Und wieder Diskussionen wegen Süßigkeiten :-(

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jenny133 19.03.11 - 21:10 Uhr

Hallo

das kann doch alles so nicht weiter gehen?!
Nico ist eigentlich total lieb aber beim Essen haben wir zunehmend Probleme :-( Er verweigert das Essen am großen Tisch (wenn mehr als wir zwei da sind) Wenn ich Glück habe isst er sobald die anderen, meine Eltern, für die ich mitkoche wenn ich nicht arbeiten muss, ein paar Bissen. Manchmal auch gar nichts. Sind wir zu zweit klappt es aber auch nur sporadisch. Aber jedes mal entbrennt ein Streit drüber, das er Süßigkeiten will. Entweder direkt beim essen oder irgendwann zwischendurch am Tag. Ich MUSS es ihm im Moment ja fast immer verbieten, denn wenn er nie richtig isst, wann sollte er sich denn an was anständigem satt gegessen haben um "Nachtisch" zu bekommen.

Nun bin ich ja schwanger und das Problem mit dem Essen stresst mich total #schwitz Wenn er mit seinem "Kasperltheater" anfängt hab ich schon keinen Hunger mehr :-( Würde am liebsten total aufgeben und ihn einfach mal nur von Süßem ernähren lassen. Aber mein schlechtes Gewissen nervt mich dann auch - Zähne... Gesunde Ernährung... Laut meinen Eltern bin ich so aufgewachsen. Am normalen Essen nur ein paar Happen aber hauptsächlich süßes. Meine Zähne sind ok und zum Glück tendiere ich eher zum Untergewicht als zum Übergewicht. Aber mir ist auch klar, das es nicht gesund ist und eine Umstellung der Ernährung als ich damals mit Nico SS war und Vorstufe zur SS-Diabetes hatte war ganz schön hart.

Helft mir mal bitte - ratet mir was?! Aufgeben oder einfach weiter drum bemühen, das Nico so wenig wie möglich süßes und so viel wie möglich gesundes zu sich nimmt?

LG
die Essensgestresste Melanie mit Nico (3,5 Jahre)

Beitrag von sterni84 19.03.11 - 21:18 Uhr

Hallo!

Als Erstes solltest Du aufhören, aus dem ganzen ein Thema zu machen.

Lass deinen Sohn soviel oder so wenig essen, wie er möchte. Du bestimmst, was es gibt und dein Sohn entscheidet, wieviel er davon essen möchte.

Meine Tochter isst auch für ihr Leben gerne Schokolade und fragt während des Essens schon nach ihrem heißgeliebten Nachtisch. Sie weiß das sie nach dem Essen etwas Süßes bekommt und hat somit keinen Grund während des Essens Theater zu machen.

Je mehr Du ihm die Süßigkeiten verbietest, desto mehr wird er diese einfordern und er hat gemerkt, dass er dich mit dem Essen unter Druck setzen kann. Die Mahlzeiten sind bei euch zu einem Machtspiel geworden.

Meine Tochter war die ersten 2 Jahre ihres Lebens eine furchtbar schlechte Esserin und wir haben uns natürlich auch immer Sorgen und Gedanken gemacht. Aber irgendwann haben wir sie damit völlig in Ruhe gelassen und sie hat gelernt mit Spaß und Genuß zu essen und die Zeiten des schlechten Essens sind schon lange vorbei.

Mach dir und deinem Sohn keinen Stress - er nimmt sich, was er braucht!

LG Lena

Beitrag von jenny133 19.03.11 - 21:23 Uhr

Hallo Lena

ich hab das mit dem Machtspiel jetzt schon öfter gehört. Wenn ich nun wirklich loslasse endet das zumindest vorerst darin, das er eben nur Süßigkeiten isst. Ausserdem gehts ja mir mittlerweile noch nicht mal mehr drum, das er mit isst, sondern das er zumindest bei uns am Tisch bleibt und nicht drunter oder drüber #schock rumhampelt. Neulich abends wollte er auch nichts essen und hat dann im Wohnzimmer ständig irgendwas scheppern lassen, so das mein Mann oder ich andauernd schauen mussten und eben nicht in Ruhe essen konnten. Das hat er mit Absicht gemacht, weil wir auf sein Rufen das wir mit ihm JETZT spielen sollen gesagt haben, das wir erst essen werden.

