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Archiv des urbia-Forums Frühchen.

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Hier könnet ihr euch gegenseitig Rat und Unterstützung geben. Lest gern auch in unserem Magazin nach. 

Beitrag von max.83 19.03.11 - 16:18 Uhr

Hallo,

i hab keine Ahnung, wer uns noch kennt und wer nit.
Bei uns is in letzter Zeit leider sehr viel los.

Hannahs Oma ist plötzlich und unerwartet verstorben, womit Hannah sehr zu kämpfen hat. Sie leidet sehr unter dem Verlust und auch der Besuch bei ihren Eltern und ein geplanter Kurzurlaub mit ihren Eltern hat ihr nit geholfen. Außerdem hat sie extrem seit den Gedenktagen unserer Erstgeborenen wieder mit der Trauer um Niklas und Sarah zu kämpfen und weint sehr viel.
Sie ist wieder krank. Wir sein von unserem Urlaub eher heim gekommen. Am Donnerstag war sie beim Arzt und ihrer Therapeutin und nachdem wir nimma den Eindruck, dass beides hilft, haben wir gemeinsam mit diesen beiden entschieden, dass sie in eine Rehaklinik soll.
Nun ist sie seit gestern dort und macht eine Therapie. Wie lange sie dort bleiben muss, wissen ma nit. I mach ma große Sorgen um sie und i hoff einfach sehr dass sie es erneut schafft gesund zu werden...

I bin derweil mit Per in der Klinik, weil er wieder mal eine Bronchitis hat. Nachdem ma sogar die 5000g geknackt hatten weil er sehr gut getrunken hatte und zugenommen hatte sein ma jetzt wieder bei 4300g. Er braucht Sauerstoff und hat a Magensonde weil er leider nur sehr schlecht trinkt und sonst immer mehr abnimmt.
Heit ist er schon etwas wacher und es geht ihm etwas besser. I hoff es geht weiter bergauf dass zumindest wir beide bald heim können.

I bin jetzt in Karenz solange meine Frau in der Reha ist und i hoff dass wir des gemeinsam einfach erneut durchstehen können.

Danke fürs Lesen und ma wünschen euch alles Gute und hoffen es geht euch besser.

Gruß
Max

Beitrag von dustyli 19.03.11 - 17:14 Uhr

Ach menno, bei euch ist das Glück auch immer viel zu kurz zu Gast.
Ich wünsche euch alles Gute und ganz viel Kraft und deiner Frau wünsche ich, dass sie zu der alten Kraft zurück findet. Sie hatte immer tröstende und liebe aufbauende Worte für alle.
Hab im "Frühen Ende" ihre Beiträge nur still verfolgt und fand sie immer so stark.

Alles Gute und viel Kraft. #klee #klee #klee #klee

dustyli mit #stern (Emily, 21. SSW) und Jonathan (geb. 31+4 5 Monate)

Beitrag von max.83 20.03.11 - 10:22 Uhr

Hallo,

danke für deinen Zuspruch und deine Wünsche.
Hannah war schon einmal schwer krank mit Depressionen und i hab jetzt erkennen müssen, dass diese Krankheit leider immer in ihr schlummern wird und es Momente gibt, da kann sie wieder ausbrechen.

I hoff, dass die Zeit in der Klinik ihr helfen wird, ihre Lebensfreude und ihren Lebensmut wiederzufinden. Wenn sie stabil ist, werden wir a Familienkur machen, wel das sicher für uns drei wichtig ist.

Und i hoff, dass wir, also Per und i, ihr viel Kraft geben können und wir des gemeinsam packen.

I wünsch euch a alles Gute.

Lg Max

Beitrag von minkabilly 19.03.11 - 18:23 Uhr

Hallo!
Laßt euch mal alle fest #liebdrueck.
Ich hoffe, daß Hannah den Verlust ihrer lieben Oma gut übersteht. Manchmal braucht es halt Zeit und manchmal Therapie, um mit solch einem Verlust umzugehen.
Ich mußte gerade auch meine Mama zu Grabe tragen und so ein Schicksalsschlag ist nicht leicht.
Ich schick dir erstmal ein großes #paket-Paket, damit du jetzt für Per und Hannah stark bist.
LG

Beitrag von max.83 20.03.11 - 10:24 Uhr

Hallo,

vielen, vielen lieben Dank! #liebdrueck
I denk, dass der Tod von Hannahs Oma und die gesamte Trauer um unsere beiden Erstgeborenen Hannahs Krankheit wieder ausbrechen lassen haben.
Sie war schon einmal an schweren Depressionen erkrankt und i hab erkennen müssen, dass diese Krankheit immer präsent sein wird und manchmal wieder ausbrechen kann. I hoff, dass wir es gemeinsam und a mit der Therapie erneut schaffen, sie zu besiegen.

