fia mit Lily 40+4#verliebt

Beitrag von traumkinder 19.03.11 - 16:15 Uhr

ich war auch gegen die PDA und habe dann gesagt gebt mir was, egal was. da ich schon sehr weit war, hat es für eine pda (gott sei dank!!) nicht mehr gereicht!! dafür haben sie mir ein schmerzmittel via spritze gegeben. dadurch konnte ich die presswehen viel "leichter"erleben.


vielleicht besteht diese möglichkeit ja bei dir auch!? die wehen sind echt heftig... aber weisst du was das schönste ist!? sobald baby da ist, hast du alles vergessen!!!!!!!! #verliebt und zum glück gabs keinen Kaiserschnitt, der zwar für die geburt deutlich "angenehmer" und schmerzfreier gewesen wäre, aber die schmerzen danach durch die narbe hätte ich nicht haben wollen....

alles liebe!! #winke

Beitrag von tanni26 19.03.11 - 16:29 Uhr

Hallo,

also ich hatte keine Panik vor der Geburt, obwohl ich eingeleitet wurde weil ich keine einzige Wehe hatte. Hab mir immer vorgenommen, dass ich keine PDA will.

Da aber die Wehen so doll waren, dass ich sie kaum aushalten konnte, hab ich mich doch für ne PDA entschieden und war sowas von froh!!!

Allerdings als sie dann die PDA auslaufen ließen, weil es sich den Presswehen näherte, wußte keiner, dass es noch 4 STD dauern würde. Da unser Kleiner mit Kopf und Arm zugleich als erstes auf die Welt kam. Somit hatte ich die letzten 4 Std auch keine PDA mehr und mußte das quasi so aushalten, was mir aber auch geland, denn du weißt ja das es dem Ende zugeht!!!

Drück dir ganz doll die Daumen. Du schaffst das, mit oder ohne PDA!!!!

Lg Tanja

Beitrag von ficus 19.03.11 - 16:30 Uhr

Hallo,
ich war über eine Woche "drüber", obwohl das nur rein rechnerisch vom FA aus war. Lt. meiner Rechnung (ab Eisprung) kam unsere Tochter auf den Tag genau.
So, nun zu deiner Frage. Ich wollte von Anfang an keine PDA und wenn ich mich noch so recht dran erinnere, hatte ich auch nicht das Verlangen danach. Die Schmerzen haben mich zwar "in-die-Knie-gezwungen", sie waren aber gut auszuhalten.
Hast du mal versucht, deine Gesichts-, insbesondere deine Mund- und Kiefermuskulatur gezielt zu entspannen? Hintergrund ist, dass, wenn du da entspannen kannst, es auch "unten-rum" sich entspannt und du nicht verkrampfst. Versuchs mal auf der Toilette, dann weißt du, was ich meine.
Zum Atmen (da hatte ich Bammel davor, dass ichs dann richti mache), meinte meine Hebamme während der Entbindung: "Ist mir doch egal, wie Sie atmen, Hauptsache Sie atmen aus." Und so war es auch. Nicht Luft anhalten und verkrampfen. Bewusst das Gesicht entsprannen und ausatmen. Mein Mann stand neben mir und hat mich immer wieder daran erinnert!!! #pro
Sags, demjenigen, der dich bei der Entbindung unterstützt und du wirst sehen, es ist dann (hoffentlich) etwas einfacher.
Und zu deinem Bammel: Raus muss das Kind, einen anderen Weg gibts nicht (o.k. Kaiserschnitt, aber den will man ja schon vermeiden, wenn man spontan entbinden möchte).

