Kochen oder Kaufen??

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von vic83toria 19.03.11 - 22:29 Uhr

Hallo,

eine der Diskussionen hier im Forum hat micht einfach mal neugierig gemacht, wie das eigentlich so ist...

Alle Mamis die ich kenne kaufen nur Gläschen und kochen gar nicht für ihre Babies. Sie sagen, das Babynahrung so gut kontrolliert wird, dass es das gesündeste für ihre Kleinen wäre...

Aber wir freuen uns doch auch auf ein frisches, selbstgemachtes Mittagessen und nicht auf Fertignahrung...

Lebe ich hinter dem Mond, wenn ich sage, mein Kind soll nur selbstgemachten Brei essen? #koch

Eure Meinung dazu würde mich echt interessieren!!!

Vic#winke

Beitrag von manela 19.03.11 - 22:51 Uhr

Hallo Vic!

Also ich bzw. wir haben zwar erst mit der Beikost angefangen, aber ich versuche, so weit es geht, den Brei für mein Baby selbst zu kochen. #koch

Bisher gab es Möhren, dann Möhren mit Kartoffeln, Zucchini und dann Zucchini mit Kartoffeln.

Da mein kleiner Mann auf die Möhren mit Verstopfung reagiert hat, wollte ich gerne Pastinake ausprobieren. Die habe ich dann fertig (sprich: Gläschen) gekauft, weil in meinem Brei-Kochbuch (http://www.amazon.de/Die-besten-Breie-f%C3%BCr-Baby/dp/3830435568/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=drugstore&qid=1300570924&sr=1-2-catcorr) stand, daß es Pastinaken nur im Herbst wirklich frisch zu kaufen gibt.
Auch Kürbis haben wir bisher nur aus dem Gläschen probiert, da jetzt einfach nicht die Jahreszeit für Kürbis ist und ich denke, daß die aus dem Gläschen wohl hoffentlich frisch verarbeitet wurden.

Ich habe mir aber auch schon mal folgenden Spruch einer Freundin anhören müssen: "Die Zeit, die ich für's Kochen in der Küche gestanden hätte, hab ich lieber mit meinem Kind verbracht!"

Meine Meinung dazu: Mein Kind ist sowieso immer und überall (naja fast) dabei - warum also nicht beim Brei-Kochen in der Küche?

So viel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben :-p, eigentlich wollte ich nur sagen, daß ich auch lieber selbst für meinen Sohn koche #mampf

LG, manela

Beitrag von kleineelena 19.03.11 - 22:57 Uhr

Na dann will ich mal meine Meinung abgeben.

Bei uns gibts beides, je nach Lust und Laune.
Wenn es bei uns was mit Kartoffeln gibt, mach ich paar mehr und mach Breichen drauß. Bei Nudelauflauf kann ich meiner Kleinen aber leider nix abgeben, da gibts dann Gläschen.
Fleisch hab ich bisher immer aus dem Glas dazu gegeben, da hab ich mich noch nicht so rangetraut.

Ich denke man soll die Gläschen nun weis gott nicht verteufeln. Ich glaube kaum, das wenn man beim selbstkochen mit Biozutaten alle Kosten für Strom, Wasser, Abwasser usw. zusammenrechnet billiger als mit nem Gläschen wegkommt. Und zu sagen "Ich esse auch keine Fertignahrung" klingt grad so, als ob noch nie eine Tütensuppe, Dosenpilze oder TK-Pizza gegessen wurde. Also das kann mir keiner erzählen.

Was ich aber sagen kann, selbstgemacht schmeckt am leckersten #mampf

Beitrag von mela05 19.03.11 - 23:22 Uhr

Ich koche für Vedad auch selbst. Allerdings gebe ich auch zwischendurch mal Gläschen.
Die Obstgläschen schmecken richtig gut.

Aber selber kochen tue ich sowieso überwiegend.

Gerade eben habe ich mich aber beim Einkaufen mit einer Mami unterhalten. Ihre kleine Tochter hat in meinem Einkaufswagen ein paar Obstgläschen gesehen und da fing auch unser Unterhaltung an.
Sie war mit ihrer jüngsten Tochter. Und die Ärzte haben ihr im KH gesagt, das man wohl nicht selber kochen dürfte / sollte, weil man nie genau weiß wie viel was an Zutaten benötigt wird und ebenfalls das ÖL. Deshalb wurde ihr im KH von den Ärzten geraten Gläschen zu geben.

