Milchmenge steigern

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von julchen-mama 20.03.11 - 12:08 Uhr

Hallöchen, ich hatte schon mal geschrieben, jetzt habe ich noch ein paar Fragen. Da meine Tochter ja oft Theater macht beim STillen und so der Milchspendereflex nicht oder erst spät ausgelöst wird hab ich bei einer Stillberaterin angerufen. Die meinte, die Kleine hätte garantiert eine Saugverwirrung und ich soll den Schnuller weglassen. Das will ich jetzt versuchen, aber es ist sooooo schwer. Die Kleine weint jetzt total viel, was sie sonst nie gemacht hat, und das Einschlafen klappt irgendwie gar nicht mehr. Sonst Schnulli rein und Ruhe. Das macht mich nun mehr fertig, was fürs Stillen auch wieder schlecht ist da ich vor jedem Stillen jetzt sowieso fix und fertig bin. Ich stille sie alle 4 Stunden und da meinte sie, daß wäre viel zu lange. Aber wenn sie doch zwischendurch gar nicht will? Ich hab jetzt von der Kinderärztin eine Pumpe aufgeschrieben bekommen und habe versucht nach dem Stillen abzupumpen. Das ging so lala. Nach 20 Minuten ca. 30 ml gesamt. Ich bin jetzt unsicher, nehme ich meiner Maus denn so was weg? WEil die Brüste dann beim nächsten Stillen ja noch leerer sind? Die Stillberaterin meinte auch, daß die meiste Milch während des Stillens gebildet wird. Aber wenn meine Brust vorher schon "leerer" war trinkt sie viel weniger, als wenn sich die Brust prall anfühlte. Und das is definitiv so!!! Sollte man auch zwischendurch abpumpen und wie lange dauert es dann, bis mehr produziert wird? Ich möchte so gern weiterstillen und meiner Maus auf jeden Muttermilch zukommen lassen. Vielleicht kennt auch jemand eine gute Stillberaterin aus dem Umkreis Bielefeld/Gütersloh/Paderborn? Ich bin über jede Nachricht super dankbar!!!!!!

Beitrag von sarahjane 20.03.11 - 12:23 Uhr

Ruhig Blut!

Das Kind wird vom Schnuller in der Regel keine Saugverwirrung bekommen.
Saugverwirrung ist unter Beratern in Sachen Brusternährung eine gängige "Allheillösungsproblemungsdiagnose", weil es für viele von ihnen schwer zu akzeptieren ist, dass nicht jede Frau ihr Kind (kurz oder lang) teilweise oder ausschließlich per Brust ernähren kann bzw. dass nicht jedes Kind die Brüste seiner Mutter annimmt.

Lass' dem armen Kind doch seinen Schnuller. So gehts Dir und dem Baby besser.
Schreien (lassen) kann nie eine Lösung sein, und die weibliche Brust sollte nicht als Schnullerersatz dienen.

Kannst Du Dich vielleicht mit Deiner (ehemaligen) Nachsorgehebamme in Verbindung setzen?

Vielleicht muss nur die Anlegetechnik überprüft werden, Dein Kind hat eine angeborene Saugschwäche, oder Du hast zu wenig Milchdrüsengewebe?

Durchs Abpumpen nimmst Du dem Kind nichts weg. Keine Sorge.

Manchmal kann man übrigens mit diesen Mitteln die Milchmenge erhöhen, wenn man nicht ausreichend produziert:

- 2 bis 3 l am Tag trinken (wenig Koffein- und Teeinhaltiges, wenig Kohlensäurehaltiges)
- 4 bis maximal 6 Tassen Fenchel-, Kümmel-, Anistee am Tag trinken
- 1 Flasche Malzbier am Tag trinken
- evtl. aus der Apotheke etwas Bockshornkleesamenhaltiges besorgen und einnehmen
- vor jeder Fütterung per Brust und vor jedem Abpumpen feuchte, warme Lappen auf die Brüste legen
- das Kind öfter (nicht länger!) anlegen, allerdings sollten einem Kind die Brüste nicht aufgezwungen werden, da hast Du ganz Recht (wenn ein Kind nun mal keinen Hunger oder Durst hat, sollte es nicht dazu gezwungen werden, zu essen oder zu trinken, so lange es gesund ist)

