Paten - für wen habt Ihr euch enschieden

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von alexnana 20.03.11 - 17:35 Uhr

Hi Mädels

ich bin Einzelkind und der Bruder meines Mannes ist leider nicht in der Kirche.
Daher wissen wir gar nicht wen wir als Paten nehmen sollen.
Ich möchte jemanden nehmen der mir sehr nah steht und habe an meine kleine Cousine 21 Jahre gedacht. Sie hat noch eine etwas größere Schwester 23 welche aber bei Medizin studiert bei der Bundeswehr ist und später viel im Ausland sein wird.
Ich habe nur Angst, dass die eine dann traurig und beleidigt ist. Aber beide Cousinen nehmen?
Will ja keinen Streiterei in der Familiy.#schwitz

Aber meine beste Freundin hat selbst 2 Kinder und ist Patin von dem Sohn ihrer Schwester. Und der beste Freund meines Mannes ist auch Trauzeuge und hat mit Kindern nicht soooooo viel zu tun.

Ich bin so unsicher. #schmoll

Außer Eure Geschwister, wen würdet Ihr nehmen. Mir gehts unter anderem auch darum, dass ich mein Kind gut untergebracht wüsste, wenn was wäre. Mir geht es nicht um finanzielle Unterstützung.

Wär lieb wenn ihr Eure Meinung äußern würdet

Lg Nana

Beitrag von solania85 20.03.11 - 19:06 Uhr

Hey,

ich bin genau in der gleichen situation.... Meinem Mann sine schwester ist nicht in der kirche (möchte auch nix damit zu utn haben) und ich bin Einzelkind.

Die Tochter von meiner Mama ihrem Lebensgefährten hätte ich gerne gefragt, die wohnt aber knapp 800 km weg und bekommt 2 wochen vorher ihr baby :/ also ist das auch schwierig.

Jetzt wissen wder mein Mann noch ich wehn nehmen. Zur auswahl steht jetzt noch eine Freundin (die ist katholisch- weis nicht ob das geht?? wir sind ev). und bei ihm evt. seine cousine.

LG solania

Beitrag von irish.cream 20.03.11 - 19:57 Uhr

Hi,

bei meinem Sohn (3) ist meine jüngere Schwester Taufpatin und die beste Freundin meines Mannes..
diese Kombi hat sich als Bruchlandung herausgestellt:
Meine Schwester hat viel Kontakt, klar - aber die damals beste Freundin (kannten sich Kindergarten #bla) hat knapp 6 Monate nach der Taufe den Kontakt zu uns komplett abgebrochen..

jetzt stehe ich vor der nächsten Taufe - hab aus der Familie aber nur eine weitere Möglichkeit: meine Mom.. alle anderen Familienmitglieder (sowohl meinerseits als auch auf der Seite meines Mannes) sind entweder nicht getauft oder aus der Kirche ausgetreten und somit "nicht verfügbar"..
Hinzu kommt, dass ich solche Ämter sehr ernst nehme und nicht irgendwen auswählen mag..
es sollte schon Interesse an dem Kind bestehen und auch der KOntakt erhalten sein..

Momentan sieht es so aus, dass mein bester Freund gefragt wird und meine Mom.. wobei meine Mom garantiert "nein" sagen wird, da sie ja schon die Oma ist und dann nicht auch noch Patin sein kann, dass Recht möchte sie lieber anderen "schenken" mag (ihre eigene Aussage)..

tja - mal schauen, wird wohl bei einem Paten bleiben dann.. hoffentlich sagt er wenigstens zu..

LG
Tanja mit Brian (3) und Amy (38.ssw)

Beitrag von gutmensch 20.03.11 - 20:01 Uhr

Hallo Nana,
Bei uns ist es so, dass jeder einen aussuchen darf. Ich hab mich für meinen kleinen Bruder entschieden, meine Schwester ist schon Trauzeugin und sie ist als Studentin ständig unterwegs und weiß nicht wo sie nach dem Studium landen wird. Mein Bruder ist in der Nähe und wird voraussichtlich auch da bleiben.
Mein Mann ist Einzelkind und hat deshalb seinen besten Freund ausgesucht. Er ist zwar auch schon sein Trauzeuge aber er hat nicht so ne große Auswahl.
Jetzt müssen wir die beiden nur noch fragen :-D

Beitrag von kerstin0409 20.03.11 - 20:03 Uhr

Hallo Nana!