Ich drück dir die Daumen und: Nur keine Panik, da sind schon ganz andere Frauen durchgekommen!!!
vG
ficus

Beitrag von knutschibaer 19.03.11 - 16:41 Uhr

Hi!
Mein sohn kam auch vier tage nach ET.
Zu den schmerzen, ja sie sind heftig, aber dafür gibts ja schmerzmittel:-)
Als ich acht cm auf war, wollt ich die PDA (was ich vorher auf keinen fall wollte) . Aber die hebi meinte, nun ist es zu spät.
Hab dann eine spritze bekommen gegen die schmerzen und die war super:-)
Ich war wie besoffen und musste mich darafhin hinlegen, weil ich getaumelt bin#rofl
Mach dich nicht verrückt und hab keine Angst. Soooooooooo viele frauen haben es geschafft, du schaffst das auch#cool

Ich wünsch dir alles Gute und freu dich auf das schönste Geschenk überhaupt, dein baby in deine armen#verliebt

GLG Tabea ( ET - 14 )

Beitrag von anyca 19.03.11 - 16:43 Uhr

"Wie habt ihr es geschafft mit dem Schmerz umzugehen und hat euch die PDA wirklich geholfen oder wolltet ihr bewußt keine? "

Ich habe mir die Option PDA zwar offengehalten, habe aber letztlich während der Geburten nicht einmal daran gedacht. Ich habe zweimal in der Wanne entbunden, das fand ich prima.

Wie geht man mit dem Schmerz um? Am besten so, daß man die Wehe nicht als "Feind" sieht. Der wichtigste Tipp aus dem GVK war für mich, die Wehe nicht zu VERatmen (so nach dem Motto, iiiiih, geh weg, Wehe), sondern mit der Wehe mitzuatmen und jede Wehe bewußt wirken zu lassen.

Obwohl ich keine PDA hatte, finde ich es nicht hilfreich, von vorneherein gegen PDA oder für oder gegen irgendwas zu sein bei er Geburt. Schau in dem Moment, was DIR guttut!

Alles Gute!#klee

Beitrag von nana13 19.03.11 - 16:43 Uhr

Hallo,

Bei meinem sohn hatte ich nach geburtstillstand und schon bald 20 stunden wehen davon 2 stunden ohne pause,
ich war übermüdet und habe nichts mehr getrunken gegessen schon gar nicht mehr.aber bevor es nicht mehr weiter ging konnte ich die wehen eigentlich gut ertragen, taten weh aber nicht sooo schlimm wie ich dachte.

wir sind dan vom geburtshaus ins spital dort bekam ich eine pda und was soll ich sagen es war einfach super. 4 stunden später hatte ich dan lukas in den armen.

bei der 2 geburt habe ich wider das gh gewählt, die wehen taten klar weh, aber ich konnte gut damit um gehen, ich durfte einfach nicht sitzen während einer wehe, das war schlimm für mich.
stehen oder liegen auf irgendwas abstütezen ging super, auch die badewanne war gut.

ich dachte das geht nun noch den ganzen tag so, aber die kleine wollt nach 10 tage warten doch ganz schnell auf die welt.
und kam kurz nach dem mittag.
zuerst hatte ich angst zu pressen, dachte es schmerze noch viel mehr, dabei waren die scmerzen viel weniger wen ich presste.

heute würde ich sofort wider ohne pda entbinden, aber mich nicht mehr so dagen streuben wie bei der ersten geburt.

und was ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte nach der geburt waren die ganzen schmerzen vergessen.

du schafst das schon, ob mit oder ohne schmerzmittel. denke doch während der wehen was du dafür kriegst!
und egal wie du entbindetst es wird ein grossartiger tag für dich/euch.

lg nana

Beitrag von fialein84 19.03.11 - 17:01 Uhr

#blume
Danke für eure Antworten! Die machen mir Mut!!! Ich weiß, ich muss dadurch, aber ich glaube diese Angstphase macht jede Frau kurz vorher mehr oder weniger durch!!
Danke fürs Mutmachen!#herzlich

Beitrag von abenteuer 19.03.11 - 17:48 Uhr

Huhu
Ich habe bisher 4 Kinder zur Welt gebracht. Alle spontan!
Die PDA war dabei mein bester Freund!!!

Beim ersten Kind war ich mir bezüglich der PDA auch nicht sicher. Als ich während der Wehen im Kkh gefragt wurde, sagte ich dann spontan ja zur PDA und habe es nie bereut!
Es ist so toll, wenn alle Schmerzen plötzlich weg sind. Man kann für die Presswehen Kraft tanken.