Beitrag von julchen-mama 20.03.11 - 12:39 Uhr

Danke für Deine Antwort. Ich trinke schon recht viel, auch Mibi-Tee und Malzbier. Ich glaube, mein Problem ist wirklich der Milchspendereflex. Denn sobald der kommt, trinkt sie auch. Die Anlegetechnik ist bei uns nicht so optimal, aber wenn ich sie richtig hinlege macht sie Theater. Ich habe in 3 Wochen einen Termin beim Orhopäden, vielleicht kann der uns ja helfen. Tschüßi

Beitrag von maerzschnecke 20.03.11 - 13:14 Uhr

Warum hast Du den Termin beim Orthopäden erst in 3 Wochen? Dränge drauf, den Termin früher zu bekommen.

Außerdem: Hebamme oder Stillberaterin kontaktieren und die sollen beim Anlegen mal schauen, was falsch läuft. Welche Stillpositionen verwendest Du denn??

Beitrag von julchen-mama 20.03.11 - 13:51 Uhr

Den Termin hab ich erst in 3 Wochen, weil die dort voll ausgebucht sind. Das half auch alles Betteln nicht. Meine Hebamme meint, sie nimmt doch zu und es läge an mir, weil ich mir zu viele Sorgen mache und sich das auf die Kleine überträgt. Leider gibt es hier keine Stillberaterin. Ich hab jedenfalls keine gefunden. Stillen tu ich in der normalen Wiegehaltung. Das hat bis vor 3 Wochen super geklappt. Die Probleme haben wir erst, seit sie durchschläft und ich der Meinung bin, daß ich nicht mehr genug Milch habe. Vorher war die Brust halt immer prall und voll da liefs nur so...

Beitrag von uta27 20.03.11 - 14:17 Uhr

Hi!
Ick misch mich mal ein!
Es ist völlig normal, dass sich euer Stillverhältnis irgendwann aufeinander einspielt!
Die Zeit der prallen Brüste ist dann vorbei und überhaupt nicht schlimm (also ich würde es ja echt ätzend finden, die gesamte Stillzeit mit Riesendingern und blöden Stilleinlagen rumzurennen!).
Deine Brust weiss nun, wie viel Dein Baby trinken möchte und wann.
Dann wird halt nicht mehr soviel auf Vorrat produziert, sondern erst direkt beim stillen!
Du bist also kein Boyler mehr, sondern ein Durchlauferhitzer!

Solange Dein Kind zunimmt und sie einen gesunden Eindruck macht, wieso um Gotteswillen machst Du dir so einen Stress???

Dass man den Milchspendereflex irgendwann nicht mehr merkt, ist auch normal!

Sooo, der Schnuller:
Kann Saugverwirrung auslösen, muss er aber nicht! Wenn Dein Kind merkt: ahhh Durscht oder Hunger oder das Bedürfnis zu saugen...dann bitte erst die Brust anbieten, nicht den Schnuller!
Blödsinn, was hier vor mir geschrieben wurde, dass die Brust kein Schnullerersatz sein soll!!!!!!!
Wat war wohl zuerst da? Die Brust oder der Schnuller??

Wenn das Bedürfnis Deines Kindes mit dem Schnuller ersatzweise befriedigt wird, wird der Hunger riiiesengroß und wenn es dann auch noch dauert, bis die Milch kommt, kein Wunder, dass sie zickt! Ick würde da auch vor Empörung schreien!

4 Stunden finde Ich für ein Stillkind richtig lange!
Biete Ihr mal, wenn sie anfängt, unruhig zu werden, die Brust an und nicht den Schnuller!

Wenn Du pumpen willst, dann zwischen den Mahlzeiten pro Seite 10 minuten, dass sollte ausreichen.
Würde Ich aber nicht unbedingt machen, sondern lieber das Kind anlegen.

Dein Kind ist 3 Monate alt! Es hat mit sicherheit keine angeborene Saugschwäche und Du hast mit Sicherheit genug Drüsengewebe! Sonst hätte Sie wohl schon ins bodenlose hinein abgenommen!