Mein Mann und ich sind beide EInzelkinder, somit fallen Geschwister ja schonmal weg :-)

Wir haben uns für meine beste Freundin und auch Trauzeugin entschieden, ich kenne sie schon seit 15 Jahren und auf sie ist 100%ig Verlass.

Mir geht es nicht ums Geld, also wenn ich wüsste, dass meinem Mann und mir was passiert, würde ich vielleicht unseren Nachwuchs zu meinen Eltern geben......
Meine beste Freundin mcaht gerade ihren Dr.-Titel und hat noch viel vor in ihrem Leben..

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

LG Kerstin
18.ssw #verliebt

Beitrag von ladymacbeth82 20.03.11 - 20:17 Uhr

tja, ich habe leider im bekannten- und verwandtenkreis gesehen wie viel ärger so eine patenschaft nach sich zieht...
klar, wenn man die geschwister nimmt, werden die sich (höchstwahrscheinlich) kümmern, sind ja dann eh onkel/ tante, wie viel sinn es dann macht, diese menschen auch noch zu paten zu benennen ist hier allerdings fraglich...
tja, freunde sind leider auch nicht immer da, man kann sie ja durch eine patenschaft auch nicht zwingen, jobangebote (z.b. im ausland) auszuschlagen oder sie zwingen, sich um das patenkind zu kümmern, wenn man verstritten ist!

so eine patenschaft macht heutzutage (meiner meinung nach) gar keinen sinn mehr, denn wenn uns was passiert ist schon klar, wer sich um die kinder kümmert und das sind ganz sicher nicht meine freundinnen (so sehr ich sie auch schätze), sondern meine familie!

wir haben uns dazu entschlossen, unsere kinder christlich zu erziehen, sie aber NICHT taufen zu lassen, sondern ein testament zu machen, wo die kinder hin sollen, wenn uns was passiert! die eingetragenen personen haben dann nämlich wirklich eine verpflichtung angenommen und das wissen sie, was bei paten ja oft nicht der fall ist!

lg und viel glück und erfolg bei der richtigen wahl der paten! #klee

Beitrag von debbie-fee1901 20.03.11 - 21:07 Uhr

Bei uns ist es so:

Mein Mann und ich sind beide einzelkinder und wir haben uns für folgende Menschen entschieden. Mein Mann dürfte seinen Paten aussuchen und ich meinen.
Der von meinem Mann ist ein freund den er schon seid 25 jahren kennt. Und meine ist meine cousine, sie ist genaiso alt wie ich (25 jahre) und wir haben schon immer gesagt das wie gegenseitig paten werden.
Ich habe auch noch andere Cousinen, die sind aber nicht sauer deshalb, es kommen ja noch andere Kinder;-)

Uns war es wichtig, das es menschen sind denen wir vertrauen und in der größten Not auch ungefragt unsere Kinder geben können.

Für uns war die sache sehr schnell klar.
Die erste wahl und eingebung ist die beste.

LG Debbie

Beitrag von pinklady666 20.03.11 - 21:36 Uhr

Hallo Nana

Ich habe einen Bruder und 14 Cousinen und Cousins. Mein Mann hat außer seiner Mama niemanden mehr.
Bei Marie stand schnell fest, dass mein Lieblingscousin Pate werden soll. Mit ihm habe ich früher schon immer viel unternommen. Außerdem konnte ich mir ihn am Besten vorstellen. Marie liebt ihren Patenonkel auch heiß und innig, obwohl wir ihn nicht so oft sehen. Ist er mal da hängt sie an ihm und er kümmert sich rührend um Marie. DAS war mir wichtiger als alles Andere.
Ihre Patentante ist eine meiner Cousinen. Jeder hatte eigentlich mit meiner Lieblingscousine gerechnet, aber die, die es geworden ist konnte ich mir auch von Anfang an am Besten vorstellen. Wir sehen uns sehr oft, sie war kurz nach der Geburt schon da und besuchte uns die ersten Wochen fast täglich. Auch an ihr hängt Marie sehr und sie kümmert sich ebenfalls sehr gut um Marie.
Für unseren Felix haben wir meinen besten Freund / Arbeitskollegen von meinem Mann gefragt. Auch hier war uns gleich klar, dass er sich rührend kümmern würde. Mit Marie geht er schon sehr lieb um, ist immer für uns und sie da und Marie sagt immer "den T. gehe ich mal heiraten". Er wird ein sehr guter Patenonkel.
Als Patentante haben wir uns diesmal für meine Lieblingscousine entschieden. Und auch sie wird eine sehr gute Gode werden.