LG
Melanie

Beitrag von sterni84 19.03.11 - 21:34 Uhr

Möchtet ihr, dass er obwohl er mit dem Essen fertig ist, am Tisch sitzen bleibt? Warum?

Leonie darf natürlich aufstehen, wenn sie fertig ist - wir essen natürlich meist länger als sie. Warum sollte sie sitzen bleiben und uns beim Essen zu sehen?

Oder möchte er nicht am Tisch essen?

Ihr müsst auf jeden Fall den Druck rausnehmen, sonst wird sich die Situation mit dem Essen nicht bessern. Warum darf er denn keine Süßigkeiten essen? Führt doch eine Regel ein, dass er jeden Nachmittag so und so viel Süßes essen darf. Dann braucht ihr darum nicht mehr kämpfen.

Beitrag von jenny133 19.03.11 - 21:48 Uhr

Er isst nicht mit am Tisch. Meisstens will er, das wir uns mit ihm beschäftigen in der Zeit (machen wir dann aber nicht) und er würde danach sobald wir fertig sind noch essen. Je nachdem wann er kommt ob das Essen abgeräumt ist oder noch nicht bekommt er noch was.

Bei mir darf er wirklich wenig Süßigkeiten essen weil ich finde, das er auch ohne mein Zutun genug davon bekommt :-(. Dazu muss ich schreiben, das ich drei mal die Woche arbeite und ich finde das er bei meiner Mutter schon mehr als genug bekommt. Wenn wir uns dann noch mittags mit einer speziellen Freundin treffen, deren Tochter nur Kekse und Kuchen mittags isst und nicht Obst wie wir normalerweise hat er ja dort auch seine "Süßigkeiten"
Hab auch schon überlegt, ob es daran liegt, das er eben bei meiner Mutter nicht die festen Regeln bekommt und sich bei uns hier auch durchsetzen will. Laut meiner Mum ist das nicht so. Aber ich denke auch, das sie es nicht zugeben würde, wenn er bei ihr machen darf was er will.

Ab Mai bin ich zuhause und jeden Tag eigenverantwortlich für das Essen meines Kindes. Ich hoffe, das ich dann die biege bekomme und wir durch klare Linien den Stress beim essen wieder rausbekommen. Naja mal sehen...

Beitrag von sunflower.1976 19.03.11 - 21:35 Uhr

Hallo!

Aufgeben würde ich an Deiner Stelle nicht nicht, denn jetzt hast Du noch Einfluss auf das Ernährungsverhalten Deines Sohnes.

Wir handeln nach einer Regel:
Ich entscheide, was es wann zu essen gibt und meine Kinder entscheiden, wie viel sie davon essen.

Das heißt, dass die Essensmenge nicht kontrolliert, bewertet wird und meine Kinder nicht überredet werden, mehr zu essen.
Alternativen zum angebotenen Essen gibt es nicht bzw. nur in seltenen Ausnahmefällen (wenn ich mal ein Essen koche, was wir Eltern gerne essen, aber nicht ansatzweise kindgerecht ist).

Nachtisch machen wir nur sehr selten, aber das war auch schon vor der Geburt unserer Kinder so und ist keine Erziehungsmaßnahme. Bei uns essen unsere Kinder sehr wenig Süßigkeiten, bekommen aber täglich (wenn sie wollen) ihre "Ration" bei den Großeltern, die im gleichen Haus wohnen. Dort haben beide eine kleine Dose, die täglich mit einem Mini-Tütchen Gummibärchen und ein paar Keksen neu gefüllt werden. Ist die Dose leer, gibt´s nichts Neues. Es gibt Ausnahmefälle, aber das ist bei unseren Kindern kein Problem. Sie könnten bei uns an Süßigkeitenschubladen frei herankommen, aber sie nutzen es nicht. Würden sie sich ständig dran bedienen, würde ich die Süßigkeiten wegräumen.

