absetzen von tavor,trevilor ,mirtazapin,seroquel

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von wipero 20.03.11 - 07:15 Uhr

hallo,
ich habe eine frage zum absetzen der oben genannten medikamente.
seit august letzten jahres nahm ich mirtazapin.es ging mir damit aber immer schlechter.im november kam ich in die psychatrie nach ochsenzoll.dort bekam ich ich seroquel und schließlich tavor dazu.tavor bekam ich zunächst 3-4mg pro tag.nach ein paar wochen 3mg und wurde schließlich mit 1,5 mg entlassen.dann kam ich nach eilbek in die psychatrie.hier wurde ziemlich schnell mirtazapin,seroquel und dann auch tavor abgesetzt.ohne medikamente ging es mir psychisch wesentlich besser,bis auf die starken absetzerscheinungen.brennen,schwitzen,ängste,schlaflosigkeit.in eilbek wurde trevilor angesetzt,davon hatte ich aber auch starke nebenwirkungen und setzte dieses nach 5 wochen wieder ab.nun nehme ich seit 2 wochen nichts mehr und fühle mich soweit gut.nun habe ich seit 2 nächten wieder starkes schwitzen und angstzustände.können dies noch absetzerscheinungen sein?tavor habe ich insgesamt ca 10 wochen genommen.
vg wipero

Beitrag von elofant 20.03.11 - 08:41 Uhr

Was sind denn das für Ärzte, die Tavor und Co. einfch so absetzen??

Mein Sohn bekam Tavor in der Reha-Klinik. Zuhaus wollten wir das los werden. Wir mussten gaaaanz langsam ausschleichen. Unser KiA meinte sogar, dass das stationär gemacht werden müsste, um eventuelle Entzugserscheinungen aufzufangen (mit anderen Medis).





Wenn Du aber seit 2 Wochen keine Medis mehr nimmst, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Entzugserscheinungen sind. Kann es eventuell sein, dass Du ohne Medis nicht über die Runden kommst? Ist ja auch nichts schlimmes. Es sollte nur was gefunden werden, was Dir hilft und nicht noch schlimmere Nebenwirkungen hat!
Kannst Du nicht nochmal zum Arzt gehen?? Der kann Dir bestimmt besser helfen, als ich o. irgendein anderer hier.

Gruß, und alles Gute. Elo.

Beitrag von martiena 20.03.11 - 20:46 Uhr

was? jetzt bin ich aber baff! dein kind hat tavor bekommen? is ja der hammer!

Beitrag von schniefnase 20.03.11 - 09:27 Uhr

Hallo!

Phu, da hast du ja schon einiges durch! Und daß Tavor sofort abhängig macht, weiß du bestimmt.
Aber ja, das könnten jetzt Entzugserscheinungen sein. Stell dir mal vor, was dein Körper alles abbauen mußte...

Es kann aber auch sein, daß es Symptome deiner Grunderkrankung sind. Das kann dir aber nur ein Arzt sagen, der deine Vorgeschichte kennt. Bitte geh morgen gleich zu deinem Neurologen/Ambulanz!!
Ich hoffe, du bist nicht allein, sondern hast jemanden, der dich unterstützt?

Alles Gute!
LG,
Schniefnase

Beitrag von schwilis1 20.03.11 - 13:50 Uhr

wurden die medis nicht ausgeschlichen? Gott was ich mich gewegiert hatte tavor zu nehmen... ging gar nicht. seroquel wollen dir mir auch 4 x am Tag aufs Auge drücken (3x ging direkt ins klo)

hattet du schonmal mit angstzustädnen zu tun?

Beitrag von wipero 20.03.11 - 14:52 Uhr

hallo,
danke für deine antwort.solche angstzustände hatte ich vorher nicht.die nebenwirkungen von mirtazapin wurde z.b. mit seroquel behandelt.es wurde immer schlimmer.schließlich bekam ich tavor.tavor nehme ich nun seit 4 wochen nicht mehr und trevilor habe ich vor 2 wochen ganz abgesetzt.die letzten 2 wochen waren schon sehr gut.die letzten beiden nächte waren leider nicht so schön.aufwachen mit angst,pulsrasen,angst,daß alles wieder von vorne anfängt.allerdings weiß ich auch,daß die entzugssymptome lange andauern können,da ich tavor über 10 wochen genommen habe.der körper braucht sehr lange das teufelszeugabzubauen,aber wie lange?
ich kann dir nur raten nie mit solchen medikamenten anzufangen.
vg wipero

Beitrag von schwilis1 20.03.11 - 19:11 Uhr

ich hab selber ehm.. 2 jahre seroquel genommen. dazu cipralex und solvex... tavor wollten sie mir auf der geschlossenen geben. ich hab mich geweigert. ich hätte alles dafür getan um das zeug nicht zu nehmen.
ich hab aber die gesamten Medis zu Beginn der schwangerschaft abgewsetzt und hab seitdem keine nacht mehr gut geschlafen.. aber was solls....

ehmm. ich kann dir nur raten :) durchzuhalten... und dir gute Besserung wünschen

Beitrag von wipero 20.03.11 - 19:17 Uhr

danke für deine antwort,
wie lange bist du jetzt ohne medis?
ich gehe morgen zu meinem psychater und bespreche mit ihm,ob es vielleicht eine kleine hilfe zur überbrückung der absetzerscheinungen gibt.
das schlimmste ist das schwitzen und die angst.
vg
wipero

Beitrag von schwilis1 20.03.11 - 21:02 Uhr

Seit 2 Jahren. und froh drum. mit seroquel hab ich 16 stunden gecshlafen weil ich das leben sonst nicht ertragen haben und mir oft die 4fache dosis reingeknallt habe...
Das möcht ich nie wieder.
ich weiß nicht... ich finde es wenig sinnvoll gleich wieder was neues zur überbrückung zu nehmen... manchmal ist es sinnvoller dinge mal auszuhalten... vorallem wenn du davon nicht stirbst... aber dann hab ich leicht reden... cih steck nicht in deinen schuhen...

ich weiß aber als ich die letze seroquel nahm... das waren 12,5mg konnt ich noch schlafen. eine nacht später lag ich wach... 2 nächte später lag ich wach... 3 nächte später lag ich wach... irgendwann döste ich ein... ich hab es auch ausgehalten... aus liebe und fürsorge diesem kleinen zwerg in mir... ich wollte ihn nicht mit medis zupumpen (heute immer noch nicht... deswegen leb ich lieber vegan als ihn mit cortison zu behandeln)
weißt du was ich meine... einfach mal aushalten... wenn du denkst du überstehst es nicht... ok... aber begib dich nicht sofort in die nächste abhängigkeit

Beitrag von schwilis1 20.03.11 - 21:05 Uhr

übrigens fällt mir gerade eiN: in der ersten klink für psychosomatik und psychoterhapie in der ich war haben sie 99% der Patienten von den Medis runtergeholt. diese MEdigabe find ich um ehrlich zu sein furchtbar! Sicher manchmal retten sie Leben... oft verschleiern sie und gaukeln was vor und machen abhängig und krank