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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von kruemelmoehre 19.03.11 - 20:29 Uhr

Hallo,
ich habe vor ein paar Tagen schonmal gepostet, da ich nicht genau wusste ob ich noch ein 3. Kind möchte.
Mein Freund drängelt ja eh schon und hätte sooo gerne noch eins und das obwohl unser Sohnemann gerade mal 4,5 Monate alt und nicht besonders einfach ist !
Und auch ich kann mich irgendwie nicht damit abfinden nie mehr ein Kind zu bekommen und wünsche mir doch noch eins irgendwie fehlt noch was.

Hätte mir im Leben niemals vorstellen können das ich mal drei Kinder möchte.

Eigentlich passt (fast) alles, das einzige was wir noch vorher schaffen müssen ist di egrößere Wohnung. Auto haben wir im Dezember erst gekauft, passen hinten 3 Kiddies rein. Ich selbst habe einen festen Arbeitsplatz den mir keiner nehmen kann, gehe ab nächsten Monat sogar ein paar Stunden arbeiten, dann komm ich mal raus und der kleine ist bei Papa oder Oma und der Große in der Schule.

Eigentlich passt alles, und wirklich anstrengend sind denke ich eigentlich nur die ersten 2 Jahre. Bis sie in Krippe , Kindergarten und Schule sind. Dann ist eh alles leichter. Ich kann wieder Halbtags arbeiten die Kinder sind unter anderen Kindern und haben ihren Spass.

Wir haben zwei Omas, eine Tagesmutter und einen Babysitter, also eigentlich gut ausgestattet um unsere Beziehung zu pflegen und damit wir auch mal 2,3Stunden was als Paar machen können.....

Im September wollen wir anfangen mit üben, da ist der kleine dann 10 Monate alt und es dauert ja meistens eh eine Weile bis man schwanger wird.

Hach ich bin ja jetzt schon hibbelig und freue mich nochmal schwanger sein zu können :)

Oder stelle ich mir das jetzt zu einfach vor ?? Was meint ihr??

Beitrag von xxtanja18xx 19.03.11 - 22:31 Uhr

Hat Vor und Nachteile....Ich wollte nicht in der "schönsten" Baby/kleinkind Zeit Schwanger sein und vielleicht eingeschrenkt sein....Ich bin damals als der Große 19Monate alt war ss geworden...und Heute sage ich, es war zu früh....Der kleine ist eigentlich "nur" mitgelaufen...Obwohl mein Großer total Pflegeleicht war....

Lg

Beitrag von sini60 19.03.11 - 22:41 Uhr

Du stellst dir alles etwas zu einfach vor.

Wenn du glaubst das die ersten zwei Jahre die schlimmsten sind und wenn sie in der Schule sind alles viel einfacher wird, irrst du dich gewaltig.
Die Zeit bis zur Schule ist himmlisch einfach, erst dann gehts richtig los.

Ich habe drei Kinder innerhalb fünf Jahre bekommen und noch halbtags gearbeitet. Als meine letzte auch in der Schule war musste ich aufhören, weil ich es nicht mehr alles unter einen Hut bekommen habe und völlig ausgelaugt war.

Du musst wissen sobald sie in der Schule sind kommt Druck von außen.
Da müssen Hausaufgaben gemacht werden, Termine wahrgenommen werden, Klassenarbeiten, bei einem Kind ist das dringend beim anderen was anderes. Die Zeit wird knapp und der Druck steigt von Klasse zu Klasse.

Bei drei Kindern musst du immer damit rechnen, dass du zeitweise nicht so arbeiten kannst wie du gern möchtest. Wenn du auf deine reichhaltige Kinderbetreuung weiterhin zuverlässig zugreifen kannst, hast du es allerdings um einiges einfacher.

LG
Sini

Beitrag von kruemelmoehre 19.03.11 - 22:56 Uhr

Hallo, ich hab ja schon ein Schulkind er geht jetzt dann ab September bis ca. 1 oder 2 , zweimal in der Woche in die Mittagsbetreuung, dort kann er wenn er will Hausaufgaben machen oder er macht sie eben daheim. Er ist schon so selbstständig und ist oft bei Freunden oder die Freunde sind bei uns... Der kleinste iss ja nun 2 jahre zuhause und kommt in die Krippe so wie der Große damals, dem es super gut getan hat ! Und bis dahin ist Kind 3 dann unterwegs, bei dem es genauso laufen wird wie es gerade mit Kind Nr. 2 abläuft....