Meinen Bruder habe ich nicht genommen, da er zum Einen dieses Jahr erst 18 Jahre alt wird, zum Anderen kann ich ihn mir einfach nicht vorstellen. Er ist nicht der Typ, den ich als Patenonkel aussuchen würde. Natürlich ist er von unserer Entscheidung nicht sonderlich begeistert, aber ich hätte mich mit der Entscheidung für ihn nicht wohl gefühlt.
Ich möchte Paten die keine großen Geschenke machen, sondern einfach für das Kind da sind. Ich will, dass meine Kinder ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Paten haben und auch gerne mal zu ihnen "in Urlaub" gehen wollen, also ihnen auch vertrauen. Marie würde bei jedem der vier, die wir ausgesucht haben bleiben, ohne Wenn und Aber (hat bei ihrer Gode auch schon geschlafen, mit dem Patenonkel war sie letztes Jahr im Freibad und die Gode ihres Bruders hat sie schon tagsüber gehütet). Und im Falle, dass uns was passiert wüsste ich beide Kinder gut unter, denn alle vier würden sich auch dann darum kümmern, dass es unseren Kindern gut geht.
Mein Rat, nimm denjenigen der deinen Vorstellungen am Ehesten entspricht, auch wenn jemand anderes dann beleidugt sein sollte.

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Felix (ET 22.06.2011)

Beitrag von antab 21.03.11 - 07:59 Uhr

Huhu,
bei uns werden es auch meine beiden Cousins - ich bin Einzelkind und der Bruder meines Mannes ist nicht getauft.
Ich finde es gut, dass unser Kleiner 2 Paten hat , zumal die beiden total unterschiedlich sind :-)
Der eine ist bodenständig / hat Landwirtschaft mit tollen Tieren und beim anderen kann der Kleine Snowboarden, Segeln und solche Dinge lernen :-)
LG von Antab

Beitrag von emeliza 21.03.11 - 10:07 Uhr

Guten Morgen,

das ist wirklich immer ein schwieriges Thema.

Mein Mann und ich sind beide Einzelkinder, deshalb fielen Geschwister weg.

Bei unserer Großen haben wir uns dann für meinen Cousin und einen guten Freund meines Mannes entschieden. Das war ehrlich gesagt nicht so der Knaller. Mein Cousin kommt zwar zu den Familienfeiern, aber so richtig einen Draht findet er zu Emeliiza nicht. Der Freund meines Mannes hatte sich fast zeitgleich zur Geburt von seiner Freundin getrenn (waren 18 Jahre zusammen) und ist seit dem auf einem merkwürdigen Trip. Zu Weihnachten kam ein Geschenk per Post, ihren Geburtstag hat er komplett ignoriert, obwohl er eingeladen war. - Schade!

Beim Kleinen waren wir besser vorbereitet. Da konnten wir ja vorher beobachten, wer gerne mit der Großen zusammen war. Seine Paten sind meine beste Freundin und ein sehr guter Freund von uns. Die haben zwar beide bisher noch keine eigenen Kinder, sind aber total tolle Paten.

Nun stehen wir wieder vor einem Problem. Kind Nr. 3 ist unterwegs und wir tun uns etwas schwer jemanden zu finden. Der beste Freund meines Mannes hat selbst 3 Kinder und wohnt 500 km entfernt. Ich denke, ihn werden wir trotzdem fragen. Und dann wird wohl die Entscheidung noch zwischen 3 Freundinnen fallen, aber ich bin mir sehr unsicher.

Ach übrigens es reicht aus, wenn ein Pate in der entsprechenden Kirche ist, der zweite ist dann zwar nur ein Taufzeuge und kein Taufpate, aber das ist ja meistens kein Problem. Meine Freundin ist auch "nur" Taufzeugin meines Sohnes, da sie evangelisch und wir kath. sind.

LG Sandra