Ick denke mal, schalte mal den Kopp aus und stille einfach! Ohne nach Problemen zu suchen!
Allet Jute für Euch, liebe Grüße, Uta

Beitrag von sarahjane 20.03.11 - 13:37 Uhr

Vielleicht helfen ja auch schon Brusthütchen?
Dann ist die Anlegetechnik nicht in jedem Fall sooo wichtig.

Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr einen Weg findet!

Beitrag von julchen-mama 20.03.11 - 14:08 Uhr

Wie und mit den Brusthütchen geht es dann besser? Lehnen die die Mäuse nicht erst recht ab? Meine Brustwarzen sind absolut in Ordnung. Da kann sie machen, was sie will. Gibt es da Unterschiede? Schlechtere oder bessere?

Beitrag von uta27 20.03.11 - 14:19 Uhr

Lass Dir nüscht erzählen!
Brusthütchen sind ne coole Sache bei rissigen, richtig dollen Aua-Brustwarzen! Und nicht, um den Milchspendereflex schneller auszulösen! Totaler Blödsinn, was da geraten wird!
Dadurch geht es nur noch schwerer und das Kind ist noch mehr verwirrt!
Uta

Beitrag von sarahjane 21.03.11 - 10:24 Uhr

Grundsätzlich gesehen kann es zwar für ein Baby schwieriger werden, Milch aus den Brüsten zu saugen, wenn Brusthütchen verwendet werden, oftmals kommen Babys damit jedoch einfach besser zurecht und nach einiger Übung schaffen es die meisten, Hunger und Durst vollständig zu Brustmahlzeiten zu decken.

Beitrag von 20girli 20.03.11 - 13:13 Uhr

*Das Kind wird vom Schnuller in der Regel keine Saugverwirrung bekommen.
Saugverwirrung ist unter Beratern in Sachen Brusternährung eine gängige "Allheillösungsproblemungsdiagnose", weil es für viele von ihnen schwer zu akzeptieren ist, dass nicht jede Frau ihr Kind (kurz oder lang) teilweise oder ausschließlich per Brust ernähren kann bzw. dass nicht jedes Kind die Brüste seiner Mutter annimmt. *

pfui schäm dich

Beitrag von hoffnung2010 20.03.11 - 20:59 Uhr

was für eine gequirlte sch....... schreibst du denn schon wieder???

:-[



Beitrag von 20girli 20.03.11 - 13:11 Uhr

Wie alt ist denn dein Kind?

Beitrag von julchen-mama 20.03.11 - 13:13 Uhr

Gott, hatte ich das nicht geschrieben? Glatt vergessen, in der Aufregung. Sie ist 11 Wochen und 4 Tage alt.

Beitrag von 20girli 20.03.11 - 13:25 Uhr

hab meine kleine auf dem arm...also sorry für klein schreiben.

schnuller könnte wirklich ein problem sein.
es kommt darauf an wie lange dein kind schon an der brust zickt. ich nenn da mal so.
meine machte das auch. manchmal wenn der milchspendereflex erst später kam ...fing sie schon an zu meckern.

Man muss überlegen wann sie den schnuller nimmt. du schreibst milchmenge steigern. das geht nun mal nicht mit schnuller. jedesmal wenn ein kind den schnuller bekommt geht es ja nicht an die brust.

die verwirrung zeigt sich daran das dein kind so schlecht an die brust geht.


es ist nicht so...denn die brust produziert tatsächlich wärend des trinkens. Die prallen brüste sind da, weil sich das bei euch noch nicht richtig eingespielt hat und auch weil die schübe bis zum 3 monat viel sind. ein schub nach dem anderen. Das sind die zeiten in den das kind ganz viel an die brust will - nur so wird auch mehr milch gemacht...bwz. die brust weis das mehr gebraucht wird.
Die pralle brust ist nur ein vorrat- wenn dann das hungrige kind angelegt wird...bekommt es erst einmal mehr als wenn es auf den spendereflex warten muss. nach dem reflex kommt die nahrhafte sättigende milch. und das solange dein kind auch daran trinkt.