Es tut ma leid, dass deine Mama verstorben ist. Mein herzliches Beileid. Und i wünsch a dir und deiner Familie alles Gute, ganz viel Halt und a viel Kraft für diese schwere Zeit.

Lg Max

Beitrag von ratz-u-ruebe 19.03.11 - 19:28 Uhr

Hallo Max,

das sind aber gar keine guten Nachrichten !! Und als wenn das eine nicht schon schlimm genug wäre, musst Du Dich jetzt auch noch um beide gleichzeitig Sorgen !!

Ich denk ganz fest an Euch und wünsche Euch viel Kraft und ein schnelles Genesen für Hannah und Per !! Grüß sie bitte ganz lieb von mir !! Ich finde es toll, wie Du das alles schaffst - Du läufst sicherlich auch schon oberhalb Deiner eigentlichen Schmerzgrenze !! #liebdrueck

Alles Liebe,

Vanessa mit Finja (4 Jahre bei 36+0) und Max (morgen 18 Wochen bei 34+1) !!

Beitrag von max.83 20.03.11 - 10:27 Uhr

Hallo Vanessa,

vielen Dank. I merk hier gerade dass ma nit allein sein und uns viele alles Gute wünschen und einfach da sein. Danke dafür!

I lauf ganz sicher schon auf dem letzten Loch und i werd jetzt ebenfalls eine ambulante Therapie machen, weil i es allein a nimma dapack. Es is a bissl viel alles zusammen.
Und sobald Hannah wieder stabiler is, werden ma a Familienkur machen. I denke, das wird uns allen dreien helfen und uns zusammen schweißen.

Per geht es etwas besser. Er is seit heut Morgen ohne Sauerstoff. Und jetzt hoff i, dass er wieder schnell gesund wird und dann a allein trinkt und die blöde Sonde a noch losbekommt.

Bei Hannah wird des leider alles länger dauern. Sie hatte schon einmal schwere Depressionen und i befürchte, dass die Krankheit immer in ihr schlummern wird. I hoff, dass wir es gemeinsam und a mit der Therapie erneut draus schaffen. Wir brauchen uns ja gegenseitig.

I wünsc euch a alles Gute!

Lg Max

Beitrag von ratz-u-ruebe 20.03.11 - 22:20 Uhr

Lieber Max !

Gut zu hören, dass es wenigstens Per etwas besser geht.

Schaffst Du es denn eigentlich noch zu arbeiten ? Das ist doch in Deiner Situation fast unmöglich. Ich hoffe, Du hast einen guten Arbeitgeber, der Dich unterstützt !


Mir bleibt leider nur, Euch alles alles Gute zu wünschen !! Ihr schafft das als Familie - nicht viele Paare haben gemeinsam so viele Schicksalsschläge verkraften können wie ihr. Auch diesen Weg werdet Ihr bestimmt gemeinsam meistern. Gott sei Dank habt Ihr Hilfe von Außen angenommen.


Würde mich freuen, wenn Du Dich ab und an mal wieder melden würdest.

Alles Liebe, Vanessa

Beitrag von max.83 22.03.11 - 06:54 Uhr

Hallo Vanessa,

dankeschön. Ma versuchen jetzt des Beste aus der Situation zu machen, was geht.

I geh derzeit nimma arbeiten, weil des gar nit gehen würde und weil i ja als Begleitperson für Per mit in der Klinik bin.
Wir haben die Karenz jetzt umgestellt, sodass i in Karenz bin und Hannah theoretisch arbeiten gehen würde. Aber sie ist in Krankenstand auf umbestimmte Zeit. Damit kann mein Arbeitgeber ja nix sagen (würde er a nit. Das muss i ihm hoch anrechnen!) und damit geht des alles a seinen rechten Weg.

