Meinungsumfrage: Japan, würdet ihr, um zu helfen, sterben (als Eltern)

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Beitrag von grauntoene 20.03.11 - 21:21 Uhr

Hallo,

also ich habe heute mit meinem Freund darüber gesprochen.

Wir haben beide Kinder und hatten darüber dikutiert, wie krass es doch ist, dass da leute in den sicheren Tod gehen, um abnderen zu helfen.

Ich habe grossen respekt, vor den menschen, die sich in diese Hölle begeben. Ich habe überlegt, was ich tun würde. Ich würde eigentlich garnicht zögern und mein leben geben, wenn ich dann nicht wüsste, dass ich mein Kind, dass bei mir allein lebt, damit allein liese.

Mein freund, dessen Kind eher bei der Mutter lebt, ist der meinung, dass er es machen würde, damit er seinem kind helfen könnte zu leben.

ich fine das etwas schwierig, zumal sich glaube ich keiner vorstellen kann, in dieser Situation zu sein.

Wie gesagt, wäre ich nicht Mutter und mein kind von mir abhängig würde ich da auch nicht zögern mein leben zu geben um viele ander zu retten.

Aber so?

Wie seht ihr das?

LG


Beitrag von knutschkugel4 20.03.11 - 21:25 Uhr

#schwitz#schwitz#schwitz
sehr gute frage-klar für meine kiddy würde ich alles tun


was micht interesieren würde
die leute die da jetzt dem sicheren tod ausgesetzt sind- wie sind jetzt die familien abgesichert wurden
nicht falsch verstehen
aber wenn der ernährer der Family nun sein leben dort lässt/halt in geraumer zeit sterben wird
wer kümmert sich dann darum das die frau/Kinder noch essen/wohnung usw. finaz. können


lg dany

Beitrag von whitewitch 20.03.11 - 21:31 Uhr

Die Frage habe ich mir auch gestellt. Ich hoffe bei Gott niemals eine solche Entscheidung treffen zu müssen.

Ich würde es nicht tun so lange ich jung bin und kleine Kinder habe.

Ich könnte es mir aber vorstellen wenn ich alt bin, also jenseits der 50 und meine Kinder erfolgreich großgezogen habe.

Allerdings wäre ich schon der Meinung, das diese Menschen bzw. die Angehörigen ordentlich dafür entschädigt werden sollten. Da wäre Wohneigentum und lebenslange Absicherung der Ehefrau oder direkten Nachkommen.

Beitrag von sterni84 20.03.11 - 21:43 Uhr

Hallo!

Nein, ich würde mein Leben nicht geben, um anderen zu helfen und damit meine Tochter alleine lassen.

Meiner fast 4jährigen Tochter ist egal ob ich anderen Menschen geholfen habe, für sie zählt dann nur, dass ich nicht mehr bin.

Ich hoffe trotzdem niemals in eine solche Situation zu geraten.

LG Lena

Beitrag von scrapie 20.03.11 - 22:40 Uhr

Aber die helfen ja auch ihren eigenen Kindern damit. Wenn sie nicht reingehen, dann werden die Kinder ebenfalls verstrahlt wie der Rest Japans und alles drumherum, wo der Wind dann hinweht...

Beitrag von windsbraut69 21.03.11 - 10:31 Uhr

"Meiner fast 4jährigen Tochter ist egal ob ich anderen Menschen geholfen habe, für sie zählt dann nur, dass ich nicht mehr bin. "

Die 4jährige Tochter wäre doch genau so auf die Hilfe angewiesen.
Würdest Du wollen, dass andere Euch helfen?

Gruß,

W

Beitrag von schullek 20.03.11 - 21:51 Uhr

ich bin ehrlich: als mutter würde ich mir mein kind schnappen und abhauen, statt mich zu opfern. opfern nur, wenn ich direkt das leben meines kindes retten würde.
ansonsten nütze ich meinem kind lebend wohl mehr.

lg

Beitrag von widowwadman 20.03.11 - 22:05 Uhr

Findest du es auch krass dass es Eltern gibt die Polizeidienst verrichten, oder Soldaten sind, oder Feuerwehrleute? Alles Berufe bei denen man sein Leben riskiert.

Beitrag von gaia1976 20.03.11 - 22:25 Uhr

Na, ich denke nicht, dass man das vergleichen kann.

Natürlich stellen die Berufe, die Du anführst, ein gewisses Sicherheitsrisiko dar, aber es ist trotzdem wahrscheinlich, dass die Menschen, die diese Berufe ausüben, eines Tages wohlverdient ihren Ruhestand antreten.

Diese Frage stellt sich bei den Arbeitern im AKW Fukushima eher nicht, viele werden nicht mal mehr den Sommer erleben.

Und ich glaube, dass es der TE darum ging, ob man etwas tun würde, wo es wahrscheinlicher ist zu sterben als zu überleben.

LG
Gaia

Beitrag von grauntoene 20.03.11 - 22:41 Uhr

Danke ich hätte wohl genauso geantwortet #blume

LG

Beitrag von lassiter 20.03.11 - 23:58 Uhr

 viele werden nicht mal mehr den Sommer erleben. 