Ich würde Süßigkeiten ganz vom normalen Essen "abkoppeln". Also kein Nachtisch, der als "Erpressung" genutzt werden kann - von beiden Seiten. Und eine feste Stüßigkeitenmenge, die er essen kann. Wenn sie leer ist, gibt´s eben keinen Nachschub und auf Diskussionen würde ich nicht eingehen. Isst er bei den Mahlzeiten wenig...Pechsache! Nach ein paar Tagen wird er merken, dass er Hunger hat, aber dadurch nicht mehr Süßigkeiten bekommt. Geh wirklich nicht auf Diskussionen ein!

Wenn Du ihn jetzt nach seinem Willen mit Süßigkeiten ernähren lässt, kann es passieren, dass er Dir irgendwann schwere Vorwürfe macht (und Du Dir selber) weil er übergewichtig ist, schlechte Zähne hat o.ä.

LG Silvia

Beitrag von jenny133 19.03.11 - 21:41 Uhr

Hallo Silvia

feste Süßigkeitenmengen gehen nur, wenn wir den ganzen Tag bei uns verbringen. Sind wir bei Freunden zu Besuch bekommt er da zb. schonmal Kekse anstatt Obst zu unserem Kaffeekränzchen, weil deren Tochter eben nur Kekse um diese Uhrzeit isst. Sind wir bei meinen Eltern dann leiert er meiner Mutter was raus und bei meiner Schwiegeromi wirds ganz kriminell. Deshalb hat er keine offizielle Tagesration, weil ích das dementsprechend variieren muss was wir an dem Tag machen. So kanns halt leider sein, das ich zuhause Nein zu ihm sagen muss, weil er sich bei der UrOma schon mit Bonbons und Schokolade vollgegessen hat :-(

LG
Melanie

Beitrag von sunflower.1976 20.03.11 - 12:16 Uhr

Hallo!

Wenn wir bei Freunden zu Besuch sind, dürfen unsere Kinder auch mehr Süßigkeiten als sonst essen. Klare Absprachen gibt es allerdings innerhab der Familie, also mit meinen Eltern oder Schwiegereltern. Letztere wohnen mit uns im gleichen Haus und die Kinder sehen sie täglich. Da finde ich eine begrenzte Menge schon wichtig.
Bei meinem großen Sohn ist es nicht so wichtig weil er insgesamt eher deftiges Essen mag und bei der Oma schon mal nach einem Spiegelei auf Brot oder Mettwürstchen fragt. Aber bei meinem Kleinen muss ich schon ein bißchen mehr drauf achten.

Insgesamt würde ichauf Diskussionen wegen der Süßigkeiten gar nicht so sehr "anspringen". Wenn er bei der Uroma Süßes gegessen hat, gibt´s eben nichts mehr zuhause. Ohne schimpfen, Diskussionen usw.
Ich weiß ja nicht, wie das Verhältnis zu Deiner Schwiegeroma ist...vielleicht kannst Du das Problem mit dem Essen schildern und sie bitten, dass er vorerst etwas weniger Süßigkeiten bekommt. Das würde ich jedenfalls so machen, wenn es wegen Süßigkeiten Probleme beim regulären Essen gäbe.