Das das generell wesentlich anstrengender wird ist mir total bewusst und sich der Terminplan verdoppeln wird auch.

Arbeiten werde ich genauso wie bei meinem Großen und jetzt mit zweien. Habe wie gesagt meinen festen Arbeitsplatz und mein Freund ist mein Chef und plant mich quasi ein, wenn ich da bin ist der kleine bei Papa und wenn er auf Arbeit ist bin ich daheim.... oder wir arbeiten beide und der kleine ist die 3-4 Stunden bei Oma...

Beitrag von mami-tini 20.03.11 - 19:00 Uhr

Und das soll jetzt heissen, man darf nicht mehr wie zwei Kinder bekommen weil dann alles viel schwieriger wird nur weil sie älter werden?

Meine Ma hat vier Kinder groß bekommen und hat die Zeit sehr genossen. Sie hat sich nie beschwert und ich hab es auch langsam satt mir von allen sagen zu lassen: Wart erstmal ab wenn sie in die Schule kommen.


Also wir bekommen auf jeden Fall noch mind. ein weiteres Kind. Wir müssen vorher auch noch einiges regeln, aber viele Kinder zu haben ist etwas schönes und die Aufgaben, die die Kinder mit sich bringen sind für mich erfüllend.

Davon abgesehen muss das jedes Paar für sich selbst entscheiden wie viel Kinder sie bekommen wollen. Das jedes weitere Kind mehr Arbeit bedeutet ist jedem wohl klar.

Alles Gute für die Kinderplanung!
LG Tini mit 2 Jungs

Beitrag von kruemelmoehre 20.03.11 - 19:50 Uhr

Ja da hast du Recht, natürlich weiß ich das es noch anstrengeneder wir, aber erfüllend ist glaub ich das Richtige Wort !!! Mir fehlt einfach noch was und mein Sohn ist in der Schule und es ist natürlich anders als Kindergarten, trotzdem schreckt mich das überhaupt nicht ab.

Dir auch alles gute !!!

Beitrag von alocin1970 19.03.11 - 23:00 Uhr

Hallo,

ich hatte dir ja auf deinen ersten Post schon geantwortet, als du nach Erfahrungen mit drei Kindern fragtest.

Ich verstehe deine Eile nicht. Du bist so jung, du hast doch noch Zeit. Ich für meinen Teil bin froh, dass meine Kinder jeweils um die 3 Jahre auseinander sind. Die erste Schwangerschaft war super, aber die zweite und dritte mit einem bzw. 2 kleinen Kindern waren ziemlich anstrengend, jedenfalls in den ersten Wochen, als mir so schlecht war und ich dauermüde war. Da war ich nur heilfroh, dass meine Kinder schon um die zwei Jahre alt waren, als ich mit dem nächsten schwanger wurde. Also nicht mehr ganz klein, dass man sie z. B. noch immer tragen musste. Sie waren da auch schon jeweils einen bzw. zwei Vormittage bei der Tagesmutter, sodass ich Zeit hatte für mich, meinen "Bauch", meinen Job. Nie und immer hätte ich schwnager sein mögen, als mein Kind noch ein Baby war, da hätte ich den Eindruck, dem "großen" Baby was von seiner Einzigartigkeit wegzunehmen, wenn ich schon mit einer neuen Schwangerschaft und dann mit einem neuen Baby beschäftigt war. So kam das "neue" Baby immer dann, wenn das jeweils größere schon im Kindergarten war, und ich hatte die Vormittage Zeit für das Neugeborene, die Nachmittage für das andere bzw. die beiden anderen, und dann lief das Neugeborene eher so mit. Ein Baby, wenn auch ein großes Baby, und schon wieder schwanger - nee,d as wollte ich nie.

