Frage zur Berechnung von ALG 1...

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Beitrag von mrs.xy 21.03.11 - 12:54 Uhr

Hallo!

Ich habe ein kleines Problem und dazu eine Frage. Ich werde zum Monatsende arbeitslos. Ich habe im August 2010 nach meiner 11 monatigen Elternzeit in Teilzeit wieder angefangen zu arbeiten, ab Februar 2011 habe ich wieder voll gearbeitet. Vor meiner Elternzeit habe ich durchgehend in Vollzeit gearbeitet.
Die Dame bei der Arbeitsargentur hat mir nun gesagt, dass die 6 Monate Teilzeit in dioe Berechnung des ALG 1 mit einfließen. Die Elternzeit wird komplett raus gelassen.
Werde ich jetzt bestraft, weil ich wieder in Teilzeit angefangen habe, statt es ganz zu lassen? Es kann doch nicht sein, dass wenn ich erst im Februar wieder angefangen hätte (gleich in Vollzeit) jetzt besser da stehen würde!? Hat die Dame von der Argentur Recht?
Ich dachte, dass wäre dann Elterteilzeit, dann ich habe ja trotz der Arbeit noch Elternzeit gehabt...

Wer kennt sich aus? Und kann mir auch Quellenangaben geben?

LG Mrs.XY

Beitrag von kati543 21.03.11 - 12:58 Uhr

"Ich dachte, dass wäre dann Elterteilzeit, dann ich habe ja trotz der Arbeit noch Elternzeit gehabt... "

Moment...warst du nun in Elternzeit oder nicht? Das ist wichtig. Wenn du Teilzeit während der Elternzeit gearbeitet hast, zählt es nicht. Hast du jedoch einen Änderungsvertrag unterschrieben und deine Stunden gekürzt und später wieder hochgesetzt, dann zählt es.

Beitrag von mrs.xy 21.03.11 - 13:21 Uhr

Danke für deine Antwort!

Ich ich habe Elternzeit für zwei Jahre beim AG eingereicht. Wie wäre es denn schriftlich korekt?

Beitrag von susannea 21.03.11 - 14:02 Uhr

Ob Elternzeit oder nicht ist beim ALGI egal. Sie kann alle Zeiten in denen Kinder unter 3 Jahren waren als Kinderbetreuungszeiten rausnehmen lassen.

Beitrag von susannea 21.03.11 - 14:06 Uhr

Wie alt ist dein Kind jetzt? Wie alt war es, als du angefangen hast. Solange ein Kind unter 3 Jahren da ist, kannst du die Zeiten als Kidnerbetreuungszeiten (egal ob noch in Elternzeit oder nciht) auf Antrag unberücksichtigt lassen (wäre hier ja sinnvoll). Sie müssen dann durch Zeiten davor ersetzt werden udn wenn in den letzten 24 Monaten keine 12 Moante ohne Kindererziehung zusammekommen, dann muss fiktiv berechnet werden.

Leider muss man das der Agentur für Arbeit oft erst erklären, weil sie das nicht wissen.

Ich habe Ihnen dann einen Brief geschrieben wo drin stand: "Zusätzlich bitte ich zu prüfen, ob die Berechnungsgrundlage korrekt ist, da nach SGB III, § 130, Absatz 2, Nr. 3 Zeiten in denen das Einkommen geringer ist, da Kinder unter 3 Jahren betreut werden, unberücksichtigt bleiben."

Beitrag von mrs.xy 21.03.11 - 19:18 Uhr

Danke für eure Antworten!

Dann sollte es ja doch alles noch machbar sein.

Danke!!!