LG Silvia

Beitrag von sunflower.1976 20.03.11 - 12:30 Uhr

P.S.
Ich hab gerasde noch Deine weiteren Antworten überflogen.
Lass Dich nicht so stressen bzw. provozieren!
Unsere Mahlzeiten beginnen wir gemeinsam, entweder mit einem kleinen Spruch oder einem gebrt (das liebt unser großer Sohn und fordert es ein).
Mein kleiner Sohn meinte eine Zeit lang, dass er beim Essen zwischendurch immer wieder aufstehen und ein, zwei Minuten spielen "müsste". Dann fiel ihm ein, dass er doch noch Hunger hat und setzte sich wieder zum essen hin. Unser großer Sohn ist drauf angesprungen und ist dann auch ständig aufgestanden. Er reagiert aber auf normale Erklärungen gut, so dass es da keine Streitigkeiten gab. Bei unserem kleinen Sohn machen wir es jetzt so: Steht er das erste Mal auf, lassen wir es noch zu, sagen im aber direkt, dass er wieder an den Tisch kommen soll, wenn er noch Hunger hat. Macht er Anstalten, nochmal aufzustehen, kündige ich ihm an, dass die Mahlzeit für ihn beendet ist, wenn er ganz vom Tisch aufsteht. Zur Verdeutlichung ziehe ich seinen Teller schon mal zu mir. Ein paar Mal stand er dann brüllend am Tisch weil er noch essen wollte. Aber dann hat er verstanden, dass er sitzen bleiben muss, wenn er essen möchte. Wenn er wirklich satt ist, darf er natürlich aufstehen und spielen, genauso wie unser großer Sohn auch. Sie dürfen selber entscheiden, wo sie spielen, sollen aber in der Küche keinen Krach machen (im Moment lieben beide ihre Musikinstrumente).

Was die beiden essen, ist ihnen überlassen. Ich habe ja einigermaßen Kontrolle darüber, indem ich entscheide, was auf den Tisch kommt.

Unser großer Sohn liebt es, beim Kochen zu helfen. Das Interesse kam so um den 3. Geburtstag herum auf und seitdem hilft er viel mit. Vor allem kocht er gerne Soßen mit Mehlschwitze #kratz und Gerichte, bei denen möglichst viel geschnippelt werden muss. Die selbstgekochten Sachen isst er eigentlich immer gerne. Vielleicht ist das auch eine Möglichkeit für Euch, dass Dein Sohn wieder mehr Interesse an den normalen Mahlzeiten bekommt.

LG Silvia

Beitrag von blumella 19.03.11 - 21:43 Uhr

Ich denke auch, dass Dein Sohn momentan viel zu viel Aufmerksamkeit bei dieser ganzen Ess-Geschichte bekommt.
Manchmal hilft es schon, wenn man einfach mal weniger redet und mehr handelt.
Also Essen auf den Teller und fertig. Entweder er isst es oder eben nicht. Wenn er nicht will, darf er aufstehen, dass Essen kommt weg.
Was er in der Zwischenzeit macht, sollte Euch erstmal egal sein und ihr in Ruhe weiteressen.
Nach dem Essen gibt es dann z. B. ein Stück Schokolade zum Nachtisch, mehr nicht. Fertig.

Genauso mit Obst. Nicht lange erklären, fragen, zwingen, sondern einfach z. B. nachmittags einen Obstteller auf den Tisch stellen und sich selbst immer wieder was davon nehmen. Entweder er will auch oder eben nicht, Hauptsache ist, dass ihr über das Essen gar keine großen Worte mehr macht.

Beitrag von jenny133 19.03.11 - 21:53 Uhr

Zum Glück muss ich zumindest sagen, das es beim Obst essen gut läuft. Normalerweise hab ich bei meinem nachmittäglichen Kaffee immer Obst dabei stehen anstatt Kuchen. Nur bei einer Freundin mit der wir uns fast jede Woche treffen ist es halt anders weil ihre Tochter kein Obst isst.