I denke nit, dass ma des ohne Hilfe von außen schaffen würden und i bin froh, dass meine Frau da die Hilfe annimmt. Des ist schon mal a guter Schritt, denke i.
Und i hoff einfach, dass ma es gemeinsam packen.

Kurz zu Per. Wir sein nach wie vor in der Klinik und er braucht seit gestern wieder Sauerstoff. Wird wohl noch a bissl dauern, fürchte i. Aber der Arzt meint, is alles normal bei einer Bronchitis.

I wünsch euch alles Gute.

Lg Max

Beitrag von lilaluise 19.03.11 - 20:12 Uhr

hallo Max!
das hört sich ja leider gar nicht gut an!Es tut mir sehr leid für Sarah- und ich denke es ist das richtige dass sie sich zeit nimmt um all das zu verarbeiten.
Auch dass es Per nicht gut geht macht mich traurig- er war ja jetzt lange stabil, oder? gib doch bitte bescheid wenn es ihm wieder besser geht!
Du machst das wirklich toll und bist sehr stark für deine Familie. Hinter euch liegt eine harte Zeit und ich drück euch ganz fest die Daumen, dass ihr wieder zusammen seid. Hannah vermisst Per bestimmt sehr. Als Leo nach der GEburt in der Klinik war bin ich schier durchgedreht. ich kann keine stunde ohne ihn sein. Manch einer hält das für verrückt, aber man hängt eben an seinem Kind wenn man viel durchgemacht hat und kann schwer mal los lassen. Wie geht Hannah damit um? Kann sie es für sich akzeptieren, dass sie erst mal in der Reha bleiben muss?
Sag ich herzliche Grüße von mir!
Alles alles Gute! Ich schicke euch ganz viele #sonne strahlen, damit es wieder hell bei euch wird!
luise

Beitrag von max.83 20.03.11 - 10:32 Uhr

Hallo Luise,

vielen Dank für deine Worte und a deine Wünsche.
Es tut gut, wenn ma merkt, dass ma nit allein ist.

Per hatte jetzt bis auf zwei Erkältungen keine gesundheitlichen Probleme und entwickelt sich völlig normal. I hoff, dass er bald wieder fit ist und wir heim können. Er ist seit heut Morgen ohne Sauerstoff. Und i hoff, er trinkt a bald wieder komplett allein und nimmt zu.

Hannah hat im Moment eine ganz schwierige Lage. Sie hat wieder schwere Depressionen und esist schwer für mich, in sie reinzuschauen, was das Beste für sie ist. I muss da den Ärzten vertrauen, dass sie genau wissen, was das Beste ist.
Sie ist stationär in behandlung, da wir es ambulant nimma packen. Sie hat sich die letzte Woche gar nimma um Per kümmern können und hat sich nur abgekapselt. Wie lange sie in der Reha bleiben muss, wissen ma leider nit. I denk, das wird sich einige Zeit leider hinziehen
I musste erst einmal erkennen, dass diese Krankheit immer bei ihr da sein wird und dass sie jederzeit ausbrechen wird. I hab mir jetzt Lektüre geholt, um des alles besser verstehen zu können.

I denk, wenn sie stabil ist, werden wir a Familienkur machen. Das wird uns allen dreien gut tun und uns zusammen schweißen.
Und i hoff, dass wir des einfac gemeinsam überstehen können. Per und i besuchen sie auf jeden Fall in Absprache mit den Ärzten. Und i hoff, dass ihr des a Kraft gibt. Natürlich vermisst sie Per sehr. Aber sie fühlt sich im Moment gar nit in der Lage, sich um ihn zu kümmern und sieht ihn trotz aller Liebe als Last an. Daher ist es das Beste, dass er erst einmal bei mir ist. Sollte es ihr besser gehen, kann man eben laut Arzt die Familienkur machen, wo sie dann wieder langsam dran geführt wird, sich um ihn zu kümmern.

I grüß sie auf jeden Fall von dir. Und i wünsch euch alles Gute und hoff, es geht euch gut.

