Pseudokrupp

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Beitrag von honigkruemel 20.03.11 - 16:36 Uhr

Hallo....erstmal sorry aber meine Entertaste geht nicht ;-).....also mein jüngster (6 Monate) hatte am Freitag einen Pseudokruppanfall und nun stöber ich zum Thema etwas rum.....Was mich nun aber wundert wie steht ihr das zuhause durch? Wir sind ins KH wo wir auch bis heute Vormittag bleiben mußten. Er mute inhallieren und bekam ein Zäpfchen also auch volles Programm. Es kam zum glück nicht wieder zur not haben wir nun nen zäpfchen hier....Also Mädels was haben wir falsch gemacht war drausen haben Fenster aufgerissen kühle Tücher auf den Hals und es wurde nicht merkbar besser. (Heizug ist Nachts immer aus gelüftet wird vorm schlafengehen im Sommer Fenster offen) Uns ging as ganz schön an die Nieren un verzichten könnte ich auch drauf (wie wohl alle) trozdem was sollten wir beim nächstem mal noch tun? (bin absolut kein Fan von Kortison)....Danke schon mal #winke

Beitrag von nadjak. 20.03.11 - 17:05 Uhr

Hallo,

bei Pseudokrupp hilft feuchte Luft, also z.B. nasse Tücher im Raum, am besten das Kind mit ins Bad nehmen, wenn du duschen gehst.
Das Zäpfchen, was der Kleine bekommen hat, wird wohl Kortison gewesen sein, oder? Habe auch solche Zäpfchen hier Zuhause (einmal 30mg, einmal 100#schock), unser Sohn hat spastische Bronchitis. Musste sie zum Glück noch nicht benutzen, aber die Bronchtis wird immer schlimmer:-( Er bekommt dagegen Asthmaspray und leider auch Kortisonspray, aber das reicht teilweise schon nicht mehr aus. Habe so ein schlechtes Gewissen....

Aber ganz ehrlich: Bevor dein Kleiner sich so quält, gibt ihm lieber das Zäpfchen, es ist ja nunmal für den Notfall da.

Liebe Grüße

Nadja mit Marvin,3,5J. und #baby inside (21.Woche)


Beitrag von gutgehts 20.03.11 - 17:13 Uhr

Hi,

was bei einem Anfall gut hilft, ist, den Tiefkühler aufmachen und Kind davor halten. Die kalte, feuchte Luft hilft super!

Ja, und eben nasse Handtücher auf die Heizung legen.

LG
Lydia

Beitrag von honigkruemel 20.03.11 - 17:42 Uhr

Na dann probieren wir es falls nochmal was ist mit dem Tiefkühler....Zur not bekommt er das Zäpfchen auch klar hab hier nur sachen gelesen also entweder bin ich histerisch (wobei ich dann wohl keine weitere Nacht im KH hätte bleiben müßen) oder er hatte das ungewöhnlich dolle :-(....er hat im KH übrigens auch nen 100er Zäpfchen bekommen.....Naja aber wirklich neues hab ich sonst nicht gefunden aber wenn es zu weiteren Anfällen kommt sollen die meist weniger ausgeprägt sein das läst hoffen :-)

Beitrag von gusti79 20.03.11 - 17:43 Uhr

Meine Tochter ist 8 und hat seit sie 6 Monate alt ist immer mal wieder Anfälle. Aus einer normalen Bronchitis wurde eine chronische, daraus dann Asthma.... Sie muß auch inhalieren und Cortison (inhalativ und für Notfall als Zäpfchen) ist immer ihr Begleiter, weil sie das auch jetzt im Asthmaanfall noch bekommt...
In diesen Fällen ist Cortison jedenfalls sinnvoll und auch nicht gleich von großen NW behaftet.

Ins KH mußten wir noch nicht deswegen - nur vor 6 Jahren mal, da hatte sie eine atypische Lungenentzündung und einen Pseudokruppanfall, sie hätte fast O2 bekommen müssen...

Ihr hat immer generell frische Luft geholfen und am besten wenn sie feucht war.... also egal ob heißes Wasser im Bad oder der Regen draußen...

Beitrag von trieneh 20.03.11 - 18:26 Uhr

mein sohn,jetzt 6 jahre alt,hat heut noch diese anfälle...meist solang,bis er erbricht.

ihm hilft es sehr,wenn ich ihn auf den arm nehme und ihn beruhige.ich weiß,dass klingt so leicht,aber mit der zeit,kommt routine rein und es wird alltag,wenn solche anfälle kommen.einfach,weil man weiß,wie man damit umzugehen hat.du kannst dein baby auch in eine dicke decke wickeln und vor die tür gehen.

ich muss auch noch dazu sagen,wir geben schon bei den ersten anzeichen von einem anfall,rectodelt zäpfchen..die sind krampflösend.auch wenn es hammerdinger sind,bin ich froh,meinem sohn einen anfall zu ersparen.er ist danach nämlich total erschöpft und fix und fertig.

hoffe,dass es bei euch ne einmalige geschichte war...

lg vanessa

Beitrag von linagilmore80 20.03.11 - 18:41 Uhr

Hallo,
wenn Dein Kind das nächste Mal wieder einen Pseudo-Krupp-Anfall bekommt, dann kannst Du ihn vor den geöffneten Eisschrank halten. Aber in ganz harten Fällen wirst Du um das Kortisonzäpfchen nicht drum rum kommen. Nimm mal einen Strohhalm und versuch längere Zeit dadurch zu Atmen (aber auch die Nase zuhalten). So fühlt sich das an, wenn man schlecht Luft bekommt. Und jetzt die Frage, was Dir wichtiger ist: Dass Dein Kind kein Kortison bekommt oder dass es zügig wieder Luft - und damit Sauerstoff - bekommt?

Meine Mittlere musste lange Zeit mit Kortison inhalieren - wir haben jedes Jahr zum Herbstbeginn wenn es nebelig wird noch immer mit Pseudo-Krupp zu tun. Wir haben keine Nebenwirkungen vom Kortison beobachten können. Mein damaliger Kinderarzt meinte, dass es die lokale Anwendung (über das Spray) bzw. die gelegentliche Gabe von Kortison nicht so schlimme Folgen hat, wie die Erkrankung die damit behandelt werden soll.

LG,
Lina

Beitrag von honigbiene82 20.03.11 - 20:17 Uhr

Hallo.
Ich habe von der KiÄ Globulis verschrieben bekommen, die abschwellend wirken sollen. Frag mal in der Apotheke nach (oder frag mich bei Interesse über PN nochmal, dann schaue ich nach. - geht jetzt im Moment leider nicht, sind im Umzugschaos versunken).
Nach dem 3. Krupp-Anfall haben wir nen PariBoy verschrieben bekommen und können zur Not auch inhalieren.
Ich bin eigentlich auch gg Kortison, aber ganz ehrlich: die Zäpfchen brauchen bis zu 45 Min bis sie wirken. Wenn du´s erstmal so probierst und dann doch Zäpfchen gibst, weils nicht besser wird, vergeht verdammt viel Zeit. Diese Nerven hätte ich nicht.
Ich habe meinem Sohn nur beim 3. Anfall kein Zäpfchen gegeben, weil es nicht ganz so schlimm war. Das konnte ich vertreten. Ansonsten finde ich es bei so Kleinen 3-4 x im Jahr völlig unbedenklich.
Schönen Abend noch.
biene