Ein Versuch ist es wert weniger drüber zu sprechen. Aber ich weiss, das er mit einem Stück Schokolade unmöglich satt ist und es dann eben zwischendurch Diskussionen gibt, weil er Hunger hat und nach süßem verlangt. Komischerweise will er dann aber auch nichts "anständiges" sondern eben Süßigkeiten. Streit wirds geben und Diskussionen. Ob es was bringt, wenn ich die von den eigentlichen Hauptmahlzeiten ausgrenze, weil er da ein Stück bekommt unabhängig davon wieviel er isst weiss ich nicht?!

Beitrag von blumella 19.03.11 - 22:12 Uhr

Zunächst mal verhungert ein Kind ja nicht gleich, nur weil er mal eine Mahlzeit ausfallen lässt. Bis zum Abendbrot wird er wohl durchhalten und wenn er da wieder nicht an der "normalen" Mahlzeit teilnehmen möchte, dann eben nicht.
Ganz wichtig: DU grenzt ihn nicht von den Hauptmahlzeiten aus, das tut er ganz alleine!

Natürlich fragt unsere Tochter auch lieber nach einem Lolli oder Weingummi, als nach einem Butterbrot.
Bei der ersten Frage erkläre ich auch noch, warum es keine Süßigkeiten gibt (also z. B., wenn es an dem Tag schon genug gab). Beim nächsten Quengeln am gleichen Tag wird die Erklärung dann kürzer und bei der dritten Nachfrage gibt es nur noch ein "nein" als Antwort und damit bin ich durch.
Natürlich gibt es dann mal Tränchen oder auch einen kleinen Wutanfall, aber auch das renkt sich wieder ein.

Beitrag von jenny133 19.03.11 - 22:18 Uhr

Hallo

mag wohl bei uns auch an der Trotzphase liegen, das es grade so extrem ist? Er will sich halt auf alle Fälle durchsetzen :-(
Vielleicht diskutiere ich ZUVIEL? Werde mal drauf achten...

LG
Melanie

Beitrag von blumella 20.03.11 - 19:51 Uhr

Gut möglich, leider liegt uns Frauen das "zuviel reden" ja fast schon im Blut. Manchmal ist weniger halt doch mehr...

Würde mich freuen, wenn Du demnächst mal berichtest, ob sich was geändert hat.

Beitrag von nana141080 19.03.11 - 21:49 Uhr

Hi,

meine Kinder durften immer selbst entscheiden was, wieviel und teilweise wo sie essen wollten ;-)
An einem gedeckten Tisch ist noch nie einer verhungert.
Mein Großer liebte schon immerdas gemeinsame Essen. Mein Kleiner hat Hummeln im Popo ;-) Manchmal flitzte er zwischendurch ein Auto holen oder hüpfte mal kurz rum...so what! Er kam immer mal wieder un aß nen Happen.

Und irgendwann blieb er einfach sitzen bis er satt war. Dann stand er auf. Das ist völlig ok. Sie lernen von uns, ihren Vorbildern und ahmen dann nach :-)

Süßes gibts bei uns nur mal am Nachmittag oder in der Mittagspause mal.

Ich mache da aber auch keinen Hehl draus, entweder sage ich NEIN,später. oder JA,warte ich hol euch was.

Aber bestimmt lasse ich sie nciht Süßes essen wie sie wollen! Nur weil du gute Zähne hast und kein Übergewicht, heißt es nicht das dein Kind es net bekommen kann. Schau dir die ganzen Übergewichtigen Kids mal an! Das kommt nicht von irgendwo!
Und vorallem braucht dein Kind Vitamine und Minderalstoffe!

Also, wenn ihr am Tisch esst, dann hat er seinen teller auf den er sich was drauf tun kann und kann essen wie er will.
Das ist das einfachste. Nicht meckern, nicht füttern NICHTS!