Lg Max

Beitrag von lilaluise 20.03.11 - 17:19 Uhr

Du bist ein toller Ehemann und Papa. Die Kraft und Liebe mit der du für Hannah und Per da bist ist wirklich enorm. Versuch aber auch an dich zu denken, dass du nicht irgendwann ein Burn out erlebst. Was ist denn mit Pers Großeltern. Können die dich ab und zu mal etwas entlasten?
lg luise

Beitrag von max.83 22.03.11 - 06:57 Uhr

Hallo Luise,

i denk, es würde jeder Mann in meiner Situation so handeln. Immerhin hab i Hannah bei der Hochzeit (und a schon davor) versprochen, dass ma alles gemeinsam packen - gute und a schlechte Zeiten und genauso denke i des jetzt immer noch und vor allem fühle i es noch so.

I hab jetzt a ambulante Therapie begonnen. Es is für mi eher wie mit jemand Fremden einfach mal reden können und i denk, des hilft schon a bissl.
Leider sein unsere Eltern relativ weit weg von uns. Aber a da bekommen ma Hilfe und so wird meine Mama zu uns kommen, sobald i mit Per aus der Klinik entlassen werden derf.

Kurz zu Per. Wir sein nach wie vor in der Klinik und er braucht seit gestern wieder Sauerstoff. Wird wohl noch a bissl dauern, fürchte i. Aber der Arzt meint, is alles normal bei einer Bronchitis.

I wünsch euch alles Gute.

Lg Max

Beitrag von ronjaleonie 19.03.11 - 21:14 Uhr

Hallo Max!

Es tut mir so unendlich leid für euch alle, das ihr schon wieder so schweres durchmachen müsst.

Ich selbst war schon 2x ähnlich schwer krank und brauchte therapeutische Hilfe, daher meine Frage: Meinst du es ist gut Hannah und Per zu "trennen"?

Mir haben gerade meine Kinder geholfen, wieder aus dem Tief aufzustehen und haben mir so mega viel Kraft gegeben!

Ich drücke euch alle Daumen und schicke euch ne mega große Portion KRAFT

Nicole

Beitrag von max.83 20.03.11 - 10:36 Uhr

Hallo Nicole,

danke für deine Antwort.
Zu deiner Frage. Hannah war bereits schon einmal schwer an Depressionen erkrankt. Das war nach Sarahs Tod und ging bis zu einem Selbstmordversuch. Zum Glück hatte ihr dann die ambulante Therapie geholfen.
I hab in dem Ärztegespräch erkennen müssen, dass diese Krankheit immer in ihr schlummern wird und ausbrechen kann. Und leider ist des jetzt passiert.

Sie hat sich letzte Woche gar nicht um Per kümmern können, ist total überfordert mit ihm und trotz aller Liebe zu ihm sieht sie ihn nur als Last an. Sie fühlt sich nicht mehr so, dass sie ihm gerecht werden kann.
In Absprache mit den Ärzten mussten wir jetzt so entscheiden, dass er bei mir bleibt (zumal er ja selbst jetzt in der Klinik ist). Es würde sonst nur noch ein größerer Druck für sie werden. Und sobald sie aber stabiler ist, werden wir eine Familienkur machen, damit sie langsam wieder rangeführt an das Betreuen von ihm. Und damit sie sich langsam wieder an diese Aufgabe rantasten kann.

Wir werden sie natürlich in Absprache mit den Ärzten besuchen und i hoff, dass ihr des Kraft geben kann. Jetzt muss sie erst einmal ein paar Schritte mit den Ärzten gemeinsam gehen, damit sie überhaupt halbwegs aus dem Loch kommen kann.
Es ist schwer, des alleszu verstehen, was in ihr vorgeht und wie sie sich fühlt. Aber i versuch es mit einiger Lektüre zu verstehen.

Vielen Dank.

Lg Max

Beitrag von kerstini 20.03.11 - 11:59 Uhr

Hallo Max,

es macht mich unglaublich traurig zu hören wie schlecht es Hannah geht! #heul

Wir hatten schon ein paar Wochen keinen Kontakt mehr und ich dachte es geht ihr wieder besser! Ich weiß nur zu gut dass es sehr schwer ist aus so einer tiefen Depression wieder herauszukommen. Vielleicht tut es ihr aber jetzt wirklich gut erstmal Zeit nur für sich zu haben und "ohne" Verwantwortung zu sein. Sie weiß ja das Euer Per in guten Händen bei dir ist :-)

Klappt das denn bei dir auch mit der Arbeit? Ist ja auch für Dich eine enorme Belastung! Aber es ist schon mal ein enormer Schritt von Hannah sich überhaupt einzugestehen das es alleine nicht mehr geht.