Wie kommt es, dass du so gut Bescheid weist?#gruebel


Josef

Beitrag von gaia1976 21.03.11 - 00:25 Uhr

Vor ein paar Tagen hat jemand gesagt (oder geschrieben), dass 50 % der Arbeiter vermutlich innerhalb der nächsten 14 Tage sterben werden. Quelle habe ich jetzt keine.

Beitrag von lassiter 21.03.11 - 16:56 Uhr

 vermutlich 

Wenn 50% der Arbeiter innerhalb der nächsten 14 tage sterben würden, dann wären diese Arbeiter schon lange im Krankenhaus und könnten nicht mehr arbeiten.

Sie wären massivst verstrahlt und würden schon längst im Krankenhaus behandelt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenkrankheit


Josef

Beitrag von widowwadman 21.03.11 - 20:17 Uhr

Eben, momentan ist die Strahlendosis die sie abbekommen ungefaehr damit zu vergleichen als ob sie ein paar CTs mitgemacht haben. Auf Dauer nicht der Hit, aber mit Sicherheit nicht das Schauermaerchen, dass sich hier manche genussvoll ausmalen.

Beitrag von parzifal 21.03.11 - 00:33 Uhr

Insbesondere der Polizei- und Feuerwehrberuf sind aber keine Berufe mit einem besonders hohen Todesrisiko.

Da sehe ich andere Berufssparten stärker gefährdet ( m.E. z.B. Berufskraftfahrer

Beitrag von elofant 21.03.11 - 07:24 Uhr

DAS ist jetzt nicht Dein Ernst oder?

Meinst Du das Risiko in ein brennendes Haus zu gehen, ist weniger risikoreich, als mit einem LKW draußen rum zu fahren?

Und ja, ich keine beide Seiten. Ein Bekannter ist bei der Berufsfeuerwehr und mein Mann fährt einen Sattel. Von daher kann ich Dich nicht so richtig verstehen.

Beitrag von parzifal 21.03.11 - 10:48 Uhr

Dann nenne doch mal konkrete Zahlen die überzeugen.

Wieviel Feuerwehrleute sterben bei Bränden und wieviel Lkw-und Kraftfahrer im Straßenverkehr und setze die Zahlen in das richtige Verhältnis.

Ich bin doch offen für Argumente.

Die Frage ist wie Du gefährlich definierst.

Der Beruf des Polizistes z.B. ist in Mexiko sicher sehr gefährlich. Aber nicht in Deutschland.





Beitrag von scrapie 20.03.11 - 22:41 Uhr

Ja, ich würde es auch tun.

Beitrag von ippilala 20.03.11 - 23:55 Uhr

Ich denke, dass ich abhauen würde. Auch ohne Kind.

Beitrag von sophie112 21.03.11 - 07:06 Uhr

Hallo.

Nein, ich würde es nicht machen. Mein Kind geht mir über alles.

LG Sophie

Beitrag von elofant 21.03.11 - 07:26 Uhr

Ich würde mir mein Kind schnappen und dann einfach nur weg.

Wie hier schon jemand schrieb, dem Kind ist es egal, ob man jemand geholfen hat o. nicht. Für sie/ihn zählt nur, dass Mama o. Papa nicht mehr da ist.

Allerdings wüsste ich im Moment nicht, wie reagieren würde, wenn ich kein Kind hätte. Wahrscheinlich nicht anders.

Beitrag von robingoodfellow 21.03.11 - 07:49 Uhr

Guten Morgen,

ganz ehrlich, ich würde meine Familie schnappen und abhauen, so weit weg wie nur möglich.

Allerdings weiß ich nicht wie ich in spontanen Situationen reagiere. Wenn jemand meine Kinder anpackt werde ich zum Tier, ich glaub da würd ich immer dazwischengehen, egal was auf dem Spiel steht. (Also in Extremsituationen, nicht falsch verstehen.)

Beitrag von babydollbell 21.03.11 - 08:09 Uhr

Hallo!

Klares NEIN!

Mich hat ja auch niemand gefragt, ob ich diese blöden Reaktoren haben will und ob ich damit einverstanden bin, das es passieren kann, durch solche Naturkatastrophen, Tausende von Menschen sterben und die "halbe Welt" verstrahlt wird.

Ich bin der Meinung, das die Leute, die diese verdammten Dinger haben wollten, die Regierung, die die Abstellungen verhindert, das die Ihr Leben opfern sollten und nicht irgendwelche Leute, die sich für Ihr Land verantwortlich fühlen!

So und jetzt lasst Steine regnen.

LG Nadine

Beitrag von windsbraut69 21.03.11 - 10:43 Uhr

Und wenn die, die Du dafür für verantwortlich hältst, das nicht tun, sind sie selbst schuld, wenn Du und Deine Familie verstrahlt werden und sterben?

Ihr kauft sicher seit jeher Ökostrom?

Beitrag von 24hmama 21.03.11 - 14:13 Uhr

ich bin genau deiner Meinung!!

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