LG nana

Beitrag von jenny133 19.03.11 - 21:57 Uhr

Hallo Nana

im Moment stört er uns aber beim Essen.
Es geht nicht nur darum, das er nichts mit isst, sondern eben das er extrem rumhampelt. Das er schon beim Essen nach seinen Süßigkeiten schreit also auf dem Teller am liebsten gleich Kaugummi und Gummibärchen hätte anstatt eben zb. Nudeln oder so. Klar sag ich da nein, wenn wir grade beim Mittagessen sitzen. Und dann kommts eben zu dem Stress und weil ich ihm nicht das gebe was er will. Und das stört mich und die anderen wiederrum beim ruhigen Essen :-(

Beitrag von silbermond65 19.03.11 - 21:50 Uhr

Je mehr du den Naschkram verteufelst und verbietest ,desto schlimmer wird es werden das Theater.
Beim Essen direkt gab es hier noch nie was zu naschen ,aber ansonsten ist Schokolade ,Eis hier für ale erreichbar .Genauso wie Obst und Gemüse das auf dem Küchentisch steht.
Anfangs hat meine Tochter (knapp 4 ) jeden Tag Schokolade gegessen.
Inzwischen ist ihr das Zeug über ,denn meist schnappt sie sich lieber die Weintrauben, Äpfel oder Minitomaten.
Meine beiden Großen (24 und 15 ) essen gar keine Schokolade mehr.
Die Kids sind alle schlank und schlechte Zähne gibts hier auch nicht.

Beitrag von jenny133 19.03.11 - 22:01 Uhr

Hab jetzt auch durch die anderen Antworten und nun durch deine überlegt, ob ich die nächsten Tage einfach mal das zwischendurch mehr durchgehen lasse und aber er beim Essen mit mir nicht darüber diskutieren darf, ob er Süßigkeiten JETZT haben darf oder nicht.

Das ist halt grade wohl mein eigentliches Problem. Nicht nur, das er nichts essen will am Tisch. Er setzt sich drunter und hampelt rum und wenn er tatsächlich dann mal sitzen bleibt fordert er Süßigkeiten ANSTATT dem normalen Essen :-( und wenn ich da Nein sage haben wir eben den Stress...

Beitrag von anarchie 19.03.11 - 21:57 Uhr

Hallo!


Nimm den Stress raus!

Du sagst, was es gibt, dein Kind ob es davon isst.
Alternativ kann man immer Obst anbieten...

Je nach Kind kann es auch Sinn machen, wenn das Kind auf einmal dringend Süsses will, einen Kompromiss zu machen:
"Ok, du bekommst jetzt 2 Gummibärchen, und dann später mehr"

Manche Kinder lenken dann gut ein...aber das muss man individuell sehen.

lg

melanie und die 4kurzen

Beitrag von schullek 19.03.11 - 23:58 Uhr

hallo,

ich wpürde versuchen mich zu entspannen udn diesen machtkampf ums und beim essen aussetzen. ich denke, damit werdet ihr den besten erfolg haben.

wenn der junge essen möchte schön. wenn nicht, dann auch ok. er kann frei wählen von dem was es gibt. extrawürste aber gibts nicht. zwischen den mahlzeiten kann er so viel obst und gemüse haben wie er mag. richtiges essen nur zu den mahlzeiten.

was ich persönlich nicht mache ist, das dessert oder süßigkeiten generell vom anderen essen fest zu machen.
bei usn gibts selten mal dessert. eben um dem vorzubeugen, dass das kind nichts mehr isst, um eben schnell fertig zu sein und das dessert zu bekommen. und wenn es dessert gibt, dann für alle, egal ob gut gegessen oder nicht.
auch süßigkeiten gibts bei uns wenig, aber wenn, dann egal, wie er sonst isst. ich finde es als druckmittel unangebracht und wie bei euch kann es schnell zum mittel der erpressung mutieren. und daraus dann der machtkampf weiter.

lg

Beitrag von nana141080 20.03.11 - 13:37 Uhr

Bei uns gibts es meist nur Sonntags einen Nachtisch. Das kann auch ein ganz ordinärer Fruchtzwerg sein oder auch ein leckeres Eis.
ABER, jeder bekommt es. Egal was und wie und wieviel sie gegessen haben!

