Sprachverzögerung, wechsel in Sprachheilkindergarten!!

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von angelina06 21.03.11 - 11:12 Uhr

Hallo zusammen,

mein Sohn wird im Juni 4 und wechselt vorraussichtlich im September in einen Sprachheilkindergarten.
Mir ist schon früh aufgefallen das er mit der Sprache hinterher ist, (wird allerdings auch 2 Sprachig erzogen) Wir sind seit er 3 ist bei der logopädi und seit September bemühen wir uns um diesen Kindergarten platz im Srachheilkindergarten. er ist sonst sehr sozial, hat seine Freunde, macht in der Sprache auch langsame fortschritte ect.
nun worum es mir eigentlich geht, hat hier jemand erfahrungen mit einem Sprachheilkindergarten und einem Sprachverzögertem Kind gemacht und kann mir sagen wie es auf länger Sicht "aus" ging?

Mache mir immer soviele Sorgen das er nie richtig reden kann, frisst mich manchmal richtig auf und ich fall in dieses Loch :-( Es ist so schlimm so "hilflos zu sein.

kennt das von euch jemand?

Würde mich über Antworten wirklich freuen!!

Gruß Angie

Beitrag von kati543 21.03.11 - 12:12 Uhr

Warum willst du ihn in einen Sprachheilkiga stecken und nicht mit I-Kraft in Regelkiga lassen?
Wie weit ist er denn sprachlich hinterher? Was sagt denn das SPZ?

Beitrag von angelina06 22.03.11 - 16:30 Uhr

Hallo, Danke für die Antwort.
Eine Inigrationskraft bekommen nur Kinder die in einen Kindergarten "Integriert" werden bzw. dabei unterstützt werden. Doch mein kleiner hat keinerlei Probleme im Kindergarten, ist Super Integriert und benötigt dabei keine Hilfe. Das Problem ist nur die Sprache im SPZ ist weiter nichts aufgefallen. Er soll wechseln um eine stärkere förderung in der Sprache zu erhalten, unser Kindergarten wird ab September für einjährige umgebaut und die Gruppen werden Größer, eine spezielle Förderung ist da dann nicht gegeben.

Beitrag von kati543 22.03.11 - 20:42 Uhr

In welchem Bundesland wohnst du? Das mit der Integration stimmt so nicht. Dein Kind kann gar nicht so super integriert sein, wenn es nicht sprechen kann...oder kaum.

Bei den Sprachheilkigas ist es das selbe, wie bei den normalen Kigas. Man muß eben einen sehr guten finden. Was für mich immer belastend bei solchen Sonderkigas wäre, ist die oftmals weite Entfernung zur Wohnung. Dann kommt natürlich noch erschwerend hinzu, dass in so einem Kiga alle Kinder sprachlich auffällig sind. Also voneinander lernen ist da schwierig. Ansonsten findet die Förderung eben im Kiga statt. Also Logo gibt es dann nicht mehr ambulant, sondern im Kiga und das dann eben bei einem anderen Logopäden, als bisher. Ob andere Therapien gemacht werden kommt auf den Kiga an.
Allerdings gibt es ja bei uns solche Sonderkigas nicht mehr. Bei uns werden alle Kinder integriert. Sonderformen gibt es erst bei der Schule. Meine Meinung - gerade bei Sprache - ist, dass die beste Förderung die anderen (sprachlich normal entwickelten) Kinder sind. Natürlich braucht eben das Kind einen Helfer an der Seite.

Beitrag von zanadu01 22.03.11 - 08:49 Uhr

Hallo, kommt darauf an wie "schlimm " es sit. Mein Sohn hatte eine starke Dysgrammatik. Die hat sich imlaufe der Zeit gegeben. Wir waren zum Logopäden, zur Ergotherapie außerdem zum phsychomorischen Turnen. In seiner Kindergartengruppe , war ein Kind das eine mischsprache aus Deutsch und /Türkisch gesproichen hat. Es konnte weder deutsch noch türkisch verständlich sprechen. Es kam eine Förderkraft zur Frühförderung . in den Kindergarten.

Beitrag von kornflakes 24.03.11 - 10:49 Uhr


Hallo Angie,

bei meinem Sohn ist es genauso... Mittlerweile ist er 4 1/4 ist mach laaaaangsam Fortschritte.
Bei ihm ist auch die Sprache die einzige Baustelle. Er geht in einen normalen Kindergarten und ein Sprachheilkindergarten ist für uns keine Alternative. Er ist dort so gut behütet, hat Freunde etc. da werde ich ihn nicht rausreißen.

Ich habe gerade wieder einen Antrag auf Heilpädagogische Frühförderung gestellt, dem stattgegeben worden ist. Wir bekommen dann eine Heilpädagogin, die für einige Stunden die Woche in den KIGA geht, um ihn zu unterstützen.

Momentan ist die integration nicht das Problem, allerdings besteht natürlich die Gefahr, dass er irgendwann ausgeschlossen wird. Je älter er wird, desto größer wird der Abstand zu den gleichaltirgen...

Was sagen denn bei Euch die Ärzte? Habt ihr eine Diagnose? Wo seit ihr in Behandlung? Freue mich über Austausch gerne über PN.

Liebe Grüße

Kornflakes

Beitrag von fussel_35 24.03.11 - 19:33 Uhr

unsere tochter war im sprachheilkindergarten. es wird der richtige weg sein denn der ganze tag ist auf die sprache ausgelegt.
wenn du magst kannst du mich gerne anschreiben dann kann ich dir gerne einztelheiten schreiben.

lg fussel