Kann ich nicht so gan nachvollziehen aber nun gut.

Wie gesagt, ich mache beides auch je nach Lust und Laune und auch Zeit.

Beitrag von laboe 19.03.11 - 23:47 Uhr

Hallo!
Ich denke, das ist u.a. alles eine Frage der Praktikabilität. Für viele ist es einfacher, ein Gläschen aufzumachen, als sich hinzustellen und zu kochen.
Ob die Gläschen nun wirklich so streng kontrolliert sind, wie draufsteht, oder ob das Bio-Gemüse im selbstgekochten Brei wirklich nicht gespritzt wird...Letztlich weiß man GAR NICHTS. Daher muss man eben abwägen und schauen, was für einen am besten ist.

Für mich sind es Gläschen. Aus praktischen Gründen.

Allerdings möchte ich bald auf fingerfood umstellen. Weil ich die Idee klasse finde und mein Kleiner das toll findet. Das ist allerdings so ganz und gar nicht praktisch#schwitz#rofl Werd ich auch nicht täglich machen. Aber ab und zu mal. Die Mischung machts, finde ich. Je mehr die Kleinen kennen lernen, umso besser.

Laboe

Beitrag von lilalaus2000 20.03.11 - 08:59 Uhr

Nein, du leibst nicht hinter dem Mond!

Bei uns gibts hauptsächlich Gläschen. Aber habe auch viel Selbstgekochtes. Das habe ich in Babygerechte Portionen eingefrohren.

Karotten und Pastinaken habe ich selber gekocht. Huhn mag meine so gar nicht..... daher mußte ich das alles selber essen.


Die Babynahrung ist klasse, und ich denke, dass selbst gekochtes auch nicht gesünder wäre.

Doch später wenn die Kleine alles essen kann wie wir auch, dann gibts keine Gläschen mehr.


LG

Beitrag von sarahjane 20.03.11 - 09:19 Uhr

Babynahrung (egal, ob nun Milchnahrung oder Nahrung in Gläschen) wird zumindest in Staaten wie der BRD tatsächlich sehr gut kontrolliert und kann in der Regel bedenkenlos gefüttert werden.
Zudem ist das Sortiment derart breit gefächert, dass im Prinzip "für jedes Kind etwas dabei ist".

100-prozentig schadstofffrei werden diese Nahrungen und ihre Verpackungen vermutlich nie sein, doch man ist heutzutage in der Lage, den Grad der Schadstoffe sehr gering zu halten.

Und mal ehrlich: Wer glaubt, Frisch- bzw. Bioprodukte seien völllig schadstofffrei, "muss schon hinter dem Mond leben" (nicht böse gemeint).

Und über "Was ist teurer, was ist billiger" kann man unendliche Diskussionen führen, weil dies immer im Auge des Betrachters bzw. am Einkaufsverhalten etc. liegt.

Eltern wollen für ihre Kinder und sich das möglichst Beste.
Und "das Beste" kann durchaus von Person zu Person variieren.

Jedem das Seine, wie man so schön sagt.

Beitrag von lilly7686 20.03.11 - 09:38 Uhr

Hallo!

Die Meinungen gehen derart auseinander....

Meine persönliche Meinung ist: selbstgekocht ist besser.
Warum? Nun, die Gläschen dürfen ja keine Konservierungsmittle usw. enthalten. Wie werden sie also haltbar gemacht?
Richtig: indem man das Zeug ultrahoch erhitzt.
Ergo: da sind keine natürlichen Vitamine mehr drin, denn die werden durchs Erhitzen ruiniert. Klar, es sind im Gläschen dennoch viele Vitamine. Aber keine natürlichen mehr ;-)

Naja, meine Kleine mag und mochte nie Brei, kriegt daher von Beginn an Fingerfood und futtert mittlerweile oft schon die gleicht Portion wie meine 7jährige #schock
Von daher gibts sowieso nur selbst gekochtes.

Aber du hast schon Recht. Ich würde selbst nichts Fertiges essen (mich ekelt davor irgendwie...), warum sollte ich also meinem Kind Fertigzeug vorsetzen? Das mag noch so kontrolliert sein.
Aber irgendwann isst das Kind sowieso mit der Familie mit. Und bekommt dann auch genau das, was die anderen auch essen. Schadstoffe und co. mit eingeschlossen.

Lg

Beitrag von widowwadman 20.03.11 - 12:07 Uhr

Stimme dir bedingt zu - Brei braucht naemlich kein Kind - normales Essen reicht