Bei der letzten Geburt wirkte die PDA noch während der Presswehen. Juchu!!! Das war die schönste Geburt.;-)

Beitrag von gsd77 19.03.11 - 18:02 Uhr

Hallo,
habe schon 3 Geburten hinter mir und jede war anders :-)

Bei der Ersten Maus hatte ich 13 Stunden Wehen bevor sie da war, aber ich habe mir nichts geben lassen. Ich habe es dennoch "überlebt", also alles halb so wild!

Meine 2. Maus war innerhalb von 3 Stunden da, da ging alles so schnell das ich es selbst nicht fassen konnte und auch diese Geburt habe ich ohne Schmerzmittel überstanden :-)
Das Nähen war allerdingt danach unangenehm da ich sehr viel gerissen bin, eben weil die Geburt so schnell ging!

Mein Sohn war innerhalb von 7 Stunden da, kein Riss, nichts! Allerdings habe ich da sehrwohl einen Tropf bekommen der es einem leichter macht!
Die Hebamme hat es mir beschrieben mit "Das ist so als wenn man 2 Gläser Sekt trinkt und alles nicht mehr so ernst nimmt". Ich empfand es mehr als ganze Flasche Sekt :-) und habe nach dem Tropf bis zu den Presswehen nur noch herumgeblödelt mit meinem Mann und der Hebamme :-).

Würde diesen Tropf bei meiner bevorstehenden Geburt wieder nehmen, vor einer PDA schrecke ich jedoch zurück, keine Ahnung warum!

Alles Liebe und Gute für die bevorstehende Geburt!
LG gsd77 mit Bauchprinzessin 31.SSW

Beitrag von maerzschnecke 19.03.11 - 20:09 Uhr

Ich habe am 26.01. entbunden.

Tja, wie die Schmerzen aushalten... Ich gebe es zu: ich habe gewinselt und gewimmert was das Zeug hält. Im Nachhinein muss ich selbst darüber lachen. Ich habe mich nicht dafür geschämt, dass ich so jammere, sondern habe da echt alles rausgelassen. Ich war aber eine ganze Zeit lang in dem Glauben, dass das nur Vorwehen sind (weil im KH auf dem CTG nichts zu erkennen war = nur Rückenwehen) und habe mich für extrem wehleidig gehalten. Die Wehen setzten gegen 21:30 Uhr ein (wie gesagt: im KH wurde mir das als Vorwehen benannt) und um 06:02 Uhr war die Kleine da.

Die Geburt selbst ging so schnell, dass eine PDA gar nicht mehr möglich gewesen wäre. Ich wurde um 04:30 aufgenommen. Die Fruchtblase ist gegen 5 Uhr geplatzt. Dann musste alles so schnell gehen, dass die im KH sogar den Antibiotika-Tropf wg. Streptokokken nicht mehr dranmachen konnten.

Mach Dir jetzt keinen Kopf über die Geburt. Du weißt nicht, wie schnell die dann abläuft, ob Du die PDA dann auch noch willst oder ob ggf. ein anderes Schmerzmittel ausreicht. Lass es auf Dich zukommen und entscheide dann.

Beitrag von gingerbun 19.03.11 - 21:15 Uhr

Hallo,
ich hatte weder bei meiner ersten Geburt Panik noch jetzt bei der zweiten vor fast 4 Wochen. Bei meiner ersten Geburt wusste ich ja nicht was mich erwartet. Dann wurde ich eingeleitet. Mit einer PDA hatte ich nie geplant, hab es mir aber offen gehalten. Da ich ewig in den Wehen lag und schon fast nicht mehr konnte hab ich mir eine PDA setzen lassen. Danach gings besser.
Nun stand vor 4 Wochen meine zweite Geburt bevor und ich war mir sicher dass es diesmal anders kommt als bei der ersten. Und da wusste ich ja eigentlich wieder nicht was mich erwartet, nur ansatzweise.. Ich hatte mich eigentlich regelrecht darauf gefreut. Auch überwog die Vorfreude auf das Baby. Und diesmal ging es super schnell, wenn auch etwas heftig, aber eine PDA brauchte ich nicht, bzw. es war gar keine Zeit.
Entspann Dich - alles halb so wild !!!
Alles Gute!
Britta