den schnuller würde ich nicht von jetzt auf gleich ganz weglassen wenn deine maus den gewohnt ist. ich würde einfach mal anlegen wenn sie so unruhig ist...vielleicht hat sie durst. alle 4 stunden trinken reicht aus...es muss nicht öfters sein wenn dein kind nicht will.

was ich so denke ist, vielleicht macht dein kind auch so zicken weil es soo ein hunger hat es ihm deswegen nicht schnell genug geht mit dem reflex und deshalb die 4 stunden abstand zu lange sind. denn die werden ja auch mit dem schnuller überbrückt? hab ich das so richtig verstanden? denn dann ist es besser den schnuller nicht mehr so oft zu geben sondern erst nachdem du sichergestellt hat das dein kind wirklich kein hunger oder durst hast.
ja es gibt kinder die lassen sich erst einmal mit dem schnuller "ruhigstellen" obwohl sie durst oder hunger haben, und dann denkt man hey der schnuller hilft.
hat mein mann mit meiner jetztigen tochter auch schon gemacht. ich hab die dinger weggeworfen.

hast du auch shcon mal flasche gegeben?


Beitrag von julchen-mama 20.03.11 - 14:05 Uhr

Nein, ich habe noch keine Flasche gegeben. ich muß gestehen, ich wiege sie immer vor und nach dem Stillen. Denn so weiß ich, was sie trinkt. Und wenn sie 140 ml getrunken hat, kann sie ja nach 1 Stunde nicht schon wieder Kohldampf haben. Außerdem spuckt sie auch recht viel. Unruhig ist sie dank des Schnullis eigentlich nie gewesen. Deswegen kann ich mir auch nicht vorstellen, daß sie Hunger hat. Denn dann würde sie ihn ja ausspucken und meckern, oder? ich weiß nicht, ich lege sie eigentlich eher an, obwohl sie noch nicht weint nach 4 Stunden. Es ist wirklich schwierig. ich hab einfach das Gefühl, wenn die Brust voller ist, dann ist sie ruhiger, bis die Milch fließt. Aber manchmal schreit sie halt auch doll, obwohl ich sie anlegen will und sie noch gar nicht dran war. Und das ist dann richtig schlimm, weil sie sich richtig in Rage schreit. Sie trinkt auch am besten. wenn der Reflex beim Trinken kommt und nicht, wenn er kurz vorher kam. Also zwischendurch hab ich nie das Gefühl daß sie Hunger hat. Ich muß auch sagen, ich habe einen 13 und einen 9jährigen Sohn. Die hab ich 21 bzw. 17 Monate gestillt und hatte immer pralle Brüste (auch zum Schluß noch, ich wußte gar nicht was der Milchspendereflex ist)f!!! Solche Probleme gab es nie. Und beide haben auch den Schnulli genommen. Beide habe ich auch alle 4 Stunden gestillt und die menge hat sich von selber erhöht (hab da auch gewogen-natürlich nur die ersten Monate) Es ist wirklich nicht so, daß ich meine Maus mit dem Schnuller "vertröste". Bin immer da, aber wenn ich sie zwischendurch anlege, trinkt sie mal gerade ein paar ml und dann bei der hauptmahlzeit auch nicht richtig.

Beitrag von marlen77 20.03.11 - 15:43 Uhr

Ich denke wirklich, solche Phasen sind ganz normal und ich würde ihr den Schnuller nicht komplett weg nehmen. Lass ihn ihr nur zum einschlafen und sobald sie schläft nimmst du ihn wieder raus.
Versuch aber trotzdem, sie öfter an zu legen. Das Pumpen kann wirklich helfen um die Milchmenge zu steigern.