Die beiden Jungs meiner Freundin sind 21 Monate auseinander, und die zweite Schwangerschaft mit dem gerade Noch-Baby dabei war extrem anstrengend für sie - mit dickem Bauch einem Krabbelbaby und dann Lauflern-Kleinkind hinterzulaufen. Sie wollte danach nie mehr schwanger sein. Und jetzt, wo der Kleine drei ist und im Kiga, haben sie gedacht, da fehlt noch einer, und freuen sich jetzt ganz entspannt auf das dritte Kind.

Und noch was ganz anderes: Bei uns ist es so, dass wir zwei Kinder super gut untergebracht haben bei Omas, auch mal zwei Nächte. Drei Kinder ist schwierig, wir waren seit der Geburt der Kleinen vor 2,5 Jahren gerade mal dreimal für ein WE weg, denn drei Kinder trauen sich beide Großelternpaare kaum noch zu.

Aber im Grunde ist es doch alleine deine Sache. Jeder wird dir was anderes sagen, ganz nach seiner Erfahrung. Da musst du dich doch nicht hier rückversichern.

Viele Grüße und viel Spaß beim Hibbeln, Nico

Beitrag von kruemelmoehre 19.03.11 - 23:06 Uhr

Der Erfahrungsaustausch ist aber eben das interressante. Was sagen wohl Eltern die schon 3 Kinder haben... Oma und Opa sitten auch gerne bei uns zuhause :) Abends schlafen sowieso alle.....

Ich wollte ehrlich gesagt mit 30 keine Kinder mehr und wir lassen es ja total locker angehen nichts von wegen ES Kalender sondern wenns dann mal passiert passierts halt...und ich gehen davon aus das es eh paar wochen oder Monate dauert, trotz ES Kalender hat es beim 2. 5 ÜZ´s gedauert...da wäre der kleine auch schon um die zwei... Naja mal schaun bis dahin iss ja noch Zeit

Beitrag von froehlich 20.03.11 - 00:31 Uhr

Macht es doch einfach so, wie es für EUCH am besten erscheint....;-)! Ich finde, Du klingst sehr froh und glücklich und Du weisst was Du willst/Ihr wollt. Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile, aber ich sehe wirklich nicht, was gegen eine frühe Familienplanung mit 3 Kindern sprechen sollte! Euer Großer ist ja wirklich bereits aus dem Gröbsten raus, und die beiden Kleineren wären dann eben ein bisschen näher beieinandern. Ich kann Dir nur sagen: Bei meiner Schwester (4 Kinder) und bei meinem Bruder (3 Kinder), alle in relativ kurzen Abständen hintereinander geboren hat das super geklappt und sie sind sehr happy damit. Meine beiden Süßen sind 5,5 Jahre auseinander - hat viel für sich, bedeutet aber natürlich auch, daß die Jungs länger warten mussten bis sie wirklich miteinander dicke sein konnten und richtig spielen.... . Ja, Du bist jung - aber ich verstehe auch Deinen Standpunkt nicht bis 30 warten zu wollen (bei mir war's umgekehrt...;-)...). Schließlich hast Du bereits 2 Kinder und weisst sehr genau, was diese Verantwortung bedeutet. Da würde ich Unkenrufe nicht allzu zu Herzen nehmen. Ich wünsche Euch viel Glück und Freude!

Babs

Beitrag von nele27 20.03.11 - 10:45 Uhr

***Nie und immer hätte ich schwnager sein mögen, als mein Kind noch ein Baby war, da hätte ich den Eindruck, dem "großen" Baby was von seiner Einzigartigkeit wegzunehmen, wenn ich schon mit einer neuen Schwangerschaft und dann mit einem neuen Baby beschäftigt war. So kam das "neue" Baby immer dann, wenn das jeweils größere schon im Kindergarten war, und ich hatte die Vormittage Zeit für das Neugeborene, die Nachmittage für das andere bzw. die beiden anderen, und dann lief das Neugeborene eher so mit.
***

Genauso sehe ich es auch. Bin gerade zu Hause mit Baby (4 mon) und kann die Vormittage mit Baby und/oder für mich und meine Freizeit gestalten. Z.B. ins Museum gehen, Café, Treffen mit Freunden. Alles, was mein Großer (3,5) stinklangweilig finden würde. Dem Baby ists egal...
Dafür sind die Nachmittage für den Großen reserviert, das Baby läuft mit und ich bin eben der Entertainer :-)
Für mich ideal und wir werden es beim 3. Kind, sofern eins kommt, auch so machen mit 3 Jahren Abstand.