Ich wünsche dir und vor allem auch Hannah alles alles Gute und viel Kraft und Geduld für die nächste Zeit!


LG

Kerstin mit Ida #verliebt (7 Wochen) und #stern Madita #stern Leo + #stern 12.SSW

Beitrag von max.83 22.03.11 - 07:00 Uhr

Hallo Kerstin,

vielen Dank für deine Antwort. Ihr habt ja leider a schon viel mitmachen müssen. :-(

I bin erst einmal froh, dass meine Frau den Schritt geht und dass sie sich die Hilfe holt, die sie a braucht. Das ist schon mal wichtig.
Jetzt hoff i einfach, dass ma des a wieder zusammen durchstehen und dass ihr die stationäre Therapie gut tun wird.
I denk schon, dass es a kleine Befreiung ist, wenn sie si erstmal lei um si selbst kümmern kann und nit um Per. Und i denk doch, dass er bei mir in guten Händen is. Sobald ma aus der Klinik entlassen sein, wird mei Mama kommen.

Von der Arbeit hab i an sehr guten und verständnisvollen Arbeitgeber. Aber damit des alles seinen rechten Weg geht, haben ma die Karenz geändert. So bin i jetzt in Karenz und Hannah würde theoretisch arbeiten gehen, ist aber im Krankenstand auf unbestimmte Zeit. I denk, des is a gute Regelung.

Kurz zu Per. Wir sein nach wie vor in der Klinik und er braucht seit gestern wieder Sauerstoff. Wird wohl noch a bissl dauern, fürchte i. Aber der Arzt meint, is alles normal bei einer Bronchitis.

I wünsch euch a alles Gute und hoffe, dass es euch und eurer Ida gut geht.

Lg Max

Beitrag von schanina 20.03.11 - 20:49 Uhr

Huhu Max,

och mensch, bei euch hört das ja auch nie auf, was? Sag deiner Süßen mal ganz ganz gute Besserung und ich hoffe es geht schnell wieder bergauf bei euch! Ihr habt es euch sooo verdient. Kann es gut nachvollziehen, jetzt kommt auf einmal wieder alles zusammen, hoffe sie schafft es noch einmal ganz stark zu sein. Aber mit euch beiden an der Seite wird sie das ganz sicher schaffen!

Ganz dicken Drücker,

Nina#liebdrueck

Beitrag von max.83 22.03.11 - 07:01 Uhr

Hallo Nina,

vielen, vielen lieben Dank! #liebdrueck
I hoff, euch geht´s gut und eure beiden Kleinsten entwickeln sich gut.

I werd die Grüße an Hannah ausrichten und i bin ma sicher, sie freut sich. I hoff, dass ma des nochmal zusammen durchstehen, glaube a fest dran.

Kurz zu Per. Wir sein nach wie vor in der Klinik und er braucht seit gestern wieder Sauerstoff. Wird wohl noch a bissl dauern, fürchte i. Aber der Arzt meint, is alles normal bei einer Bronchitis.

Alles Gute für euch!

Lg Max

Beitrag von almararore 20.03.11 - 21:10 Uhr

Lieber Max!

Ich kenne Euch zwar noch nicht, aber manchmal denke ich mir, dass es unmenschlich ist, was manche Familien durchmachen müssen.

Meine Mutter hat ebenfalls eine psychische Erkrankung, war aber leider erst nach 20 Jahren so einsichtig in Behandlung zu gehen #heul, darum denke ich es ist ein sehr, sehr gutes Zeichen, wenn Deine Frau Hannah jetzt eine so gute Behandlung bekommt und Du ebenfalls. Bist ein sehr tapferer und realistischer Mann!!! Es ist gut, dass Du die Erkrankung Deiner Frau realistisch siehst, das ist ebenfalls ein sehr guter Start um sie wirkungsvoll zu bekämpfen. Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit!
Sollte man Dich irgendwie unterstützen können, dann melde Dich!