LG

Beitrag von meram 20.03.11 - 16:44 Uhr

Hey,
ich würde auch sagen versuch dich mal zu entspannen. Solange deine Kleine gut zunimmt und fit wirkt und mehrmals am Tag nasse Windeln hat ist doch alles okay.
Meine nimmt gar keinen Schnuller und hat trotzdem immer mal so Phasen wo sie an der Brust "rumzickt", ein bisschen trinkt, dann schreit usw... Keine Ahnung was das dann ist aber es geht vorbei. Richtig pralle Brüste hatte ich nur ganz am Anfang und manchmal morgens, wenn sie länger nicht getrunken hatte, ansonsten sind meine jetzt kaum größer als vor der Schwangerschaft und ich hab trotzdem das Gefühl, dass meine Kleine satt wird.
Mit dem wiegen vor und nach dem stillen würde ich auch aufhören, das stresst doch nur und setzt dich noch mehr unter Druck.
Ich drück die Daumen, dass es bald besser wird
lg
meram

Beitrag von julchen-mama 20.03.11 - 17:59 Uhr

Vielen Dank für Deine Antwort. Wie alt ist denn Deine Maus und wie oft stillst Du?

Beitrag von meram 20.03.11 - 18:43 Uhr

Meine Maus ist etwas über 3 Monate alt. Ich stille komplett nach Bedarf, der liegt mal bei aller halbe Stunde und mal bei aller 4 Stunden... ist echt sehr unterschiedlich, meine hat nicht so richtig nen Rhythmusn. Aber meine Brüste werden inzwischen echt garnicht mehr prall... Dafür merk ich den Milchspendereflex beim stillen sehr. Wenn der etwas später kommt wird meine auch mal fuchsig :-p manchmal hilft dann Seite wechseln und an der anderen nochmal neu probieren.
Alles Gute!

Beitrag von julchen-mama 20.03.11 - 19:09 Uhr

Dankeschön, Du hast mich ein wenig beruhigt. Wo wohnst Du denn?

Beitrag von hella10 20.03.11 - 22:53 Uhr

Hallo,
auch ich kann Dir nur raten, Dich nicht so unter Druck zu setzen.
Versuch einfach mal, Deinem Kind zu vertrauen. Leg die Kleine an, wann immer sie es will. Sie kann durchaus nach einer Stunde oder noch viel schneller wieder stillen wollen. Mein Zwerg (nun 6 Monate) hat lange extremes Clusterfeeding betrieben.
Dieses Anschreien der Brust wird hier im Forum häufig beschrieben, es gibt keine so eindeutige Antwort darauf (Brustschimpfphase, Schmerzen, Milchspendereflex..). Mein Kleiner macht das auch immer mal wieder. Ich habe mittlerweile das Gefühl, es ist besonders schlimm, wenn ich angespannt bin.
Meine Brüste sind mal prall, aber seit graumer Zeit eigentlich recht weich. Ich brauche keine Stilleinlagen mehr.
Nur wenn der Kleine in einem Schub steckt und die Produktion ankurbelt, dann sind sie so "gefüllt". Oder wenn ich nicht aufpasse und aus Versehen mehrmals die gleiche Seite anbiete. Dann haben sie Brüste irgendwann einen heftigen Größenunterschied der echt bescheuert aussieht #rofl
Ich würde Dir eigentlich auch empfehlen wollen, Deine Kleine sofort anzulegen, wann immer sie unruhig wird. Wenn sie dann keinen Hunger hat, umso besser. Vielleicht mag sie sich dann auch an Dir in den Schlaf nuckeln? Mit Kleiner nimmt keinen Schnuller, schläft aber ausschließlich durch das Einschlafstillen (gerne mal über zwei Stunden lang) ein. Auch nachts muss er häufig kurz wieder zur Beruhigung an die Brust.
Vielleicht klappt das bei Euch ja auch statt Schnuller?

Also, vertrau Deinem Kind und Deinen Brüsten und schalte Deinen Verstand mal eine Weile aus ;-)