Ich erpresse damit auch nie. Das wäre ja so als wenn ich sage: "wenn du nicht das und dass ißt, dann kannst du Sandmann nachher vergessen!"

VG Nana

Beitrag von claus 20.03.11 - 00:01 Uhr

Hallo Melanie,

ganz ehrlich, was machst du dir für einen Stress ;-).
Mein Sohn (auch 3,5 Jahre) kommt überall alleine dran, auch an Bonbons, Kekse etc.
Ich würde nie was wegschliessen oder ihm eine Dose mit abgezählten Bonbons hinstellen. Ich habe noch nie ein großes Tamtam ums Essen gemacht, mein Sohn isst trotzdem ganz normal zum Frühstück, Mittagessen und Abendbrot.
Ich stelle täglich einen Teller mit geschnittenen Obst oder Gemüse kommentarlos auf den Tisch und mein Sohn bedient sich auch daran großzügig.
Bei meinem Sohn sind Zähne und Gewicht auch völlig in Ordnung.
Ich muß auch dazu sagen, daß es mein Sohn auch tageweise nicht Süßes isst und es dann Tage gibt, wo er gerne nascht.



LG

Claudia & Luca (30.09.2007)

Beitrag von tauchmaus01 20.03.11 - 14:01 Uhr

Dein Sohn ist erst 3,5! Schaffe klare Verhältnisse!

Wir essen immer zusammen am Tisch. Wer keinen Hunger hat, braucht nicht essen, bekommt aber auch kein Süßes.
Ich möchte dass die Kinder Süßes nicht als Selbstverständlich betrachten sondern es genießen können, daher gibt es bei uns nicht jeden Tag was Süßes und schon gar nicht zur freien Verfügung. (ausser sie haben sich was vom Taschengeld gekauft, kommt selten vor)

Nachtisch gibt es auch nicht, habe es mal versucht, dann haben die Kinder eine kleinstmögliche Portion MIttag gegessen damit sie schnell an den Nachtisch kommen. Dafür können sie am Nachmittag gerne einen Joghurt, Pudding oder so haben (ist ja auch eher Naschzeug)

Obst und Gemüse dagegen steht immer da. Statt Schokolade nehmen meine Kinder sich dann eben einen Apfel oder Möhre. So wie bei anderen die Süßkramdose zur freien Verfügung steht, ist es bei uns eben die Obstschale.

Und so wie die Kinder es kennen lernen ist es auch ok für sie. Jedenfalls bei uns.

Mit 3 Jahren kann ein Kind schon verstehen dass es Süßes nur dann gibt, wenn auch sonst über den Tag normal gegessen wurde. Und dann eben nicht zum sattessen am Süßen sondern zum genießen. Da kann man sich gemeinsam an den Tisch setzen und die Schokolade gemeinsam naschen oder einen Tee kochen und gemütlich Kekse verputzen....oder, oder, oder!

Mona

Beitrag von kathrincat 20.03.11 - 15:33 Uhr

süsses ist doch keine belohnung für richtig essen, süsses soll spaß machen und man kann sie sich nehmen, wenn man lust darauf hat, so ist es bei uns. mach nicht sowas besonderes daraus, du wirst dann nur ein kind ranziehen was auf süsses so wild ist, das es sich nicht beherschen kann, wenn es an süsses kommt und sein taschengeld später in süsses umsätzt,....

Beitrag von jenny133 21.03.11 - 20:51 Uhr

Hallo

sofern Nico so isst, das ich denke er isst sich an den Mahlzeiten satt, sind Süßigkeiten eigentlich auch gar nicht das Thema. Da drück ich auch mal ein Auge zu. Aber er ist ja im Moment dabei die Mahlzeiten durch süßes zu ersetzen und da MUSS ich ja dazwischen gehen?!

LG
Melanie

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