Liebe Grüße und Alles Gute
Alex

Beitrag von max.83 22.03.11 - 07:03 Uhr

Hallo Alex,

vielen Dank für deine Antwort. I glaub, manchmal sucht si des Schicksal eben leider oft die selben Menschen aus und man kann des leider nit steuern. :-(

I bin auf jeden Fall sehr froh, dass meine Frau den Weg jetzt geht und dass sie von allein diesen Weg gehen wollt und glei in die Klinik gegangen ist. I hoffe, dass ma des gemeinsam mit der Therapie noch einmal packen.
I weiß, dass des alles in 3-4 Wochen nit gegessen ist, sondern a Prozess über Monate werden wird. Aber wenn mei Frau dann dafür wieder lachen und vor allem leben kann, is es des auf jeden Fall wert.

Danke für deine Unterstützung und a den Mut, den zu zuredest. I hoff, dass dei Mama so halbwegs gesund ist (i weiß ja, dass die Krankheit immer in einem schlummern wird).

Alles Gute für euch!

Lg Max

Beitrag von gille112 22.03.11 - 10:56 Uhr

Hallo Max,

na was soll ich sagen...#liebdrueckich hatte deinen Post gleich gelesen, war aber am Wochenende ein wenig im Streß und wollte net so kurz und knapp antworten.
ich wünsch euch erst mal alles Liebe, und den Mut, diesen steinigen Weg zusammen zu gehen.Es war alles so viel in letzter Zeit für euch.Dann war euer Per da und erst mal heilte das ein wenig den Schmerz über eure Sternchen...aber eben nur kurz.Per wird das Loch niemals ganz schließen können, er kann nur ein teil eurer gesamten Familie sein, zusammen mit Sarah und Nicklas, die euch immer begleitenwerden.
Ich kann euch nur wünschen, das Ihr einen Weg findet wieder nach vorne zu schauen und eure Herzen sich wirklich wieder freuen können.Ich glaube zwei Kinder zu verlieren ist das schlimmste was jemandem widerfahren kan, den Schmerz kann keiner nehmen, es nachzufühlen ist wohl kaum möglich.Umso mehr habt ihr es verdient, das ihr euer glück mit Per genießen könnt.
Ich wünsche dir vor allem Kraft, denn auch du hast deine Babys verloren, erfahren wie sehr Glück und Leid leider zusammen liegt.
Ich hoffe du hast ebenfalls Unterstützung, damit du weiter für deine Lieben stark sein kannst.
Wir haben hier immer ein offenes Ohr, melde dich wann immer dir danach ist.Und bitte Grüße Hannah ganz herzlich und sage ihr das es toll ist, das sie den Mut hatte diesen Weg zu gehen und sich den Problemen zu stellen.
Ihr werdet das schaffen und Sarah und Nicklas werden verdammt stolz auf ihre Mami und Papi sein.

Und ganz wichtig:Ich hoffe das es dem Kleinen Per bald besser geht.Im Moment sind so viele Infekte im Umlauf, uns hat es in den letzten 4 Wochen auch 2 mal erwischt...
Allesw Liebe für euch,

Gille mit Hannah und Lara

Beitrag von max.83 24.03.11 - 06:28 Uhr

Hallo Gille,

vielen Dank für deine Antwort und a deinen guten Zuspruch. I werd mi ganz sicher hier ab und an melden, schon allein weil i doch immer recht viele Fragen habe und es für mi a ganz neue Situation ist, mi um Per alleinig zu kümmern.

Nur kurz zu ihm. Ihm geht es nach wie vor nicht besser. Sauerstoff haben wir immer noch (2 Liter) und a die Magensonde haben wir noch. I hoff, es wird bald besser. Aber die Ärzte sein zuversichtlich, also werd i des a sein.

I selbst hab a Therapie angefangen. Es is für mi zwar eher mit jemanden reden, der zuhört. Aber i denke, dass es mi a entlasten wird, wenn i mir mal Luft machen kann.
Meine Mama wird zu uns kommen, sobald i mit Per aus der Klinik gekommen bin. Darüber bin i ganz froh, nit ganz allein zu sein.
Und am Wochenende sein Hannahs Eltern da, sodass sie si um Per in der Klinik kümmern, damit i einmal zu Hannah fahren kann. I hoff, dass ihr des gut tut und i dann etwas positivere Nachrichten haben kann.

I hoff a, dass ihr nun gesund seid und bleibt. I wünsch es euch.

Lg Max