LG, Hella

Beitrag von julchen-mama 21.03.11 - 13:59 Uhr

hallo Hella, also ich hab momentan wirklich nicht das Gefühl, daß meine Milch reicht. meine Maus ist ohne den Schnuller schlecht drauf, früher war sie superglücklich und immer gut drauf, auch wenn sie den Schnulli nur ab und an hatte. Die letzten 2 Tage waren echt die Hölle. Einkaufen und spaziren war nicht möglich, wenn sie die ganze Zeit schrie. Das ist echt schrecklich. Vor allem zehrt es sehr an meinen Nerven udn das ist wiederum nicht gut für die Milchbildung... Sie tut mir soooooo leid. Das mit dem Einschlaftstillen finde ich persönlich nicht so gut. Bisher hab ich sie ins Bett gelegt, ihr was vorgelesen und gesunen und dann ist sie friedlich mit Schnulli, den ich nach ein paar Minuten entfernte eingeschlafen. Jetzt weint sie ganz schlimm. Außerdem sollen die Kinder doch bewußt erleben, daß sie ins Bett gelegt werden. Und wissen, hier bin ich jetzt. WEnn sie beim Stillen einschlafen udn sie dann ins Bett gelegt werden , erschrecken sie sich und weinen. Sie wissen dann ja nicht, was los ist. Gott sei Dank schläft sie auch ohne Schnulli ca. 7 Stunden durch. Liebe Grüße Grit

Beitrag von hella10 21.03.11 - 19:42 Uhr

Woher kommt denn Dein Gefühl, dass die Milchmenge nicht reicht?
Es könnte doch auch ein Schub dahinter stecken?
Trägst Du sie denn tagsüber im Tragetuch? Das würde bestimmt helfen.

Also ich stille mein Kind zum Einschlafen im Bett, da gibt es keinerlei Verwirrungen. Wie kommst Du darauf, dass das Kind unbedingt wach ins Bett soll? Es wäre doch gut, wenn sie statt Schnuller noch ein wenig stillt, die Milchbildung weiter anregt und Deine Nähe spürt, wenn die Tage eh so stressig sind, oder?

Beitrag von julchen-mama 21.03.11 - 21:58 Uhr

Ich denke die Milchmenge reicht nicht mehr, weil sie weniger rausbekommt. Das heißt sie saugt wie immer und hat aber weniger bekommen. Und heute hat sie voll wenig ml getrunken. Sonst eben immer zwischen 140 und 200 ml und heut nur 100,110 und vorhin sogar nur 70 ml nach 4,5 Stunden! mein Brust ist mini und superweich. Mich wunderts daß sie da überhaupt was raus bekommt. Ich halte sie jetzt künstlich wach, damit ich sie gleich nochmal stillen kann. Sonst schläft sie nämlich wieder bis morgen früh, was für die Milchbildung ja auch nicht gerade förderlich ist. Es ist einfach besser, wenn man ein Kind wach ins Bett legt, weil es dann weiß, aha Bett - jetzt müß ich schlafen - und eben auch weiß wo es ist. legt man das Kind schlafend hin, wacht es auf und findet sich nicht zurecht. So nach dem Motto: Hilfe wo bin ich. natürlich ist jetzt noch nicht so schlimm, Mami ist ja in der nähe zum Trösten. Aber ich fand es toll, daß sie so schön einschlief. mal sehen wie es weitergeht. Jetzt hab ich schon 3 Tage ohne Schnulli geschafft. Mal sehen ob es jetzt mit dem Stillen besser klappt und sie kein Theater mehr macht, wenn sie wieder ordentlich trinkt. Die Stillberaterin hier vor Ort (hab endlich eine gefunden von AfS) meinte, sie glaube nicht daß Julia eine Saugverwirrung hat. Sie wäre doch jetzt schon 11 Wochen und würde doch auch ordentlich trinken (wenn sie es denn tut)- Ich will es aber jetzt trotzdem noch versuchen, hab ja schon ein ganzes Stück geschafft. Ein Schub könnte natürlich auch noch kommen. Sie ist ja jetzt in der 12. Woche udn am Freitag müssen wir auch noch zum Impfen! ich hatte mir eine Manduca-Trage bestellt, aber ds fand sie total dioof udn ich kam mit dem Teil auch nicht klar und bekam es selber auch nicht zu. Das mit dem Tragetuch hab ich mir auch schon überlegt, aber ich wüßte gar nicht, was für eins und wie man das macht. Ich hab da nämlich immer zwei linke Hände. Außerdem liegt Julia am liebsten. Auf der Wickelablage oder im Laufstall ist sie total happy.So jetzt werde ich mal schauen, ob ich meine maus noch mal an die Brust kriege und sie trinkt. Ganz liebe Grüße Grit

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