LG, Nele

Beitrag von lajo 20.03.11 - 10:58 Uhr

Ich finde die ersten Jahren einfach und dann fängt das rumgezicke an und immer wieder Diskussionen führen wieso weshalb warum.
Lasst euch ein wenig Zeit mit dem dritten. Geniesst einfach die Zeit erst einmal mit zweien.

Beitrag von franzi1206 20.03.11 - 12:09 Uhr

Du bringst meine Welt ins Schwanken...;-) Nein, stimmt gar nicht, die schwankt schon länger, jedenfalls was den 3. Kinderwunsch angeht.

Eigentlich sind wir beide dafür, aber wiegen auch ständig das Für und Wieder ab.
Meine Tochter ist fast 12, mein Sohn 6 und kommt dieses Jahr in die Schule. Ich bin selbständig und kann definitiv nie aufhören zu arbeiten, außer vielleicht für 4 Wochen. Mein Mann hat einen super Arbeitgeber, könnte Elternzeit übernehmen, bleibt zu Hause wenn die Kinder krank sind. Großeltern sind immer verfügbar und machen furchtbar gern Babysitter-Dienst. Wir haben ein großes Auto, wir haben ein großes Haus.........

Jaja, klingt alles gut........... in der Theorie! Leider kann mir niemand sagen, wie es dann wirklich in der Praxis läuft.

Es würde mir schon sehr schwer fallen, ein kleines Baby zu Hause zu lassen, weil ich arbeiten muss. Wir geniessen eigentlich auch im Moment grad sehr die relative Ungebundenheit, die sich entwickelt, wenn die Kinder alt genug sind. Wir treffen Freunde, die Kinder spielen zusammen und es wird auch mal sehr spät. Wenn wir mal ein WE ohne Kinder weg wollen (passiert einmal im Jahr), dann können wir das machen. Die Kinder haben ihre Hobbys und werden mindestens 4 x in der Woche hin und her gefahren. Tja, klappt das denn alles auch mit Baby? Mehr Termine, mehr Wäsche, schlaflose Nächte..........

Ich kann mich im Moment einfach noch nicht entscheiden........heute ja..........morgen nein.

Allerdings werde ich dieses Jahr 32. Wie schnell es klappen würde, wenn wir uns dafür entscheiden, steht in die Sternen und wo setzt man denn da seine Grenze. Aber niemals wieder so ein eigenes Würmchen im Arm halten? Nee, der Gedanke wiederstrebt mir.

Du klingst so positiv, dass ich mal sagen würde, es kann nur richtig sein. Sicher ist nicht jeder Tag rosarot, aber das hast du ja bestimmt auch mit 2 Kindern ab und zu.

Also dann, viel Spaß beim Üben ;-), es wird schon richtig sein und eine positive Einstellung hilft doch bei jedem Hindernis!


Viele Grüße
Franzi

Beitrag von kess79 20.03.11 - 20:30 Uhr

Hallo,

Ich kann Dich total gut verstehen!

Wir haben auch hin und her überlegt, wann wir nun anfangen für das 3. üben. Für uns war schon immer klar, dass wir mind. 3 wollen.

Wir haben uns jetzt auch entschieden es zwar nicht direkt drauf anzulegen, es aber auch nicht zu verhindern. Ich total glücklich über dieses Entscheidung. Denn so gehen wir es locker an und es kommt wie es kommt. Meine beiden sind jetzt knapp 1,5 und knapp 3.

Anstrengend ist es sicherlich, aber ich glaube es wird auch einfach wahnsinnig schön mit 3 Kindern. Es kommt ja immer drauf an was man selber möchte, und wieviel man zurückstecken kann für eine gewisse Zeit. Ich glaube allerdings auch, dass es nicht leichter wird je älter die Kinder werden. Es wird anders und die "Probleme" werden anderen.

Ich wünsche euch alles Gute!

Liebe Grüße
Kerstin